- Homag10.Aug. 2019
- Mitarbeiter
- Mit Arbeitgeber-Kommentar
Arbeitsatmosphäre
Das Betriebsklima wird durch Überwachung nicht gefördert. Es werden Aufhebungsverträge angeboten ohne das man eine Wahl hat. Die Arbeit wird von der Personalabteilung schlecht geredet und ungerechtfertigte Kündigungen werden verteilt - auch bei langer Betriebszugehörigkeit. Es werden regelrecht Gründe gesucht um Mitarbeiter "freizusetzen"!
Man wird nur an seine Pflichten erinnert, Rechte werden weggeredet. Wer seine Meinung sagt, wird mundtot gemacht und solange schlechtgeredet bis man sich wegbewirbt oder einen Kündigungsgrund gefunden hat. Dies trägt nicht zu einer guten Atmosphäre bei!
Vorgesetztenverhalten
Viele Vorgesetzte sind inkompentent und wälzen die Inkompetenz auf ihre Mitarbeiter ab, die dann gekündigt werden.
In einigen anderen Abteilungen ist das anders und ein kompetenter Austausch findet statt! Hier hören die Vorgesetzten auf die Mitarbeiter und lösen gemeinsam Probleme konstruktiv und nachhaltig. Positiv hervorzuheben sind die Geschäftsführer und deren direkten Vertretungen als direkte Vorgesetzte, die in der Tat als Vorbild agieren und objektiv reagieren. Leider haben nur wenige dieses Glück!
Kollegenzusammenhalt
Die meisten Mitarbeiter halten zusammen und sind ein Team.
Interessante Aufgaben
Absolut gut. Hier kommt jeder auf seine Kosten und spannende technische als auch kaufmännische Aufgabenfelder sind vorhanden. Jeder kann sich in seinem Fach beweisen und tüfteln und Verbesserungen an den Produkten vorschlagen. Tolle Projekte, die realisiert werden dürfen gibt es viele.
Kommunikation
Bis vor kurzer Zeit regelmäßig. Nunmehr werden die MitarbeiterInnen stetig daran erinnert, was schlecht läuft und trotz passabeler Zahlen die Arbeit schlechtgeredet.
Gleichberechtigung
Frauen werden keine Führungskräfte! Bevor eine Frau in eine Führungskraft gehoben wird, werden junge inkompetente Kollegen befördert, die nicht fachlich besser sind aber sich besser verkaufen können und nach dem Mund reden. Leider hat das Management dies nicht erkannt oder möchte es nicht erkennen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden, wenn diese nicht mehr so funktionieren und mal 2 Wochen krank sind, in die Ecke gestellt und die Leistung schlecht geredet. Hier allem voran wieder die Personalabteilung.
Karriere / Weiterbildung
Karriere kann man machen. Allerdings nur unter 3 Voraussetzungen:
1. Geschlecht männlich
2. Man redet dem Management nach dem Mund und hat keine eigene Meinung
3. Man findet die inkompetente arbeitsweise der Personalabteilung gut und beschwert sich auch bei fehlerhaften Entgeltzahlungen, bei Absage von Sonderschreibtischen trotz ärztlichem Atest und nichtbeantworten von Fragen.
Weiterbildung:
Ist nicht gewünscht und wird auch nicht gefördert. Absolutes minimum wird angeboten. Externe Weiterbildungsmaßnahmen sind nicht gewünscht und gewollt! Bereits im Vorstellungsgespräch wird vom Referenten gesagt; "man solle froh sein hier zu sein" und oder ähnliche Kommentare!
Gehalt / Sozialleistungen
Das Gehalt ist gut. Allerdings hinken hier auch wieder die Frauen hinterher. Sozialleistung entsprechen dem mittleren Standard.
Arbeitsbedingungen
Es handelt sich um Großraumbüros. Oftmals ist die Lautstärke so unangenehm das ein konzentriertes Arbeiten nicht möglich ist. Positiv ist, dass viele Etagen klimatisiert sind. Ansonsten handelt es sich um Standardmaterialien.
Umwelt- / Sozialbewusstsein
Hier hat HOMAG in den letzten Jahren viel getan und geht mit gutem Vorblid voran, zumindest in der Region. Man könnte noch die Plastiktrinkbecher abschaffen.
Work-Life-Balance
Einen Tag in der Woche darf man von zu Hause arbeiten. Jedoch wird dies nicht gerne gesehen! Auch hier prescht die Personalabteilung voran und gibt Kommentare ab, die vor Home-Office angst machen sollen, damit die Personalabteilung die Kontrolle für sich behält.
Image
Früher war man stolz auf die Produkte und stolz bei HOMAG zu arbeiten. Heute haben die Kundenbeschwerden immer mehr zugenommen und die Mitarbeiter werden allesamt unzufriedener. Dies spricht sich auch in der Region herum.
Verbesserungsvorschläge
- Erzeugung von Angstkultur sofort abstellen! Lösungsvorschläge der Mitarbeiter ernstnehmen! Bei HOMAG arbeiten überwiegend kompetente Mitarbeiter, die jederzeit den arbeitsplatz wechseln können. Zurückbleiben werden die Mitarbeiter, die aus privaten Gründen und oder fachlichen Gründen bleiben werden. Ich finde, die Personalabteilung sollte sich endlich als Dienstleister sehen, die für Mitarbeiter da ist. Sachbearbeiter können hier in einer Vielzahl eingespart werden, da viele Jobs zentrlisiert, auch im osteuropäischen Ausland, werden können. Vorgesetzte sollten Ihren Mitarbeiter zuhören und Interesse an Lösungswege zeigen anstatt diese wegzulachen oder mitzunehmen wo sie verloren gehen. Auch sollten Vorgesetzte, wo Mitarbeiter sich öfter beschweren ausgetauscht werden anstatt noch zu befördern.
Pro
Die Produkte.
Die Geschäftsführung.
Die Kantine.
Den Zusammenhalt unter gleichrangigen Mitarbeiter.
Contra
Angstkultur
Behandlung von Mitarbeiter
Leistung und benehmen der Personalabteilung
Verbot der freien Meinungsäußerung
Folgende Benefits wurden mir geboten
- FirmaHomag
- StadtSchopfloch
- JobstatusEx-Job
- Position/HierarchieAngestellte/r - Arbeiter/in
- UnternehmensbereichMarketing / Produktmanagement
Kommentar des Arbeitgebers
Lieber Kollege, liebe Kollegin, Vielen Dank für Ihr persönliches Feedback. Wir arbeiten beständig daran, ein offener, fairer und moderner Arbeitgeber zu sein. Es ist nicht die Absicht, in irgendeiner Weise eine Angstkultur bei HOMAG einzuführen. Das Gegenteil ist der Fall. Wir investieren viel in eine Kultur, in der sich Menschen wohl fühlen und im positiven Dialog sind. Aber wir stehen als Unternehmen auch dazu, dass Fehler passieren, wir daraus lernen und uns dadurch stetig verbessern. Die Unternehmensführung wünscht sich einen intensiven Austausch mit den Mitarbeitern und ist auch für sachliches kritisches Feedback offen. Der CEO lädt regelmäßig zum direkten Kontakt ein und im Herbst wird es erneut eine Mitarbeiterbefragung geben aus denen zahlreiche Workshops hervorgehen werden, um Verbesserungen im Unternehmen zu erreichen. Es gibt sicher einige Bereiche, die besonders intensive Umstrukturierungsprozesse erleben und wo dies nicht auf Zustimmung stößt. Aber ohne die teils gravierenden Veränderungsprozesse wäre HOMAG für die Zukunft nicht gut aufgestellt. Wir möchten Sie einladen, auf ihren Vorgesetzten oder die Personalabteilung zuzugehen, damit die von Ihnen konkret aufgezählten Punkte besprochen werden können. Ihre Bewertung der Vorgesetzten teilen wir nicht. Es ist nicht hilfreich, pauschale Äußerungen über die Unfähigkeit der meisten Vorgesetzten zu machen. Dies wird den allermeisten Vorgesetzten in keiner Weise gerecht und entspricht nicht der Realität. Bezüglich der geringen Frauenquote in Führungspositionen werden wir Anstrengungen unternehmen, um dies zu ändern. Da haben wir in der Tat einen Nachholbedarf, der allerdings auch bei anderen Unternehmen im Maschinenbau strukturell festzustellen ist.

Ihr HOMAG Team
HOMAG Group AG
