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Hochschule
Bewertung

Druck sticht Qualität

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei IU Duales Studium Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Campus ist schön.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Kommunikation innerhalb des Standortes ist dem zu schnellen Wachstum geschuldet. Außerdem ist die Erwartungsaltung von den Führungskräften häufig irrational und eher emotional bedingt. Das ist menes Erachtens auch der Grund für die vielen Weggänge.

Verbesserungsvorschläge

Das aggressive Wachsum a la "höher, schneller, weiter" ist endlich. Besonnenheit und mehr Demut würden dem Unternehmen, bzw. dem Standort gut tun.

Arbeitsatmosphäre

Der Arbeitsalltag ist von Zahlendruck und unausgesprochenen Erwartungen geprägt. Die meisten Mitarbeiter sind angespannt. Zudem ist die Arbeit vor Ort nicht sonderlich von Fairness und Vertrauen geprägt. Da helfen dann leider auch kein Obstkorb oder Nüsse. Allein im letzten Jahr gab es knapp 20 (!) Weggänge.

Kommunikation

Die "regelmäßigen" Monatstermine informieren über Neuerungen. Der Flurfunk ist meist schneller und ausgeprägter. Zudem werden Arbeitsprozesse, welche sich auch immer mal wieder ändern, wenig bis gar nicht kommuniziert, sodass viele Kollegen sich fragen, wie es nun zu funktionieren hat.

Kollegenzusammenhalt

Ganz gut, in den Teams hilft man sich gegenseitig. Hilfe bedeutet, dass man sich immer wieder Mut zuspricht, dass alles irgendwann mal besser und weniger stressbehaftet wird.

Work-Life-Balance

Um seine Arbeit vollumpfänglich zu schaffen, kommt man definitiv nicht unter 45 Stunden/Woche raus. Wenn du doch mal früher gehts, wird über dich gesprochen. Das ein oder andere Mittagessen lässt man auch sausen, damit es mal einigermaßen pünktlich nach Hause schafft. Im Rechtfertigungsmodus bist du dabei immer.

Vorgesetztenverhalten

Der Standort ist den Launen des Standortleitung ausgeliefert ist. Und demnach zieht sich auch die Stimmung der Teamleitung weiter ins Kollegium. Die Teamleitungen waren bemüht, können aber auch nicht durchgängig mit dem Stress umgehen (Krankheit und Kündigungen).

Interessante Aufgaben

Schon okay, aber auch nicht bis zur Rente durchführbar. Vertrieb holt Unternehmen ran und überzeugt diese vom Dualen Studium und zeitgleich werden Studienbewerber rekrutiert. Neben den ganzen Extraaufgaben, wie Abendveranstaltungen, Infoveranstaltungen ist es recht interessant.

Gleichberechtigung

In den letzten Monaten wurden nur noch Frauen eingestellt.

Umgang mit älteren Kollegen

Die letzten beiden ältesten KollegInnen sind von alleine gegangen, bzw. der Vertrag wurde nicht entfristet.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsbedingungen sind sehr gut. Zwei Bildschirme, diverse Kopfhörer.
Höhenverstellbare Tische wären super.

Gehalt/Sozialleistungen

Mit dem Gehalt ist eine Wohnung in Hamburg als Single kaum zu bezahlen. Der Bonus, welcher 1x im Jahr ausgeschüttet wird, hebt das Gehalt an. Allerdings nur, wenn die Ziele auch erreicht werden.
Jeder Mitarbeiter bekommt einen befristeten Vertrag. Nicht weiter verwunderlich, da die meisten die zwei Jahr eh nicht durchhalten. Zudem werden gute und eingearbeitete KollegInnen nicht entfristet, weil sie dann zu teuer werden könnten.

Image

Wird zunehmend schlechter. Zum einen hat die IU als Arbeitgeber sehr durch ihren aggressiven Wachstumskurs und den damit einhergehenden Arbeitsdruck viele gute Mitarbeiter verloren (sieht man auch an anderen kununu-Bewertungen).
Auf der anderen Seite ist auch die Qualität der Lehre stark eingefallen. Es hagelt Beschwerden von Seiten der Studierenden über fehlende Kommunikation, der virtuellen Lehre und der Qualität der Studiengänge.

Karriere/Weiterbildung

Für einige Führungskräfte gibt es Weiterbildungen im Bereich der Mitarbeiterführung. Einige aus der Teamleitung boten auch immer mal wieder Coachings und Produktschulungen an.

Arbeitgeber-Kommentar

Johanna KringsBachelortrainee Talent Acquisition

Liebe:r ehemalige Mitarbeiter:in,

vielen lieben Dank für dein offenes und ehrliches Feedback, welches uns hilft uns stetig zu verbessern und an uns und unseren Prozessen zu arbeiten.

Ich bedauere sehr, dass du keine positiven Erfahrungen an unserem Standort sammeln konntest, kann jedoch einige Punkte deines Feedbacks nicht ganz nachvollziehen.
Dass du mit mir als Standortleitung nicht zufrieden warst, kann ich deinem Feedback deutlich entnehmen und es tut mir leid, wenn du zum einen unsere Zusammenarbeit als nicht wertvoll empfunden hast, aber auch unseren Austausch und mich als launisch wahrgenommen hast. Ich nehme mir für alle Kolleg:innen Zeit um mit ihnen über ihre Herausforderungen und Themen zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu kreieren. Zudem schätzen wir in unserem Team den täglichen Austausch und unsere offene und ehrliche Feedbackkultur. Vielleicht hat genau dieser so wichtige und notwendige Austausch zwischen uns beiden gefehlt, um deine persönlichen Herausforderungen in der täglichen Arbeit bei und mit uns zu optimieren.

Im Hinblick auf die Fluktuation kann ich deine Zahl von 20 Weggängen nicht bestätigen. Dass es eine gewisse Fluktuation bei uns gibt, ist uns durchaus bewusst und auch gewünscht. Viele unserer jungen Kolleg:innen haben bei uns ihren Berufseinstieg und entdecken mittelfristig Talente in sich, die sich möglicherweise nicht ganz mit unserem Stellenprofil decken. Das ist auch gut so, denn uns ist wichtig, dass jede:r nach seinen/ihren Stärken und Talenten eingesetzt und glücklich wird. Angesichts der Verträge, gibt es sicherlich auch welche, die nicht entfristet werden, allerdings muss auch aus der Unternehmenssicht gehandelt werden, denn auch wir als Arbeitgeber haben eine Erwartungshaltung, die wir stets transparent mit unseren Mitarbeiter:innen teilen.

Ich wünsche dir für deinen weiteren beruflichen Weg viel Erfolg und deinen „happy place to work“.
Wenn es für dich noch unbeantwortete Punkte gibt oder du sprechen möchtest, stehe ich dir sehr gern für ein Gespräch zur Verfügung.

Viele Grüße
Ines Schaar