Meierhofer als Arbeitgeber

  • München, Deutschland
  • BrancheIT
Meierhofer

Tolle Leute, coole Branche, gute Firma (mit Ausbaupotential)

3,2
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Forschung / Entwicklung bei MEIERHOFER AG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- sehr strukturierte Arbeitsweise (großer Fan davon)
- super Kollegen
- sehr gute Kommunikation (DEV u. PM)
- gute Prozesse

Man schimpft ja immer etwas über den Arbeitgeber und sieht gerne mal nur die schlechten Dinge. Allerdings ist das in jeder Firma so. Rückblickend war es eine gute Firma.
Ich habe als Architekt in anderen Firmen angepasste Prozesse eingeführt, da diese mir in der MAG einfach sehr gut gefallen haben und viele Probleme lösen. Sie waren in der MAG nicht perfekt, aber das kann man ja ausbauen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Die konstant hohe Arbeitslast (stellt mehr Entwickler ein)
- Unterdurchschnittliche Bezahlung

Verbesserungsvorschläge

Da ich nun bereit seit ein paar Jahren nicht mehr im Unternehmen bin weiß ich nicht in wieweit sich die entsprechenden Kategorien verändert haben.
1) Sollte es immer noch eine so hohe Auslastung geben, würde ich vorschlagen, mehr Entwickler einzustellen und die bestehenden Entwickler etwas besser zu motivieren (ggf. über das Gehalt, oder andere Benefits).
2) Gebt den Entwicklern mehr Spielraum für Refactoring und die Qualität des Produktes zu steigern. Pflasterlösungen helfen nur bedingt.

Arbeitsatmosphäre

Als ich bei der MAG begann, war es eine sehr gute und angenehme Arbeitamosphäre. Sehr tolle Kollegen. Leider hat sich diese über die Jahre etwas verschlechtert.

Kommunikation

Innerhalb der Abteilungen ist die Kommunikation sehr gut. Auch zwischen bestimmten Abteilungen ist dies der Fall (PM und DEV). Mit Abteilungen wie Sales und Marketing gab es wenig Austausch.

Kollegenzusammenhalt

Auch hier gab es wenig zu bemängeln. Mir sind keine Fälle von Mobbing oder "backstabbing" bekannt. Ich selbst muss sagen, das ich in der MAG viele Leute kennen gelernt habe, mit dennen ich heute noch Kontakt habe und die sehr gute Freunde geworden sind.
Was mir nicht so gut gefallen hat, war nach der Erweiterung des Standorts Passau haben sich Gruppen gebildet. Die Entwicklung München und die Entwicklung Passau. Man hatte etwas das Gefühl das beide Gruppen frei agieren, sich jedoch nie abgesprochen haben. Es fühlte sich einfach sehr distanziert an.

Work-Life-Balance

Ich selbst habe in der MAG die 60+ Stunden Woche kennen gelernt (nicht regulär). Es gibt sehr viel zu tun und zu meiner Zeit hatte man einfach das Gefühl das die MAG viel zu wenig Entwickler hat für die anstehenden Aufgaben. Darunter litt natürlich die Work-Life-Balance.

Vorgesetztenverhalten

Was soll ich dazu sagen. In der MAG hatte ich den besten Vorgesetzten den ich in meiner 12 jährigen Laufbahn als Entwickler je hatte. Zwischenmenschlich super und auch fachlich versiert. Wenn es dringende Punkte gab und man bis spät in die Nacht arbeitete, saß er daneben und hat geholfen und einen bei Laune gehalten. Es hat mich sehr getroffen, als er das Unternehmen verließ und ich denke es hat auch der Arbeitsatmosphäre geschadet.

Interessante Aufgaben

Technologisch fand ich es immer sehr interessant. Allerdings hatte das Produkt zu meiner Zeit das Problem das es eine veraltete Basis hatte und ein Refactoring nötig hatte. Das wäre defintiv eine sehr spannende Aufgabe gewesen, die jedoch leider aufgrund fehlender Manpower nie gestartet wurde. Fachlich sind die Themen auch interessant da die Prozesse in Krankenhäusern sehr komplex sind.

Gleichberechtigung

Mir sind keine Fälle von Diskriminierung bekannt. Ob Mann oder Frau hier darf jeder das selbe machen.

Arbeitsbedingungen

Die bereitgestellten Arbeitsmittel sind gut. Auch die Arbeitsweise mit Scrum war gut strukturiert. Das Arbeitspensum war sehr hoch und die Anzahl der Kollegen überschaubar.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Weder besonder fokusiert darauf noch verschwenderisch.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Bezahlung war unterdurchschnittlich.

Image

Es gab wie überall zufriedene und unzufriedene Kunden. Ich denk das hielt sich ausgeglichen.

Karriere/Weiterbildung

Damals gab es keine Aufstiegsmöglichkeiten.