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genua 
GmbH
Bewertungen

46 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 74%
Score-Details

46 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

28 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 10 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Coronavirus

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BEWERTUNGEN ANZEIGEN

Ein Unternehmen als Behörde - erschreckend

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei genua GmbH in Kirchheim b.München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben. Die vollständige Liste ist lang

Verbesserungsvorschläge

Keine

Arbeitsatmosphäre

Lob wird nicht ausgesprochen. Die Leistungen sind nie genug

Image

Wir haben uns alle so lieb und diskutieren uns zu Tode.

Work-Life-Balance

Die Arbeit steht im Vordergrund. Die Anzahl der Urlaubstage ist unter 30 Tagen.
Nehmen kann man den Urlaub, wenn es dem Vorgesetzten passt

Karriere/Weiterbildung

Karriereprogramme ohne Aussicht auf Führungspositionen

Gehalt/Sozialleistungen

Die Vergütung ist unterirdisch. Keine vatiable Vergütung für den Vertrieb. Das sind absolute Grundlagen. Die Unternehmensleitung glänzt durch Entscheidungsschwäche

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Was für ein Umweltbewusstsein?

Kollegenzusammenhalt

In den Abteilungen ist der Zusammenhalt unterschiedlich. Kollegen werden gerne mal bei dem Vorgesetzten verpetzt oder bei der Unternehmensleitung

Vorgesetztenverhalten

Management mit Druck und Intrigen sind an der Tagesordnung

Arbeitsbedingungen

Uralte Software. Die IT Infrastruktur ist der eines It Unternehmens nicht würdig- peinlich

Kommunikation

Über gute Dinge wird berichtet. Schlechtes wird von der Unternehmensleitung verschwiegen. Mitarbeiterabgänge werden nicht kommuniziert

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben bleiben den Führungskräfte vorbehalten


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Christina MichaelisAbteilungsleitung Human Relations

Schade, dass du genua als Arbeitgeber derart negativ erlebst. Natürlich gibt es in jedem Unternehmen Rahmenbedingungen, die nicht von jedem positiv bewertet werden. Aber offen gestanden fällt es uns doch bei vielen Aussagen deines Feedbacks schwer, diese nachzuvollziehen. Komm doch gerne auf deine Führungskraft oder HR zu, damit wir persönlich über deine Kritik sprechen können. Dieses Angebot gilt natürlich auch für alle, die sich für genua als Arbeitgeber interessieren und zu diesem oder anderen Statements Fragen haben.

genua ist ein attraktiver Ausbildungsbetrieb, in dem man viel lernen kann

4,0
Empfohlen
Ex-Auszubildende/rHat 2020 eine Ausbildung zum/zur Auszubildende/r bei genua GmbH in Kirchheim b.München abgeschlossen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsathmosphäre ist wirklich sehr angenehm bei genua. Es wird viel Wert auf das Miteinander gelegt. Es gibt regelmäßig Spieleabende und Pizzapartys an denen jeder teilnehmen kann. Außerdem gibt es jedes Jahr ein Sommerfest und eine Weihnachtsfeier.
Untereinander fehlt allerdings oft das Verständnis für die Relevanz der Aufgabenbereiche des anderen. Besonders als Azubi/Student ist es deshalb manchmal schwer seine eigenen Aufgaben rechtzeitig zu erledigen.

Karrierechancen

genua wirbt mit einer hohen Übernahmequote und das sie ihre Azubis und Studenten für den eigenen Betrieb ausbilden. Für die technischen Ausbildungsberufe mag das zutreffen, aber nicht für die kaufmännischen. Je nachdem in welchen Unternehmensbereich man möchte, ist es oft eher mit Glück als mit Leistung und Engagement verbunden, ob man übernommen wird oder nicht. Natürlich ist es verständlich, das es in einem IT- Unternehmen leichter ist eine Stelle für einen technischen Azubi zu schaffen. Trotzdem finde ich es schade, dass zwischen den beiden Bereichen so ein großer Unterschied gemacht wird.

Arbeitszeiten

Auch für Azubis gelten die flexiblen Arbeitszeiten. In Abstimmung mit dem jeweiligen Gruppenleiter kann man sich seine Arbeitszeiten relativ frei einteilen. Überstunden kommen eigentlich nicht vor, werden aber ggf. auf einem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben und können, auch wieder in Abstimmung mit dem jeweiligen Gruppenleiter, ausgeglichen werden.
Besonders in Bezug auf ein Duales Studium ist genua sehr flexibel. Um sich auf die Prüfungen am Ende des Semesters ideal vorbereiten zu können, werden die Studenten vom Betrieb zum lernen freigestellt.

Ausbildungsvergütung

Bei anderen Betrieben bekommt man deutlich mehr Geld für ein Duales Studium. Ich bin trotzdem froh mich für genua entschieden zu haben. Meiner Meinung nach gleichen die genannten Punkte wie die Arbeitsathmosphäre und auch die Vielfalt an Tätigkeiten das vergleichsweise geringere Gehalt aus. Mir war es wichtiger mich wohl zu fühlen und gerne in die Arbeit zu gehen.

Die Ausbilder

Zu Beginn war die Betreuung eher mäßig. Durch die Umstruckturierung des Ausbildungsprogramms hat sich die Betreuung durch die Ausbilder deutlich verbessert. Probleme können immer offen angesprochen werden und es wird versucht gemeinsam eine Lösung zu finden. Die Ausbilder und auch die Ansprechpartner aus der Personalabteilung sind immer offen für neue Ideen und Impulse und nehmen diese gerne auf und sind auch ansonsten meist engagiert.
Allerdings wird bei der Betreuung und der Konsequenz ein deutlicher Unterschied zwischen der technischen und kaufmännischen Ausbildung gemacht.

Spaßfaktor

Ich bin immer sehr gerne in die Arbeit gegangen und habe mich immer auf die Semesterferien gefreut, da ich dann Vollzeit bei genua arbeiten "durfte".

Aufgaben/Tätigkeiten

Die Aufgaben waren immer sehr abwechslungsreich. Den Azubis/Studenten werden von Anfang an verantwortungsvolle Aufgaben übertragen die sie fordern aber nicht überfordern sollen. Ich finde so lernt man am besten und ich finde es toll, dass den Azubis/Studenten so viel Vertrauen geschenkt wird.
Als Azubi/Student bei genua sollte man auf jeden Fall eigenständig arbeiten können. Bei Fragen gibt es aber meistens einen Ansprechpartner der ggf. auch bei Problemen helfen kann.

Variation

Bei genua hat man die Chance viele Aufgabenbereiche und Abteilungen kennen zu lernen. Auch wenn genua ein IT-Unternehmen ist, bietet es besonders den kaufmännischen Azubis eine große Vielfalt an Themengebieten.
Wie im vorherigen Punkt schon genannt, waren die Tätigkeiten sehr abwechslungsreich. Die "klassischen Azubiaufgaben" kamen zwar auch vor, aber in vielen Bereichen wurde darauf geachtet, dass mit spannenderen Aufgaben ein Ausgleich geschaffen wird.

Respekt

Respekt und Akzeptanz wird bei genua groß geschrieben. Man wird in jeder Abteilung offen aufgenommen. Besonders gut gefallen hat mir, dass man nicht nur der Azubi oder Student war, sondern als Teil des Teams gesehen wird.

Verschiedene Arbeitzzeitmodelle und sehr gute Work/Life Balance

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei genua GmbH in Kirchheim b.München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Transparenz und Offenheit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nahverkehrsanbindung

Verbesserungsvorschläge

Bessere Nahverkehrsanbindung


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Super Arbeitgeber Genua

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei genua GmbH in Kirchheim b.München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Spannendes Umfeld und super viel Verantwortung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Verbesserungsvorschläge

Besserer Standort

Arbeitsatmosphäre

Alle Kollegen haben ein sehr nettes Verhältnis zu einander

Gehalt/Sozialleistungen

Könnte es nicht immer mehr Gehalt sein


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Toller Arbeitgeber

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei genua GmbH in Kirchheim b.München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolle Kollegen, Spaß an der Arbeit und eine Branche für die Zukunft

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Standort ist weit außerhalb von München.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Enttäuschung mit Ansage

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2015 im Bereich IT bei genua GmbH in Kirchheim b.München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Unternehmensbeteiligung, Überstundenhandhabung, Kernarbeitszeit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eklatante Mängel im menschlichen Bereich. Erhebliche Führungsdefizite. Viel zu viel heiße Luft und Illusionen (Zertifizierungen, "Bester Arbeitgeber im Jahr XY"-Selbstbeweihräucherung, etc. pp.) ohne nachvollziehbare, spürbare, beobachtbare Abbildung in der Realität. Nach Weggang der Firmengründer, die sicherlich einige entscheidende Aspekte bei der Modellierung ihrer Firma "vergessen" haben, ist die Situation nur noch schlimmer geworden. Einer Handvoll von Führungsvorgesetzten kann eine Selbstverliebtheit in ungesundem Maße angesehen werden - nicht gut.

Verbesserungsvorschläge

Die Firma sollte sich, angefangen ganz oben bis nach ganz unten, sehr ehrlich und sehr gründlich selbst analysieren und endlich (geredet wird darüber seit Jahren) wirksame Instrumente finden, um die Belegschaft wirklich, aufrichtig und nachhaltig zusammen zu bringen. Das Haus verfügt über ein ungeheures Potential, welches durch eklatante Schwierigkeiten gerade im menschlichen Bereich schlichtweg verbrannt wird.
Die Führungskräfte der Firma täten gut daran, sich für wenigstens einen Moment mal aus dem selbstgeschaffenen Spotlight zu nehmen und über die Essenz ihrer jeweiligen Rolle nachzudenken. Und wenn man dann noch zu der Feststellung käme, dass ein "Fachangestellter" womöglich über eine gewisse Expertise in seinem Fachbereich verfügen könnte und wenn man dies dann zu ließe und geschickt in den Betriebsablauf integrierte... dann hätte man, vielleicht, irgendwann einmal eine Firma, in der die Mehrheit der Angestellten tatsächlich gern arbeitet und das auch gern äußert. Wacht auf.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre leidet unter dem "Sichselbstüberlassensein" der Angestellten. Teambuilding und Entwicklung eines gemeinschaftlichen Profils finden nicht statt. So hat sich über Jahre ein Arbeitsumfeld entwickelt, in dem es vorrangig um Absicherung der eigenen Position (ganz besonders bei Führungskräften) geht denn um tatsächliches, aktives und engagiertes Arbeiten. Der Arbeitsalltag ist durchsetzt von Unehrlichkeit, Animositäten und Intrigen, so weit das Auge reicht.

Work-Life-Balance

Die Firma agiert überaus kulant, wenn es um Überstunden geht. Geringfügige Überstunden dürfen in der Folgewoche selbständig abgebaut werden, ab sechs Überstunden wird auf ein Zeitkonto gebucht, welches dann in Abstimmung mit dem Vorgesetzten für Zeitausgleich genutzt werden kann. Hier darf das Wort "vorbildlich" gern genutzt werden!

Karriere/Weiterbildung

Die Firma hat der "Fachkarriere" (Führungskräfte) ein Instrument zur Seite gestellt, in dem jeder Angestellte, "Experte" seines Arbeitsbereichs werden kann. Formal durchläuft das einen nachvollziehbaren Prozess und wirkt zunächst positiv. Bis man merkt, dass es sich um ein vollständig wirkungsfreies Instrument handelt, mit dem sich nichts, aber auch wirklich gar nichts verrichten lässt. Ein weiteres Instrument, ein sogenannter "kleiner" (und "großer") "Jobtausch)" scheint ebenfalls interessant. Hier lässt sich Einblick in andere Bereiche des Unternehmens finden und so die eigene Sichtweite erweitern. Im Rahmen einer etwaigen Umsetzung womöglich Gelerntens stößt man dann aber wieder auf die natürlichen Grenzen, mit denen sich die langjährig etablierten Vorgesetzten umgeben haben.
Verbesserungsvorschläge, Optimierungen, wegweisende Visionen etc. pp. ersticken letztlich im Keim.

Kollegenzusammenhalt

Dort, wo sich jeder selbst am Nächsten ist und zugleich auch noch eine ausgeprägte Angst vor der Obrigkeit vorherrscht, kann man wirklichen Zusammenhalt lange suchen. Die Bereitschaft, sich gegenseitig in die Pfanne zu hauen, ist leider mindestens so hoch ausgeprägt, wie das Wegschauen, wenn Präsenz im Sinne eines Teams oder einer konsolidierten Teamhaltung notwendig wäre.

Umgang mit älteren Kollegen

Wie bei leider so vielem in der Firma erliegt man auch hier eher einer Fata Morgana. Vordergründig und oberflächlich wird "seniorige Einbringung" sehr, außerordentlich, ganz doll, begrüßt - so lange es nicht um kritische oder nachhaltige Dinge geht. Die (seniorige) Meinung zu Kernarbeitsthemen wird zwar oft abgeholt, aber nie, niemals, entscheidend berücksichtigt. Entscheidungskompetenz wird im Haus extrem groß geschrieben. Aber nur bis zu einem gewissen Punkt - ab diesem ist man sie wieder los, die Kompetenz zur Entscheidung.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten sowie die Fügrungskräfte, mit denen ich zu tun hatte, leiden kollektiv unter dem, was die Firma über ihre 25 Jahre selbst geschaffen hat: man hat sich auf seinem Stühlchen eingeigelt, ist entscheidungsunfreudig und im Wesentlichen darauf bedacht, den eigenen "Scope" an Verantwortlichkeit a.) so gering wie möglich und b.) unbedingt abgesichert zu halten. Wirklich spürbare "Präsenz", Ideen, Visionen, "Mut zur Lücke", Engagement konnte ich kaum jemals beobachten. Mit nur einer einzigen Ausnahme (Vertriebsangestellter) scheint zu gelten, dass sich die Bedienung der "Fachkarriere" des Hauses vorrangig im reinen Selbstschutz erschöpft.
Was Begrifflichkeiten wie "Fürsorgepflicht", "Verantwortlichkeit", "Schutzbefohlene" und dergleichen anbelangt, wären zahlreiche Nachhilfestunden dringend zu empfehlen.
Dort, wo nach vielen, vielen Zeiteinheiten tatsächlich die Fassade bröckelt und echte, ehrliche, persönliche Haltung und Meinung sichtbar wird ("blöde" sind in der Tat die wenigsten Führungskräfte des Hauses) wird das allgemeine Desaster in der Firma nur noch offenkundiger.

Arbeitsbedingungen

Gemischt. Es gibt eine gutbestellte Versorgung mit Getränken, Büroräume werden angemessen besetzt und bestückt. Ausstattung mit Arbeitsmaterial ist gut, wenn auch bisweilen nicht wirklich stets alles da ist, was man vielleicht gerade brauchen könnte. Im Sommer ist es grenzüberschreitend heiss, eine Klimaanlage gibt es nicht. Je nach Lage des Büros kann man dann gerade noch so eben oder, manchmal, streng genommen gar nicht mehr arbeiten. Zeitliche Abläufe und Organisatorisches sind nachvollziehbar und sinnhaft (wenn auch bisweilen ein wenig sperrige) beschrieben und gestaltet.
Alles in allem darf genua hier sicherlich als "mindestens durchschnittlich" bewertet werden.

Kommunikation

"Offizielle Kommunikation" funktioniert ganz hervorragend, hat nur ein entscheidendes Problem: die geäußerten Inhalte haben mit der Realität (außer, wenn es um Geschäftszahlen geht) wenig zu tun. Offenkundige Themen, sowohl positive als auch negative, werden im realitätsfernen Management-Talk zwar angesprochen, aber kaum jemals nachhaltig thematisiert. Die Führungsriege der Firma mag progressive Ideen haben, kommt aber über deren reine Verlautbarung kaum jemals hinaus. Zurück bleiben Irritation und Frust, vor allem in der "Workerbase".

Gehalt/Sozialleistungen

Bei genua wird man (soweit ich hier Aussagen treffen kann) eher unterdurchschnittlich bezahlt. Es gibt allerdings (Stand bis 2018) eine für alle gleiche, jährliche Gewinnbeteiligung (vorbildlich und auch großzügig). die jährlichen Gehaltsverhandlungen (gut!) wiederum hängen dagegen sehr stark vom individuellen Vorgesetzten ab (extrem schlecht): hier habe ich sowohl selbst Dinge erlebt als auch (durchaus glaubwürdig) von Dingen gehört, die ich lieber nicht anschneide. In dieser Firma ist es dringend angeraten, zu vitalen Zeitpunkten an der idyllischen Familienstimmung vorbei zu schauen und stets in der Lage zu sein, sich selbst sehr, sehr klar und nachweisbar zu bewerten. Sonst droht bittere Enttäuschung.

Gleichberechtigung

Bei genua sind alle gleich und, so abgelutscht es auch klingen mag, einige gleicher. Im unpersönlichen, inhaltlich unkritischen Raum gibt man sich (das ist gewünscht!) als "Familie", sobald aber tatsächlich echte Arbeitsinhalte und -themen einsickern, ist es aus mit der Gleichheit. Führungskräfte vergessen dann ganz gern, dass sie (bestenfalls) nur lenken und entscheiden und tatsächliche Arbeit doch eher anderswo verrichtet wird. Gruppen und Abteilungen, die sich schon auf Festivitäten räumlich voneinander abgrenzen, bauen dann historisch gewachsene, aber umso härtere Grenzen und Hürden auf.
Bei genua sitzt man quasi nur zur Weihnachtsfeier im selben Boot. Und wer den Kapitänshut nun wirklich auf hat, ist auch nie so richtig erkenntlich...

Interessante Aufgaben

Aufgrund von Zielsetzung und Beschaffenheit meiner Aufgabenstellung kann ich mich auch in diesem Bereich nicht beschweren. Im flotten Mix zwischen konkreten Anfragen/Requests sowie selbst aufgezeigten/empfohlenen Projekten gab es viele hochinteressante und wertige Projekte bei substantiell großzügigen Freiheitsgraden.
Überschattet wird das Ganze allerdings dadurch, dass hier keineswegs bewusste Absicht im Vordergrund stand, sondern schlicht die Tatsache, dass die verantwortenden Führungskräfte des Hauses sich faktisch für nichts interessieren und alles, vor allem auch Beliebiges, so lange läuft, bis ein Grad an eigener Verantwortlichkeit erreicht ist, bei dem man wirklich arbeiten müsste. Dann wird es schwierig im Haus. Sehr, sehr schwierig.

Arbeitgeber-Kommentar

Christina MichaelisAbteilungsleitung Human Relations

Vielen Dank für Deine Zeit und Dein ausführliches Feedback.

Aufgrund der Vielfalt der von Dir angerissenen Themen ist es uns hier kaum möglich, auf jeden einzelnen Punkt einzugehen. Es gibt allerdings einige Punkte, die davon, wie wir genua erleben, so weit entfernt liegen, dass wir sie hier nicht unkommentiert lassen wollen. Ein von „Unehrlichkeit, Animositäten und Intrigen“ geprägter Arbeitsalltag ist einer dieser Aspekte. Wir erleben gerade die - manchmal auch schonungslose - Ehrlichkeit vieler genuesen, das klare Ansprechen von Kritik als ein ganz wesentliches Element der genua-Kultur. Auch wird hier aus unserer Sicht kein Halt vor Hierarchien gemacht – was nicht gefällt wird angesprochen unabhängig davon, ob es die Geschäftsführung oder den Kollegen betrifft. „Angst vor der Obrigkeit“ können wir also in keiner Weise bei genua beobachten.
Du schlägst vor, genua sollte „Instrumente finden, um die Belegschaft wirklich, aufrichtig und nachhaltig zusammen zu bringen.“ Wir können in zahlreichen bereichsübergreifenden Projekten beobachten, dass die Belegschaft hervorragend zusammen arbeitet. Sicherlich ist es zutreffend, dass angesichts des Unternehmenswachstums und der damit verbundenen Einführung von Abteilungen zunächst einmal (Abteilungs)grenzen entstanden sind. Wo früher jeder das gleiche Ziel vor Augen hatte, stehen heute im ersten Schritt Abteilungsziele. Dieses Phänomen ist sehr typisch und nicht genua-spezifisch. Wir gehen es mit verschiedenen Maßnahmen an und können hier bereits Erfolge verbuchen.

Viele Deiner weiteren Punkte müssten wir besser verstehen, um darauf fundiert eingehen zu können. Schade, dass Du von genua als Arbeitgeber enttäuscht wurdest. Wir wünschen Dir alles Gute für Deine Zukunft.

Viel Verbesserungsbedarf, dennoch tolles Unternehmen

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei genua GmbH in Kirchheim b.München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Großteil der Belegschaft besteht aus wirklich tollen Menschen, mit denen man gerne Umgang hat. Es wird schnell erkannt, wenn jemand mehr Verantwortung tragen kann.
Hunde sind absolut toll.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine gute Firmenwagen Regelung, sehr umständliche Entscheidungswege oder aufwändige Lösungen "weil Sicherheit".

Verbesserungsvorschläge

Gehälter anpassen, größerer Augenmerk auf Ergonomische Arbeitsplätze und schnelle Workstations.

Arbeitsatmosphäre

Manchmal durch sehr, sehr selbstbewusste Mitarbeiter negativ beeinflusst. Grüßen sollte schon drin sein, aber das ist eher die Ausnahme.

Karriere/Weiterbildung

Jederzeit die Möglichkeit für Weiterbildungen vorhanden und wird auch unterstützt.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt eher unterdurchschnittlich

Kollegenzusammenhalt

In meinem Arbeitsbereich absolut top.

Vorgesetztenverhalten

Geschäftsführer entscheiden wichtige Dinge wie z.B. Budget des Jahres und verbreiten dann aber selber entgegen ihrer Entscheidung Geschwätz.

Arbeitsbedingungen

Sehr warme Büros, nicht jeder bekommt Ergonomische Stühle und nur sehr wenige bekommen Elektrisch Höhenverstellbare Tische.

Kommunikation

Gerade was Kommunikation von Geschäftsführern und Abteilungsleitern zum normalen Mitarbeiter angeht, viel Verbesserungsbedarf.


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Von der Ideen Gründung und Visionen, zum Konzernverkauf

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei genua GmbH in Kirchheim b.München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr guter Ausbildungsbetrieb. Keine Arbeitskleidung Vorschrift.
Getränke kostenlos.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Konzernstruktur

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter sollen nach ihren Stärken eingesetzt werden und in sie auch investieren. Unkritische Mitarbeiter gegenüber der Geschäftsführung machen oft schneller Karriere, als normale ehrliche mit Weitblick.
Sie sollten Zeitgemäßere Führungsmethoden erlernen, da diese Schulungen kaum wahrgenommen werden.
Höhere und gerechtere Gehälter.

Arbeitsatmosphäre

Seit dem die drei genua Gründer das Unternehmen verlassen haben, verblasst die „The Great Harmonia“ immer mehr.
Wo die Geschäftsführung früher ein offenes Ohr für Fragen hatte, sind sie heute kaum mehr zu erreichen
Dadurch gibt es zur Zeit leider eine große Personalfluktration.
Wertschätzung für Mitarbeiter ist ein Wort das geschrieben, aber selten danach gehandelt wird.

Image

könnte viel besser sein

Work-Life-Balance

Mit etwas Glück ist es auch als Teilzeitbeschäftigter möglich Karriere zu machen.

Karriere/Weiterbildung

Möglichkeiten gibt es theoretisch, z.B. im Jobtausch.
Praktisch wird es aber kaum umgesetzt.

Gehalt/Sozialleistungen

in vielen Bereichen sehr niedrig

Umwelt-/Sozialbewusstsein

darauf wird Dank vieler Kollegen sehr geachtet

Kollegenzusammenhalt

Zum größten Teil sehr nette und hilfsbereite Kollegen/innen.
Trotz Du-Kultur herrscht ein Respektvoller Umgang untereinander.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenig Respekt sowie Anerkennung gegenüber ihrer immensen Erfahrung und man wartet auf ihr Ausscheiden.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte sollten nicht vergessen dass sie wie alle anderen, vermeintlich höher gestellten, Menschen (z.B. Politiker etc.) auch nur Menschen sind und den gleichen psychologischen Gesetzmäßigkeiten unterliegen, wie die Arbeitnehmer auch.
Druck durch den Vorgesetzten führt nicht etwa zu mehr, sondern zu weniger Arbeitseifer.

Arbeitsbedingungen

keine gute öffentliche Verkehrsanbindung.
Keine Klimatisierten Büroräume, im Sommer zu heiß und im Winter oft durch Zugluft kalt.

Kommunikation

Informationen verbreiten sich am Mittagstisch schneller und effektiver, als über die offiziellen Kanäle.

Interessante Aufgaben

Ideen einbringen ist erlaubt, doch die besten nennen manchmal Führungspersonen als ihre eigenen.


Gleichberechtigung

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Allmählich geht es bergab

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei genua GmbH in Kirchheim b.München gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Bessere Gehälter zahlen. Umzug an einen Standort mit besserer Verkehrsanbindung.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Sozialleistungen

Interessante Aufgaben

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Vom Startup zum Konzern...

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei genua GmbH in Kirchheim b.München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kaum Überstunden. Sehr guter Ausbildungsbetrieb. Legere Arbeitskleidung.
Karriere auch als Teilzeitkraft möglich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kein Betriebsrat

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter nach ihren Stärken einsetzen und in sie investieren. Die Vorgesetzen sollten in ihren Teams sitzen. Zu große Hierachiestruktur bei kleinem Betrieb. Changemanagment optimieren. Konzept für moderne Führungsmethoden erarbeiten, da Führungskräfte kaum geschult sind. Innovation statt Effizienz. Höhere Gehälter statt Incentives!

Arbeitsatmosphäre

Sehr viel Unruhe durch große Umstrukturierungen. Seit dem Rückzug der genua Gründer verblasst der Charme des Startups. Wo die Türen der Geschäftsführung früher offen waren, sind sie heute geschlossen. All dies verursacht leider große Personalfluktration.

Work-Life-Balance

Karriere auch als Teilzeitbeschäftigter möglich. Kaum Überstunden. Eigene Kita.

Karriere/Weiterbildung

Theoretisch gibt es tolle Möglichkeiten, z.B. einen Jobtausch und Schulungsbudget. Praktisch aber kaum...

Kollegenzusammenhalt

Nette hilfsbereite Kollegen! Respektvoller Umgang. Du-Kultur

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte sind keine ehrlichen Ratgeber ihrer Vorgesetzter. Manchmal erreicht man mehr, wenn man eine Hierarchiestufe überspringt.

Arbeitsbedingungen

Im Sommer extreme Hitze, keine Klimaanlage

Kommunikation

Viele Informationen verbreiten sich durch den Flurfunk schneller, als über die offiziellen Kommunikationskanäle.

Interessante Aufgaben

Grundsätzlich kann man viele Ideen einbringen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gehalt/Sozialleistungen

Gleichberechtigung

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