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1 Frage

Ich würde gerne wissen ob jemand was zur langristigen Perspektive, des zentralen Leipziger Instituts (IZI) sagen kann. Es wird ja immer so schön geredet, dass niemand gehen muss. Kann das jemand bestätigen oder verneinen? Durch die Situation mit der Auftragsforschung kann ich mir das jedoch irgendwie aus akademischer Sicht nicht vorstellen. Vielen Dank im Vorraus!

Gefragt am March 16, 2018 von einem anonymen User

Antwort #1 am December 13, 2018 von einem Ex-Mitarbeiter

Ich antworte aus Sicht der Zentrale der Gesellschaft. Derjenige, der bei Fraunhofer einen unbefristeten Arbeitsvertrag hat, hat quasi ne Jobgarantie bis zur Rente. Auf der anderen Seite gibt es, insbesondere beim wissenschaftlichen Personal eine hohe Quote an befristet Beschäftigten. Hier muss man auch am IZI sagen, dass die rechtlichen Möglichkeiten oftmals ausgeschöpft werden, auch wenn es firmeninterne Regelungen gibt, die eine sog. Entfristung bereits nach idR wenigen Jahren vorsieht.

Antwort #2 am December 18, 2018 von einem Mitarbeiter

Fraunhofer ist zu einem großen Teil von der Wirtschaft finanziert. Bleibt die Auftragsforschung aus, wird das Institut defizitär. Bleibt das so, dann wird das Institut von der Fraunhofer gesellschaft geschlossen. Ergo: Es findet entweder ein Stellenabbau statt um das Institut nicht schließen zu müssen (Personalkosten) oder ...naja...geschlossenes Institut eben.

Antwort #3 am January 7, 2019 von Fraunhofer IZI

Fraunhofer-Gesellschaft

Befristete Arbeitsverhältnisse sind für das erfolgreiche Wirken aller Fraunhofer-Einrichtungen, und damit auch für das Fraunhofer IZI, vor allem aus zwei Gründen nötig. Zum einen führt das Fraunhofer-Finanzierungsmodell dazu, dass ein Teil des wissenschaftlichen Personals befristet beschäftigt wird. Denn die zu erwirtschaftenden Drittmittel und Wirtschaftserträge sind abhängig von der Entwicklung der öffentlichen Haushalte und der Konjunktur und stehen somit nicht in einem voll gesicherten Umfang zur Verfügung. Zum anderen stand Fraunhofer in der Vergangenheit – und steht auch in Zukunft – regelmäßig vor der Aufgabe, aufgrund politischer oder gesellschaftlicher Anforderungen neue wissenschaftliche Themen aufzugreifen, und muss daher flexibel auf aktuelle Herausforderungen reagieren können. Deshalb kann ein Großteil des wissenschaftlich arbeitenden Personals nur befristet und projektbezogen beschäftigt werden. Der Institutsführung ist die damit verbundene Verantwortung gegenüber befristet beschäftigten Mitarbeitenden bewusst und daher stets bemüht sowohl die wirtschaftlichen Interessen des Instituts mit den persönlichen Interessen der Mitarbeitenden in Einklang zu bringen. Das Fraunhofer IZI ist dabei grundsätzlich bestrebt motivierte Mitarbeitende langfristig zu binden und zu qualifizieren und wo möglich langfristige Perspektiven zu bieten.

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