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Hamburger Pensionsverwaltung eG Erfahrungsbericht

  • 27.Okt. 2019 (Geändert am 30.Okt. 2019)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Tolle Kollegen, professionelles Umfeld, aber ideologische Überfrachtung bremst Leistung aus

3,69

Arbeitsatmosphäre

überdurchschnittlich freundlich und fair. Keine Zicken, keine Chauvis, keine Profilneurosen

Vorgesetztenverhalten

teils, teils - wie überall.

Kollegenzusammenhalt

besser gehts nicht

Interessante Aufgaben

wenn man dazu käme...

Kommunikation

Das Wichtigste erfährt man gut über die Mitarbeiterzeitung, aber das Intranet ist ein Info-Dschungel.

Gleichberechtigung

selbstverständlich

Umgang mit älteren Kollegen

selbstverständlich

Karriere / Weiterbildung

nur intern, wenn es der Ideologie dient

Gehalt / Sozialleistungen

In der Stellenausschreibung wird ein unbefristeter Vertrag versprochen und erst kurz vor Vertragsabschluss (nach 3 langen Bewerbungsterminen mit zeitaufwendiger Arbeitsprobe!) heißt es plötzlich April, April, doch nur befristet. Ein Social-Profit-Unternehmen, das so mit Bewerbern umgeht - au weia!

Arbeitsbedingungen

super Ausstattung, aber Vieles bleibt ungenutzt, weil es einem nicht erklärt/gezeigt wird. Manches ist wegen penibler Security extrem umständlich und behindert tw. massiv die Arbeit.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Top: Social Profit. Umweltbewusstsein weniger, Autofahren ist selbstverständlich.

Work-Life-Balance

keine Zeiterfassung/Zeitausgleich, dadurch keine Möglichkeit, mal mehr, mal weniger zu arbeiten je nach Arbeitsaufkommen. Das bedeutet entweder unbezahlte Überstunden oder Liegenlassen von wichtigen Aufgaben - beides ist unbefriedigend und belastet das Privatleben. Echtes flexibles Arbeiten (Stundenabrechnung mit Überstundenabbau) würde mehr Leistung und Motivation bringen.

Image

soziales Image

Verbesserungsvorschläge

  • Der ideologische Überbau ("Identifikation und Sinnstiftung") raubt wichtige Ressourcen. Man sollte mehr darauf vertrauen, dass man sich auf Top-Leistungen verlassen kann, wenn man gute Leute anheuert, dann kommt die Identifikation von alleine. Die Hälfte der Arbeit geht für Sachen drauf, die nicht den Mitgliedsunternehmen dient. Die Zeit für Workshops zur Verkürzung der Reaktionszeiten wäre in Zeit für Reaktion besser angelegt. Die Zeit für Schulungen zum Thema "im Dienst der Mitgliedsunternehmen" sollte besser in Arbeitszeit für die Mitgliedsunternehmen investiert werden.

Pro

- professionelle, nette Kollegen, hohes fachliches Niveau
- topmoderne Ausstattung + Büros
- stetiger Veränderungswille (Selbstführung, agiles Arbeiten)
- besonders gute betriebliche Altersvorsorge für Mitarbeiter
- viele Benefits (Essensgutscheine, vergünstigtes Fitnessstudio, Proficard, Grippeimpfung...)

Contra

- ideologisch überladen, das wäre nicht nötig und nervt. Die meisten wollen einfach nur einen guten Job machen und können das auch ohne Bücher, Seminare, Manifeste, Ressorts, Coachings, Tests und monatelanges Bulemie-Learning.
- Flexible Arbeitszeiten nicht wirklich, Antritt spätestens um 9 Uhr, Homeoffice nicht selbstverständlich

Arbeitsatmosphäre
4,00
Vorgesetztenverhalten
3,00
Kollegenzusammenhalt
5,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
4,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
5,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
4,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Essenszulagen wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Barrierefreiheit wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten
  • Firma
    hamburger pensionsverwaltung
  • Stadt
    Hamburg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Kollegin, lieber Kollege, Danke für dein Feedback. Im Rahmen der Einarbeitung legen wir in der Tat viel Wert auf die gemeinsame Zusammenarbeit und das Kennenlernen untereinander, das zahlt sich aus. Die Einarbeitung hat bei uns einen hohen Stellenwert - fachlich und persönlich - und wir investieren viel ins Onboarding. Wir möchten den neuen Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, uns als Unternehmen richtig gut kennenzulernen. Das beruht auf Gegenseitigkeit. Hilf uns, die Einarbeitung besser zu machen! Gib deinem Einarbeitungspaten eine Rückmeldung, was du persönlich als zu viel empfindest. Wir bedauern, dass wir unsere Regelung im Rahmen des Bewerbungsprozesses nicht gut rübergebracht haben. Wir sind an einer möglichst langfristigen Zusammenarbeit interessiert. Diese begründen sich teilweise aus zunächst befristeten Arbeitsverhältnissen heraus. Wir werden deine Rückmeldung zum Bewerbungsprozess an die zuständigen Mitarbeitenden in allen Teams weitergeben, damit der Prozess immer von Beginn an transparent verläuft. Vielen Dank für deine Rückmeldungen. Kritik, Anregungen und Hinweise helfen uns alle, um besser zu werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dir.

Unternehmens- und Mitgliederkommunikation

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