Zwischenmenschlich Gut, Bedingungen im allgemeinen und halten an Absprachen/Versprechen stark verbesserungswürdig.
Gut am Arbeitgeber finde ich
In den Projekten hat man nicht viel zutun, um Bewerbungen muss man sich nichts selbst kümmern, man kann mit jüngeren Ansprechpartnern offen reden, solange sie da sind.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die personal fluktuation innerhalb der Ferchau, das vermitteln in andere Zuständigkeiten ist immer mit Zähneknischen und vor allem an andere Niederlassungen durch Umzug oder allgemeine Umorientierung. Man wird mit Versprechungen in Projekte gelockt, die vergessen sind sobald man unterschrieben hat.
Verbesserungsvorschläge
Bewerbungsgespräche und Interne Gespräche als Arbeitszeit werten. Weiterbildungen nicht auf den Kunden abwälzen, sondern allgemein ermöglichen. Auch in stressigen/schlechten Zeiten nicht emotionale Drohungen am Telefon aussprechen. Halten von Absprachen, die getroffen werden.
Kommunikation
Es wird regelmäßig mit den Kollegen telefoniert um sich auf den Laufenden zuhalten. Die Ansprechpartner sind zu den regulären Arbeitszeiten sehr gut erreichbar und pflegen einen guten Umgang. Lediglich wenn man nicht ganz nach ihrere Pfeife tanzt wird der Ton rauer und es werden Kündigungen zwischen den Zeilen versteckt.
Kollegenzusammenhalt
Man hat kaum mit den Kolleg*innen kontakt, die ebenfalls im Projekten arbeiten. Nur zum Ansprechpartner in der Niederlassung gibt es unregelmäßig kontakt.
Work-Life-Balance
Man kann seinem Projekt wir es betitelt wird nach gehen und nach X Stunden den Stift fallen lassen. Wenn jedoch ein Projekt endet und ein neues Gesucht wird, muss man auf sein Recht bestehen, dass die Bewerbungsgespräche im Rahmen der Tätigkeit bei Ferchau als Arbeitszeit gelten, ansonten wird es als "Privatvergnügen" angesehen, dass du da hin gehst. Da kommen schon einige Stunden zusammen, die man dann zum 0 Tarif arbeitet.
Vorgesetztenverhalten
Es werden Dinge besprochen, die nicht gehalten werden oder schlicht vergessen werden. Das Anfordern von Arbeitszeugnissen fällt unter den Tisch und Kündigungen werden emotional zwischen den Zeilen angedroht. Ansonten versucht man mit Inhaltslosen Gesprächen den Mitarbeiter bei Laune zu halten.
Interessante Aufgaben
Wenn man sich in einem Unternehmen einbringen und über sein aktuelles Wissen hinauswachsen möche ist das sehr schwierig. Die Kunden möchten jemanden der schon alles weiß und sind somit nicht bereit den ANÜ Wissen zu vermitteln. Stattdessen ist man der ... vom Dienst, der ABM abarbeiten darf.
Arbeitsbedingungen
Sofern man auf seine letzten paar Jahre nicht mehr viel machen möchte ist es Top. Zum über sich hinauswachsen und neue Erfahrungen und Wissen aneignen ist es ein Flop. Bewerbungsgespräche und Einberufungen in die Niederlassung zählen nicht als Arbeitszeit und Transparenz ist auch ungewünscht.
Gehalt/Sozialleistungen
Man kann zu jedem Projekt ein neues Gehalt verhandeln, aber austiegschancen hat man nicht, weil man ja "nur" ein ANÜ ist. Sonderzahlungen gibt es nicht und die Regelung zum Gehaltsangleich ist vertraglich ausgeschlossen.
Image
Das Image wird modern und offengehalten, man möchte auch nicht Zeitarbeitgeber genannt werden, auch wenn man es ist. Das Image passt aber weder zu den Projekten, noch zu den Arbeitsweisen.
Karriere/Weiterbildung
Da ist faktisch nichts möglich. Man steht zwischen den Stühlen, Ferchau möchte Weiterbildungen auf die Kunden abwälzen, die wollen aber nicht bezahlen, weil man ja nur 1 Jahr oder maximal 1,5 Jahre da ist. Wenn man das Ferchau sagt, wird auch geäußert, dass Weiterbildungen von Kunden anzuordnen sind. Daher wenn man neues Wissen haben will, lieber Arbeitslos sein und von Jobcenter Schulungen bezhalen lassen, ist einfacher.

