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Fürstenberg Institut GmbHals Arbeitgeber

Deutschland Branche Beratung / Consulting
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Fürstenberg Institut GmbH Erfahrungsbericht

  • 12.Jan. 2019 (Geändert am 14.Jan. 2019)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Mehr Schein als Sein!!!!

2,08

Arbeitsatmosphäre

Die wertschätzende Kommunikation wird als "Tool" eingesetzt und ist ohne jegliche Authentizität; viel Zuckerguss und wenig Substanz wenn es dann um konkrete Anerkennungsleistungen geht. Versprochendes ist nicht verbindlich. Enttäuschungen bei den Mitarbeitern sind dann die Folge. Kritisches Hinterfragen wird als "Nestbeschmutzung" verstanden und Du hast dadurch als Mitarbeiter verspielt. Es wird viel mit Angst und Manipulation gearbeitet. Viele Mitarbeiter werden duch das System krank und brauchen auch nach dem Ausstieg einige Zeit, um sich wieder zu stabilisieren.

Vorgesetztenverhalten

Als eigentümergeführtes Unternehmen erinnert es sehr an ein "Familiensystem": Diskrepanzen in der Sache (Meinungsaustausch über Sachverhalte, die das Unternehmen voran bringen könnten) führen zu hohem Kränkungserleben in der Geschätsführung. Diese ist dann in ihren Reaktionen hoch emotional und persönlich sehr stark abwertend den Mitarbeitern gegenüber. Es gibt "Lieblinge" und "schwarze Schafe" wie in jeder Familie und Kritik an "Mama und Papa" sind tabu. Korrektive Strukturen gibt es nicht (Personalvertretung/Betriebsrat). Jeder (auch Führungskräfte) versucht "ein gutes Kind" zu sein, um doch endlich die Anerkennung und Liebe der Eltern (Geschäftsführung) zu erhalten. Leider vergebens, sodass auch auf Führungsebene wie auch auf Mitarbeiterebene eine hohe Fluktuation vorhanden ist.

Kollegenzusammenhalt

Gefördert wird von Seiten der Geschäftsführung kein Kollegenzusammenhalt; wer charakterlich stark autoritätsbezogen ist und in der Lage, nach unten zu treten und noch oben zu buckeln, ist hier goldrichtig! Wer Karriere hier machen will, sollte Ja-Sager sein und versuchen, eventuell mangelndes Expertentum durch Ausnutzen von Kollegen zu kompensieren. Am besten, es als eigene Expertise gegenüber den Vorgesetzten zu verkaufen.
Wenn man in der Lage ist, sich gegenüber den Kollegen wahrhaftig zu zeigen, bemerkt man, dass es vielen Anderen ebenso geht; das kann stärken!
Viele Kollegen haben aber solche Angst, dass sie sich mit ihren Arbeitsplatzproblemen nicht outen wollen.

Interessante Aufgaben

Du hast aufgrund des Arbeitsvolumens und der Vielfältigkeit der Arbeitsaufgaben ein schöne Möglichkeit, professionell zu wachsen!

Kommunikation

künstlich und aufgesetzt; wenig Tranparenz, die aber ständig postuliert wird ebenso wie die Wertschätzung, die nur Fassade ist

Gleichberechtigung

Männern werden im Unternehmen besser als Frauen bezahlt, darum gibt es auch so viele Frauen als Mitarbeiter, da Männer die vom Unternehmen angebotenen Konditionen weniger akzeptieren. Die hohe Frauenquote ist eher kein Indiz für Gleichberechtigung! Da viele Mitarbeiter aus dem sozialen Bereich kommen, ist durch die gute Außenwirkung des Unternehmens und die auf Effizienz orientierten Strukturen die Arbeit dort attraktiv. Wiedereinstieg nach Schwangerschaft und Elternzeit kann jedoch zu Degradierungen führen.

Umgang mit älteren Kollegen

ist mir nichts Negatives aufgefallen bisher, wobei junge und naive Mitarbeiter sehr gerne aquiriert werden; langjährige und verlässliche Mitarbeiter werden nicht besonders gefördert, schon gar nicht, wenn diese eigenständig Denken.

Karriere / Weiterbildung

Karriere ist eher kaum möglich (die Vielfalt von Aufagben, die man Dir übergibt, wird sicherlich - wenn Du gut bist - gesteigert werden, aber mehr Geld oder Einfluss wirst Du nicht gewinnen)
Weiterbildung wird in eigener Freizeit und auf eigene Kosten erwartet; gerne wird aber Dein Wissen für das Unternehmen genutzt - auch um das Unternehmensportfolio zu erweitern und Beratungsprodukte auf den Markt zu bringen.

Gehalt / Sozialleistungen

unterdurchschnittlich für die Branche; für Fachhochschulabsolventen aus dem sozialen Bereich aber attraktiv, da bei sozialen Trägern Du teilweise weniger verdienen würdest; kein Weihnachtsgeld

Arbeitsbedingungen

schöne Räume, sehr repräsentativ; Getränke zur freien Verfügung; zentral gelegen; IT-Ausstattung okay
Als Anbieter für betriebliches Gesundheitsmanagement hat das Unternehmen selbst Nachholebedarf: Maßnahmen des internen Gesundheitsmanagements (Sport und Famileinfreundlichkeit) werden vorrangig vor Audits bzw. externen Zertifizierungsprozessen eingeführt und versickern dann wieder. Der Prozess des Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM-Verfahren) ist erst seit ein paar Monaten intern installiert, obwohl das Unternehmen dies seit Jahren als Beratungs-Produkt an Kunden verkauft. Obwohl das Unternehmen Führungskräftetrainings als Produkt verkauft, haben die eigenen scheinbar wenig sich mit ihrer Rolle auseinandergesetzt. Es ist fast unerklärklich, wie schlecht das eigene Gesundheitsmanagement und der umgang mit Mitarbeitern sowie die Führungskompetenz ausgeprägt ist. Nach dem Motto: "Schuster hat die schlechtesten Leisten!"

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Eher Show: Solange es nicht Kosten und Anstrengung verursacht, ist man natürlich umweltbewusst und sozial!

Work-Life-Balance

Familienfreundliche Arbeitszeiten werden je nach Sympathie einigen Mitarbeitern vom Vorgesetzten ermöglicht - anderen nicht; verlässliche Standards gibt es nicht.

Image

sehr gutes Image nach Außen; es wird viel Wert darauf auch gelegt; Darum werden - aufgrund dieser kritischen Bewertung - Mitarbeiter wieder angehalten werden, viele durchweg positive Bewertungen über das Unternehmen zu posten!

Verbesserungsvorschläge

  • Endlich mal das ,was das Unternehmen verkauft, selbst leben!

Pro

Du lernst viel über Dich selbst und kannst wachsen in Deiner Professionalität und menschlichen Reife

Contra

Die Gefahr, Dich aufzugeben und selbst zu verlieren!

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
5,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten
  • Firma
    Fürstenberg Institut GmbH
  • Stadt
    Hamburg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe/r Kollege/in, deine unterdurchschnittliche Bewertung des Fürstenberg Instituts als Arbeitgeber hat uns betroffen gemacht und regt uns zum Nachdenken an. Wir schätzen konstruktiven Austausch. Dieser kann unserer Meinung nach aber nicht über öffentlichen Diskurs in Form einseitiger Bewertungen erfolgen, sondern sollte intern stattfinden. Wir möchten dich daher ermutigen, mit deiner Führungskraft ins Gespräch über die vermeintlichen Missstände zu gehen oder aber diese an die Personalabteilung zu adressieren. Um öffentlich Klarheit zu einigen deiner Kritikpunkte zu schaffen, möchten wir jedoch insbesondere zu Folgendem gerne Stellung nehmen. 1. Wir haben im vergangenen Jahr eine anonyme Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen sehr gute Werte beim „freundschaftlichen Zusammenhalt unter den Kollegen“. Wir unterstützen diesen mit Angeboten wie wöchentlichen Sportkursen, gemeinsamen After-Work-Events oder Feiern, zu denen auch die Familien unserer Mitarbeiter mit eingeladen werden. 2. Zahlreiche Mitarbeiter nahmen in den vergangenen Jahren an Weiterbildungen teil. Diese wurden von uns als Arbeitgeber finanziert und fanden während der Arbeitszeit statt, sofern sie mit der Führungskraft vorab vereinbart waren. Wir haben sehr flexible Arbeitszeitmodelle und eine 80% Teilzeitquote, deshalb stehen wir auch dazu: Wenn sich jemand aus eigenem Interesse weiterbildet, um seine neugewonnene Expertise vor allem für andere berufliche Tätigkeiten (z.B. Selbständigkeit) einzusetzen, unterstützen wir diese Maßnahmen nur, wenn sie auch dem Fürstenberg Institut zu Gute kommen und unser Beratungsportfolio bereichern. 3. Unser Sport- und Gesundheitsangebot, das u.a. Personaltraining beinhaltet, besteht kontinuierlich seit Januar 2012. Auch der BEM Prozess ist bereits viele Jahre etabliert. Wir haben diesen lediglich im vergangenen Jahr neu strukturiert und dies breit kommuniziert. Vermutlich ist dadurch der Eindruck entstanden, es handele sich um eine Neuerung. Wir würden uns freuen, die weiteren Punkte deiner Bewertung gemeinsam mit dir zu besprechen und laden dich herzlich ein, dazu das Gespräch mit uns zu suchen. Herzliche Grüße Das Team vom Fürstenberg Institut

Mitarbeiter von Fürstenberg Institut GmbH