Guter Arbeitgeber mit kleinen Schwächen
Arbeitsatmosphäre
Es kommt darauf an. Für mich angenehm, aber ich kümmere mich auch selbst darum. Die Einführung der Duz-Kultur hat die Arbeitsatmosphäre sehr positiv verändert.
Man hat die Möglichkeit, in vielen verschiedenen Communities aktiv mitzuarbeiten und somit mitzugestalten. Die vielfachen Veranstaltungen für die Mitarbeitenden fördern das Miteinander und es ist kein Zwang. Dazu zählen das Weihnachtsgrillen, Chase-Lauf, Fußballturnier, Beachvolleyball- und Tennisturnier, das Sommerfest etc.
Image
Grundsätzlich solides Image, leider beim Endkunden zu wenig bekannt.
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten und Möglichkeit 3 Tage im Homeoffice zu arbeiten. Auf die zwei Bürotage wird aber bestanden.
Karriere/Weiterbildung
Karrierechancen: Ausbaufähig
Weiterbildung: Es gibt stetig mehr Angebote, sowohl digital als auch in Präsenz. Die Helvetia hat eine eigene Plattform dafür. Es sind auch externe Weiterbildungen möglich.
Gehalt/Sozialleistungen
Tarifliche Vergütung, Sozialleistungen wie Deutschlandticket, kostenloser Kaffee, vergünstigtes Essen in der Kantine, Urlaubs- und Weihnachtsgeld …ist o.k.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man kann immer mehr tun … Es wurde vieles digitalisiert und Papier abgeschafft. Mülltrennung, eine Solaranlage auf dem Dach, vergünstigtes Deutschlandticket, Jobrad, keine Lebensmittelverschwendung in der Kantine etc. tragen zu einem guten Umweltbewusstsein bei.
Kollegenzusammenhalt
In dem Bereich, in dem ich tätig bin, unterstützen sich alle schnell und gut. Hier muss unbedingt auch im Hinblick auf die geplante Fusion darauf geachtet werden, dass sich das nicht verschlechtert und Maßnahmen getroffen werden, die dagegen steuern.
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Betriebszugehörigkeit wird geschätzt, viele Teams sind altersmäßig gut gemischt und ermöglichen gegenseitiges Lernen. Aber: Der Generationenwechsel sollte noch besser gesteuert werden (Wissenstransfer).
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte sollten sich definitiv – insbesondere im Bereich der Führungskompetenz – weiterbilden. Toll wäre es, die Führungskraft auch einmal jährlich offiziell (neben den allgemeinen Umfragen) bewerten zu dürfen. Mehr Vertrauen wäre wünschenswert.
Arbeitsbedingungen
Homeoffice-Regelung, sehr gutes bezuschusstes Kantinenessen, helle gut ausgestattete Büroräume, Cafeteria, agile Zonen, verstellbare Schreibtische, ergonomische Bürostühle, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen, Fahrtkostenzuschuss …
Kommunikation
Mehr generelle Kommunikation von allen Führungsebenen und in allen Ressorts. Dann wären alle Mitarbeitenden auf demselben Stand.
Es gibt immer noch Mitarbeitende, die in den alten Denkweisen verhaftet sind. Da sollte man mehr auf die neuen (agilen) Arbeitsweisen und Möglichkeiten hinweisen. Früher oder später sind diese so gewünscht. Dies gilt insbesondere auch für die Führungskräfte.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung mag in den Richtlinien verankert sein, was durchaus positiv und ein erster Schritt ist, doch sie wird zwischen Menschen gelebt – und das wird (leider) niemals zu 100 % gelingen, auch nicht bei der Helvetia.
Interessante Aufgaben
Ich finde mein Arbeitsgebiet grundsätzlich spannend, allerdings wächst auch hier der bürokratische Aufwand durch gesetzliche und Vorgaben vom Konzern. Sehr interessante Aufgaben werden leider oft gar nicht bzw. nicht transparent weiter verteilt. Dabei könnte man das Potenzial des Teams oder der Mitarbeitenden fördern und gleichzeitig die Effizienz steigern. Wenig Vertrauen und zu viel Kontrolle sind hier das Stichwort.


