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Octopodo 
GmbH
Bewertung

Schöne Fassade, aber innen bröckelt's arg

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Octopodo GmbH gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Großraumbüro, sehr hell, einladend. Allerdings sitzen wie Hühner auf der Stange, die Lautstärke oft sehr hoch, wodurch die Atmosphäre deutlich schlechter wird.

Kommunikation

Leider, wirklich leider gab es nicht ein einziges Gespräch in mehr als 2 Monaten über Zahlen, Werte und Leistung. Weiterentwicklung dadurch kaum möglich, wie soll man sich verbessern oder an sich arbeiten ohne ein Feedback von Vorgesetzten. Schade.

Kollegenzusammenhalt

Es waren wirklich ganz tolle Kollegen dabei, die einem dann schnell am Herzen lagen und mit denen man sich gut verstand. Auf der anderen Seite der Medaille gab es auch viel Grüppchenbildung. Leider hatte ich auch das Gefühl, dass die Vorgesetzten eine eigene "Ebene" waren, man fühlte sich nicht ohne Hierarchie. Anders, als es propagiert wird.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten eine einzige Katastrophe. Vor allem Überstunden waren an der Tagesordnung, kein richtiger Freizeitausgleich und Kinder + Arbeit dort unter einen Hut zu bringen ist ein Krampf.
Hunde dürfen mit in die Firma, sofern sie sich benehmen können und ruhig sind, ein Pluspunkt.

Vorgesetztenverhalten

Auch hier ein zweischneidiges Schwert: die Vorgesetzten sind immer freundlich gewesen, aber auf Bedürfnisse und viele Rückfragen konnte nicht umgehend eingegangen werden. Waren allgemein, trotz der Tatsache, dass sie mit im Raum waren oder nebenan, schlecht für Gespräche oder Gesuche zu erreichen.

Interessante Aufgaben

Es gab sehr viele Projekte, in denen man hätte arbeiten können, sodass für jeden etwas dabei wäre. Vorrausetzung wäre aber auch eine umfassende professionelle Einarbeitung + regelmäßige Feedbacks und Coaching - all das fehlte. Einarbeitung viel zu kurz, man wird ins kalte Wasser geworfen und muss dort dann auch schon alles perfekt können und den Vorgaben entsprechen

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung zwischen Geschlechtern oder dem Alter vorhanden. Zwischen Vorgesetzten und einfachen Callcenter-Agenten nicht so ganz.

Umgang mit älteren Kollegen

Umgang wie mit allen anderen. Es war ja keiner unfreundlich.

Arbeitsbedingungen

Lärmpegel katastrophal, Großraumbüro sehr hellhörig und die Plätze viel zu eng beieinander. Immer ein anderer Arbeitsplatz, keine festen Plätze. Die Rüstzeit unbezahlt, dabei zog sich diese oft durch veraltete Systeme.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitgeber bemüht sich um Umweltbewusstsein, gibt Zuschuss für die öffentlichen Verkehrsmittel

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt für die Leistung, den zeitlichen Aufwand, die vielen Überstunden, die fehlende Kommunikation, einfach viel zu niedrig. Auch, wenn man keine Ausbildung für einen Job als Call-Center Agent/in braucht, der Verschleiß von Körper und Geist steht einfach in keinem Verhältnis.

Image

Teilweise sehr gutes Feedback, teilweise sehr schlecht. Image nach außen hin sehr modern, orientiert am Erfolg und dem Zusammenhalt der Gemeinschaft. Dann wiederum die Realität, in der es an so vielen Enden und Ecken mangelt
Sehr, sehr schade. Kommunikation ist das Stichwort. Es ist schade, dass es in einem Unternehmen, welches seine Umsätze und seinen Erfolg über Kommunikation und zwischenmenschlichen Kontakt definiert, genau hier den Schwachpunkt hat. Und das genau im Inneren im Umgang mit den eigenen Mitarbeitern.