ossenberg gmbh als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Notfalljob

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sauberkeit der Toiletten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Geringe Wertschätzung der Mitarbeiter, kontinuierliche Ausrichtung auf Umsatz/Gewinn.

Verbesserungsvorschläge

Höhere Wertschätzung der Mitarbeiter, gerechte Entlohnung, Entlastung beim Arbeitsaufkommen, Gründung eines Betriebsrats, empfänglichkeit für positive/negative Kritik, bessere Kommunikation zwischen MA und Vorgesetzten.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsklima ist positiv, gute Verständigung zwischen Mitarbeitern. Dennoch viele MA die sehr schlecht Deutsch sprechen. Persönliche Gespräche nicht empfohlen, da diese Information meistens auch ungewollt bei anderen Mitarbeitern landen. Lob ist ein Fremdwort. Kritik ein gängiges Mittel.

Kommunikation

Zwischen Mitarbeitern i.O., zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten mittelmäßig, Verbesserungsvorschläge werden klein geredet, Informationen über Gewinn o.ä. werden den Mitarbeitern verschwiegen.

Kollegenzusammenhalt

Wenn es drauf ankommt, handelt jeder in seinem eigenen Interesse. Viel Gerede über aber nicht mit den Mitarbeitern.

Work-Life-Balance

Urlaubsanträge werden selten abgelehnt, Überstunden fallen selten an, auf Wunsch des MA können ohne Probleme Überstunden gemacht werden.

Vorgesetztenverhalten

Wenig Rücksprache mit den Mitarbeitern. Der Fokus liegt kontinuierlich darauf Gewinne zu erzielen. Forderungen die über die eigene Kompetenzen hinausgehen.

Interessante Aufgaben

Eintönige und dennoch sehr stressige Arbeit, da mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigt werden müssen (Maschinen bedienen/umbauen/einstellen/optimieren, Verpacken, Materialversorgung, Qualitätssicherung, Instandhaltung etc.
Verbesserungsvorschläge werden abgelehnt: „Wenn es dir nicht gefällt, dann kannst du gehen!“ Ein Mitarbeiter soll für eine Schicht reichen, mit mehreren Maschinen und Anlagen.

Gleichberechtigung

Viele Führungspositionen sind gerade in der Geschäftsführung besetzt.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeiter werden eingestellt, dennoch wenig Aufstiegschancen. Ganz gleich ob es die Entlohnung oder die Position im Unternehmen ist.

Arbeitsbedingungen

Es wird geraucht, Verletzungsgefahr hoch da wenig PSA zur Verfügung, Lärmpegel hoch da Maschinen laufen, Arbeitsaufkommen sehr hoch, wenig Entlastung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltschutz nur gering ausgeprägt, da Unternehmen auf Gewinn ausgelegt, keine Unterstüzung von „fair trade“, hohes Abfallaufkommen.

Gehalt/Sozialleistungen

Ohne Ausbildung nur Mindestlohn. Als Fachkraft untertarifliche Bezahlung, keine Sonderleistungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld), 15% Nachtzulage, keine Spätschichtzulage, kein Betriebsrat, ohne Gewerkschaft. Lohn entspricht nicht dem Arbeitsaufkommen. Wenig Verhandlungsspielraum. Knebelverträge mit „Qualitätszuschlägen“ ausschließlich bei Anwesenheit. Löhne und Gehälter werden pünktlich gezahlt.

Image

Wenige Mitarbeiter die ein gutes Wort über das Unternehmen verlieren. Die berechtigte Kritik entspricht meist dem Image des Unternehmens.

Karriere/Weiterbildung

Unabhängig ob Fachkraft oder Produktionshelfer, Weiterbildungen und Projekte zur Entfaltung der Persönlichkeit sind nicht gegeben. Der Arbeitgeber hat hier auch durch Nachfragen der Mitarbeiter kein sonderlich großes Interesse daran.