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Arbeitgeberbewertungen

3,85
  • 31.07.2016
  • Neu

Arbeitem im Kochhaus

Firma Kochhaus GmbH
Stadt Berlin
Jobstatus Aktueller Job
Position/Hierarchie Angestellte/r - Arbeiter/in
Unternehmensbereich Administration / Verwaltung

Pro

Der Zusammenhalt im Team und das Betriebsklima sind sehr gut. Die Arbeitsatmosphäre ist daher freundschaftlich und sehr angenehm.

Vergleich Gesamt-Score auf kununu

Dieses Unternehmen im Vergleich zu allen anderen Unternehmen auf kununu  auf Basis von 1.324.000 Bewertungen

Kochhaus GmbH
2,85
kununu Durchschnitt
3,18

Dieses Unternehmen im Vergleich zu allen anderen Unternehmen aus der Branche sonstige Branchen  auf Basis von 95.090 Bewertungen

Kochhaus GmbH
2,85
Durchschnitt sonstige Branchen
2,69

Bewerbungsbewertungen

Firma Kochhaus GmbH
Stadt Berlin
Beworben für Position Trainee
Jahr der Bewerbung 2015
Ergebnis selbst anders entschieden

Kommentar

Zum Ablauf brauche ich an dieser Stelle nichts weiter schreiben. Eins zu eins (wie oben bereits beschrieben) habe ich Telefoninterview, erstes Gespräch mit Fragen zu Warengruppen, Umsatz und Beschwerden sowie ein zweites Gespräch mit den identischen "Probearbeiten" durchlaufen.

Auch mir saßen insgesamt vier verschiedene Gesprächspartner gegenüber. Man nehme die Auswahl der Bewerber sehr ernst, was bis zu einem gewissen Maß ja auch nachvollziehbar ist. Lediglich das Erscheinungsbild einer jungen Dame (mit der das Telefoninterview stattfand und welche auch die Fragen zu Warengruppen/Umsatz stellte) empfand ich als nicht angemessen. Sie saß mir mit ungepflegten Haaren und Schlabberpulli gegenüber. Der Situation eines Bewerbungsgesprächs also so gar nicht entsprechend. Am Tag des zweiten Gesprächs inklusive Probearbeiten lernte ich die Geschäftsführung kennen. Diese fragte mich nach Verbesserungsvorschlägen für Kochhaus und stellte weitere sehr detaillierte, konkrete Fragen für einen besseren internen Prozessablauf.

Bezüglich des Gehalts habe ich auf mehrmalige Nachfrage sogar von der Geschäftsführung keine Antwort bekommen. Ich solle doch zunächst die Aufgaben erledigen und dann könne man darüber reden. Besonders frustrierend war es später zu erfahren, dass jeder Trainee das gleiche Gehalt bekommt. Wozu also die Qualität der Arbeit so detailliert prüfen, wenn es keine Einstufung gibt!?

Doppelt frustrierend und obendrauf schockierend war dann das "Angebot" von Kochhaus. Das Brutto-Jahresgehalt liegt für Trainees UNTER 20.000 Euro. Das ist in großem Maße frech und inakzeptabel. Jeder, der ein solches Angebot annimmt, verkauft sich unter Wert und zerstört den Arbeitsmarkt.

Firma Kochhaus GmbH
Stadt Berlin
Beworben für Position Marketing Trainee
Jahr der Bewerbung 2015
Ergebnis für spätere Berücksichtigung vorgemerkt

Kommentar

Folgendes Szenario hat sich bei der Bewerbung für eine Trainee-Stelle im Marketing abgespielt:

Nach der Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle wird man angerufen und es werden direkt (ohne Telefontermin) recht konkrete Fragen gestellt: Was haben Sie zuletzt gekocht?, Welche Rezepte vom Kochhaus haben Sie schon einmal ausprobiert?, Was interessiert Sie an unserem Konzept?

Soweit so gut. Hier wäre es vielleicht angemessen gewesen, einen Termin für das erste Telefonat auszumachen, um nicht plötzlich z.B. in der U-Bahn solche Fragen beantworten zu müssen.

Im Anschluss folgte die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. Dieses dauerte ca. 1,5 Stunden und fand mit zwei unterschiedlichen Mitarbeitern statt. Nach Besprechung des Lebenslaufs und der Motivation folgten mehrere Aufgaben, die mündlich und in Anwesenheit einer Mitarbeiterin zu lösen waren:
1.) Was sind die Warenguppen des Unternehmens? Wie schätzen Sie, verteilt sich der Umsatz auf diese Gruppen? Im Anschluss sollte anhand von vorgegebenen Zahlen der tägliche sowie monatliche Umsatz (ohne Taschenrechner) berechnet werden.
2.) Ein fiktives Telefonat, bei dem ein Verbraucher anruft und sich beschwert. Hierauf sollte entsprechend reagiert werden.

Dieses Prozedere dauerte insgesamt ca. 1,5 Stunden.

Daraufhin wurde ich eingeladen, noch ein Gespräch mit der Unternehmensleitung zu führen und zum "Probearbeiten" vorbei zu kommen.
Im Gespräch wurde ich neben Fragen zu meiner Person auch schon nach sehr konkreten Verbesserungsvorschlägen für die Website sowie Ideen für Kommunikationsmaßnahmen des Unternehmens gefragt.
Im Anschluss sollte dann die Bearbeitung der folgen Aufgaben erfolgen:

1. Kältetechniker in Köln recherchieren
2. Standortanalyse für eine Neueröffnung in Düsseldorf
3. Tagungshotels in Frankfurt anrufen und vergleichen
(Dies war insbesondere daher unangenehm, da nicht nur man selbst Arbeit "umsonst" macht, sondern auch noch weitere Personen Arbeit leisten, für eine Sache, die nur gestellt ist)
4.a Eine Absage für eine Franchise-Anfrage aus Korea auf Englisch formulieren
4.b Die Firma Roesle davon überzeugen, dass sie perfekt in das Kochhaus-Sortiment passen
5. Vier Newsletter-Themen überlegen und einen schreiben plus Bilder recherchieren
6. Die Preiskalkulation für eine Kochbox.

Zum Gehalt der Position wurde kein Wort verloren. Offenbar bewegt es sich nach inoffizieller Info jedoch im Bereich 1.500€ brutto monatlich, was gerade einmal knapp über dem Mindestlohn liegt und eine Frechheit wäre, ein solches Gehalt studierten Mitarbeitern anzubieten. Aber hierzu kann ich keine belegbare Aussage treffen.

Nach etwas Wartezeit erfolgte dann die Absage für die Stelle mit der Begründung, ich sei überqualifiziert.

Nachdem ich mehreren Bekannten und Freunden aus Berlin von der Situation erzählt habe, schilderten sie mir EXAKT dasselbe. Ebenfalls das Durchlaufen dieser Schritte und Aufgaben und danach Absage wegen Überqualifizierung. Das ist natürlich schon einmal sehr auffällig. Das Unternehmen kennt ja bereits aus den Bewerbungsunterlagen die Qualifikationen und sollte das im Vorfeld abschätzen können.

Bei ihnen wurde dann doch tatsächlich eine nach der anderen Idee, die sie vorschlugen, im Nachhinein verwirklicht. Hier liegt nun der Verdacht sehr nahe, das "Bewerbungsverfahren" werde systematisch dazu genutzt, um an kreative und neue Ideen zu gelangen. Auch hierzu kann ich keine belegbare Aussage treffen, aber wenn dieser Verdacht stimmt, ist die Vorgehensweise einfach nur extrem dreist.

Also, falls sich noch jemand bei Kochhaus bewerben möchte, kann ich hoffentlich mit den oben aufgelisteten Aufgaben mindestens ein wenig bei der Vorbereitung helfen. Er/ sie sollte sich jedoch gut überlegen, ob er/sie hier so viel Zeit und Arbeit investieren möchte, da man Gefahr läuft, dass das Ganze vom Unternehmen möglicherweise sowieso nur genutzt wird, um an guten Input zu kommen.

Dass ein so kleines Unternehmen, das gerade einmal ca. 10 Mitarbeiter im Headoffice hat, so einen Wind macht, fand ich jedenfalls enorm frustrierend.

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