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KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation 
e.V.
Bewertung

Ein sinkendes KfH-Schiff....

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. in Neu-Isenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Pünktliche Gehaltszahlung, 13. Gehalt + Zusatzleistungen, Home Office, eigene, selbstständige Aufgabeneinteilung, Work-Life-Balance

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Perspektive
- Unternehmensführung/Geschäftsleitung
- Arbeitsatmosphäre
- Sparpolitik
- Wertschätzung der Mitarbeiter
- Geringe Wertschätzung anderer Bildungsabschlüsse (Nicht-Mediziner)
- usw....

Verbesserungsvorschläge

siehe Bewertung! Eine erste Maßnahme wäre eine kompetente Führung (nein, keine Mediziner oder Juristen!!!!) einzustellen!

Arbeitsatmosphäre

Viele langjährige Mitarbeiter werden zum kündigen gedrängt (herausgemobbt) oder kündigen selbst. Neue Mitarbeiter werden wieder "herausgeekelt" und kündigen in der Probezeit. Oder sie kündigen, weil sie herausfinden, dass gleiche Mitarbeiter auf derselben Stelle mehr verdient haben, aber dafür "nichts" geleistet haben. Zusätzlich wurden die Sparmaßnahmen noch weiter intensiviert und die Kontrolle über alle Veröffentlichungen und Rechnungen an die Geschäftsleitung an sich "gerissen". Alle normalen Angestellten und "einfachen" Führungskräfte leben in der Angst jederzeit ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Das erzeugt Perspektivlosigkeit und Frust, sodass quasi kaum mehr eine normale Arbeitsatmosphäre möglich ist.
Da das KfH einen Altersdurchschnitt von 50+ besitzt, zeigen sich die meisten Mitarbeiter mit Hardware und Software, sprich mit dem PC und dem Diensthandy, sichtlich massiv überfordert. Das externe IT-Unternehmen (outgesourced) macht mit dieser Überforderung einen super Umsatz!

Kommunikation

In unserem Team ist die Kommunikation noch okay. Altersdiskriminierung und Mobbing stehen an der Tagesordnung.

Kollegenzusammenhalt

Aufgrund der massiven Sparpolitik, bröckelt der Zusammenhalt untereinander. Es werden Anfeindungen laut ausgesprochen. Der Betriebsrat (ca. Altersdurchschnitt 50+) ist mit der gesamten Situation überfordert.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist nach wie vor einwandfrei. Es wird akzeptiert wenn man ab 14/15 Uhr Feierabend macht. Home Office wird geboten. Allerdings fällt man bei der Geschäftsführung/Abteilungsleitung erst "positiv" auf, wenn man jeden Tag 9/10 Stunden im Büro ist, auch wenn man halb dösend auf die Tasten einschlägt und eigentlich keine Tagesaufgaben mehr zu erledigen hat.

Vorgesetztenverhalten

Die Geschäftsleitung hat die Kontrolle (das "Ruder) über viele Geschäftsprozesse/Abteilungsprozesse übernommen. Kleinere Mitarbeiter werden unterdrückt. Neue Mitarbeiter werden billig angestellt, für dieselben Aufgaben. Einzelne Personen der Geschäftsleitung selbst lassen sich den FLUG zur Arbeit vom Unternehmen zahlen...

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im Unternehmen bleiben interessant und eine Herausforderung.

Gleichberechtigung

Solange man selbst kein Mediziner (oder Jurist) ist, sind alle gleich wenig Wert! Andere Hochschulabschlüsse existieren nicht und sind gleich wert wie ein Abiturabschluss.

Umgang mit älteren Kollegen

Auf die Berufserfahrung der älteren Generationen wird sehr viel Wert gelegt, daher sind viele Neueinstellung in diesem Altersegment anzufinden. Leider wird damit das IT-Problem (Generationskonflikt) nur verschlimmert. Allerdings können langjährige Mitarbeiter keine zuckersüße Abfindung erwarten, sondern erhalten einen feuchten Händedruck und evtl. eine Packung Gummibärchen.

Arbeitsbedingungen

An dieser Stelle hat sich viel getan. Es wurde viel in die Büroausstattung investiert, sodass sie dem heutigen Stand der Technik entrechen. An höhenverstellbaren Tischen und ergonomischen Stühlen, Mäusen, usw. wird massiv gespart.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das KfH zeigt weiterhin sehr hohe Standards bezüglich des Qualitäts-, Umwelt- und Sozialbewusstseins. Leider sorgen die Sparmaßnahmen dafür, dass diese Faktoren bald verloren gehen.

Gehalt/Sozialleistungen

Das KfH wurde bereits vor Jahrzehnten vom öffentlichen Dienst überholt. Der verdi-Tarifvertrag ist ein Witz und steht für die geringe Wertschätzung der normalen Tarifangestellten. Stufensteigerungen von 50 Euro alle drei Jahre sprechen für sich. Auch hier werden die Sparmaßnahmen greifen. Solange jedoch das 13. (volle) Gehalt (inkl. weitere typische Zusatzleistungen) nicht gestrichen wird, ist es ein durchschnittliches, regelmäßiges Einkommen.

Image

Das Image bröckelt, aufgrund der Fehlwirtschaft der Führungsetage (alles Mediziner)...

Karriere/Weiterbildung

Kurse der BGW werden akzeptiert (kostet nichts). Weitere Weiterbildungsmöglichkeiten werden in Zukunft wohl eingespart.

Arbeitgeber-Kommentar

Anne Laux*

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,
vielen Dank für Ihre Bewertung und Ihr offenes Feedback über Kununu. Gerne möchten wir auf ein paar Kritikpunkte näher eingehen.
Unsere Zentrale in Neu-Isenburg beherbergt viele unterschiedliche Abteilungen mit diversen Fachgebieten, die aus Teams von Spezialisten bestehen. Die Abteilungen sind unterschiedlich strukturiert und unsere Bewerber lernen deshalb bereits im Vorstellungsgespräch mindestens den direkten Vorgesetzten, meist aber auch dessen übergeordneten Vorgesetzten kennen. Dabei wird darauf geachtet, dass die Struktur der Abteilung und auch die Aufteilung der Aufgabengebiete erläutert wird. So stellen wir sicher, dass ein neuer Mitarbeiter nicht nur eine Vorstellung von seinen Aufgaben hat, sondern auch weiß, welche Vorgesetztenstruktur ihn erwartet.
Unsere Führungsgrundsätze sollen die Vorgesetzten dabei unterstützen ihre Funktion nicht nur auf fachlicher Ebene umzusetzen, sondern ebenso als persönlicher Ansprechpartner für die eigenen Mitarbeiter zu agieren. Zusätzlich arbeiten wir aktuell daran, neue Wege zu entwickeln unsere Führungskräfte stetig weiterzubilden und erweitern hier intern unser Angebot im hauseigenen Bildungszentrum.
Das KfH bietet seinen Mitarbeitern einen Tarifvertrag, in dem eine geregelte Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden festgelegt ist. Das Zeitwirtschaftssystem in der Zentrale, in dem die Mitarbeiter ihre tägliche Arbeitszeit dokumentieren, lässt somit keine rechtlich widersprüchlichen Arbeitszeiten zu. Auch der Betriebsrat achtet vorbildlich auf die Einhaltungen zum Schutz der Arbeitnehmer. So lässt sich eine Atmosphäre schaffen, die eine durchschnittliche Mitarbeiterzugehörigkeit von 14 Jahren mit sich bringt.
Umso mehr bedauern wir, dass Sie sich durch Ihren direkten Vorgesetzten nicht in Ihrer Enttäuschung verstanden fühlen. Uns liegt viel daran, dass sich unsere Mitarbeiter nicht nur wohl, sondern auch jederzeit unterstützt fühlen. Bitte wenden Sie sich gerne an den Betriebsrat oder an eine Vertrauensperson Ihrer Wahl im Personalbereich – gemeinsam können wir sicher eine Lösung finden.
Wir freuen uns zu hören, dass Sie die Work-Life-Balance im KfH als sehr positiv bewertet haben. Da unsere Patienten und Mitarbeiter in der Corona Pandemie für uns höchst schützenswert sind, arbeiten wir zudem kontinuierlich an der Weiterentwicklung unseres Krisenmanagements. Wo immer es möglich ist, sind deshalb unsere Mitarbeiter aufgerufen im Homeoffice zu arbeiten.
Freundliche Grüße und bleiben Sie gesund
Ihr Team Personalmarketing