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OPTIMAL SYSTEMS 
GmbH
Bewertung

Ausbildung im Vertriebsinnendienst mit hohem Lernfaktor durch viel Eigeninitiative

3,6
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende/rHat 2020 eine Ausbildung zum/zur Auszubildende/r im Bereich IT bei OPTIMAL SYSTEMS Vertriebsgesellschaft Hannover in Hannover abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen; Arbeitszeiten; Gehalt; genereller Wille den Azubi zu unterstützen; Standort der Firma; Teamevents; Freiheiten während der Arbeitszeit; sehr kompetenter Innendienst mit grundlegend guter Führung; Büroräume; grundlegend flache Hierarchien; offene Art und Weise miteinander zu reden; gute Teams

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wirklich schlecht finde ich an dem Arbeitgeber (auf die Ausbildung bezogen), das man nicht zielführend genug aus einem Azubi und dem damit zusammenhängenden Potenzial etwas macht. Es wirkt oft so, als würde man nur etwas mit einem Azubi "versuchen", wenn es nicht klappt, auch nicht schlimm. Auch durch einen hohen Grad an Eigeninitiative, Lernbereitschaft und oft unterschätzter Freundlichkeit wirkt es immer so, als würde irgendetwas nicht zum großen Ganzen "reichen". Der Erwartungshorizont ist sehr hoch und es wird ein noch höheres Maß an Eigeninitiative gefordert, was man erst einmal als unwissender Berufsanfänger stemmen muss. Es gibt kein richtiges Ausbildungskonzept. Verbesserungsvorschläge für die eigene Ausbildung werden nur ungenügend umgesetzt, sodass man für sich selbst in der Situation kaum etwas besser machen kann. Im Zweifelsfall hat man an Versäumnissen immer nur selbst schuld, da sich niemand wirklich in der Praxis verantwortlich fühlt und auch wirklich verantwortlich sein mag / ist. Man selbst ist der eigene Azubi, Ausbilder und IT-Experte zugleich und muss ab Tag 1 zusehen, wo man bleibt und sich viel erkämpfen. Das geht auch leichter.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Verantwortung für Azubis; Warenwirtschaftssystem; elektronischer Lernbereich für Neulinge über Betriebsvorgänge und Produktthemen; Mehr Feedback; durchdachteres und besseres Einarbeitungskonzept, welches besser die alltäglichen ToDo´s abdeckt; Mehr Verständnis für Fehler; Hinterfragen des Umgangs mit Azubis; Azubireferenzkunden

Die Ausbilder

Grundsätzlich immer ein offenes Ohr für alle Themen und Probleme, die es gibt. Können in den Vertriebsaufgaben leider kaum helfen, z.T. eher fachlich technisch fit. Persönlich sehr nett und generell unterstützend. Faire Behandlung der Azubis mit z.T. viel Geduld. Es fehlt ein richtiger Ausbilder und Ansprechparter für den Vertrieb, der einen bei der alltäglichen Arbeit begleitet, korrigiert und sich verantwortlich fühlt. Dadurch ist man stets für sich selbst verantwortlich und muss zusehen wo man bleibt. Es kommt viel auf überdurchschnittlich hohe Eigeninitiative und gute Gedankenanstöße an.

Spaßfaktor

Generell ist man gern auf der Arbeit. Die Arbeitskollegen sind toll. Die Aufgaben sind als Azubi immer recht gleich, auch weil man kaum Verantwortung bekommt und Arbeiten erledigt, für die andere keine Zeit haben. Nur einzelne Kollegen führen einem an die Themen heran, die wirklich wichtig sind, einem Kaufmann gerecht werden und nehmen sich Zeit. Tolle Pausengespräche und ein spaßiger Umgang machen viel wett.

Aufgaben/Tätigkeiten

Neben der Ausbildung hat man genug Zeit zum lernen für die Berufsschule. Technisch ist man sehr gut ausgestattet. Leider gibt es veraltete Bearbeitungsprozesse, welche die tägliche Arbeit erschweren und unnötig verkomplizieren. Es passieren anfänglich unnötig viele Fehler, in die man ohne Vorwissen fällt. Angebote werden nicht zeitgemäß geschrieben, was den Arbeitsaufwand unnötig erhöht. Dadurch lernt man aber auch sehr gut "vertriebliches Deutsch" und möglichst präzise zu arbeiten. Das ist vom Lerneffekt als Azubi genial, nervt aber spätestens dann, wenn man wenig Zeit hat und selbst merkt, wie unnötig manche Fehler sind, wenn man bedenkt was sein könnte, wenn man ausgefeiltere Bearbeitungsprozesse hat. Die Tätigkeiten sind leider meist Aufgaben, die einem zugetragen werden und die man für andere abarbeitet.

Variation

Durch den Unternehmensbereich in der Softwareentwicklung gibt es immer wieder neue spannende Themen, in die man sich einarbeiten kann. Das ist als Berufseinsteiger mit viel Eigeninitiative verbunden. Man lernt alle Abteilungen kennen und bekommt ein gutes Gesamtbild von der Firma. Grundsätzlich sind die vertrieblichen Aufgaben im Kern immer recht gleich, wenn auch nicht immer klar ersichtlich, wo der Aufgabenbereich endet. Speziell wird es, wenn man seinen eigenen Qualitätsanspruch sehr hoch setzt und versucht sich auf Themenbereiche zu spezialisieren. Man wird von niemanden "abgeholt" und sehr viel kann man als "Eigenstudium" beschreiben, wenn man erst einmal in Projekte fällt. Sehr viel muss man sich erst einmal am Anfang erarbeiten, bevor man einigermaßen gut starten kann. Durch wenig steigende Verantwortung über Kunden bleiben die Aufgaben als Azubi leider immer recht gleich.

Respekt

Die normalen Mitarbeiter bringen den nötigen Respekt gegenüber den Azubis auf und sind stehts freundlich, freuen sich immer über nette Gespräche oder auch Hilfsbereitschaft und Unterstützung. Unterschwellig gibt es aber auch ein paar Kollegen, bei denen man merkt wie bedeutsam Ihnen Azubis sind und das man z.T. nur Mittel zum Zweck ist. Der Ton ist nicht immer gut angebracht, wichtige gelöste Aufgaben werden einem nicht immer mit richtiger Dankbarkeit anerkannt. Viele Dinge gelten als selbstverständlich, die ein Azubi tut, und man kommt nie an die wirklich spannenden Themen heran. Man ist stets ein treuer Begleiter für alle Mitarbeiter.

Karrierechancen

Es gibt meist eine unbefristete Übernahme, je nach Abteilung kann dies allerdings variieren. Innerhalb des Unternehmens kann man bei guten Qualifikationen auch in andere Stellen eintauchen und sein Wissen breiter ausbauen. Dies bringt einem selbst auch etwas, am meisten allerdings der Firma. Unter anderem ist dies auch dem speziellen Themenfeld der Firma geschuldet. In obere Positionen ist es relativ schwer zu kommen, es wird aber immer wieder nach Möglichkeiten gesucht, dies auszubauen und die Mitarbeiterkompetenzen bestmöglich zu nutzen. Es wird viel Wert bei den normalen Mitarbeitern darauf gelegt sich möglichst gut entfalten zu können.

Arbeitsatmosphäre

Es gibt viele andere Auszubildende, allerdings leider fast nur im technischen Bereich, sodass man sich über den Vertieb kaum austauschen kann. Man wird von den meisten Kollegen ernst genommen und bei Fragen zumindest kurzweilig unterstützt. Es gibt gemeinsame Aktivitäten mit den Mitarbeitern und die Arbeitsatmosphäre ist konzentriert, auch mal locker aber auch mal hitzig. Generell aber eine gute und gesunde Mischung. Es fehlt in manchen Abteilungen an Professionalität, Kommunikation und Ordnung.

Ausbildungsvergütung

Über dem was andere Azubis aus anderen Wirtschaftssektoren verdienen. Auch für die IT-Branche recht hoch. Das Ausbildungsgehalt muss man nicht für Üstra-Fahrkarten ausgeben, das bekommt man z.T. gutgeschrieben.

Arbeitszeiten

Gleitzeit, man kann sich die Arbeitszeit selbst einteilen. Es gibt eine Kernarbeitszeit, die eingehalten werden muss. Während der Arbeitszeit schafft man gut seine Aufgaben und hat daneben noch Zeit zum lernen für die Berufsschule. Mit der gleichen Arbeitszeit wie die normalen Kollegen gewöhnt man sich gut an das alltägliche Arbeitsleben.