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V.
Bewertung

Mehr Schein als Sein

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goethe Institut in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die meisten Angestellten haben eine für eine Jahr befristete Stelle, wenn man Glück hat sind es 2 selten länger. Dementsprechend ist die Fluktuation sehr hoch, denn auch wenn Verträge verlängert werden geschieht dies immer kurz vor knapp. 2-3 Wochen vor Vertragsende erfährt man ob man noch ein Job zum Monatsende hat oder nicht. Viele sind frustrieret, genervt oder unzufrieden. Gute Leute tuen sich das nicht lange an und mit dem Rest der bleibt muss man dann arbeiten.

Kommunikation

Kommunikation ist eine Katastrophe. Keiner weiß was der Nachbar rechst oder links macht. Alles ist sehr hierarchisch und wenn kommuniziert wird dann über 1000 Ecken. Kritik üben ist unerwünscht genau so wie Veränderungen.

Kollegenzusammenhalt

Dadurch das Kolleg:innen permanent wechseln, entsteht kein wirklicher Zusammenhalt.

Work-Life-Balance

Gleitzeiten und die 39 Stundenwoche sind ganz nett. Ansonsten ist es sehr durchwachsen: Manche haben so gut wie kaum etwas zu tun und verbringen den ganzen Tag gefühlt beim Kaffeeklatsch in der Küche andere sind gestresst, überfordert und überarbeitet weil gutes Personal fehlt.

Vorgesetztenverhalten

Durch die sehr steifen Hierarchien wird nur nach unten aber nie nach oben gesprochen. Als Sachbearbeiter ist es nicht erwünscht direkt mit einer Führungskraft in Kommunikation zu tretet. Mit anderen Bereichen sowieso nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Themen wir Nachhaltigkeit & Diversität werden zwar kommuniziert aber nur von denen gelebt, die für diese Kommunikation zuständig sind.

Gehalt/Sozialleistungen

TVÖD klingt im ersten Moment gut aber die Eingruppierungen sind willkürlich. Wenn der Vertrag abläuft muss man sich auf die eigene Stelle neu bewerben. Die Stellen werden offiziell wenn es gut läuft 4-6 Wochen vor Vertragsende intern oder auch extern ausgeschrieben und man bewirbt sich drauf. Gehälter werden so klein gehalten und verhandeln kann man sowieso nicht. Es heißt dann nur: Sie haben sich auf das Gehalt doch beworben. Ja, weil man sich entweder kurzfristig was Neues suchen muss, oder wenn man Familie hat das nimmt was einem angeboten wird. Es passierte auch nicht nur einmal, dass die Stellenausschreibung nicht frühzeitig raus ging weil Personal verpennt hat und Kolleg:innen entweder gegangen sind oder sich kurzfristig in einem anderen Team bewerben konnten.
Kolleg:innen die diese Bedingungen ausgehalten haben und nach Jahren doch einen unbefristeten Vertrag bekommen, haben natürlich lockeres Leben und können die Vorteile eines unbefristeten Tarifvertrages genießen.
Verantwortung für diese schlechten Arbeitsbedingungen/Projektverträge werden einfach auf andere geschoben. Die Behörden den man unterliegt seien tragen die Schuld, doch nicht das Institut.

Image

Nach außen wird stolz die Frauenquote präsentiert. Hinterfragt wird aber nicht, warum? Nur so eine Idee aber kann es sein, dass Männer unter den Umständen nicht arbeiten wollen und schneller weg sind als eine Mutter in Teilzeit?
Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Diversität? Wird nur von den Personen gelebt die diese Projekte kommunizieren. Alle anderen interessiert es nicht.

Karriere/Weiterbildung

Leute mit Masterabschlüssen arbeiten als Sachbearbeiter:innen. Können wenn überhaupt zu Referenten aufsteigen. Führungspositionen besetzen bedeutet eine Rotationlaufbahn anzutreten bei der man alle 2-5 Jahre den Standort wechselt.
Klingt spannenden wenn man jung und ohne Familie ist und mal eben alle Zelte abbauen kann und weiterziehen will. Ansonsten ist es einfach nur nett auf dem Lebenslauf zu lesen, dass man da mal gearbeitet hat, weil ja das Image nach außen regelmäßig gut poliert wird und was vor sich geht wird von Exkollegen selten kommuniziert.


Gleichberechtigung

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