Gayko Fenster-Türenwerk GmbH als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

eine EIGENE MEINUNG ist nicht gern gesehen....

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Verbesserungsvorschläge

Vertrauen schenken, Eigenverantwortung stärken, Ehrlichkeit, Anstand und Respekt gegenüber allen Mitarbeitern üben.
Personalpolitik überdenken.

Arbeitsatmosphäre

Man hat es bis heute nicht verstanden, wie man Mitarbeiter motiviert. Aufgaben werden ohne Not immer kurzfristig gestellt, so dass man ständig unter Stress steht. Vertrauen ist ein Fremdwort - Misstrauen dageben an der Tagesordnung. Eigenverantwortung ist nicht gern gesehen. Kein offener Umgang, Stillschweigen und Maulkorberlass mit arbeitstäglichen Situationen, mit denen offen und vor allem ehrlich umgegangen werden sollte. Vermeintliche Fehler werden dagegen gerne, besonders gerne wenn mehrere Personen im Raum sind, angeprangert. Es gilt nur eine Meinung und die ist am besten noch verbal zu bestätigen. Wenn man seine Selbstachtung an der Garderobe abgeben will und man zum Heuchler mutieren möchte, weil dieses Verhalten auch in barer Münze abgegolten wird, ist man hier richtig. Wenn etwas positiv läuft heißt es bestenfalls: "Dafür sind sie da!" - das ist aber schon genug gelobt.

Kommunikation

Informationen die für die tägliche Arbeit notwendig sind, kommen teilweise nur spärlich, zu spät oder gar nicht. Man muss schon selbst nachfragen - aber wie gesagt, vieles ist anscheinend nur bei der Geschäftsleitung gut aufgehoben. Geheimniskrämerei und Verschweigen - aber kein offener, ehrlicher und vertrauensvoller Umgang. Neue Mitarbeiter werden per E-Mail, Aushang bzw. Werkszeitung vorgestellt, leider nicht immer persönlich.
Die Ausscheidenden sind plötzlich von der Bildfläche verschwunden, bloß nicht mehr drüber reden.

Kollegenzusammenhalt

Hat sich auch grundlegend verschlechtert - man schafft sich einen Tefloneffekt an, bei Negativem war es bestimmt der/die Kollege/-in schuld.

Work-Life-Balance

Da hat sich tatsächlich etwas verbessert, mehr Urlaub und Gleitzeit gibt es, dank dem neuen GF, so dass man sich nun einem "normalen" Level angleicht - da ansonsten die Attraktivität für neue Bewerber sonst nur schwer vermittelbar wäre. Unbezahlte Überstunden sind aber nach wie vor gern gesehen.

Vorgesetztenverhalten

Da die unmittelbaren Vorgesetzen nur einen sehr begrenzten Spielraum haben, hängt letztlich jede Entscheidung von der Geschäftsleitung ab und wird von dieser vorgegeben.
Hier finde ich das Direktionsrecht im Detail aber als übertrieben an. Eigene Freiräume oder Mitentscheidungsrecht in der Dingen der täglichen Arbeit sind sehr eingegrenzt. Wenn ein Vorgesetzer sich für seine Mitarbeiter einsetzen würde, hätte er (sie gibt es nicht) ein Problem mit der GL, wenn die GL eine andere Meinung hat. Wenn Probleme nicht offen angesprochen werden dürften - hat das Unternehmen auf Dauer selbst ein Problem. Hierarchien gibt es wirklich nicht, es gibt eine Geschäftsleitung, die genügt. Der Umgangston ist des öfteren unterste Schublade. Respekt, Anstand oder eine ganz normale Ansprache ohne beleidigend zu werden ist oftmals nicht gegeben, insbesondere von denen die eigentlich Vorbildfunktion haben.

Interessante Aufgaben

Einfluß auf die Ausgestaltung des eigenen Aufgabengebietes ist durch die wiederkehrende Tätigkeit vorgegeben. Wenn man frühzeitig über Aufgaben informiert würde, sobald die Aufgabe feststeht, wäre ein sebstbestimmteres Arbeiten insbesondere im zeitlichen Ablauf und im Hinblick auf vermeidbaren Stress möglich. Es scheint allerdings, dass der Stress gewollt ist und damit auch die Fehlerquelle, damit man sich wieder über die Mitarbeiter künstlich aufregen darf.

Gleichberechtigung

"Nasenfaktor" ist alles entscheidend - Qualifikation nicht in notwendigem Maße.
Hochdienen ist angesagt und von Gleichberechtigung ist man hier noch meilenweit entfernt.

Umgang mit älteren Kollegen

Von besonderer Wertschätzung und Förderung kann man hier nicht sprechen. Da herrscht mal "Gleichberechtigung", denn es spielt so gut wie keine Rolle, ob man hier schon lange im Unternehmen ist oder nicht.

Arbeitsbedingungen

´Die technischen Arbeitsbedingungen sind größtenteils in Ordnung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

im üblichen Bereich.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Entgelt geht durchaus in Ordnung, betr. Altersvorsorge mit Arbeitgeberanteil wird angeboten.

Image

Das Image, mit dem man sich gerne schmücken möchte, stimmt leider nicht mit der Wirklichkeit überein. Kein Wunder, wenn man so mit Mitarbeitern wie bislang umgeht und die natürlich über Ihre Erfahrungen im Bekanntenkreis sprechen und leider nicht positiv.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung ist nur auf sehr wenige ausgewählte Mitarbeiter begrenzt. Die müssen persönliche Vorausetzungen erfüllen, die die GL vorgibt.

Arbeitgeber-Kommentar

Andreas Eschmann

Sehr geehrte/r ehemalige/r Mitarbeiter/in,
vielen Dank für Ihr Feedback. Manchmal ist es eben so, dass Mitarbeiter und Unternehmen nicht bzw. nicht mehr zusammenpassen. Das passiert. Als familiengeführtes Unternehmen wollen wir gerade die Eigenverantwortung stärken und bieten unseren Mitarbeitern die Möglichkeiten dafür. Unser Unternehmen hat extrem flache Hierarchien und Kritik kann bei uns direkt ausgesprochen werden. Sie kommt auch an und wird erst genommen! Natürlich haben wir aber auch eine hohe Erwartung an unsere Mitarbeiter. Ihre Bewertung zeigt uns aber auch, dass die Kommunikation miteinander noch intensiver geführt werden muss. Das nehmen wir mit. Wertschätzung allen Mitarbeitern gegenüber ist uns sehr wichtig.
Für Ihren weiteren Lebensweg wünschen wir Ihnen beruflich und gesundheitlich alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team Personalmarketing