fischerAppelt als Arbeitgeber

fischerAppelt

5 von 183 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

Mit Kommentar
kununu Score: 2,5Weiterempfehlung: 25%
Score-Details

5 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ein Mitarbeiter hat den Arbeitgeber in seiner Bewertung weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 3 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Warum bin ich noch hier?

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei fischerAppelt in München gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Während die GF sich in der Kommunikation nach innen nicht wirklich mit Ruhm bekleckert (obwohl sie nach außen absolute Souveränität vermittelt), sorgt die Standortleitung für mehr Transparenz und reagiert auch schnell mit Unterstützung auf die tatsächlichen Bedürfnisse derzeit.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Viele Kollegen werden in Kurzarbeit gehalten, während andere ihre fehlende Arbeit auffangen müssen, die Überstunden dafür aber nicht buchen können/dürfen...
Kurzarbeit funktioniert leider nicht mit den Grundprinzipien einer Agentur: immer verfügbar, immer erreichbar, alles schnell machbar

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Nicht verlangen, dass pro Team immer einer im Büro sein muss, wenn alles auch aus dem Homeoffice funktioniert - selbst in einer modernen Agentur fehlt hier oft das Vertrauen in die Mitarbeiter.

Arbeitsatmosphäre

Sinkt schon länger, die meisten Kollegen sind unzufrieden und fühlen sich überhaupt nicht mehr wertgeschätzt. Lediglich der gute Zusammenhalt am Standort motiviert.

Image

Die Agentur des Jahres ist leider mehr Schein als Sein

Work-Life-Balance

Kein Verständnis für ein Leben neben der Agentur.

Karriere/Weiterbildung

Es gab mal mehr Angebote, hat aber auch stark nachgelassen, auch hier wird gespart.

Gehalt/Sozialleistungen

Du bist und bleibst der Dienstleister. Zu viel Arbeit für zu wenig Geld.

Kollegenzusammenhalt

Das einzige, was viele hält, aber auch stark Standort-abhängig.

Umgang mit älteren Kollegen

Du kannst auch nach Jahrzehnten Betriebszugehörigkeit und guter Arbeit für wenig Geld aus fadenscheinigen Gründen wegrationalisiert werden.

Vorgesetztenverhalten

Nicht nachvollziehbare Entscheidungen. Zum Teil total führungslos. Keine Beförderungen, trotzdem soll man die Verantwortung der höheren Positionen unbezahlt übernehmen.

Kommunikation

Traurig, das wir mit Kommunikation unser Geld verdienen, aber dies selbst nicht nach innen leben.

Gleichberechtigung

Es gibt Frauen in Führungspositionen. Hier wirst du allerdings auch nur als Vorbild gefeiert, wenn du nach einem Kind sofort wieder anfängst zu arbeiten. Kolleginnen in Teilzeit werden außerdem fast immer in ihrer eigentlich nicht-bezahlten Zeit trotzdem gefordert.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Matthias WesselmannVorstand

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
danke für Deine Bewertung. Sie entspricht leider in keiner Weise der Realität, wie ich sie kenne - durch eigenes Erleben, persönliche Gespräche und auch durch andere Kommentare hier auf Kununu. Wir pflegen in der Agentur eine offene und transparente Kommunikation, und ich hätte mich darum sehr gefreut, die Dich bedrückenden Themen persönlich mit Dir zu besprechen, statt einen emotionalen Rundumschlag lesen zu müssen. Aber vielleicht arbeitest Du auch gar nicht bei uns.

Ich kann und will nicht auf jeden Punkt eingehen, denn vieles entbehrt einfach jeder realistischen Grundlage. Gleichwohl möchte ich eine Einordnung einiger Punkte, die mir sehr wichtig sind, vornehmen:

Corona-Situation:
Wir achten äußerst genau darauf, dass die Kurzarbeit nicht zu Lasten der Mitarbeitenden geht, die sich nicht in Kurzarbeit befinden. Wo sich Mehrarbeit abzeichnet, holen wir selbstverständlich die Kolleg*innen aus der Kurzarbeit zurück. Wir sind uns als Arbeitgeber der Verantwortung sehr wohl bewusst und überwachen das Arbeitsaufkommen in Echtzeit, um kurzfristig zu reagieren. Bitte lass mich oder die HR dringend wissen, wenn Du hier Dinge siehst, die unsere tägliche Analyse möglicherweise nicht abbildet. Die Kurzarbeit ist ein hilfreiches Werkzeug, das mit äußerster Präzision und hohem Aufwand geführt werden will. Unser oberstes Ziel ist es, dadurch Arbeitsplätze zu erhalten. Denn wir glauben an unsere Leute und daran, dass es absehbar wieder aufwärts geht.

Wir haben großes Vertrauen in unsere Mitarbeitenden und sehen ja gerade in diesen Zeiten, dass alles auch aus dem Homeoffice bestens funktioniert - manches sogar besser. Gleichwohl haben wir die Büros während der gesamten Zeit unter hohen Sicherheits- und Hygienestandards offen gehalten, um den Kollegen, die nicht im Homeoffice arbeiten möchten, eine Heimat zu bieten.

Gleichberechtigung
Mehr als 60 Prozent unserer Führungskräfte sind Frauen und bei uns bekommt jeder sein passendes Modell für Arbeitszeit, egal ob Teilzeit oder Vollzeit. Wir haben die unterschiedlichsten Familienmodelle und jeder kann seine Elternzeit gestalten, wie es ihm gefällt. Was Du schreibst ist schlichtweg nicht wahr.

Sehr gern würde ich dein Feedback persönlich besser verstehen. Melde dich gern jederzeit bei mir.

Bis dahin hoffe ich, dass du nun einen für dich passenderen Arbeitgeber gefunden hast und wünsche dir viel Erfolg für die neuen Herausforderungen

Grüße Matthias

Friss oder Stirb: “Agentur des Jahres” streicht bereits jetzt erfolgsabhängige Vergütung nach Rasenmäher Methode

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei Fischer Appelt in Berlin gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Vereinbarung zur Kurzarbeit wurde vorab angekündigt. - Die nach Hause übersandte Erklärung der Zustimmung zu möglicherweise drohender Kurzarbeit bis Ende des Jahres 2020 wurde angekündigt.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Eine generelle Bereitschaft zur Kurzarbeit bis Ende des Jahres einzufordern und bereits jetzt die einseitige Aufkündigung der variablen Gehaltsbestandteile schaffen zusätzliche Unsicherheit unter den gesamten Mitarbeitern. Dabei hat fA nicht nur die von gesamtunternehmerischen Zielen abhängige Vergütung im Blick, sondern auch die, welche von objektiven, messbaren individuellen Zielen abhängen. Das bedeutet, das Unternehmen kürzt Gehalt - nach der Rasenmäher Methode.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Keine einseitige Aufkündigung der an konkreten Zielvorgaben orientierten variablen Vergütung.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Matthias WesselmannVorstand

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
danke für Deine Meinung, Lob wie Kritik.

Damit die Leser des Kommentars sich aufgrund vollständiger Informationen ein präzises Bild machen können, möchte ich gern die dazu fehlenden Informationen ergänzen.

Das tue ich mal direkt, jeweils nach einem kurzen Zitat Deines Kommentars:

"Eine generelle Bereitschaft zur Kurzarbeit bis Ende des Jahres einzufordern und bereits jetzt die einseitige Aufkündigung der variablen Gehaltsbestandteile schaffen zusätzliche Unsicherheit unter den gesamten Mitarbeitern."

1. Wir haben mit allen Führungskräften und Verantwortungsträgern, die aktuelle Lage und die Herausforderungen diskutiert, eine gemeinsame Lösung erarbeitet und diese gemeinsam beschlossen. Es handelt sich um einen solidarischen Beitrag, um in diesen unruhigen Zeiten einerseits notwendigerweise Risiken zu reduzieren und andererseits Arbeitsplätze sichern zu können. Dementsprechend ist die Aussage, es sei eine einseitige Aufkündigung, schlichtweg falsch! Falsch ist auch, dass dieser solidarische Beitrag Unsicherheit schafft. Vielmehr bewertet eine überwältigende Mehrheit aller Mitarbeitenden die Maßnahme als positiv oder sehr positiv.

Zum zweiten Teil:

"Dabei hat fA nicht nur die von gesamtunternehmerischen Zielen abhängige Vergütung im Blick, sondern auch die, welche von objektiven, messbaren individuellen Zielen abhängen. Das bedeutet, das Unternehmen kürzt Gehalt - nach der Rasenmäher Methode.“

2. Niemand kann in dieser Zeit verbindlich objektive und messbare individuelle Umsatz- und Ertragsziele definieren – genau so wenig wie gesamtunternehmerischen Ziele. Hier von Gehaltskürzungen nach „Rasenmäher-Methode“ zu schreiben ist nicht nur sachlich falsch, es verhöhnt auch den solidarischen Beitrag der Führungskräfte und Verantwortungsträger.

Ich jedenfalls bin froh, dass wir mit allen klar denkenden Führungskräften und Verantwortungsträgern zu einer gemeinsamen Lösung gekommen sind, um den Risiken dieser Zeit zu begegnen und gleichzeitig die Arbeitsplätze aller zu sichern. Ich hätte mich gefreut, wenn wir solche internen Themen auch intern diskutieren statt eine falsche Darstellung der Tatsachen hier zu veröffentlichen – das gebietet der Anstand und erlaubt unsere diskursive Kultur.

Grüße und bleibt gesund!

Matthias

Klar betrifft die Coronakrise uns alle, aber 5 Tage vor Arbeitsbeginn gekündigt zu werden ist nicht so nett

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei fischerAppelt, relations in Hamburg gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Nichts

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Mich nicht 5 Tage vor Beginn zu entlassen


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Arbeitgeber-Kommentar

Matthias WesselmannVorstand

Liebe Kollegin,
danke für die Bewertung, die ich gern um einige möglicherweise bedeutsame Aspekte ergänzen möchte, da das Thema direkt über meinen Tisch ging:

Aufgrund der aktuellen Lage ist nahezu das gesamte Team, in dem Du starten solltest, im Home Office. Eine sinnvolle Einarbeitung können wir, gerade da viele spezifische Software- und Analyse-Tools sowie ein sensibles Wording des Kunden erlernt werden müssen, nicht in dem Maße gewährleisten, wie es für die Ausübung des Jobs notwendig ist. Darum haben wir Dich gebeten, Deinen Start bei uns um einen Monat auf den 1. Mai zu verschieben. Ohne Deine Zustimmung ist dies aber leider nicht möglich, und so blieb uns nur die Kündigung. Wir haben ansonsten mit allen neuen Kollegen, die eigentlich zum 1. April bei uns starten sollten, eine passende Lösung gefunden und es tut mir leid, dass wir keine Einigung finden konnten.

Viele Grüße

Matthias

Gute Entwicklungsmöglichkeiten für die Karriere - viel gelernt!

4,3
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei fischerAppelt, relations in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Spannend insbesondere für den Beginn der Karriere - ich habe imTeam sehr viel gelernt und mich kontinuierlich weiterentwickelt - Führungskräfte unterstützen und motivieren - Aufstiegschancen sind allerdings begrenzt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bezahlung im Vergleich zu anderen Agenturen eher geringer - externe Weiterbildungen werden nicht gerne gesehen oder unterstützt

Image

Sehr gute Reputation und Akzeptanz beim Kunden

Karriere/Weiterbildung

Agenturinterne Weoterbildungen - externe Weiterbildung wird nicht unterstützt

Kollegenzusammenhalt

Kleines Ream am Standort ist sehr familiär und nett

Vorgesetztenverhalten

Förderung in den Teams und kollegialer Zusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Tolle Agenturräume im Ostend

Gehalt/Sozialleistungen

Agenturübliche Bezahlung

Interessante Aufgaben

Spannende Kunden und Projekte mit viel Lernpotenzial


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kommunikation

Gleichberechtigung

Arbeitgeber-Kommentar

Miriam BuhlPersonal und Organisation

Vielen Dank für deine Rückmeldung, über die wir uns sehr freuen. 
Kurz zum Thema Weiterbildungen: ein großer Teil unserer Trainings erfolgt agentur-intern. Wir haben ein auf die Agentur zugeschnittenes Programm entwickelt, und der Vernetzungsgedanke der verschiedenen Standorte und Disziplinen untereinander spielt auch eine große Rolle. Durchgeführt werden die Trainings in der Regel von externen Trainern und in externen Locations. Über unser eigenes Angebot hinaus buchen wir externe Trainings bei diversen Anbietern abhängig vom inhaltlichen Bedarf. 

Vielleicht ist das in deiner Zeit bei fischerAppelt nicht klar geworden, das tut uns leid.

Miriam Buhl
HR fischerAppelt AG

Schlechter Umgang mit Mitarbeitern

2,1
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2013 bei fischerAppelt in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessante Aufgaben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mangelhafte Aufstiegsmöglichkeiten. Es wird erwartet, dass man rund um die Uhr Einsatz zeigt. Nicht familienfreudlich. Diskriminierung von Müttern. Nur agenturinterne Fortbildung, die nur für Berufseinsteiger Sinn macht.

Verbesserungsvorschläge

Flexiblere Arbeitsmodelle ermöglichen - auch mit Kind können Frauen Leistung erbringen. Besserer Umgang mit den Mitarbeitern seitens der Geschäftsführung wäre wünschenwert.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Miriam BuhlPersonal und Organisation

Das Thema „Flexiblere Arbeitszeitmodelle“ ist auch bei fischerAppelt mit Sicherheit ausbaubar und nicht jeder Wiedereinstiegs-Versuch ist optimal gelaufen. Dennoch hat es in den vergangenen zahlreiche positive Beispiele bei der Wiedereingliederung nach der Elternzeit gegeben. Die Frage ist immer, wie sich die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter mit denen der Kunden/Projekte sowie des Teams vereinbaren lassen.

Zu den Fortbildungen: Neben dem Ausbildungsprogramm für Volontäre und Trainees bieten wir ab dem erfahreneren Junior-Level im Schwerpunkt interne Trainings an, weil wir ein auf die Agentur zugeschnittenes Programm entwickelt haben und weil der Vernetzungsgedanke der verschiedenen Standorte/Disziplinen untereinander eine große Rolle spielt. Trainiert wird von externen Trainern. Angehende Teamleiter erhalten auch externe Trainings bzw. Einzel-Coachings. Außerdem haben wir seit ein paar Jahren ein internationales Austauschprogramm für Mitarbeiter ab dem Beraterlevel.