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Informationstechnikzentrum Bund 
(ITZBund)
Bewertung

Der IT-Rat beschließt die Soll-Konzeption der IT-Beschaffungsbündelung...

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei ITZBund - Informationstechnikzentrum Bund in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Auf klare belastbare Aussagen in Bewerbungsgesprächen und Rückfragen in Telefonaten achten - bzw. diese nur noch per Email versenden; vielleicht "Handzettel" mit den wichtigsten FAQs für eine Einstellung an die Bewerber ausgeben.
Wer neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirbt, sollte insbesondere "die neuen" zumindest in der ersten Zeit regelmäßig mit einer Umfrage nach der Einstellung befragen, was dort gut oder schlecht läuft. "Was hat sich an Erwartungen erfüllt? Was eher nicht? Was würdest du ggf. anders machen"
Die getakteten Probezeitgespräche mit dem Vorgesetzten sind auf Grund des Machtgefälles dafür ganz sicherlich nicht unbedingt die beste Wahl.
Auch gehende Kolleginnen und Kollegen sollte man noch einmal entsprechend nach dem Offboarding und vor allem nach Übersendung eines Arbeitszeugnis bzw. einer Leistungsbeurteilung befragen, was die wirklichen Beweggründe für den unverhinderlichen Abgang waren.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist "so und so" - und ist wohl dem Zusammenschluss der verschiedenen Behörden zum ITZBund geschuldet. Der eine Teil möchte lieber unter sich bleiben, der andere Teil bemüht sich um ein vertrauensvolles Miteinander. Es ist nicht immer sehr einfach, sich dazwischen zu bewegen.

Kommunikation

Die erlebte Kommunikation ist leider sehr linien- und/oder fachbezogen - und könnte sicherlich besser sein. Natürlich gibt es die üblichen Dinge wie Karneval, es fehlen aber sicherlich lokale wie standortübergreifende teambildende Events für ein "WIR". Lokal gemeinsam Mittagessen ist sicherlich ein guter Anfang, sollte aber sicherlich noch nicht das Ende auf der Fahnenstange sein.

Kollegenzusammenhalt

Es klafft oft an der ein oder anderen Ecke doch ein wahrnehmbares Schwert zwischen Beamten, Tarifbeschäftigten, Externen, was schade ist. Die unkontrollierten Gefühlsausbrüche die sich hier von einigen Menschen bei Kununu wieder finden, sind an vielen Stellen als zu behebender Problempunkt definitiv nachvollziehbar.

Work-Life-Balance

Die wohl wenigen Bonbons des öD: Jede Minute wird wirklich gezählt und ist auch als Gleitzeit anrechen- und einlösbar, Homeoffice, ein sicherer Arbeitsplatz - wenn man sich ordentlich verhält.

Vorgesetztenverhalten

In direkter Linie sind die Vorgesetzten fair, problematisch wird es jedoch wenn Probleme auftreten: So wird das eine hier verwaltet, das andere dort, für alles ist jemand anderes zuständig - da hilft einem im Problemfall auch ein guter Vorgesetzter auf Grund bürokratischer Hürden und Zuständigkeiten nicht wirklich weiter.

Interessante Aufgaben

Enterprise-IT: Viel schöne Technologie, in der man sich beweisen kann --- Arbeit gibt es genug und neues lernen kann man sicherlich dabei auch. Man muss jedoch sicherlich auch wollen und darf sich von vielem nicht einschüchtern lassen.

Arbeitsbedingungen

Die Einrichtung ist ziemlich in die Jahre gekommen - die Teppiche sehen stellenweise einem räudigen Hund ähnlich und müssten dringend mal ausgetauscht werden. Die Toiletten erinnern oft visuell, geruchstechnisch als auch von der Beschaffenheit an Grundschulzeiten.
Es fehlt an Platz, wie z.B. an frei verfügbaren Konferenzräumen, artgerechte (Standort)übergreifende Corporate-Tools: Digitale Whiteboards, Trustfull digital Conferencing und ähnliches sind noch ziemlich Neuland. Kostensparendes BYOM und ähnliches auch.
Die globale Zeiterfassung ist gut gemeint, aber im Detail oft eine ABM für den armen Vorgesetzten, der von Untergebenen die Buchungsstornierungen der Zeiterfassungsterminals bestätigen muss, weil das System gängige Buchungsfehler wie kommen-kommen-gehen (beim gehen versehentlich eingebucht) nicht selbst erkennt und korrigiert.
Auch an globalen erprobten und gesetzten Tools fehlt es...

Aber - es gibt Maschinen für koffeinhaltigen Lebenssaft, hin und wieder einen Kühlschrank, Aufenthaltsräume. Schön wären Dinge wie ein simpler Kohlensäure-Heiss-Kalt-Wasserspender und keine - sicherlich gut gemeinten - aber eben privat angeschafften Geräte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dinge wie beidseitiger Druck sind per default aktiviert - prima!
Im Haus wird Müll getrennt, und der auf den Gängen getrennte Müll jedoch wieder zusammen geworfen - da fehlt es noch an Details.
Ein Wille scheint da zu sein.

Gehalt/Sozialleistungen

Aus eigenen Erfahrungen heraus sollte man egal ob beim Bewerbungsgespräch, oder bei telefonischen Nachfragen nicht auf mündliche Aussagen vertrauen und sich wirklich alles auf den Punkt formuliert *schriftlich* geben lassen - sei es beim Übertrag von Urlaub vom alten Arbeitgeber (wird dieser wirklich übernommen?), Eingruppierungen und Stufenzeiten (Welche Eingruppierung mit welcher Stufe erhalte ich mit welcher angerechneten Wartezeit bzw. unter welchen Bedingungen?), Umzugskostenbeihilfe (Wann wird diese ausgezahlt und wie lange kann diese ggf. zurück gefordert werden?), Nebeneinkünfte (Was darf ich überhaupt nebenbei als Tätigkeit verrichten?) - und dem Arbeitsvertrag als Nebenabrede unterschrieben bei heften.
Sonst kann es passieren, dass der alte Urlaub vom alten Arbeitgeber auf einmal steuerlastig ausbezahlt werden muss, das eine Eingruppierung und die Stufenzeit sich um Jahre verlängern, der Nebenjob ggf. auf der Kippe steht - also man am Ende mit dem neuen Gehalt, der Rente und dem Drumherum schlechter da steht, als vermeintlich in Erfahrung gebracht und sich natürlich niemand mehr ansatzweise an irgendwelche Aussagen erinnern kann...

Image

Welche Behörde hat schon einen guten Ruf....?
Viele Mitarbeiter erscheinen mir nach persönlichen Gesprächen frustriert von internen Versprechungen, die nicht so recht gehalten werden und haben sich damit abgefunden; man witzelt vor der Tür über die ein oder andere Email die herum kommt. Nach den derweil selbst gemachten Erfahrungen kann ich das leider absolut nachvollziehen. Das müsste nicht sein - denn viele Mitarbeiter sind nicht des Geldes, sondern der Überzeugung etwas für die Bürger zu leisten wegen hier und viele Abteilungen machen allen Müßigkeiten zum Trotz dennoch einen qualitativ guten Job, der auch nach daußen sichtbar und wahrgenommen sein sollte.

Karriere/Weiterbildung

Man erhält Schulungen auf Technologien, wenn diese benötigt werden -
man muss natürlich dann auch lernen wollen. Re-Zertifizierungen etc. werden leider nicht eigenständig vom Karrieremanagement im Auge behalten, noch die Mitarbeiter z.B. durch Prämien oder ähnliches ermuntert, den Status aufrecht zu erhalten:
Zertifizierungen werden gar nicht erst in der Personalakte oder global in einem Candidate-Pool erfasst...!
Man hat den Wert eines up-to-date gehaltenen Mitarbeiters vielleicht noch nicht so ganz erkannt, noch die Komponente eines sozialen/technischen Netzwerks durch Schulungen: "Und wie macht ihr das so?"