Jung von Matt als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Mehr Schein als Sein

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2016 im Bereich Design / Gestaltung bei Jung von Matt AG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das sich der Name im Lebenslauf immer noch gut liest.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang mit Mitarbeitern und deren Wünsche. Unfaire Behandlung und Benachteiligung bestimmter Kollegen durch Vorgesetzte.
Aufteilung und Erarbeitung innerhalb der Projekte. Flexibles Teilnehmen an neuen Projekten unmöglich, da Wunschteams von Vorgesetzten definiert werden.

Verbesserungsvorschläge

Personalführungscoaching für Vorgesetztenriege.
Wie leite ich Personal richtig an?
Wie motiviere ich richtig?
Wie gewinne Personal dauerhaft?
Feel-Good-Manager einstellen, der sich wirklich für die Belange der Mitarbeiter einsetzt.
Authentizität intern aufrecht erhalten, die man nach außen spielen will.
Leitsätze vielleicht noch einmal überdenken und zusammen mit den Mitarbeiter erarbeiten.

Anstelle von Goldidee-Wochenenden lieber einmal eine goldene Idee zur Betriebsklimaverbesserung einlegen.
Mitarbeitermotivation und Weiterbildung fördern.

Arbeitsatmosphäre

Loben ist keiner der Leitsätze. Vor allem aber die faire Verteilung davon ist irgendwie nicht richtig verstanden. Es ähnelt stark an die Studentenzeit, in der es Lieblinge der Professoren gab und diejenigen, die "nur" durch gute Leistung am Unterricht teilnahmen.
Letztere muss man nicht loben.

Kommunikation

Man wird über verlorene Pitches zwar informiert, allerdings lag es dann an politischen, internen Dingen des Projektgebers oder falschen Briefings.

Selten ist tatsächlich die Leistung der Agentur das Problem.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt Gruppen die an einem Strang ziehen und einander nicht in den Rücken fallen, leider ist das allerdings eher die Ausnahme. Obwohl man sie in unterschiedlichen Positionsschichten findet.

Oft geht es um Oberflächlichkeiten und darum seine Arbeitssituation auszubauen, auf Kosten anderer ist da keine Rücksicht zu nehmen.

Work-Life-Balance

egal ob lange angemeldet oder kurzfristig gebuchte Urlaube. Oft müssen diese abgesagt oder verschoben werden. Selbst wenn man alle oder fast alle Genehmigungen erhalten hat.

Wochenende ist ein ganz normaler Arbeitstag und wird nur bei ausreichender Entschuldigung geschwänzt.

Wenn einer bleibt, bleiben alle. Bedeutet allerdings nicht, dass diejenigen dann auch tatkräftig mithelfen, sondern von oben dazu genötigt werden. Freiwilliges Unterstützen um schneller ins Wochenende zu kommen, ist eher selten der Fall. Oft kommt es sogar vor, dass man plötzlich alleine da sitzt.

Vorgesetztenverhalten

Realistische Ziele setzen? Ja.
Nach erreichen dieser Ziele, Vereinbartes eingehalten? Nein.

Leider stellt sich heraus, dass ein Erreichen vereinbarter Ziele und damit verbundener Beförderung, Gehaltserhöhung oder Verbesserung des Arbeitsklimas nicht eintreten.

Der Grund dafür ist leider nicht verständlich, da es keinen gibt, das braucht man in der Vorgesetztenriege nicht.

Interessante Aufgaben

Nach Außen wird das Bild gespielt, dass es eine dynamische Gestaltung des eigenen Aufgabengebietes gibt, solange man sein Tagesgeschäft erledigt hat. Allerdings kommt es sehr oft vor, dass man meist an Freitagen einen dieser neuen Aufgabenbereiche erhält, wenn man zu einem lustigen Wochenends-Feuerbrand eingeladen wird.

Dabei geht es dann nicht wirklich um kreativen Input, sondern eben um das Abarbeiten bereits von der oberen Riege bestimmten Ideen.

Da es leider vor kommt, das Ideen der Mitarbeiter - in mehreren Wochen erarbeitet und bei zahlreichen internen Meetings vorangetrieben - durch EINE Idee der Bosse ausgebootet wird.

Außerdem wird ein Großteil der kreativen Arbeit von Freelancer erledigt.

Gleichberechtigung

Männer sind cool (auch hier gibt es Ausnahmen) und Frauen sehen gut aus (es gilt die Devise Form follows Function).

Umgang mit älteren Kollegen

Sind Kollegen wirklich schon EWIG dabei, dann werden sie geschätzt und gehuldigt. Da ein Kollegenwechsel von knapp 12 Monaten nicht ungewöhnlich ist.

Neukollegen in diesem Alter sind eher selten - Erfahrungen kosten ja wieder was.

Arbeitsbedingungen

Vorhandene Technik und auch nachträglich benötigte Technik ist vorhanden und auch auf dem Besten Stand.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

So lange Informationen darüber an die Öffentlichkeit gelangen, wird alles getan was geht.

Wenn das nicht geschieht, dann fehlt aktuell das Geld dafür.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt wird pünktlich ausgezahlt. Ob es sich zufriedenstellend und der Verantwortung gerecht verhält, will ich nicht unterzeichnen.

Image

Arbeitnehmer reden NIEMALS schlecht über die Agentur. Und wenn sie es tun, dann haben sie bereits gekündigt oder sind im Begriff zu kündigen.

Es ist wie eine Art Gehirnwäsche - Karma kommt zurück. Rede nicht schlecht über die Agentur, sonst geht es dir noch schlechter.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung, Persönlichkeitsentwicklung, Aufstieg? Was ist das? Etwa sowas wie Personalführung? Davon haben wir keine Ahnung.