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2026

Innovatives Image – aber intern mit deutlichen Schwächen

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH in Falkenberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Technisch anspruchsvolle Aufgaben: Besonders im Bereich Warehousing gab es Herausforderungen, die fachlich interessant und abwechslungsreich waren.

Gleichberechtigung wurde gelebt: Du hast betont, dass es keine spürbare Diskriminierung gab und Themen wie „EqualITy“ im Unternehmen präsent sind.

Verbesserungsvorschläge

Führungsstruktur überdenken: Weniger Zentralisierung, mehr Delegation und echte Verantwortung auf Bereichs- und Teamleiterebene

Ich hätte es begrüßt, wenn meine geleistete Mehrarbeit wertschätzend anerkannt worden wäre und zeitnah in angemessener Weise hätte kompensiert werden können: Einführung eines digitalen Zeiterfassungssystems und klarer Regeln zur Anerkennung von Mehrarbeit.

Struktur statt Show: Weniger Fokus auf Benefits wie Events und Kantine – mehr Investition in Führungsqualität und Unternehmenskultur.

Feedbackkultur stärken: Mitarbeitende ernst nehmen, Kritik zulassen und daraus lernen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war stark von Leistungsdruck geprägt. Wertschätzung für die tägliche Arbeit kam selten vor. Zwar gibt es eine moderne Kantine, ein Fitnessstudio und regelmäßig große Feiern – doch diese Benefits wirkten oft wie ein Versuch, grundlegende strukturelle Schwächen zu kaschieren. Wer echte Führung, transparente Kommunikation und mitarbeiterorientierte Kultur sucht, wird enttäuscht.

Kommunikation

Die Kommunikation war eines der größten Probleme im Unternehmen. Besonders enttäuschend war die Kommunikation seitens der Geschäftsführung – Entscheidungen wurden nicht nachvollziehbar erklärt, Rückfragen blieben unbeantwortet. Selbst innerhalb der Geschäftsleitung schien es an Abstimmung zu fehlen, was sich in widersprüchlichen Aussagen und unklaren Vorgaben niederschlug.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war insgesamt in Ordnung. Die Zusammenarbeit funktionierte im Alltag meist gut, auch wenn sie stark von den jeweiligen Teams und Projekten abhing.

Work-Life-Balance

Eine enorme Belastung war die Regel, insbesondere in Projektphasen. Wer viele Überstunden machte, konnte mit einem Bonus rechnen. Dennoch blieb die Belastung dauerhaft hoch. Besonders enttäuschend: Es gab kein zeitgemäßes Gleitzeitkonto. Flexible Arbeitszeitmodelle, wie sie in vielen modernen Unternehmen Standard sind, fehlten – was die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erheblich erschwerte. Zudem musste der Nachweis über geleistete Überstunden vom Mitarbeiter selbst erbracht werden, was zusätzlichen Aufwand bedeutete und nicht immer nachvollziehbar war.

Vorgesetztenverhalten

Nur etwa die Hälfte der Bereichsleiter verfügte über echte Führungsqualitäten. Einige agierten kompetent und fair, andere hingegen wirkten autoritär oder wenig empathisch. Auch bei den Projektleitern konnte man Glück haben – manche waren fachlich und menschlich top, andere hingegen wenig geeignet für eine Führungsrolle. Konstruktive Kritik wurde nicht immer angenommen, und Entscheidungen waren oft intransparent. Auffällig war zudem: Der Begriff „inhabergeführtes Unternehmen“ trifft hier im wörtlichen Sinne zu – viele Entscheidungen, selbst im Tagesgeschäft, wurden direkt vom Geschäftsführer getroffen. Eine echte Delegation von Verantwortung war kaum erkennbar.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben konnten durchaus abwechslungsreich sein – insbesondere durch die Vielfalt an Projekten und technischen Herausforderungen. Dennoch fehlte es oft an Raum für Eigeninitiative, und kreative Ideen fanden selten Gehör.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung war im Unternehmen grundsätzlich gegeben. Es gab keine Benachteiligung aufgrund von Geschlecht oder Herkunft, und das Arbeitsumfeld war von gegenseitigem Respekt geprägt. Auch intern wurde das Thema durch Initiativen wie „EqualITy by IGZ“ sichtbar unterstützt.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen war in Ordnung.

Arbeitsbedingungen

Technisch war vieles auf einem modernen Stand, aber viele Prozesse wirkten unnötig kompliziert oder veraltet. Das hat den Arbeitsalltag aus meiner Sicht in manchen Bereichen verlangsamt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wird Nachhaltigkeit betont, intern war davon wenig spürbar.
Das Unternehmen hat einem nicht das Gefühl vermittelt, als ob der Mitarbeiter das wichtigste Gut im Unternehmen ist. Es ging nicht um das Wohl der Mitarbeiter.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt war insgesamt durchschnittlich und entsprach in etwa dem branchenüblichen Niveau. Überstunden wurden teilweise mit Boni honoriert. Sozialleistungen waren kaum vorhanden und im Vergleich zu anderen Unternehmen nicht besonders attraktiv oder motivierend.

Image

IGZ präsentiert sich nach außen als innovatives Unternehmen – intern klafft jedoch eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und Realität. Einige Bewertungen auf Kununu wirken auffällig positiv und ähneln sich im Stil, was den Eindruck erweckt, dass hier gezielt am Image gearbeitet wird. Es fällt auf, dass häufig nach einer weniger guten Bewertung rasch eine ausgesprochen positive Bewertung folgt. Zufall?
Wer sich ein realistisches Bild machen möchte, sollte auch die kritischen Stimmen ernst nehmen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten waren begrenzt und wurden selten aktiv gefördert. Karrierepfade waren nicht klar erkennbar und wirkten teilweise willkürlich.

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