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2,90
  • 21.06.2013

Chaotisches und schlecht vorbereitetes Gespräch beim MkF

Firma Multikulturelles Forum e. V.
Stadt Lünen
Beworben für Position Mitarbeiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jahr der Bewerbung 2013
Ergebnis Absage

Bewerbungsfragen

  • --
  • Warum wurde die letzte Anstellung beendet?
  • Welche Berührungspunkte hatten Sie bis jetzt beruflich und privat mit dem Thema Migration, welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Wie gehen Sie mit sensiblen/provokanten Fragen um die Ihnen Journalisten am Telefon stellen? Würden Sie auch vorher eine Einarbeitungsphase ohne Gehalt in Kauf nehmen? (Die Rede war hier von zwei bis drei Wochen.)

Kommentar

Das ganze Bewerbungsverfahren wirkte auf mich sehr hektisch, plan- und kopflos. Einen Tag nach der Einreichung meiner Bewerbungen bekam ich telefonisch eine Einladung zum Vorstellungstermin, der einige Tage darauf stattfand.
Als ich mich an dem Tag am Empfang meldete, wirkte es so, als ob niemand mit mir gerechnet hatte. Ich wurde alleine ein paar Stockwerke höher geschickt. Im Büro angekommen, musste ich erstmal warten, man fragte mich wer ich sei! Niemand nahm mich in Empfang, mir wurde gar der Eindruck vermittelt,ich würde stören.

Als es endlich losging, wurde das Gespräch mehrere Male unterbrochen, wegen Anrufen auf dem Bürotelefon und hereinplatzender Mitarbeiter. Dafür wurde sich zwar entschuldigt, aber es mutete doch sehr chaotisch an.

Während ich meinen einleitenden Vortrag über meine Person und meinen Werdegang vortrug, wurde hektisch in meinen Bewerbungsunterlagen geblättert. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass mir nicht zugehört wurde, was ich als sehr unhöflich empfand. Es erweckte den Anschein, als würden meine Unterlagen gerade zum ersten Mal gesichtet. Nach meinem Vortrag wurden mir dann Fragen gestellt, wie z. B. welches Berufsziel ich während des Studiums verfolgt hätte, die ich eigentlich vorher während meines Vortrags schon ausgiebig erläutert hatte.

Auf die frage, ob ich mit dem Gehalt einverstanden sei, musste ich die Herrschaften erstmal darauf aufmerksam machen, dass sie diese in der anzeige gar nicht genannt hatten.

Das i-Tüpfelchen war dann die Frage, ob ich eine Einarbeitungsphase vor der eigentlichen Anstellung in Kauf nehmen würde, also unentgeltlich hospitieren. So etwas habe ich noch nie erlebt, schon gar nicht im öffentlichen Dienst. Einem Hochschulabsolventen so etwas anzubieten, ist schon ziemlich dreist. Wenn hier von ein paar tagen die Rede gewesehn wäre, aber gleich 2-3 Wochen ist schon heftig.

Die Entscheidung über die Besetzung der Stelle sollte zeitnah (ca 1 Woche) erfolgen. Nach dem Termin hörte ich erstmal nichts. Als ich nach drei Wochen selbst nachfragte, wurde mir mitgeteilt, dass ich bei der Stelle leider nicht berücksichtigt werden konnte.

Ich hätte mir gewünscht, dass ich wenigstens hier mit Respekt behandelt worden wäre und man mir die Absage von sich aus mitgeteilt hätte.

Kosten für die Fahrt wurden nicht erstattet.

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