KWS Gruppe als Arbeitgeber

KWS Gruppe

Chaos in Einbeck, Heuchelei in Berlin

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei KWS SAAT SE in Einbeck gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vergütungen. Wenn man sich als Externer hier bewirbt dann muss man sich nur gut verkaufen. Wenn man sich sehr gut verkauft und aktuell noch kein Stück "PROAKTIV" gearbeitet hat, dann kann man sogar zum Berliner Betriebsrat gewählt werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation und Umgang mit den eigenen Mitarbeiter (vorallem der Service Abteilung)

Verbesserungsvorschläge

Informiert eure Mitarbeiter über aktuelle Themen, oder weiß das ganze Unternehmen schon,dass die Berliner Finanz Mitarbeiter nichts auf die Reihe bekommen und der ganze Einkaufsprozess nicht funkitoniert und Anfang Januar zusammenbrechen wird??. Fördert intern anstatt das Geld sinnlos aus dem Fenster zu werfen für externe Mitarbeiter, die nur eine Periode in der KWS Welt sind.

Arbeitsatmosphäre

Kein Service Mitarbeiter hat noch Motivation sich für den Übergang des Projektes zu engagieren. Wenn man sieht,dass in Berlin das Geld für ein Mittagessen der Abteilung ausgegeben wird und jeder das bestellen kann was er möchte- da es die Kostenstelle belastet und nicht das eigene Portmonee..und in Einbeck darf man sich am Ende des Jahres keine Pizza bestellen (für die Abteilung die einen Meilenstein erfolgreich erreicht hat)...ist einfach nur traurig. In Einbeck wird gespart und in Berlin wird das Geld ausgegeben

Kommunikation

0 Sterne kann man leider nicht geben. Kaum Mitarbeiter wissen über das Projekt "Globe" Bescheid. Obwohl wir so viele Mitarbeiter für die Kommunikation haben,reicht das hohe Gehalt wohl für eine interne/externe Kommunikation nicht aus. Nach außen wird alles nur positiv berichtet und intern ist ein Chaos

Kollegenzusammenhalt

in den Abteilungen ist der Zusammenhalt gut..übergreifend eher weniger

Work-Life-Balance

es macht sowieso jeder was er will. Ob Personaler auf dem Besucherparkplatz parken, oder diverse Mitarbeiter stundenlang in der Stadt sind oder beim Friseur..interessiert hier keinen. Hauptsache man stempelt sich morgens ein und gut ist

Interessante Aufgaben

monoton

Umgang mit älteren Kollegen

haben ihr ganzes Leben für die KWS gegeben und kriegen höchstens eine KWS TASSE ZUM ABSCHIED VOM UNTERNEHMEN ? ! Super

Arbeitsbedingungen

Top, hat man den richtigen Vorgesetzten, kann mich sich einfach das neuste IPAD PRO bestellen und auch privat zuhause nutzen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung wird groß geschrieben, aber jede Reinigungskraft tut am Ende der "Tour" alles in einen Beutel.

Gehalt/Sozialleistungen

Überbezahlt ist garkein Ausdruck. Kommt man als externer in das Unternehmen, kann man utopisch hohe Gehaltsvorstellung fordern..Je dreister man ist, desto mehr ist man begehrt.

Image

Durch die ganze Berlin Aktion wird KWS als arrogant,dumm und kurzsichtig abgestempelt und das Unternehmen hat dadurch sehr viel Image intern und extern verloren.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbilungsmaßnahmen werden nicht gerne gesehen. Lieber einen externen Mitarbeiter für 8 Monate einstellen, dessen Tagessatz bei 1.500€ liegt, anstatt längerfristig den eigenen Mitarbeiter zu fördern (denn schließlich hat der Mitarbeiter seit Jahren sein Herzblut in die Firma gesteckt)


Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

erstmal vielen Dank für Deine kritischen und offenen Anmerkungen!

Die aktuelle Veränderung der Organisationsstruktur der KWS ist ein wichtiger Schritt, um auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet zu sein. Die laufende Umstrukturierung bringt aber in der Tat einige Umgestaltungen mit sich, welche uns im Prozess immer wieder vor neuen Herausforderungen stellen. Man könnte sich diesen Prozess vielleicht auch so vorstellen, dass wir mit 180km/h auf der Autobahn fahren, gleichzeitig aber die Reifen wechseln. Dieser Spagat ist leider ein nicht zu vermeidender Teil von Veränderung und fühlt sich für den Einzelnen immer sehr unterschiedlich an. An dieser Stelle entstehen manchmal auch Missverständnisse und es werden möglicherweise aus der Beobachtung falsche Schlussfolgerungen gezogen.

Beispielsweise möchte ich Dir versichern, dass in Berlin keinesfalls einfach Mittagessen seitens KWS bezahlt werden, sondern jeder Kollege selbst für seine Verpflegung zuständig ist. Berlin hat keine Kantine mit subventioniertem Essen wie Einbeck. Wenn Essen in Berlin ins Büro bestellt wird, dann meist im Rahmen von Weiterbildungen oder Workshops, wo die KWS für die Verpflegung aufkommt. Auf mögliche Lebensmittelunverträglichkeiten oder Diäten nehmen wir in diesem Zusammenhang natürlich Rücksicht.

Wie aber schon beschrieben sind wir uns bewusst, dass im Zuge der Umstrukturierung viele Fragen entstehen und ebenso ein großer Austauschbedarf besteht. Dementsprechend werden und wurden in vielen Workshops, im Intranet und nicht zuletzt auch durch online Townhall Meetings mit dem Vorstand Kommunikationsplattformen für alle Mitarbeiter geschaffen, wo man sich immer informieren und auch kritisch diskutieren kann.

Nichts desto trotz möchte ich Dir anbieten, gemeinsam über Möglichkeiten zur weiteren Verbesserung zu diskutieren. Bitte gib uns persönlich Feedback. Du kannst unseren Betriebsrat in Einbeck oder natürlich auch mich jederzeit kontaktieren.
Dies bleibt natürlich anonym, wenn Du möchtest!

Viele Grüße
Florian Bruhns
Lead of Expert Hub Employer Branding & Talent Attraction