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KiK Textilien und Non-Food GmbH Logo

KiK Textilien und Non-Food 
GmbH
Bewertung

Geiz ist Geil!

1,8
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei KiK Textlien und NonFood GmbH in Bönen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Weiterbildungen und Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vieles.

Verbesserungsvorschläge

Schätzt euer Personal viel mehr.

Arbeitsatmosphäre

Stressig bis zum Umkippen. Die Arbeitsaufgaben sind alles andere als fordernd, doch die gegebenen Umstände machen sie fast unerträglich. Ständig wird man unter Druck gesetzt, ob es von Oben kommt oder von (teilweise) unfreundlichem oder fordernden Klientel. Hilft auch nicht dass man wegen manchen Dingen unnötigerweise gehetzt wird, da die Dinge zackig-zackig laufen müssen, auch wenn absolut nichts los ist im Laden.

Image

Ramschladen für oftmals verhaltensmäßig fragwürdige Kunden.

Work-Life-Balance

Kennt man dort nicht. Es wird echt verlangt dass man fast sein ganzes Leben nach dem Betrieb ausrichtet. Von morgens bis abends wird man im Laden nahezu festgehalten, zudem wird man sogar an freien Tagen angerufen bezüglich Planänderungen oder eventuellen Einsprüngen wegen Krankmeldungen anderer Kollegen. Wenn es nach dem Betrieb ginge müsste man Kik einatmen und Kik ausatmen. Ein richtiges Privatleben kriegt man echt nicht gegönnt, denn es wird oft auch in Kauf genommen dass man größere Strecken in Kauf nimmt was den Anreiseweg betrifft, wodurch man oft spät Abends erst heimkommt und früh morgens wieder raus muss.
Überstunden werden auch nicht bezahlt, aber wehe man hat mal Minus. Dann wird Druck gemacht bis zum Umkippen.

Karriere/Weiterbildung

Gute Möglichkeiten sind hier gegeben, was Schulungen und Weiterbildungen betrifft. Hier ist Kik großzügig, weil es ja auch dem Betrieb zugute kommt. Allerdings warten weitergebildete Mitarbeiter manchmal Jahre auf eine "Beförderung". Wobei Andere unvorbereitet in das sprichwörtliche kalte Wasser geworfen werden.

Gehalt/Sozialleistungen

Zu niedrig für die Leistung die verlangt wird und die Freizeit/das Privatleben das man opfert. Viele Mitarbeiter leben praktisch von "Paycheck" zu "Paycheck", obwohl sie gefühlt immer im Laden sind. Immerhin gibt es Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Aber wenn ein verkaufsoffener Sonntag ansteht, erwartet man besser keinen Sonntagszuschlag. Ein 10€ Gutschein zum Dank tut es anscheinend auch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Guter Witz. Kik macht auf "Go-Green", aber der Verpackungsmüll was Plastikfolien betrifft ist alles andere als "Green".

Kollegenzusammenhalt

Auch Filialabhängig. Ich persönlich kam mit den meisten meiner Kollegen gut bis sehr gut aus - sowohl arbeitstechnisch als auch persönlich - und kann wenig Negatives sagen. Allerdings kriegt man schon häufiger mit dass über die ein oder andere Kollegin gelästert wird oder jeder versucht seinen Willen durchzusetzen, auch wenn es auf Kosten des Teams geht.

Umgang mit älteren Kollegen

Von Veteranen bekam ich einiges mit. Leute die mehr als eine Dekade schon ihren Buckel krumm gearbeitet haben für Kik werden oft unter unfairen Verträgen eingestellt oder wiedereingestellt. Manche stecken jahrelang fest in ihrer niedrigen Position oder werden sogar unter Aushilfs- oder Mini-Jobber-Verträgen verbucht, obwohl sie vorher was Höheres waren.

Vorgesetztenverhalten

Kommt ehrlich gesagt auf die Person an. Die TLs sind meiner Erfahrung nach bisher sehr angenehm gewesen und echt kollegial. Und vor allem Lob kommt am Ehesten von den TLs. Doch darüber hinaus kann es sehr anstrengend werden. Ich persönlich hatte oft wiederholende Gespräche gehabt die auf nichts hinausgelaufen sind wenn es um Dinge wie Versetzungen etc. ging, bei welchen ich oft das Gefühl hatte auf taube Ohren zu stoßen. Rücksicht auf Dinge wie Behinderungen oder anderweitige Defizite wurden da nicht wirklich genommen, der Wille der Vorgesetzten galt mehr. Wie gesagt, Gespräche wiederholten sich oft und man kam sich mitunter veralbert vor oder als ob die ständige Wiederholung eine subtile Taktik der Willensbrechung war.
Kritik wird auch gerne ausgeteilt, auch wenn diese nur auf einer kurzem Momentaufnahme basiert. Die anderen Tage im Monat an denen alles gut läuft werden nie gewürdigt. Oft wird nach Fehlern gesucht damit Kritik ausgeteilt werden kann. Und wenn gesagt wird "Hüpf" muss man sofort fragen "wie hoch".

Arbeitsbedingungen

Definitiv ausbaufähig, bzw. ausbaunötig. Man arbeitet mit teilweise veralteter oder defekter Technik oder muss Materialien verwenden, die auch nicht sonderlich gut sind. Man muss nicht unbedingt das Beste vom Besten verwenden, aber man muss auch nicht zu knauserig sein.
Zudem ist man im Zweifelsfall immer der Depp, was leider allgemein ein Problem dieser Branche ist, da man sich selbst für freche und respektlose Kunden immer klein machen muss.
Dadurch dass man mit Textilien arbeitet ist natürlich der Laden immer ein bisschen dreckiger als man ihn halten möchte, aber wo gesägt wird fallen auch Späne.
Man muss auch sehr oft alleine den Laden für ein paar Stunden schmeißen, was an sich machbar wäre. Wenn nicht per Kasseninfos auf einmal eine handvoll anderer Aufgaben kommen würden, die am Besten von jetzt bis sofort abgearbeitet werden müssen. Was zu Riesenstress führt wenn mal mehr Kundschaft am Tag da ist.

Kommunikation

Stark abhängig vom Team. Innerhalb der Filiale kann diese echt gut bis super sein, wenn es allerdings Dinge betrifft die von Oben kommen wirkt es oft einseitig und realitätsfremd.

Gleichberechtigung

Schwer zu beurteilen. Der Männeranteil ist deutlich geringer als der Frauenanteil, was ich aber echt nicht als sexistisch oder so auslegen möchte. Liegt vielleicht mehr am allgemeinen Interessenmangel der männlichen Population in diesem Zweig der Branche, oder dass die Arbeitsbedingungen tatsächlich besser ausgelegt sind für Mütter. Denn Männlein und Weiblein werden schon gleich behandelt und die Teilzeitverträge sind schon zum Vorteil von Leuten mit Kindern.

Interessante Aufgaben

Langweilige Routine. Kassieren, beraten, aufbügeln, aufräumen, etc. Einzig das Umbauen war spaßig und manche Kunden sind klasse.