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GWQ ServicePlus AG Gesellschaft für Wirtschaftlichkeit und Qualität bei 
Krankenkassen
Bewertung

Eigentlich gut, aber mit inzwischen vielen Defiziten

3,6
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Gut am Arbeitgeber finde ich

- die Arbeitsatmosphäre
- Es werden Massagen angeboten
- Es wird Obst angeboten
- Hunde sind im Büro erlaubt (lockert die Stimmung ungemein ;))

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- die zu steife und zu konservative Firmenkultur
- zu unflexible Arbeitszeiten
- wenig Weiterkommen im Unternehmen
- Hohes Frustpotenzial
- Hohe Fluktuation

Verbesserungsvorschläge

- auf jeden Fall die Gehälter deutlich erhöhen, um am Markt mithalten zu können und eine so hohe Fluktuation wie aktuell zu verhindern
- Arbeitszeiterfassung einführen und vor allem die Arbeitszeitenregelung generell viel mehr lockern (viel zu konservativ)
- Fort- und Weiterbildungen mehr schätzen und für das eigene Unternehmen nutzen und fördern
- Höhenverstellbare Tische und ergonomische Stühle für alle MA anschaffen

Arbeitsatmosphäre

An und für sich super, das Kollegium ist mega und die Arbeit macht wirklich Spaß. Aufgrund nicht wirklich guter einheitlicher Arbeitsstruktur im Unternehmen, wird aber auch die Stimmung immer häufiger schlecht. Hier muss unbedingt was passieren. Es gibt ein Massageangebot, was wirklich toll ist und Hunde sind erlaubt!

Kommunikation

Im Großen und Ganzen gut. Kann an der ein oder anderen Stelle besser sein, aber wo ist es denn schon perfekt?

Kollegenzusammenhalt

Ein wirklicher Pluspunkt! Die Kollegen sind, wie schon gesagt, wirklich toll und ist eins der besten Sachen in dem Unternehmen!

Work-Life-Balance

Ganz okay, aber da geht noch deutlich mehr!!! Man kann zwar zweimal die Woche früh gehen (15:30 Uhr, Freitags 14:30 Uhr), hat Vertrauensarbeitszeit und zwei Mal im Monat kann man Homeoffice machen. Aber im Vergleich zum Markt ist das nicht viel. Arbeitszeiterfassung mit Ausgleich der Überstunden (z.B. als ganzen Urlaubstag, wenn 8 Stunden zusammen gekommen sind), oder wer früh kommt, kann auch früh gehen, die zweimal die Woche früh gehen Regel ist sehr starr und wenig modern. Wer z.B. um 06:30 Uhr kommt sollte auch um halb vier gehen dürfen. Meistens sind immer Kollegen aus dem Team länger da und erreichbar. Auch Homeoffice sollte auf mindestens 1 Mal die Woche ausgebaut werden, um auf dem Markt mithalten zu können. Hier muss noch viel getan werden. Es wird zwar auch schon ein bisschen was angepackt, aber das dauert alles viel zu lange und erfahrungsgemäß kommt am Ende leider nicht allzu viel dabei rum. Das ist schade. Dafür dass das Unternehmen so jung ist, hat es viele zu konservative Richtlinien und Regeln!

Vorgesetztenverhalten

Hier kommt es natürlich immer auf den Bereich und den Vorgesetzen an, bei mir aber generell wirklich gut!

Interessante Aufgaben

Die Gesundheitsbranche ist ein vielfältiges und interessantes Gebiet. Es entwickelt sich immer etwas und es kommen immer wieder neue Themen und Aufgaben hinzu, denen man sich annehmen muss.

Gleichberechtigung

Soweit ich das beurteilen kann, ist die Gleichberechtigung gut.

Umgang mit älteren Kollegen

Gar kein Unterschied zu jüngeren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsplätze sind modern, wie das Bürogebäude auch, aber auch hier gibt es definitiv Verbesserungsbedarf. Höhenverstellbare Schreibtische wären angebracht und die Stühle sind zwar schön, aber nicht besonders ergonomisch. Auch wegen der Stühle gab es mal einen Anlauf, andere zu bestellen (es waren ein paar Teststühle im Umlauf), aber auch das scheint wieder im Sande verlaufen zu sein, ist nämlich schon wieder eine ganze Weile her, und es scheint sich nicht viel zu tun. Das ist wirklich schade.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Leider wird immer noch mit Unmengen an Papier gearbeitet. Hier ginge es deutlich umweltbewusster. Aber generell wird auf die Umwelt hier schon sehr geachtet z.B. durch Mülltrennung oder Firmentickets für Bahnfahrer.

Gehalt/Sozialleistungen

Hier gibt es leider einen wirklich dicken fetten Minuspunkt und auch nur einen Stern. Leider ist das Gehalt im Vergleich zu vielen anderen Unternehmen auf dem Markt viel zu niedrig!!! Das ist auch ein häufiger und, soweit man das als Kollege mitbekommt, einer der Hauptgründe, für die leider inzwischen vielen Kündigungen. Immer hört man, dass man zu wenig verdient. Es werden häufig neue MA frisch aus der Uni eingestellt, die noch nicht so viel Geld verlangen, die merken aber schnell, dass die woanders deutlich deutlich mehr verdienen können und wechseln dann auch schnell wieder. Hier wird viel Flexibilität und Einsatzbereitschaft des Mitarbeiters verlangt, aber es wird einfach nicht ordentlich entlohnt. Das frustriert natürlich schnell. Jedes Jahr heißt es, dass wieder ein hoher Gewinn erzielt werden konnte und die Gesellschafter erhalten immer höhere Dividenden, aber vielleicht sollte das Unternehmen besser daran denken, den Mitarbeitern höhere Gehälter zu zahlen. Auch wenn die GWQ das ein oder andere Benefit anbietet, hält das die Leute nicht, wenn nicht hier ein grundsätzliches Umdenken erfolgt. Sonst wird die Fluktuation hier nie aufhören, und auch die führt zu Unzufriedenheit!

Image

Da kann ich nicht wirklich was zu sagen.

Karriere/Weiterbildung

An sich sind Fortbildungen/Weiterbildungen möglich, muss aber selber auf die Vorgesetzten zugehen und diese einfordern. Leider wird aber auch viel zu oft von leider einer bestimmten Person im Unternehmen, diese nicht genehmigt, oft aus fadenscheinigen Gründen. Das ist sehr schade, da der Vorstand sowas eigentlich immer gut heißt, aber diese eine Person oft nein sagt. Dabei sieht man am Jahresende auch hier wieder, dass oft noch genug Geld für die Fortbildungen übrig ist (es gibt einen eigenen Topf dafür), die nicht gebraucht wurden. Ich finde, das Unternehmen sollte viel viel mehr Weiter- und Fortbildungswünschen genehmigen. Es ist schließlich auch ein Eigeninteresse und wenn etwas zu häufig oder nicht nachvollziehbar abgelehnt wird, führt auch das wieder zu großem Frust. Das Unternehmen sollte viel mehr von den Fortbildungen profitieren. Karrieremöglichkeiten sind leider nicht unbedingt gegeben, weil das Unternehmen doch relativ klein ist und die Führungspositionen mit jungen MA besetzt sind und so schnell nicht nachbesetzt werden. Wenn jemand also karrieremäßig weiter kommen möchte, kommt man um einen Jobwechsel leider kaum herum.