Hauff-Technik GmbH & Co. KG als Arbeitgeber

Hauff-Technik GmbH & Co. KG

Guter Arbeitgeber mit mangelhafter Führung

3,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Demotivierte Mitarbeiter bringen weniger Leistung und sind auch nicht bereits mehr Leistung zu bringen.
In diesem Fall nützt es nichts monatlich neue Mitarbeiter einzustellen, die dann min. 1 – 2 Jahre für die Einarbeitung brauchen und die Firma dann doch wieder verlassen.
Eine Vorbildfunktion der „Oberen“ wird nicht vorgelebt; oft hackt es schon bei einem selbstverständlichen „guten Morgen“.
Abteilungen wie die Entwicklung, Kalkulation und besonders der Einkauf müssen endlich verstehen, dass der Vertrieb im Interesse des Kunden handelt.
Dringende Anfragen vom Vertrieb werden oft als lästig empfunden und die Dringlichkeit nicht ernst genommen.
Sämtliche Abteilungen müssen diesbezüglich dringend sensibilisiert werden.
Der Kunde zahlt unser Gehalt!!! Ohne zufriedene Kunden wird die Fa. Hauff in Zukunft keine 350 Mitarbeiter mehr beschäftigen müssen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre bei Hauff ist stark abteilungsabhängig. Die aktuelle Stimmung der Mitarbeiter im Vertrieb ist eher negativ. Das hängt mit einer andauernden Umstrukturierung des Vertriebs zusammen. Die Aufgaben des Vertriebs, die bislang in drei gut funktionierenden Teams abgearbeitet wurden, sind so abgeändert worden, dass ein Teil der Mitarbeiter nur noch als Callcenter fungiert, andere tippen den ganzen Tag nur Angebote oder telefonieren diesen hinterher. In vorausgegangen Workshops, bei denen die Mitarbeiter ihr Wissen, ihre Vorschläge und Wünsche der neuen Struktur mit einbringen sollten, wurden zum Großteil ignoriert und nicht ernst genommen. Hier fand bereits der erste große Bruch statt. Es wurde über die Köpfe der Mitarbeiter, die diese Aufgaben täglich mit viel Engagement und Herzblut bewältigen, entschieden. Das Wachstum der letzten Jahre sollte wohl ein deutliches Zeichen dafür sein, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit gut gemacht haben. Mit der Umstrukturierung kam die Unzufriedenheit. Bereits in den ersten Tagen war klar, dass viele Aufgaben unüberlegt und völlig planlos umgesetzt wurden. Auf Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter wurde nicht oder kaum eingegangen.

Kommunikation

Kommunikation ist bei der Fa. Hauff ein schwieriges Thema. Sie zählt definitiv nicht zu den Stärken. Von neuen Produkten, die beispielsweise vorab auf Messen vorgestellt werden, erfahren die Mitarbeiter im schlimmsten Fall von den Kunden, die telefonische Rückfragen haben. Das ist nach außen wirklich peinlich und ist nicht nur einmal vorgekommen.
Der Informationsfluss zwischen den unterschiedlichen Abteilungen ist auch stark verbesserungswürdig.
Bei Betriebsinfos werden die Mitarbeiter regelmäßig über den aktuellen Umsatz, die Gesundheitsquote sowie sämtliche Änderungen und Betriebsfeiern informiert.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen gibt es überall solche und solche, ganz klar. Es gibt in jedem Unternehmen Mitarbeiter die ihre Zeit absitzen ohne viel zu leisten. Andere reißen sich ein Bein aus, um den Kunden zufrieden zu stellen und bekommen dafür gar zu selten ein Danke. Durch das starke Wachstum kommen natürlich unwahrscheinlich viele neue Kollegen hinzu, die eingelernt werden müssen. Das ist bei knappen Besetzung und viel Arbeit nicht immer gut umsetzbar. An diesem Punkt muss jeder Einzelne an sich arbeiten und die Vorgesetzter müssen sich an der Stelle mehr einbringen.

Work-Life-Balance

Hauff bietet seinen Mitarbeitern Gleitzeit.
Der gewünschte Urlaub wird in der Regel genehmigt. Es gab jedoch auch schon Vorfälle, bei den Urlaub nachträglich aufgrund schlechter Planung durch die Vorgesetzter storniert wurde.
Viele Mütter arbeiten in Teilzeit.
Auf schwangere Mitarbeiterinnen wird zu wenig Rücksicht genommen, die Einhaltung keine Überstunden zu leisten wird von den Vorgesetzten nicht überwacht.
Schlechte MA-Planung: bei Mutterschutz und Rente wird sich nicht rechtzeitig nach einer Nachfolge gekümmert.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte zeigen kein Interesse an der Mitarbeiter-Zufriedenheit.
Empathie bzw. Menschenkenntnisse sind Mangelware.
Sehr deutlich wird zwischen Mitarbeitern die man mag und die man nicht mag unterschieden. Auf dieser Basis werden dann beispielsweiße auch die individuellen Leistungsprämien berechnet und vergeben. Oder diese „Lieblinge“ werden in Projekte einbezogen und dem Rest bleibt das Tagesgeschäft. MA die sich für den Kunden einsetzten dürfen schön weiterackern, während MA, die sich permanent beim Vorgesetzten einschleimen, aber keinen Beitrag für die Firma leisten, befördert werden.
Ein selbstverständliches „Guten Morgen“ ist leider nicht immer an der Tagesordnung bzw. gerne auch nur mal für einen bestimmten Personenkreis vorenthalten.
Besonders befristete Mitarbeiter werden bei Mehrarbeit unter Druck gesetzt; Bei der Aufgabenverteilung werden sie schon mal auf Ihre Befristung hingewiesen, wenn sie widersprechen. Auch ein bereits genehmigter Urlaub kann aufgrund schlechter Besetzung gestrichen werden.
Führungskräfte Schulungen sind dringend nötig, die bisherigen haben leider nicht gefruchtet. Oder sind die Vorgesetzten für Ihre Stelle nicht geeignet?

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben haben sich im letzten Jahr stark gewandelt.
Von einem Arbeitstag voller Abwechslung und Mitarbeitern, die sich in sämtlichen Aufgaben auskannten und alle Vorgänge im Vertrieb beherrschten entwickeln wir uns immer mehr zu monotonen und eintönigen Aufgaben mit wenig Verantwortung und Kompetenzen.

Gleichberechtigung

Es gibt auch Frauen in der Führungsebene; im Außendienst scheinen sie jedoch unerwünscht.
Rauchen müssen nicht stempeln und nutzen das teilweiße gnadenlos aus; Das Ausstempeln beim Rauchen ist längst überfällig.
Nicht-Rauchen Kollegen leisten sich Keine Mehrpausen von 4 – 5 x je 5 – 10 Minuten und kommen sich entsprechend veräppelt vor. In dieser Zeit müssen sie die Arbeit wie Anrufe und Anfragen abfangen.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch ältere Kollegen werden eingestellt; diese bringen Erfahrungen aus anderen Unternehmen und Branchen mit; diese sollte man mehr nutzen!

Arbeitsbedingungen

Höhenverstellbare Tische, Klimaanlage, offene Büros mit zeitweiße sehr starkem Lärmpegel (Kollegen, die sich beim Ausarbeiten von Angeboten konzentrieren müssen, haben keine Ruhe sich zu konzentrieren.)

Gehalt/Sozialleistungen

Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und jährliche Prämie sowie eine leistungsbezogene Leistungsprämie (abhängig von der Beliebtheit beim Vorgesetzten)

Image

Nach außen sehr gut, im Inneren ist definitiv noch Luft nach oben.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung