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msg DAVID 
GmbH
Bewertung

Hoher Freiheitsgrad, sehr viel Vertrauen in die Mitarbeiter, selbstbestimmtes Arbeiten: "Einfach machen!"

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei msg DAVID GmbH in Braunschweig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Alles, was ich oben beschrieben habe. Ich bin sehr zufrieden mit der msg DAVID.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt nichts, was wirklich "schlecht" ist. Wie oben beschrieben, bin ich sehr zufrieden mit der msg DAVID. Einzig die starke Fokussierung auf das Dienstleistergeschäft und auf eine kleine Anzahl von Kunden schränkt manchmal ein. Natürlich ist zum Beispiel Produktgeschäft ein ganz anderes Spiel und mit anderen Risiken verbunden, das ist mir klar. Dennoch wünsche ich mir eine Verbreiterung, was die Kunden und die Branche angeht (was wiederum in den Unternehmenskontext der ganzen msg-Gruppe passen muss ...).

Verbesserungsvorschläge

Weiter so! :)

Arbeitsatmosphäre

Der Alltag ist von echtem kollegialen Miteinander geprägt, alle sind jederzeit per Du ansprechbar, die Räumlichkeiten sind (mittlerweile) der Hammer. Agiles Mindset wird umfangreich gelebt, was eine besondere Kultur des Respekts und der konstruktiven Kommunikation mit sich bringt - natürlich loben Teamkollegen, Projektleiter, Projektmanager und auch das obere Management die Mitarbeiter! Letzteres zum Beispiel sehr sichtbar auf den zweimal im Jahr stattfindenden Großveranstaltungen, bei denen man Kollegen aus der ganzen Unternehmensgruppe treffen kann.

Image

Image ist ein tolles Thema, wenn es um msg DAVID geht. Ich kenne kein einziges Unternehmen, was eine coolere Außenwirkung hat. Von gefühlt hunderten unterschiedlicher Post- / City-Karten (die man mittlerweile weit über die Grenzen Braunschweigs hinaus findet), erfrischend-frechen Werbesprüchen im Radio bis hin zum Bedrucken ganzer Busse ist alles drin. Und das sind nur die "normalen" Werbeplattformen. Zusätzlich engagiert sich das Unternehmen umfassend in der Entwickler-Community: Regelmäßig stattfindende Formate werden unterstützt, neue Community-Plattformen gefördert, Mitarbeiter als Speaker auf die wichtigen Konferenzen geschickt (Java Forum Nord, Javaland, Herbstcampus, ...) und ganz nebenbei noch OpenSource gemacht, siehe Github-Account des Unternehmens.
Doch das ist nicht nur "Außen"-wirkung: Es wird z.B. aktiv nach neuen Konferenz-Speakern in der Belegschaft gesucht und diese gefördert - das Image stimmt also mit der Realität überein.

Work-Life-Balance

Um Berufs- und Privatleben in Einklang miteinander zu bringen, ist mir Zeit das Wichtigste - also dann Dinge tun zu können, wenn sie in den größeren Kontext passen. Das ist bei msg DAVID absolut gegeben. Natürlich gibt es Deadlines und spannende Projektphasen, in denen mal etwas mehr los ist. Diese Phasen wechseln sich aber ab mit etwas ruhigeren Tagen. Dafür wird meiner Erfahrung nach aktiv von den Projektleitern und -managern gesorgt. Ich kann, wie gesagt abhängig von der Projektsituation, immer Urlaub oder Ausgleich für Überstunden nehmen. Durch die umfangreichen Möglichkeiten zum verteilten Arbeiten kann ich jederzeit im Home Office arbeiten und werde dafür nicht merkwürdig angesehen, weil das völlig normal ist. Noch nie habe ich wichtige (!) private Termine aufgrund der Arbeit nicht wahrnehmen können.

Karriere/Weiterbildung

Passenderweise wurde neulich eine organisatorische Änderung umgesetzt, die in das Thema Weiterbildung recht gut passt. Eine interne Plattform zur Buchung von Schulungen und Weiterbildungen in der gesamten Unternehmensgruppe bietet nun die Möglichkeit, selbstständig Schulungen zu suchen und zu buchen. Damit habe ich als Mitarbeiter ganz neue Möglichkeiten, meine Karriere aktiv zu steuern. Neben dieser Plattform hängen überall in den Räumlichkeiten Poster mit den aktuellen monatlichen Schulungen, zu denen man sich ebenso unkompliziert anmelden kann. Zusätzlich dazu gibt es Teach-Ins, Vorträge die während der Mittagszeit von Kollegen gehalten werden und zu denen jeder eingeladen ist. Außerdem gibt es von den anderen Standorten der Gruppe unregelmäßige Skype-Übertragungen von Teach-Ins, sodass kaum eine Woche vergeht, in der man nicht wenigstens die Chance auf irgendeine fachliche Weiterbildung hat.
Die Unternehmensgruppe bietet mit ihrer breiten Aufstellung natürlich auch noch ganz neue Karriereoptionen. Ich kenne mehrere Kollegen, die jetzt an anderen Standorten für andere Kunden arbeiten, ohne den Arbeitgeber wechseln zu müssen. Das betrifft auch Rumänien, Indien oder China!

Gehalt/Sozialleistungen

Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass es bei den meisten Menschen nie genug Gehalt geben kann. Wenn es etwas auszusetzen gibt, dann spätestens in diesem Aspekt. Meiner Meinung nach zählt aber das Gesamtpaket in der Kooperation zwischen Arbeitnehmer und -geber. Genau das stimmt bei msg DAVID. Ich bin mit meinem Gehalt zufrieden und bekomme ebenfalls sehr viel von der anderen mir sehr wichtigen Währung: Zeit (nämlich in Form von Flexibilität der Arbeitszeit).
Pünktliche Auszahlung war in den vielen Jahren meiner Betriebszugehörigkeit nicht ein einziges Mal auch nur ein Thema und die lange Liste von Sozialleistungen kann ich gar nicht aus dem Kopf aufzählen (weiter unten gibt es ja einige Punkte).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Schwierig, Umwelt-/Sozialbewusstsein in dieser Branche unterzubringen. Dennoch wurden neulich alte Geräte wie Rechner und Bildschirm an ein Jugendzentrum gespendet, im Projekt Brückenbau wurde ein Kindergarten unterstützt und seit neuestem gibt es eine Initiative "Wir retten die Welt". Diese wurde in einer der sehr offen und agil durchgeführten Veranstaltungen "FreiRaum" von Mitarbeitern ins Leben gerufen und wird aktiv von den Führungskräften unterstützt. Was genau an Ideen dort herausfällt, ist noch nicht raus. Erste Konzepte gehen in Richtung Entwicklung gemeinnütziger Software und Anschaffung von Fahrrädern, um mal eben schnell in die Innenstadt oder zum Kunden fahren zu können.

Kollegenzusammenhalt

Bei msg DAVID ist man generell und mit jedem Kollegen jeder Branche per Du. Das bezieht sich allerdings nicht nur auf die Ansprache, sondern ist gelebtes Miteinander. Ich skype und maile regelmäßig mit Kollegen aus München oder anderen Standorten und werde jedesmal bestens unterstützt. Man merkt, dass der Gegenüber wirklich helfen möchte und dass sowohl Standort- als auch organisatorische Grenzen verschwimmen wenn es darum geht, ein gemeinsames Problem zu lösen.
Das betrifft natürlich auch den Zusammenhalt in Braunschweig: Allein das tolle Sommerfest mit gemeinsamen Spielen, Volleyballwettbewerb und der Möglichkeit, mit wirklich allen ins Gespräch zu kommen, spricht Bände.
Im Projektalltag ist gerade der Zusammenhalt unter den Kollegen eine schöne Möglichkeit, sich mal kurz aus einer stressigen Situation zurückzuziehen und gemeinsam einen Kaffee zu trinken. Bei den vielen Mitarbeitern steht auch regelmäßig Kuchen in der Küche :P

Umgang mit älteren Kollegen

msg DAVID ist von der Altersstruktur gut durchmischt. Es gibt sehr junge Auszubildende und duale Studenten, Berufseinsteiger, erfahrene Softwareentwickler und Kollegen, die kurz vor der Rente stehen. Das zeigt bereits, dass der Umgang miteinander über Altersgrenzen hinweg funktioniert. Meiner persönlichen Erfahrung nach ist das auch im Alltag der Fall. Als ich vor mittlerweile einigen Jahren angefangen habe, wurde ich im Bewerbungsgespräch von einem älteren Architekten interviewed. Jahre später habe ich sehr junge Kollegen ins Projekt eingearbeitet. Erst vor einigen Wochen hat mich einer unserer älteren Kollegen um Rat gefragt, was eine spezielle Technologie anging.
Kurzversion: Man bemerkt tatsächlich keinen Unterschied zwischen den Altersgrenzen. Ich führe das auch auf den respektvollen Umgang aller Kollegen miteinander zurück. Wenn man professionell und menschlich miteinander umgeht, spielt das Alter einfach keine Rolle.

Vorgesetztenverhalten

Die Arbeit bei msg DAVID ist stark davon geprägt, dass sich jeder Mitarbeiter mit eigenen Ideen und Initiativen einbringen kann und so das ganze Unternehmen mitgestaltet. Die Führungskräfte nehmen deshalb eine eher moderierende Rolle ein. Wenn es zum Beispiel um Projektwechsel geht, wurde ich jedesmal nach meinen Wünschen und Vorstellungen gefragt. Gab es starke Abweichungen zum ursprünglich vorgesehenen Projekt, wurden Alternativen gefunden. Den Führungskräften ist bewusst, dass eine nicht zufriedenstellende Projektbesetzung die Mitarbeiter mittelfristig unzufrieden macht und nicht produktiv ist. Genau das wurde in ähnlichem Wortlaut mehrfach gesagt. In den erwähnten Gesprächen wird mir stets das größere Bild vermittelt: Warum wollen wir dieses Projekt wie aufbauen, was wollen wir als Unternehmen erreichen, wie passe ich als Mitarbeiter da rein? Ich werde absolut immer gefragt, ob ich noch Fragen habe und kann diese auch stellen. Ich habe noch niemals erlebt, dass ein Gespräch mit einem Vorgesetzten, ob regelmäßiges Projektgespräch, zufälliges Treffen auf dem Flur oder "Krisenbesprechung" für mich nicht nachvollziehbare Hintergründe oder Verlauf hatte.

Arbeitsbedingungen

Das Unternehmen ist vor einiger Zeit in die Pantherwerke im Mittelweg umgezogen und hat die Chance genutzt, die Büros nach den eigenen Anforderungen baulich anzupassen. Neben 4-Mann-Büros bis hin zu großen Flächen für ca. 30 Mitarbeiter gibt es ausreichend viele kleine und große Besprechungsräume, sodass man für ein Telefonat immer ein ruhiges Plätzchen findet. Das "Bistro" ist ein für alle möglichen Gelegenheiten nutzbarer Bereich, der natürlich auch für die Mittagspause genutzt wird. Die 5 parallel betreibbaren Mikrowellen laufen mit den zwei Geschirrspülern um die Wette und jeder Mitarbeiter findet einen Platz.
Sämtliche Einrichtung ist neu und hochwertig, billige Bürostühle sucht man vergeblich. Jeder Arbeitsplatz ist mit zwei Screens ausgestattet, der geleaste und damit immer aktuelle Laptop kommt an die vorhandene Docking-Station.
Besonders interessant: Es gibt die standing order, dass sich jeder Mitarbeiter den Platz suchen soll, der für seine aktuelle Arbeit am sinnvollsten ist. Ich sehe regelmäßig Kollegen im Bistro sitzen oder allein in einem der Besprechungsräume. Teams treffen sich spontan auf dem "Sonnendeck" und Home Office wird nach eigenem Ermessen genutzt.

Kommunikation

Bei über 200 Mitarbeitern könnte man meinen, dass die einfache Kommunikation spätestens an der "Grenze" zum "Management" aufhört. Nicht bei msg DAVID. Ich als normaler Mitarbeiter kann (und soll, ausdrücklich und mehrfach gewünscht!) direkt auf alle Führungskräfte, inklusive der Geschäftsführung, zugehen. Bei zufälligen Treffen, zum Beispiel an der Kaffeemaschine, grüßen alle Führungskräfte inklusive der Geschäftsführer alle Mitarbeiter mit (Vor-)Namen und freuen sich, wenn man ihnen Ideen oder Feedback bringt. Natürlich klappt das nicht immer in jeder Situation - wir haben ja alle unsere Arbeit. Wenn die Zeit dann allerdings mal knapp ist, heißt es oft "Stell mir doch einfach einen Termin ein" oder "ich ruf dich später dazu an". Bisher habe ich jedes einzelne Anliegen ohne größere Probleme platzieren können und bin mit der Kommunikation im Unternehmen äußerst zufrieden.

Gleichberechtigung

Vermutlich ist es eine gute Sache, dass mir zum Thema "Gleichberechtigung" fast nichts einfällt - mir sind keine Probleme in diesem Bereich bekannt.

Interessante Aufgaben

msg DAVID ist als Dienstleister aufgestellt. Damit ist ein Großteil der Aufgaben stark kundengetrieben, was absolut Sinn ergibt. Dennoch, und das finde ich sehr besonders in diesem Kontext, gibt es zusätzliche, hochinteressante Aufgaben neben dem "normalen Kundengeschäft". Ich kenne Kollegen, die die Auszubildenden und dualen Studenten unterstützen, aus dem neuen Konzept des "Open Space" entstehen regelmäßig teils abgefahrene Projekte, es gibt Kollegen, die Schulungen geben und Öffentlichkeitsarbeit machen. All das ist möglich, wenn man es möchte und proaktiv anspricht.
Das andere Standbein sind wie gesagt die Kundenprojekte. Hier wird immer nach Qualität entwickelt, dementsprechend finden neue Technologien und Methoden Verwendung und man ist stets aufgerufen, Dinge zu verbessern. Ich habe selbst in einem Legacy-Projekt interessante Tools einsetzen "dürfen", weil es Sinn gemacht hat.