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HCL Technologies 
Germany
Bewertung

"employees first, customers second" ist lange her Mitarbeiter verlieren an bedeutung "profit first/whatever it takes"

1,8
Nicht empfohlen
Führungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei HCL Technologies in Eschborn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

das globale set-up .... es macht spaß international zu arbeiten

(aber siehe: "Schlecht am Arbeitgeber"

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

das globale set-up .... es macht spaß international zu arbeiten.....
wenn dieses aber durch Isolation (Silos), ohne Transparenz, ohne weiterentwicklung, ohne wirklichen Mehrwert, ohne gute Fachkräfte, ohne prof. Management usw. gelebt werden muss .... dann macht es alles gute wieder zu nichte

Atmosphäre: "sinking ship"

Verbesserungsvorschläge

HCL stellt sich als Internationales Unternehmen dar....
real ist allerdings alles nur auf Indien ausgerichtet. Das gesammte Management, von der Mittelschicht bis zu den Top-Führungsrollen ist fast ausschließlich Indisch besetzt, dementsprechend ist der Arbeitsumgang / die MA Führung ausgerichtet.
Transparenz ist angesagt. Nicht "Silos" auch würde eine Transparenz über alles Projekte in einem Land/Region sicher helfen MAs effizienter einzusetzen und somit auch effizienter Projekte / Kunden mit höherer qualität zu bedienen.
Benfit für HCL und Kunden --- steigert das Image

Arbeitsatmosphäre

ist schlecht (mann spricht davon: "das sinkende schiff zu verlassen") Fluktuationsrate steigend

Atmosphäre: "sinking ship"

Kommunikation

absolut keine transparenz / strategien (sollte es welche geben) werden nicht kommuniziert

Kollegenzusammenhalt

kollegen versuchen auf ihrem level zusammen zu halten; deutlich wird dieses erschwert durch falsches od. fehlendes management

Work-Life-Balance

der Versuch dem MA alles auf's Auge zu drücken, was denn geht, führt dazu das kaum noch eine Work-Life-Balance besteht (24/7 für die Firma zur Verfügung stehen zählt)

Vorgesetztenverhalten

direkte Vorgesetzte sind objektiv gesehen freundlich u. OK.....
als Vorgesetzte allerdings sind sie selbst auch nur Teil eines riesen Wagenrads' , ohne Biss, ohne Handlungsfähigkeit/Spielraum, keine Führungserfahrung, zum Manager tituliert aus unerfindlichen Gründen, auch meist ohne Fachliche Qualifikation / Erfahrung

Interessante Aufgaben

absolut interessante Aufgaben möglich. es fehlen aber Strategien/Konzepte auch fehlende Förderung lässt meist nur "für den Moment" eine interessante Aufgabe zu ..... "morgen kann dieses schon wieder niemanden interessieren"
Es lässt sich erkennen dass im diesem Zusammenhang auch meist nur Personen in Indien gefördert/bevorzugt werden.
lokale Kapazitäten -> keine Management - Förderung

Gleichberechtigung

kann man nicht unbedingt meckern.....
aber: Manager ohne Biss u. Handlungsfähigkeiten (weil Gleichberechtigt zu nichts) sollten entspr. ihrer Berechtigung auch in der Lage sein dieses leben u. durchsetzen zu können.
Leute/Personen die sich kennen / werden gefördert od. befördert (nicht nachvollziehbar) andere (neuzugänge od. nicht auf dem Indischem Kontinent zu hause bleiben außen vor.)..... ganz klar:
hier ist es offensichtlich dass der Fokus ausschließlich auf Indien liegt.

Umgang mit älteren Kollegen

ältere Kollegen bekommen immer mehr respekt (das muss wohl auch an der Kultur liegen)
der Umgang im Zusammenhang mit Arbeitslast ist allerdings höher

Arbeitsbedingungen

Ausstattung IT -üblich = Laptop mittlerer Qualität. Eingeschränkt durch 100'te von Policies / beschnitten in der Nutzung --> erschwert Arbeit
Büro (wenn es denn ein Büroarbeitsplatz gibt) ok, allerdings eng.
Eine klare WFH (work from home) policy hat sich nicht etabliert; viele MAs werden (ähnlich wie beim BodyShopLeasing) beim Endkunden eingesetzt und sind sich dort selbstüberlassen / abhängig vom Auftraggeber

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bewusstsein gibt es.
Gelebt wird es NICHT. Ähnlich dem Sozialbewusstsein .... z.B. Überstunden/Mehrarbeit.... es ist klar das mit Überstunden/Mehrarbeit auch eine Verantwortung des AG besteht; dennoch wird diese Ignoriert

Gehalt/Sozialleistungen

schlecht. Billig Arbeitgeber. Niedriges Gehalt.
Eine Betrachtung:
HCL ist in den letzten 5 Jahren um ca. 80-100Tausend MA gewachsen; Aktienwerte verdreifacht --> nichts davon kommt beim MA an..... darüber können auch keine Boni hinwegtäuschen
Personal Beurteilungen und ggf. damit verbundenen Boni sind nicht nachvollziehbar / Auszahlungen äußerst schleppend
der Umgang mit s.g. Expenses sehr schleppend / MA wartet auf sein Geld

Image

nach Außen ok / innen stress pur / viel unzufriedenheit

Ja HCL erbringt seine Leistungen gegenüber dem Kunden, der Kunde zufrieden, dennoch ist es ein Billig Lohn Arbeitgeber welcher überwiegend mit Billig Arbeitnehmern in Indien arbeitet ---- das bedeuted hier sind oft unerfahrende MAs am werk ... richtig erfahrende Kräfte fehlen.... auch damit kommt man (HCL) zum Ziel, aber es dauert halt länger, ist nicht effizient, qualitativ nicht mit einem höher preisigem Unternehmen im Ergebnis zu vergleichen.
"Buy cheap / pay twice" Arbeiten unvollständig, viel nachbesserung oder wiederholt.

Karriere/Weiterbildung

gibt es........
in Indien ....
in erster Linie werden Kurse in Indien bzw. in der IST-Zeitzone angeboten.
Ein direkter Kontakt zu ggf. einem Schulungs/-Fachteam wird ignoriert z.B. wenn man darum bittet in einen Kurs (OnlineKurs o.ä.) mit spezieller Ausrichtung aufgenommen zu werden.