Octopus Energy Germany GmbH als Arbeitgeber
Mitarbeiter:innen-Zufriedenheit
- 3,8Gehalt/Benefits
- 4,0Image
- 3,6Karriere/Weiterbildung
- 3,9Arbeitsatmosphäre
- 3,6Kommunikation
- 4,1Kollegenzusammenhalt
- 3,8Work-Life-Balance
- 3,6Vorgesetztenverhalten
- 3,9Interessante Aufgaben
- 4,1Arbeitsbedingungen
- 4,1Umwelt-/Sozialbewusstsein
- 4,0Gleichberechtigung
- 4,2Umgang mit älteren Kollegen
Seit 2020 haben 358 Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten bewertet. Dieser Wert ist höher als der Durchschnitt der Branche Energie (3,7 Punkte).
Alle 358 Bewertungen entdeckenBenefits
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 276 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Essenszulage
Mitarbeiter-Events
Homeoffice
Hund erlaubt
Internetnutzung
Gute Verkehrsanbindung
Mitarbeiter-Beteiligung
Flexible Arbeitszeiten
Betriebliche Altersvorsorge
Kantine
Rabatte
Parkplatz
Coaching
Gesundheits-Maßnahmen
Diensthandy
Kinderbetreuung
Barrierefrei
Firmenwagen
Betriebsarzt
Was Mitarbeitende sagen
Was Mitarbeitende gut finden
Interessante Aufgaben: Die täglichen Tätigkeiten an sich sind sehr abwechslungsreich und bieten ein wirklich gutes, spannendes Arbeitsfeld.
Kollegenzusammenhalt: Die Unterstützung unter den Kolleg:innen funktioniert trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gut. Auch die Teamleads engagieren sich und versuchen regelmäßig, gemeinsame Pläne zu entwickeln, um sich gegenseitig zu helfen.
Corporate Social Responsibility: Das Image in Bezug auf Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und soziales Engagement wird absolut gelebt – hier agiert das Unternehmen vorbildlich.
Infrastruktur & Benefits: Das Office in München ist super und bietet ein ...
Moderne Arbeitsausstattung: Die bereitgestellte Hardware und die Arbeitsbedingungen vor Ort sind qualitativ hochwertig und auf dem neuesten Stand.
Flexibilität im Alltag: Die gebotene Flexibilität bei den Arbeitszeiten und der Work-Life-Balance ist grundsätzlich vorhanden (auch wenn sie begründet werden muss).
Hohes Lernpotenzial: Durch die enorme Komplexität des Energiemarktes und die anspruchsvollen Aufgaben kann man sich fachlich ein sehr breites Wissen aneignen.
Starkes öffentliches Image: Das Unternehmen genießt nach außen hin den Ruf eines modernen, zukunftsorientierten und grünen Arbeitgebers.
Insgesamt möchte man eigentlich im Unternehmen bleiben, viele sind Eingestiegen, als sie sich stark damit identifizieren konnten. Nun möchte man immer mehr Abstand zum Unternehmen gewinnen, das ist wirklich schade.
Trotzdem bleibt die Hoffnung, dass man sich mit den Handlungen bald wieder identifizieren kann. Es wird erzählt, dass gerade gute Schritte in Richtung der Besserung gemacht werden.
Was Mitarbeitende schlecht finden
Schlecht am Arbeitgeber finde ich insbesondere die aus meiner Sicht vorhandenen strukturellen und kulturellen Defizite im Führungs- und Teamverhalten.
Im Arbeitsalltag entsteht teilweise der Eindruck von Unklarheit, Intransparenz und einer wenig konsistenten Kommunikationskultur. Entscheidungen wirken nicht immer nachvollziehbar und werden aus Mitarbeitersicht häufig spät oder unvollständig vermittelt. Dadurch entsteht eine Arbeitsatmosphäre, die von Unsicherheit und eingeschränktem Vertrauen geprägt ist.
Im Umgang zwischen Führungsebene und Mitarbeitenden wird teilweise ein Ton wahrgenommen, der als unfreundlich, distanziert und nicht durchgängig professionell beschrieben werden ...
Wie man teilweise mit den Kunden umgeht. Beim Produkt des SmartMeters ist in anderen Unternehmen ein super Produkt. Bei Octopus nicht, hier wird so getan - so wird es den KollegInnen in der Schulung beigebracht - als wäre die Regierung und die Gesetze schuld am Problem, das hier Kunden teilweise bis zu 2-4 Jahren auf einen SmartMeter warten und die Kunden dadurch nicht wissen wie viel Strom sie verbrauchen. Was auch hier finanziell einschneidend sein kann. Die Kunden werden dann ...
Innerhalb des Operations-Teams herrscht eine deutlich spürbare Zweiklassengesellschaft: Teammitglieder werden nicht nach Leistung oder Kompetenz behandelt, sondern danach, wie gut sie mit den Teamleads auskommen – oder wie geschickt sie sich einschmeicheln. Wer schleimen kann, kommt weiter. Wer lieber gute Arbeit leistet, bleibt unsichtbar.
Feedback-Kultur existiert nur auf dem Papier. Statt konstruktiver Rückmeldungen gibt es Schuldzuweisungen. Teamleads übernehmen keine Verantwortung für Fehler im Team, sondern geben diese nach unten weiter. Einzelgespräche zur Förderung finden selektiv statt – nur für die ...
Verbesserungsvorschläge
Ich möchte betonen, dass nicht alles schwarz oder weiß ist. Es gibt viele engagierte, fachlich starke und hilfsbereite Kollegen sowie Führungskräfte, die sich ehrlich um ihre Teams bemühen. Gerade deshalb tut es weh zu sehen, wie sich die Stimmung und Motivation in den vergangenen Jahren entwickelt hat.
Es entsteht in letzter Zeit der Eindruck, als ob Motivation, Engagement und qualitativ hochwertige Arbeit nicht mehr zählen. Stattdessen liegt der Fokus häufig sehr stark auf Interactions, Performance und Zustimmung. Leistungsbewertung ist wichtig, ...
Octopus sollte die aktuelle Entwicklung kritisch hinterfragen und prüfen, ob der eingeschlagene Weg langfristig wirklich zielführend für die kommenden Wochen, Monate und Jahre ist. Veränderungen sind wichtig und notwendig, jedoch sollte regelmäßig überprüft werden, ob die gewünschten Ergebnisse tatsächlich erreicht werden oder ob Anpassungen erforderlich sind.
Besonders wichtig wäre es, wieder stärker auf die Erfahrungen und das Feedback der Mitarbeitenden zu hören, die die Prozesse täglich leben und die Auswirkungen von Entscheidungen unmittelbar spüren. Fachwissen, Vertrauen, Eigenverantwortung und eine offene ...
Es wäre ein wichtiger Schritt, den Fokus wieder stärker auf den Menschen zu legen und ‚Qualität statt Quantität‘ in den Mittelpunkt zu rücken. Wenn eine komplette Abteilung ihre Sorgen äußert und ernsthaft um Unterstützung bittet, sollte die Antwort der Führungsebene keinesfalls lauten, dass man ja kündigen könne, wenn es einem nicht passt – eine solche Haltung ist schlichtweg nicht tragbar.
Das Ganze wird durch die aktuelle Umstrukturierung noch verschärft: Es entsteht der Eindruck, dass das Ausscheiden von Mitarbeitern nicht nur ...
Bester und schlechtester Faktor
Am besten bewertet: Umgang mit älteren Kollegen
Der am besten bewertete Faktor von Octopus Energy Germany ist Umgang mit älteren Kollegen mit 4,2 Punkten (basierend auf 74 Bewertungen).
Da konnte bisher nichts negatives beobachtet werden, es sind aber weit unterdurchschnittlich wenige vertreten, das könnte aber sowohl an der Bezahlung, als auch am bewerbungsprozess liegen. Hierzu kann man meiner Ansicht nach kein Urteil fällen.
Ich habe bislang nicht mitbekommen, dass ältere Kolleg:innen anders behandelt werden als andere. Sicherlich kann es gerade zu Beginn etwas überfordernd sein mit dem technischen Setup aber hier wird einander immer gut geholfen.
Ich finde, hier funktioniert das Miteinander zwischen den Generationen wirklich gut. Es arbeiten mehrere Generationen zusammen und ich habe nie das Gefühl gehabt, dass jemand aufgrund seines Alters anders behandelt wird.
Ältere Kollegen werden gut behandelt, von denen gibt es aber nicht allzu viele. Ein bekanntes Konzept, da man junge Menschen besser verzaubern kann.
Gibt noch nicht viele "ältere" Kollegen, aber ihre Erfahrung wird definitiv wertgeschätzt und von "jüngeren" Kollegen in Anspruch genommen
Am schlechtesten bewertet: Kommunikation
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Octopus Energy Germany ist Kommunikation mit 3,6 Punkten (basierend auf 137 Bewertungen).
Die interne Kommunikation hat sich in den vergangenen Monaten aus meiner Sicht verschlechtert. Viele Veränderungen werden erst spät oder unvollständig kommuniziert, wodurch Unsicherheit und Spekulationen entstehen. Gerade bei organisatorischen Veränderungen, neuen Zielbildern oder Umstrukturierungen wünschen sich viele Mitarbeitende mehr Transparenz, frühzeitige Einbindung und klare Aussagen zu den Auswirkungen auf Teams und Rollen.
Kritische Rückfragen oder fachliche Bedenken werden teilweise nicht als wertvoller Beitrag zur Weiterentwicklung wahrgenommen. Statt eines offenen Austauschs entsteht gelegentlich der Eindruck, dass Kritik als Widerstand gegen Veränderungen ...
Die Kommunikation ist unzureichend. Infos werden je nach Team unterschiedlich weitergegeben, wodurch unterschiedliche Wissensstände entstehen. Oft verlassen sich Mitarbeitende eher auf Gerüchte als auf offizielle Kommunikation, da wichtige Informationen dort früher(oder überhaupt erst) auftauchen als über Führungskräfte oder offizielle Kanäle.
Problematisch sind zudem Spannungen zwischen einzelnen Teams. Kritik wird nicht immer sachlich und lösungsorientiert geäußert, sondern persönlich, emotional oder eskalierend weitergetragen. Gleichzeitig entsteht der Eindruck einer Doppelmoral: Manche kritisieren regelmäßig andere Teams oder fordern Konsequenzen, legen jedoch nicht immer dieselben ...
Die interne Kommunikation wird von vielen Mitarbeitern als unzureichend wahrgenommen und hat sich insbesondere seit der Einführung der neuen Führungsebene vor etwa fünf Monaten deutlich verschlechtert.
Zwar wird regelmäßig betont, dass Transparenz und Ehrlichkeit zentrale Werte des Unternehmens sind, jedoch entspricht die gelebte Praxis aus meiner Sicht häufig nicht diesem Anspruch. Dadurch entsteht bei vielen Mitarbeitern der Eindruck, dass zwischen kommunizierten Werten und tatsächlichem Verhalten eine erhebliche Diskrepanz besteht.
Zudem habe ich mehrfach beobachtet, dass konstruktiv vorgetragene Kritik und Verbesserungsvorschläge ...
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,6 Punkten bewertet (basierend auf 90 Bewertungen).
Chancen auf Weiterbildung und Aufstieg hängen leider stark von persönlichen Beziehungen zum mittleren Management ab. Wer nicht zum inneren Kreis oder zu den Favorit:innen gehört, hat kaum eine Chance, beruflich voranzukommen. Besonders frustrierend ist, dass neue Teamleads oft schon im Vorfeld intern festgelegt werden, obwohl pro forma ein Auswahlverfahren durchgeführt wird – das ist absolut unfair und demotivierend für alle anderen Bewerber:innen. Zudem entsteht der Eindruck, dass qualifizierte Mitarbeiter:innen bewusst nicht befördert werden, um sie unter dem Vorwand, sich ‚weiter ...
Wer Karriere machen will, muss hier leider oft auf eine „Einschleim-Taktik“ oder langwieriges Beschweren setzen, um überhaupt voranzukommen. Das ist besonders frustrierend, weil engagierte Mitarbeiter, die einen guten Job machen, oft keine Chance haben, dem Kundenservice zu entkommen. Es herrscht die Mentalität: Warum jemanden gehen lassen, der sich ohnehin freiwillig überarbeitet und funktioniert? Wer also Leistung bringt, wird eher „bestraft“, indem man ihn in seiner Position festsetzt, statt ihn bei seiner beruflichen Entwicklung zu unterstützen.
Es gibt kein professionelles Onboarding. Stattdessen werden normale Mitarbeiter dazu verdonnert, die Neuen einzuarbeiten – ohne extra Gehalt und oft ohne die nötige Qualifikation dafür.
Gleichzeitig ist der Druck auf neue Kollegen extrem: Man bekommt ein Zeitfenster von 4 Wochen. Wer bis dahin nicht alles perfekt drauf hat und "funktioniert", wird direkt als Null abgeschrieben.
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
- Octopus Energy Germany wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,9 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Energie schneidet Octopus Energy Germany besser ab als der Durchschnitt (3,7 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 69% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Octopus Energy Germany als Arbeitgeber weiterempfehlen.
- Anhand von insgesamt 268 Bewertungen schätzen 70% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
- Basierend auf Daten aus 198 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Octopus Energy Germany als eher modern.
Puls
Stimmung diese Woche
Awards
- 🤝Führung & Kommunikation
- 📈Strategie & Mentalität
- 🧩Zusammenarbeit & Teamgeist
Gehälter
Unternehmenskultur
Kultur
Kultur
Mitarbeiter:innen nehmen bei diesem Arbeitgeber vor allem diese Faktoren wahr: Kollegen helfen und Kundenorientiert handeln.