KOS Klima Anlagenbau als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Kein Weihnachtsgeld, Kein Urlaubsgeld, kein Danke. Egal was hier für den Mitarbeiter getan wird, es dient nur dem Oben.

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Produktion gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Kann lustig sein, kann aber auch sehr angespannt sein. Familienbetrieb in dem die Wände Ohren haben.

Kommunikation

Kann niemand sagen... Potenzial ist da aber es wird lieber in die andere richtung geschaut.

Kollegenzusammenhalt

Durch wechselnde Teams innerhalb der Firma und einem kleinen Mitarbeiterstamm entsteht viel Spannung. Hier wird sehr viel gehetzt und gelästert.

Work-Life-Balance

Getan dafür wird nichts. Urlaub wird selten in dem Umfang gewährt in dem man in haben will. Überstunden ohne ordentlichen ausgleich ist auch keine seltenheit.

Vorgesetztenverhalten

Leider vom Arbeiter zu einem sehr überhobenem "erwachsenen" großen Jungen mutiert. Oft wird von oben herab gesprochen. Wertgeschätzt fühlt man sich nach Kontakt oder gesprächen mit diesem Menschen nicht.

Interessante Aufgaben

Das gesamte Aufgabengebiet muss einen interessieren. Schlecht zu bewerten. Eventuell könnte man sagen das es interessante Arbeitsorte gibt.

Gleichberechtigung

Hier gibt es ganz klar interfamiliäre Vorzüge.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich konnte keinen Unterschied feststellen...

Arbeitsbedingungen

Schwere Arbeit. Die Dimensionierung der Arbeit/Arbeitnehmers fällt oft zu lasten des Arbeitnehmers aus. So wurde z.b ein schweres gerät mit 180 kilo für 2 Leute zur Montage geplant und der hohe Zeitdruck erlaubt es nicht nach "Anfordern" von Hilfe auf die Kollegen zu warten da dies von Oben so erwartet wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Regelmäßig wurden hier Ozonschädigende Gase in die Umwelt abgelassen da der Vorgesetze an Werkzeug und Ausrüstung sparen will und/oder weil es an Schulung der Mitarbeiter mangelt.

Gehalt/Sozialleistungen

Gut ist anders, schlecht aber auch. Leider gibt es in diesem Betrieb keine extra Aufwendungen für Mitarbeiter. Bei den Besprechungen wurden schon Summen genannt die als Gewinn erwirtschaftet wurden, bei denen es eigentlich Frech ist das man nichtmal Weihnachtgeld bekommt, geschweige denn eine Gewinnbeteiligung.

Image

Jeder nörgelt und ist unzufrieden. Jeder spürt die knochen.

Karriere/Weiterbildung

Hier gibt es tatsächlich Möglichkeiten. ABER: Der vorgesetzte möchte unbedingt im Gegenzug für eine Fortbildung eine Zeitliche verpflichtung, wieder zur last des Arbeitnehmers. Die Dauer der Verpflichtungen die man eingehen muss (muss deswegen weil man ohne diese Qualifizierungen nicht genug verdient in der Firma) sind Utopisch lang. Und bis zur besagten Qualifizierung bekommt man auch noch ein niedrigeres gehalt. Liegt also die Lohntechnisch wertvollste Weiterbildung weit hinten, arbeitet man zu den bisweilen genannten Bedingungen und das auch noch für eine Unvertretbar lange Zeit. Gerade wenn man dank der Besprechungen weiß was der Vorgesetzte sich in die Tasche steckt.

Arbeitgeber-Kommentar

Ihr Team der KOS KLIMA Anlagenbau Projektierung und Service GmbH
Ihr Team der KOS KLIMA Anlagenbau Projektierung und Service GmbH

Sehr geehrter ehemaliger Angestellter,

wir bedauern, dass wir Sie nicht in der Form zufriedenstellen konnten, wie wir das erwarten. Wir danken Ihnen jedoch für die anonyme Kritik und freuen uns sehr, dass Sie uns hiermit die Möglichkeit geben die von Ihnen dargestellten Sachverhalte zu klären.

Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld:
Wie Sie Ihrem Arbeitsvertrag entnehmen konnten, ist ein Weihnachts- wie auch Urlaubsgeld eine optionale und freiwillige Zuwendung auf Grundlage der Ertragslage. Wir bedauern ebenso, dass Ihre Leistung offensichtlich nicht ausreichend für eine positive Beurteilung durch Ihre Vorgesetzten war und Sie somit im Anstellungsverhältnis keine leistungsbezogene Sonderzahlung erhalten haben.

Kollegenzusammenhalt:
Wir werden das zum Anlass nehmen mit dem Team zu sprechen und anstelle des „gehetzt und gelästert“ den Weg der transparenten Kommunikation fordern. Wir hätten den Wunsch gehabt, dass Sie in den Quartalsgesprächen diese Dinge direkt bei Ihrem Vorgesetzten angesprochen hätten, wobei wir diese Meinung des Zusammenhalts im Unternehmen so nicht wahrnehmen und sich dies möglicherweise nach Ihrem Ausscheiden bereits deutlich gebessert hat.

Gleichberechtigung:
Als familiengeführtes Unternehmen sehen wir uns als traditionsbewusster und attraktiver Arbeitgeber. Ziel unserer Tätigkeit ist langfristiges und wirtschaftliches Handeln. Dieses können wir nur durch Gleichstellung und Transparenz erreichen. Wir bedauern auch an dieser Stelle, dass diese Merkmale von Ihnen nicht so erkannt wurden.

Karriere/Weiterbildung:
Mit Bedauern müssen wir feststellen, dass wir Sie nicht von unserem Fort- und Weiterbildungsangebot überzeugen konnten. Trotz eines überdurchschnittlichen Schulungsangebots und der Tatsache, dass wir ausschließlich auf die Entwicklung der internen Arbeitskräfte anstelle von externer Rekrutierung setzen, war es uns offensichtlich nicht möglich, Sie adäquat weiterzubilden. Bevor hier Unstimmigkeiten mit Ihren ehemaligen Kollegen entstehen, die sich aktuell in Weiterbildungen befinden, werden wir den Dialog suchen und bei Bedarf Anpassungen vornehmen.

Gehalt/Sozialleistungen:
Es tut uns leid, dass Sie unsere Ihnen angebotene Sozialleistungen offensichtlich nicht voll umfänglich in Anspruch genommen haben. Gerne wären wir bereit gewesen unser Angebot nach Ihren Wünschen und Ratschlägen zu erweitern. Wir werden dies selbstverständlich auch zum Anlass nehmen das Paket zu analysieren und bei Bedarf zu ergänzen.

Arbeitsbedingungen:
Hierzu müssen wir auch mit Bedauern feststellen, dass die internen Prozesse offensichtlich nicht ausreichend sind. Anders können wir uns nicht erklären, weshalb trotz den Ihnen zur Verfügung stehendem Lagermeister und Gruppenwerkzeug es Ihnen nicht möglich war, benötigte Hilfsmittel, wie z.B. eine Hebebühne oder einen Montagelifter, für Ihre Tätigkeiten zu nutzen. Wir waren der Auffassung, dass regelmäßige Unterweisungen in Teambesprechungen ausreichend sind. Gerne nehmen wir dies zum Anlass und werden für den äußerst komplexen Vorgang einer Hilfsmittelausgabe zukünftig eine schriftliche Arbeitsanweisung formulieren, da uns das gesundheitliche Wohl unserer Mitarbeiter sehr am Herzen liegt.

Umweltbewusstsein.
Als zertifizierter Fachbetrieb sind wird für die Einhaltung aller Umweltvorschriften voll umfänglich verantwortlich. Zusätzlich lassen wir uns z.B. durch freiwillige und übergeordnete Gesellschaften, wie ÜWG, kontinuierlich prüfen. Wir werden Ihre Kritik zum Anlass nehmen und die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen und freiwilligen Prüfverfahren analysieren. Ebenso werden wir es zum Anlass nehmen, die für die Qualitätsmanagement-Norm benannten Standard-Werkzeuge neu zu überdenken und ggf. zu erweitern

Sozialbewusstsein:
Durch Mitglied in diversen Fördervereinen und der Teilnahme an gemeinnützigen Aktivitäten, hatten wir die Auffassung ausreichend für das soziale Gemeinwohl unternommen zu haben. Alleine im Geschäftsjahr 2018 konnten wir uns mit z.B. Einzelspenden an die Bülent Ceylan oder auch die Franziska van Almsick Stiftung an gemeinnützigen Aktivitäten beteiligen. Ebenso fördern wir die Ehrenämter unser Mitarbeiter und beteiligen uns an Sponsoring derer für Sport- und Freizeitvereine.

Wir bedauern, dass Sie in der Vergangenheit persönliche Gespräche mit Ihren Vorgesetzten nicht genutzt haben um eine offensichtlich derart desolate Situation näher zu besprechen. Wir hätten uns über offene und direkte Kritik sehr gefreut und mit Ihnen als augenscheinlich äußerst leistungsfähiges und unterschätztes Mitglied unseres Teams Prozesse optimiert. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zu despektierlichen Äußerungen, wie z.B. derer zum Vorgesetzten, nicht näher eingehen werden.

Wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der KOS KLIMA Anlagenbau Projektierung und Service GmbH