Flughafen Stuttgart GmbH als Arbeitgeber

Flughafen Stuttgart GmbH

Eigentlich Top Arbeitgeber...aber

3,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2019 im Bereich Produktion bei Flughafen Stuttgart GmbH in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolle Sozialleistungen, Gehalt wird sehr pünktlich ausbezahlt, tolle Benefits und attraktive Zuverdienstmöglichkeiten.
Kostenlose Parkplätze sowie Mineralwasser, Tee und Kaffee.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt einfach zu viele Meetings in denen gefühlt einfach nichts oder sehr wenig dabei rauskommt und dann gibt es eindeutig zu lange Entscheidungswege.

Verbesserungsvorschläge

Die Auswahl der Vorgesetzten sollte noch genauer durchgeführt werden.
Ich denke jeder der einige Zeit im Unternehmen gearbeitet hat, bemerkt das mit der jetzigen Generation bestimmter Hierarchieebenen auch langjährige Mitarbeiter (15 Jahre und mehr) kündigen und gehen.

Arbeitsatmosphäre

Es kommt ganz darauf an in welcher Abteilung man arbeitet, es gibt gute und schlechte.
Generell herrscht eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre.

Kommunikation

Die Kommunikation lässt Raum für mehr.
Sehr viel erfährt man über den „Flurfunk“ weil oftmals zulange gewatet wird Informationen an die Mitarbeiter weiterzugeben.

Kollegenzusammenhalt

Ich hatte sehr viele gute Kollegen unter denen man sich auch Abteilungsübergreifend geholfen hat und zusammengehalten hat.
Je weiter man aber aufsteigt, desto mehr schaut jeder nur noch nach sich selbst.
Der wirkliche Zusammenhalt ist ist überwiegend beim „Fußvolk“ vertreten.

Work-Life-Balance

Urlaub, Gleitzeit oder kurzfristige private Termine sind ohne große Probleme im Alltag unterzubringen, auch sehr kurzfristig.

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte sehr gute Vorgesetzte, bei denen ich wirklich das Gefühl hatte verstanden zu werden, Ideen wurden angenommen und konstruktiv diskutiert. Bei Problemen, auch im privatem Bereich erfuhr ich Verständnis und konnte zum Beispiel sehr kurzfristig frei bekommen oder Akzeptanz wenn die Arbeitsleistung über einen begrenzten Zeitraum nicht 100% betrug.
Doch dann kam der Vorgesetzte der „neuen Generation“...Katastrophe.
Es wurde nicht zu seinem gesagten gestanden, aussagen getätigt die sich für einen Vorgesetzten in dieser Hierarchieebene einfach nicht gehören.
Man wurde in Sonderprojekt einbezogen bis man sein Interesse und Ideen dazu kund getan hat. Danach brach der Informationsfluss schlagartig ab und man wurde nie wieder eingebunden, wodurch der Eindruck entstand der Vorgesetzte hätte um seine Lorbeeren oder gar um seinen „Stuhl“ Angst.
Probleme im Team untereinander werden ausgesessen nach dem Motto, das gibt sich schon wieder.
Das Gehalt und der Dienstwagen locken, aber die dazugehörigen Aufgaben vor allem in der Führung werden nicht wahrgenommen oder absichtlich ignoriert.
Führung ist oft auch sehr unangenehm wenn man durchgreifen muss, doch dies gehört zum Job.

Interessante Aufgaben

Das Arbeitspensum war in meinem Fall zu bewältigen und ein kleines Stück weit selbst mitzugestalten.

Gleichberechtigung

Absolute Gleichberechtigung, es gibt einige Frauen in Führungspositionen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden geschätzt und auch eingestellt.

Arbeitsbedingungen

- Die Ausstattung in Büros ist sehr gut.
- IT Hardware neu und jederzeit verfügbar.
- Büros modern und Klimatisiert
- Kaffee und Mineralwasser kostenlos

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird schon darauf geachtet, aber in manchen Bereichen auch nicht.
Die E-Mobilität wird extrem vorangetrieben trotz eindeutigen beweisen das die Rohstoffgewinnung sehr fraglich ist und gar Menschenleben kostet.
Die eingesetzte Arbeitskleidung wird wie die meisten Kleidungsstücke auch im Ausland produziert, obwohl es regionale Produzenten wie z.b. Trigema gibt.
Veranstaltungen werden Mangels Stromanschluss mit einem Stromerzeuger der für ein halbes Dorf ausreicht durchgeführt. Um das Gewissen zu beruhigen wird Synthetischer Kraftstoff verwendet.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Sozialleistungen sind sehr gut, TVÖD eben.
Das Gehalt geht eindeutig nach dem Nasenfaktor, es gibt Mitarbeiter die bei gleicher Arbeit 2 Gehaltsgruppen Unterschied haben.
Teilweise entstand der Eindruck der oder die Personalreferent/in müssten es aus der eigenen Tasche bezahlen oder ihre Machtposition ausnutzen.

Image

Im großen und ganzen ist das Image so wie es mach außen getragen wird auch in Wirklichkeit und wird so auch von den Mitarbeitern vertreten.
Wie schon beschrieben ist im Bereich Umweltbewusstsein ist noch sehr viel Luft nach oben, dort wird nach außen hin doch noch viel Augenwischerei betrieben.

Karriere/Weiterbildung

Mit dem richtigen Vorgesetzten ist fast alles möglich im Bereich Weiterbildung.
Ich kann mich in der Hinsicht überhaupt nicht beschweren.