LG Electronics Deutschland GmbH als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Das nächste Mal doch lieber auf das Bauchgefühl hören

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei LG Electronics Deutschland GmbH in Eschborn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt.

Verbesserungsvorschläge

LG sollte lernen, dass es wichtig ist, die richtigen Führungskräfte für entsprechende Positionen auszuwählen. Der aktuelle Weg, einfach einen Koreaner für die Aufgabe auszuwählen ist definitiv der falsche Weg.

Arbeitsatmosphäre

Sofern der Vorgesetzte ein Koreaner ist, man selbst aber eher eine "deutsche" Arbeitsweise (mit all ihren Vorteilen) verfolgt, ist die Arbeitsweise absolut gewöhnungsbedürftig. Darüber hinaus ist es ein ewiges hin und her was interne Anweisungen angeht. Ständig ändern sich die Vorgaben hinsichtlich der vertrieblichen Ausrichtung. Vor diesem Hintergrund ist es entsprechend schwer, eine allgemeine Marschroute mit Kunden zu entwickeln.

Kommunikation

Katastrophal. Aussagen von gestern müssen heute nicht unbedingt weiterhin gelten. Zur eigenen Sicherheit kann man nur empfehlen, alles mündlich besprochene schriftlich zu dokumentieren.

Kollegenzusammenhalt

Schwierig und durchaus von der Abteilung abhängig. Tendenziell eher deutsch geprägte Abteilungen (diese gibt es, auch wenn immer wieder mal ein Koreaner mit drin hängt) funktionieren aus meiner Sicht besser als "Mischabteilungen" oder eben solche, bei denen die Koreaner in der Überzahl sind.

Work-Life-Balance

Koreaner arbeiten grundsätzlich anders. Man muss zu Kompromissen bereit sein und auch davon ausgehen, das der Koreaner von einem verlangt, dass man plötzlich alles stehen und liegen lässt um zu einer "neuen Mission" aufzubrechen.

Vorgesetztenverhalten

Ohne mich wiederholen zu wollen. Würde ich nochmals vor der Wahl stehen, für LG arbeiten zu können würde ich dies (eventuell) nur tun, sofern mein Vorgesetzter kein Koreaner ist.
In meinem Fall war es so, dass mein Vorgesetzter weder vom Produkt, noch vom Vertrieb, noch von den Zielmärkten und Kundentypen Ahnung hat. Dementsprechend ist es schwierig, hier einen gemeinsamen Nenner zu finden. Hinzu werden tatsächliche Fakten, welche das Geschäft aufgrund interner Vorgeben tendenziell behindern einfach ignoriert. Was final immer Zählt ist das, was von oben vorgegeben wird. Wie die Ziele aber erreicht werden, ist zweitrangig. Böse wird es aber dann (für den Mitarbeiter), wenn die Ziele nicht erreicht werden (obwohl man selbst auf diese internen Restriktionen hingewiesen hat).
Wie einer meiner Vorredner bereits erwähnt hat sind Vorgesetzte in Meetings durchaus respektlos indem auf einmal koreanisch mit anderen gesprochen wird, dass Meeting durch Telefonate, SMS oder E-Mails unterbrochen wird. Katastrophal.
Bei LG werden Vorgesetzte einfach so zu Führungskräften, ohne das vorab geprüft wird, ob eine entsprechende Kompetenz da ist, mit anderen Menschen umzugehen.

Interessante Aufgaben

Hätte ich selbst die Chance, auf die Strategie einzuwirken, wäre der Job sicher sehr spannend gewesen. Aufgrund der Rahmenbedingungen wie hier beschrieben gestaltet sich das aber einfach als sehr schwierig.

Arbeitsbedingungen

Schlecht. IT-Infrastruktur wird nicht (wie man es kennt) zur Verfügung gestellt.

Gehalt/Sozialleistungen

Gutes Gehalt, aber ich verdiene lieber weniger in einem besseren Umfeld!

Image

LG hat wie ich denke "außen" ein gutes Image.
LG hingegen ist davon überzeugt, LG wäre in allen Bereichen Premium was in der "echten Welt" aber nicht stimmt. Speziell im Bereich Mobile Communication und Displays würde ich das gaaaaanz anders sehen.
Mittlerweile grault es mir, wenn ich irgendwo im Laden ein LG Logo sehe.

Karriere/Weiterbildung

Keine großartigen Chancen - es sei denn man hat einen koreanischen Pass.