OEDIV SecuSys GmbH als Arbeitgeber

  • Rostock, Deutschland
  • BrancheIT
Kein Firmenlogo hinterlegt

Tolle Kollegen, Rest eher dürftig

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei OEDIV SecuSys GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Kollegenzusammenhalt
- Themenvielfalt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich glaube, die einzelnen Punkte sprechen für sich.

Verbesserungsvorschläge

- den Mitarbeitern wirklich (!) zuhören
- Leute nur dafür einsetzen, wofür sie eingestellt sind
- mehr Teams für einzelne Themen aufbauen um das Wissen zu verteilen und bessere Ausfallsicherheit zu gewährleisten
- neuere Technik (sowohl Hard- als auch Software)
- keine leeren Versprechungen
- klare Anweisungen
- vollständige Informationen
- flexible Arbeitszeiten für jeden, auch Neulinge, Praktikanten und Azubis
- Mitarbeiter nicht ausbeuten/besser bezahlen
- eindeutige Priorisierung, nicht diverse Themen parallel
- Zeitmanagement sollte überdacht werden
- Umgang mit den Mitarbeitern/Kunden (Führung)
- genügend Zeit für Recherche und Einarbeitung in neue Themen geben

Arbeitsatmosphäre

Dass die Kollegen größtenteils zusammenhalten, sorgt für eine recht gute Atmosphäre, allerdings wird diese getrübt durch allgemeine Unzufriedenheit. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nirgends ein Schuh drückt.

Kommunikation

Das hängt stark davon ab, wer mit wem kommuniziert. In Bezug auf die Kommunikation bei Entwicklungs-Umsetzungen o.ä. ist das eher schlecht als recht, weil gefühlt die Hälfte oder mehr fehlt und man allem selbst hinterherlaufen muss. Einige Informationen versanden auch, ist allerdings der chronischen Überlastung der Leute zu großen Teilen geschuldet.
Meetings gibt es, die sind allerdings häufig wenig zielführend und in dem typischen Schema "Viele Worte gesagt, aber kein Inhalt vorhanden". Ansonsten gibt es im Normalfall einmal in der Woche ein allgemeines Meeting, in dem man über Neuigkeiten/Zwischenständen etc. informiert wird.

Kollegenzusammenhalt

Ein absoluter Pluspunkt - klar, es gibt Ausnahmen, aber die hat man ja überall. Im Großen und Ganzen ist das ein wirkliches Highlight in dem tristen Laden. Es ist im Normalfall auch immer Hilfsbereitschaft da, sofern ein kleines Zeitfenster freigeschaufelt werden kann.

Work-Life-Balance

Größtenteils in Ordnung, allerdings kann sich das auch sehr stark ändern, wenn Überstunden an der Tagesordnung sind. Und die sind an der Tagesordnung, wenn man (unfreiwillig) zuständig ist für diverse Bereiche.
Urlaubsplanung ist relativ problemlos, eine grobe Jahresplanung sollte vorhanden sein, aber weiteren "spontanen" Wünschen kann im Normalfall auch entsprochen werden. Allgemein ist es aber dennoch gern gesehen, wenn man im Urlaub/während der Krankheit erreichbar ist.
Während der Probezeit gelten fixe Arbeitszeiten, erst im Anschluss gibt es ein weitgehend flexibles Modell, inklusive Home-Office Möglichkeit.

Vorgesetztenverhalten

Einer der absoluten Schwachpunkte - Leitung eine totale Fehlbesetzung, hat keinen Überblick über Aufgaben seiner Leute, ist enorm unstrukturiert, macht leere Versprechungen, Priorisierungen von ihm sind auch stets kritisch zu sehen, die ändern sich schneller, als man atmen kann. Hinterfragt man Aufgabenstellungen, kommen noch unpräzisere Informationen oder welche, die so gar nicht passen. Man wird oftmals nicht ernst genommen, eher belächelt und dann abgestempelt/denunziert ohne die Hintergründe zu berücksichtigen.
Streckenweise wird man unterbrochen, nahezu bloßgestellt vor versammelter Mannschaft, egal, ob das nun der Wahrheit entspricht oder nicht, Hauptsache, ein vermeintlicher Sündenbock ist gefunden. Kritik/Bedenken wird gar nicht wahrgenommen. Andere müssen seine Fehltritte ausbaden; insbesondere dann, wenn es um unzufriedene Kunden geht, werden andere Kollegen als Kanonenfeuer benutzt, die sich dem geballten Unmut stellen und die Probleme irgendwie rechtfertigen müssen. Nicht selten werden Mitarbeiter auch spontan und ohne jede Vorbereitung zu Telefonkonferenzen/Webinaren etc. gerufen.

Interessante Aufgaben

Allgemein gibt es durchaus interessante und abwechslungsreiche Aufgaben, wenn man allerdings Pech hat, verdummt man.
Großes Mitspracherecht herrscht eher nicht, es wird eher festgelegt, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, wo die Stärken/Schwächen liegen und ob es sinnvoll ist, diese Aufgabe an den auserkorenen Mitarbeiter zu übertragen.

Gleichberechtigung

Es gibt sehr große Kluften und gefühlt werden Frauen weniger ernst genommen als Männer, das ist sehr stark davon abhängig, mit wem ein Gespräch geführt wird.

Arbeitsbedingungen

Unmenschlich - viel zu viel Arbeit für zu wenig Leute, aber Neulinge haben kaum eine Chance, dort Fuß zu fassen, weil selten jemand Zeit dafür hat, eine Einarbeitung vorzunehmen. Leute werden von ihren eigentlichen Aufgaben abgezogen und müssen Projekte betreuen o.ä., die über ihren Kompetenzbereich komplett hinaus gehen. Informationen sind überall verstreut und es ist sehr schwer, alles Brauchbare und Nötige ausfindig zu machen. Zudem ist die Technik enorm veraltet, es gibt nicht einmal wirklich 16:9 Monitore. Ansonsten sind die Büros recht hell, aber es ist immer ziemlich unruhig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das ist fast schon übertrieben, aber auf die Umwelt wird auf jeden Fall sehr viel geachtet.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist ein schlechter Witz in Relation zu dem, was tagtäglich geleistet wird, aber immerhin stets pünktlich.

Karriere/Weiterbildung

Wenn du selbst zahlst, kannst du, sonst ist es eher überschaubar und wirkliche Aufstiegschancen sind auch eher rar gesät.


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Arbeitgeber-Kommentar

Susanne DahmenPersonalmanager

Hallo an den Verfasser dieser Bewertung,
danke für die ausführlichen Kommentare und die zahlreichen Verbesserungsvorschläge: die Kritik nehmen wir ernst und das Lob freut uns.
Lassen Sie uns bitte persönlich die Hinweise diskutieren, sprechen Sie mich oder einen Bereichsleiter an.
Susanne Dahmen, Personalmanagement