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Bewertung

Eigentlich ganz gut, aber die Corona-Policy...

3,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei freenet AG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dynamisch. Auf der Suche nach dem nächsten großen Ding. Duz-Kultur. Den Mitarbeitern werden viele Benefits geboten. Generell eher nahbares Verhalten und ein freundliches Miteinander.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

bereits unter Verbesserungen genannt.

Verbesserungsvorschläge

Vertrauen in die Führungskräfte/Mitarbeiter. Diese Corona-Anwesenheitspflicht im Tageswechsel. Privat achte ich auf Kontakte, meide Feiern und soll ins Büro, obwohl durch die A/B-Teams, sowie externe DL das meiste ohnehin über Online-Konferenzen abgehalten wird. Sonst klappe ich abends meinen Laptop auf und schaue, ob noch etwas an anliegt, aber nu starre Regel = starre Arbeitszeit. Nichts gegen Büro, so ist es vertraglich festgehalten, nur gegen sinnlose Argumente, warum man jetzt unbedingt ins Büro sollte. Das ist nicht nur weit weg von der Realität, sondern zeigt kein Vertrauen. Lieber mit den 10% direkt sprechen, bei denen es nicht funktioniert, anstatt durch Vorschrift 90% die Flexibilität zu nehmen.

Offen, ab und zu mutig sein, den Mitarbeitern zuhören, vertrauen in die Fähigkeiten und bisschen Diversität zulassen und andere Meinungen verkraften. Denn "ich weiß alles besser"-Mentalität, wir glauben nur xyz, wir haben jahrelang Erfahrung in abc, Nein daran glaube ich/wir nicht ergo dann wird auch nicht probiert bzw. sich damit auseinandergesetzt. Hallo? Die Welt dreht sich weiter. Wenn man nicht vernünftig rangeht, neues wagt - wie soll aus altem Käse Neues entstehen?

Arbeitsatmosphäre

Atmosphäre ist meistens positiv und grundsätzlich wohlwollend. Durch den Umzug in die neuen Räumlichkeiten wurde viel für die Arbeitsatmosphäre getan (Kreativräume, Gestaltung der Bereiche, Eltern-Kind-Zimmer)

Kommunikation

Schade, dass einen Tag vor der Unternehmenskommunikation "Wie geht's weiter mit "mobilem" Arbeiten" ein riesen Artikel im Hamburger Abendblatt erscheint. Entweder mieses Timing oder Strategie - beides Mist!

Sonst bemüht sich die PR, Personal und Empfang Informationen über die vorhandenen Kanäle zeitgerecht teilen.

Kollegenzusammenhalt

Ganz gut. Wenig Ellenbogenmentalität. Aber die, die mit Ellenbogen unterwegs sind, kommen leider durch.

Work-Life-Balance

Ganz gut. Erst war ich begeistert vom Umgang mit Corona. Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, aber nun ist vorgeschrieben in A/B-Schichten alle 2 Tage im Büro zu sein. Virologisch mal ein Fragezeichen und wie mobil kann man in dem einen Tag dazwischen sein. Dann gibt es ja nur die Option Home Office. Aber wir sind ja ganz mobil....

Vorgesetztenverhalten

Ganz gut.

Interessante Aufgaben

Interessante und vielfältige Themen (wenn diese auch strukturiert zu Ende gebracht werden -> Top). Der Angang ist ad-hoc und drei Bereiche bekommen die gleichen Themen - das hindert um wirklich zum Ziel/Ergebnis zu kommen und die Motivation schwindet allmählich wenn das nächste Thema wieder Prio `ganz wichtig` hat und am Ende doch nichts wird.

Gleichberechtigung

Man spürt schon "Buddy-Business". Frauen werden generell in der Führungsetage ab Level Head of nicht gerne gesehen. Es entsteht der Eindruck Frauen stören und die Männer klären das lieber mit ein paar Sprüchen unter sich...

Umgang mit älteren Kollegen

Bisher keine unterschiedliche Behandlung festgestellt.

Arbeitsbedingungen

Ganz gut. Einen neuen Laptop erhält man leider erst nach 4 Jahren, auch wenn der Prozessor sehr langsam ist und ständig Fehlermeldungen anzeigt. Sonst im Büro Lift, Lüftung, Internet, etc. alles in Ordnung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Stets bemüht.

Gehalt/Sozialleistungen

Ist ok, aber keine Rakete.

Image

Teils/Teils. Grundsätzlich gut.

Karriere/Weiterbildung

In Maßen. Die Personalabteilung bemüht sich Möglichkeiten zu schaffen, allerdings füllt meine Führungskraft nicht mal den jährlichen Mitarbeiterbewertungsbogen aus...