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nephrocare leverkusenals Arbeitgeber

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nephrocare leverkusen Erfahrungsbericht

  • 13.Aug. 2019
  • Mitarbeiter

Langjähriger Mitarbeiter

2,00

Arbeitsatmosphäre

Vereinzelt Mitarbeiter mit denen man sich gut unterhalten kann und auch private Gespräche führen kann.
Dann aber auch welche, die einen morgens nicht einmal grüßen und die Höflichkeit im Elternhaus nicht beigebracht bekommen haben. Es wird teilweise sehr laut geschriehen und der Umgang erinnert eher an Kleinkinder.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte sind im Kontakt ganz freundlich, dennoch ist fehlende Führungskompetenz zu erkennen.
Es wird nicht auf die Mitarbeiter eingegangen, man bekommt keine Wertschätzung für die Arbeit die man dort macht. Selbst wenn man eigentlich viel mehr macht, als es die psyschiche und physische Belastungsgrenze eigentlich zulässt. Ein Danke wird selten ausgesprochen und wenn, ist es meist schon zu spät oder auf Nachdruck der Pflegedienstleitung.

Kollegenzusammenhalt

Auch hier wieder vereinzelt Mitarbeiter, die man vertrauensvoll ansprechen kann um nach Hilfe zu fragen. Dann wiederum gibt es welche, die sich nur auf sich selbst konzentrieren und denen es egal ist was drumherum passiert.
Hauptsache sie selbst sind fertig!
Hier spiegelt sich das Bild der Arbeitsatmosphäre wieder.
Auch Lästereien und schlecht reden über den Anderen liegt an der Tagesordnung.

Interessante Aufgaben

Die Dialyse bietet eine Vielfalt an Aufgabenbereiche und hat insgesamt viel Potenzial. Neben der normalen Hämodialyse wird die Peritonealdialyse und die Plasmapherese angeboten. Zudem gibt es auf Intensivstation einen Akut Bereich, bei dem man auch lernt selbst Entscheidungen zu treffen.
Schüler bieten einem regelmäßig die Möglichkeit sich als Praxisanleiter zu bewähren.

Karriere / Weiterbildung

Sollte man sich als Krankenpfleger bewerben, muss man mit "deutlichen" Gehaltseinbußen leben. Sollte man in Betracht ziehen die Fachweiterbildung zu machen, auch unter anderem um mehr Geld zu verdienen, bei der man übrigens einmal die Woche nach Essen fahren muss und eine Art Bachelorarbeit schreibt (55 Seiten/ Ausarbeitungszeit 6 Monate), mehrfache Klausuren hinter sich bringen muss und enorm viel Zeit im Privatleben dafür aufbringt oder den Praxisanleiter zu machen der im Vergleich harmlos , kann auch hier jedem der Stecker gezogen werden. Diese Weiterbildungen werden tatsächlich nicht auf dem nonatlichen Gehaltszettel berücksichtigt.
Auf Nachfrage warum, bekommt man das Argument aufgeboten, dass man ja schließlich die Weiterbildung bezahlt habe.
Der Fleiß und die Kraft die damit zusammenhängt und die bessere Qualität in der Pflege über die man verfügt nach solch einer Ausbildung, werden hierbei nicht berücksichtigt.
Also Alles in Allem ist das Gehalt nicht zu vergleichen mit den Tarifverträgen der Krankenhäuser. Lediglich das "Weihnachtsgeld" oder das Urlaubsgeld geben einem zwichendurch das Gefühl von Wertschätzung.

Gehalt / Sozialleistungen

S.unten

Arbeitsbedingungen

Jetzt kommen wir zum Hauptpunkt, der mich persönlich veranlasst hat dieses Unternehmen zu verlassen.
Die Arbeitsbedingungen sind leider grenzwertig.
Durch veraltete, unorganisierte, unflexible Arbeitsrichtlinien, wird leider zu viel Zeit damit verbracht am Computer zu sitzen, Schränke zu putzen und Materialien aufzufüllen. Die Arbeit am Patienten zeigt keinen Fokus mehr. Die Arbeitsmoral steht unter Quantiät statt Qualität. Leider konnte ich mich mit diesem Bild nicht identifizieren und musste das Unternehmen nach vielen Jahren verlassen.
Die Qualität der Pflege hat durch Mitarbeiterverlusste und der enormen Zunahme an Aufgaben extrem abgenommen.
Es zählt leider nur, dass die Arbeit schnell erledigt wird. Welche Konsequenzen dies für die Patienten möglicherweise hat, wird dabei nicht in Betracht gezogen.
Leider wird das selbst von den eigenen Mitarbeitern nicht mal erkannt.
Als Fachweiterbildungspfleger kann ich sagen, dass ich gelernt habe was alles in einer Dialyse möglich ist, welche Behandlungsvielfalt es gibt und wie man Pflege im nephrologischen Bereich verbessern kann. Leider wird einem diese Vorstellung der Pflege in dieser Praxis untergraben. Leider!!!

Work-Life-Balance

Durch unzählige Ausfälle (Krankheit) die sicherlich mit der Unzufriedenheit im Unternehmen zusammenhängen, müssen viele Dienste übernommen werden.
Man baut einige Überstunden auf und bekommt regelmäßig Bereitschaftsdienste zugesprochen die bescheiden bezahlt werden, dafür dass man seine Freizeit sehr eingeschränken muss.
Lange Dienstzeiten auf dem Arbeitsniveau sind zudem eine Belastung.

Verbesserungsvorschläge

  • Ich möchte keine Verbesserungsvorschläge abgeben, da ich nicht mehr in diesem Unternehmen arbeite. Letzlich muss einiges aufgearbeitet werden. Alte Strukturen müssen/sollten beseitigt werden und im Zeitalter der Digitalisierung auch die Möglichkeit in Anspruch genommen werden den Mitarbeiter durch vereinfachte Dokumentations- und Arbeitsabläufe die zu schaffende Arbeit zu erleichtern um sich den wichtigen Dingen in der Pflege zu widmen - "dem Patieten". Denn das ist der Grund warum man Pflege gelernt hat und man auch mal gerne ein paar Minuten länger bleibt. Der Mensch sollte im Fokus der Arbeit stehen. Mir war es leider in diesem Unternehmen nicht verdankt diese Vision der Pflege zu festigen, deswegen bin ich gewechselt. Dennoch glaube ich, dass es immer noch Potenzial in diesem Unternehmen gibt. Leider wird es nicht ausgenutzt und man steht sich auch auf Führungsebene eher im Weg um Dinge zu verändern. Sollte sich das irgendwann ändern, glaube ich könnte es ein guter Arbeitgeber mit vielfältigen Arbeitsaufgaben sein.
Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
3,00
Gleichberechtigung
1,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Work-Life-Balance
2,00
  • Firma
    nephrocare leverkusen
  • Stadt
    Leverkusen
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige