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LUEHR FILTER 
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Bewertungen

1 von 15 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

Coronavirus
kununu Score: 2,8Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

Ein Mitarbeiter hat diesen Arbeitgeber mit 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

Viel ungenutztes Potential

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei LUEHR FILTER GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Normalerweise gute Bezahlung

- kollegialer Zusammenhalt

- Arbeitszeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Keine offene Kommunikation, ständig Gerüchte zu Entlassungen, Auslagerungen usw. .

-Einsatz von Consultern im Unternehmen ist fragwürdig. Z.B. wird empfohlen Bereiche an Fremdfirmen auszulagern. Als Fremdfirma tritt dann wieder eine Gesellschaft auf, welche zum Consulter gehört.

-Vertragliche und tarifliche Sonderzahlungen werden nicht ausgezahlt, ohne dies im Vorfeld anzukündigen. Auch hier wäre eine offene Kommunikation sicherlich hilfreich und würde eventuell eher zur Akzeptanz solcher Maßnahmen führen.

-Um Geräte, Software und Werkzeuge zur Arbeitserleichterung muss ständig "gekämpft" werden. Bei Beschaffung oder Umstellung von Standard-Arbeitsmitteln werden die Anwender nicht am Auswahlprozess beteiligt.

-Produktion geht vor Gesundheit, auch Homeoffice während der Corona-Pandemie wird nicht jedem gestattet, bei dem es möglich wäre.

-langwierige, festgefahrene Prozesse

Verbesserungsvorschläge

-Sämtliche Consulter-Leistungen, sowie die damit verbundenen Auslagerungen sollten auf den Prüfstand gestellt werden.

-Klare, offene Kommunikation, erster Schritt durch Intranet wurde getan, dies sollte nun aber auch mit "Leben" gefüllt werden.

-Abläufe regelmäßig und mit allen beteiligten überprüfen.

-Die Chance der Digitalisierung nutzen. (Industrie 4.0) Papierloses Büro ist hier ein weit entferntes Fremdwort.

-Regelmäßige Mitarbeitergespräche

Arbeitsatmosphäre

Hauptsache der Termin wird gehalten, die Umstände sind zweitrangig. Man wird müde Verbesserungen anzubringen, da diese unter dem (Zeit-/Kosten-)Druck ohnehin nicht umgesetzt werden. Wer kein "dickes Fell" hat fällt durchs Raster und kommt nur noch für das Gehalt am Ende des Monats.

Image

Gegenüber Kunden gut, in der Region nach diversen Zeitungsberichten mäßig.

Work-Life-Balance

Normalerweise in Ordnung. Erreichbarkeit an Betriebsfreien Tagen wird von einigen Mitarbeitern jedoch unausgesprochen erwartet.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung scheint unerwünscht zu sein. Mitarbeiter, welche sich auf eigene Kosten weitergebildet haben, verlassen das Unternehmen. Frei gewordene Stellen werden teilweise gar nicht oder durch einfacher qualifizierte Mitarbeiter ohne entsprechende Weiterbildung besetzt.

Gehalt/Sozialleistungen

IGM-Tarif, allerdings werden tarifliche und vertragliche Sonderzahlungen teilweise ohne frühzeitige Ankündigung nicht ausgezahlt oder später ausgezahlt. Hochstufung durch Weiterbildung oder Mehrleistung nicht möglich. (Sollte sich das langfristig wieder ändern wird diese Bewertung angepasst.)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Teilweise Nutzung von LED-Lampen. Wenig Ausschuss aber Material und Papier wird auf Grund von Änderungen hin und wieder entsorgt. Auf einigen Dächern wäre bestimmt auch noch Platz für eine Solaranlage.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Abteilungen meistens in Ordnung. Probleme entstehen hauptsächlich Abteilungsübergreifend (s. Kommunikation: "nach Schuldigen suchen")

Umgang mit älteren Kollegen

Werden von den jungen Kollegen unterstützt. Wissen wird weitergegeben und angenommen.

Vorgesetztenverhalten

Direkte Vorgesetzte der unteren Ebenen sehen Probleme und nehmen sich Lösungsvorschläge zu Herzen. Leider dürfen diese wenig selbst entscheiden, zumindest nicht, wenn es zunächst mit Kosten verbunden ist. Das Meiste versandet dann auf dem Weg über höhere Ebenen.

Arbeitsbedingungen

Büros und Produktionsbereiche sind in die Jahre gekommen. Zustand von Wänden und Böden ist schlecht. Beleuchtung nicht ausreichend, Tageslicht an vielen Arbeitsplätzen in der Produktion nicht vorhanden. Besserung wird nicht in Aussicht gestellt. Parkplätze und Verkehrswege im Freien stark abgesackt und mit Schlaglöchern versehen, das erschwert den Verkehr für (Flur)förderfahrzeuge. Waschräume und Toiletten sind dringend renovierungsbedürftig, hygienische Reinigung der Anlagen ist unmöglich. Sehr langsame Computernetzwerke, zumindest an einigen Standorten.

Kommunikation

Offene Kommunikation gibt es so gut wie gar nicht. Es geht nur darum ob man dies oder das Gerücht schon gehört hätte. Wenn etwas entschieden wurde, wird man vor vollendete Tatsachen gestellt ohne mit den entsprechenden Mitarbeiten im Vorfeld zu sprechen.

Zu Weihnachten erhält man einen Brief, welcher sich seit Jahren ähnelt. In diesem wird versucht kostensparende Maßnahmen zu rechtfertigen. Managementfehler werden darin jedoch nicht eingestanden oder auf ehemalige Mitarbeiter geschoben.

Eine Fehlerkultur mit entsprechender Aufarbeitung gibt es so gut wie gar nicht, es wird zuerst nach Schuldigen gesucht.

Gleichberechtigung

Zwischen alt, jung, Mann, Frau, Herkunft wird eigentlich nicht unterschieden. Beratern und Fremdfirmen wird jedoch meistens eher zugehört als eigenen Mitarbeitern. Es macht den Eindruck, dass diese auch immer das bekommen was sie wollen.

Interessante Aufgaben

Jeden Tag eine neue Herausforderung, wenig eintönige Tätigkeiten.