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Digitales Onboarding - Wie funktioniert das eigentlich?

07.01.2021

Die virtuelle Zusammenarbeit ist in der aktuellen Situation zur Normalität für uns geworden. Auch neue Kolleg*innen starten in den neuen Job oftmals remote. Das Onboarding für neue Mitarbeiter*innen findet somit virtuell statt. Doch wie sehen die ersten Tage konkret aus, wie erleben neue Einsteiger*innen diese? Wir haben unsere Praktikantin Karlotta nach ihren Erfahrungen mit dem virtuellen Onboarding gefragt.

Die ersten Tage

Mitte Juli hat Karlotta ihr Praktikum begonnen und ist somit komplett digital gestartet. Trotz der Ungewissheit, ob und wann sie an den Campus darf, hat sie den Einstieg gewagt: „Ich konnte mir vor Beginn des Praktikums gar nicht wirklich vorstellen, wie der Start wird, wenn ich von meinem heimischen Schreibtisch aus arbeite und nicht persönlich vor Ort bin. Jetzt weiß ich, dass es sehr gut funktioniert, die Prozesse, Arbeitsweisen und das Team rein digital kennen zu lernen.“

Es ist wichtig, dass unsere neuen Kolleg*innen ihr Team und ihre Arbeitsumgebung genau kennen lernen können, auch wenn es in diesem Jahr etwas anders und oft nur digital abläuft. Den Weg des digitalen Onboardings gehen sie nicht allein, sondern mit uns gemeinsam. Wir möchten, dass sich neue Kolleg*innen ab Tag eins gut integriert fühlen und finden dafür vor allem die Vernetzung untereinander wichtig. Deshalb prägen digitale Kaffeerunden und Kennenlern-Termine die ersten Tage. Auch Karlotta hatte dadurch die Möglichkeit, alle aus dem Team auf einer persönlicheren Ebene kennen zu lernen. „Es war schön, dass neben den täglichen Aufgaben dafür Zeit war.“

Um die neuen Aufgaben anzugehen, lernen sich unsere Kolleg*innen nicht nur persönlich kennen, sondern wir zeigen ihnen auch, welche Arbeitsweise, Tools und Programme in der virtuellen Zusammenarbeit helfen. Mit der Einführung in Office 365 haben sie die Möglichkeit sich auszutauschen und die ersten fachlichen Schritte in Angriff zu nehmen. Die weiterführende Einarbeitung in ihre Aufgaben erhielt Karlotta vor allem durch die digitale Übergabe mit ihrer Vorgängerin: Programme, Herangehensweisen und Aufgaben standen auf der Tagesordnung. Besonders gut geht das durch den geteilten Bildschirm in Microsoft Teams. Das fühlt sich erst einmal ungewohnt an, ist aber rundum effektiv: „Natürlich war es auch für mich komplett anders, digital in den neuen Job zu starten. Dennoch konnte ich auch so alles Wissenswerte erfahren und mich gut mit meinen neuen Teamkolleg*innen austauschen.“

In den ersten Tagen bei OTTO absolvieren alle neuen Kolleg*innen unsere Welcome Sessions. Im Love your Customer (LYC) wird nicht nur über das Geschäftsmodell des Unternehmens gesprochen: Die Kundenzentrierung ist neben dem allgemeinen Überblick, ein wichtiges Thema. Die Teilnehmer*innen haben sogar die Möglichkeit, Kolleg*innen aus den verschiedenen Abteilungen Fragen zu stellen und sich gleichzeitig zu vernetzen.

Fachlich, persönlich und vor allem gemeinsam heißen wir so unsere neuen Mitarbeiter*innen in der OTTO-Welt willkommen. Von Tag eins an begleiten wir sie auf diesem Weg, denn das liegt uns am Herzen.

Aus diesem Grund haben wir den Onboarding-Prozess in den letzten Monaten weiter optimiert und virtuell ausgestaltet. Neue Kolleg*innen erwarten zahlreiche Neuerungen:  von Remote-Onboarding-Sessions bis hin zu einer neuen Informationsplattform für Einsteiger*innen - der Start wird auch virtuell gelingen. 

 

Ein typischer Tag mit Anja, Projektmanagerin im Team Corporate Responsibility

04.01.2021

Hi, ich bin Anja und arbeite seit Dezember 2015 als Projektmanagerin im Bereich Corporate Responsibility. Während meines Masterstudiums machte ich mein Praktikum in OTTOs Nachhaltigkeits-Team und damit fing alles an: Ich bin nach dem Praktikum nicht gegangen, sondern in meinem Team geblieben.

Der Start des Tages

Mein typischer Tag startet aktuell von zu Hause aus. Um 07:30 Uhr klingelt mein Wecker und nach einer kurzen Meditationseinheit mache ich mir einen Kaffee, während ich den Rechner hochfahre. Meine erste Handlung ist dann recht selbsterklärend - Ich verschaffe mir einen Überblick über den bevorstehenden Tag. Dieser beginnt routinemäßig um 09:15 Uhr mit unserem „Team-Daily“. In diesem ca. 15-minütigen Termin haben wir uns einen team-internen Rahmen geschaffen, in dem wir über unser persönliches Wohlbefinden in diesen Zeiten sprechen. Gerade jetzt, wo der Kontakt zu Kolleg*innen leidet, finde ich dieses Zusammenkommen sehr wichtig.


Der Vormittag

Auch unsere fachlichen Themen besprechen wir derzeit im digitalen Rahmen: Zu meinen Routinen zählen unsere einmal wöchentlich stattfindende Team-Routine und unsere Eins-zu-eins-Gespräche im Team. Davon abgesehen habe ich aber keinen routinierten Alltag, die einzige Konstante bildet die Abwechslung. Das liegt mitunter an der Vielschichtigkeit unserer Nachhaltigkeitsthemen. Ich kümmere mich im Schwerpunkt um alle nachhaltigen Produktthemen bei OTTO. Das können Mode, Haus- und Heimtextilien, energieeffiziente Haushaltsgeräte, FSC-Möbel und auch Baumarkt-Sortimente sein. Durch OTTO’s Transformation zur Plattform geht es in meiner täglichen Arbeit aber nicht nur um unsere Eigen- und Lizenzmarken, sondern auch immer stärker um die Produkte von Fremdmarken und Partnern.

In meiner täglichen Arbeit prüfe ich auf der operativen Ebene all diese nachhaltigen Produktthemen und schaue, ob sie unseren Ansprüchen an ein „nachhaltiges Produkt“ erfüllen. Aber auch auf der strategischen Ebene bin ich dabei diesen Anspruch stetig weiterzuentwickeln und ebenfalls für neue Sortimente zu definieren. Dieses Vorgehen ist notwendig, um Greenwashing bei OTTO zu vermeiden und sicherzustellen, dass unsere Kund*innen uns vertrauen können.


Die Mittagspause

Normalerweise ist die Mittagspause bei OTTO „heilig“ und dient dem persönlichen Austausch mit Kolleg*innen aus anderen Bereichen. Seit der Pandemie, und der daraus resultierenden mobilen Arbeitssituation, fällt diese Möglichkeit des Netzwerkens leider weg. Zumindest in der gewohnten Art und Weise. Um meine Pause dennoch gut zu nutzen, gehe ich gerne spazieren oder erledige kleinere Besorgungen.


Der Nachmittag

Nach der Mittagspause mache ich mich wieder an die oben beschriebenen Themen. Im täglichen Doing unterstütze ich vor allem die Einkaufs-Bereiche bei der Auswahl nachhaltiger Fasern und Rohstoffe für ihre Produkte und kümmere mich auch um die interne und externe Kommunikation. Ein besonderes Highlight meiner Arbeit war der diesjährige Launch unserer nachhaltigen Eigenmarke „OTTO products“. Diese Kollektion umfasst sowohl nachhaltige Textilien, als auch Home & Living Artikel. Im Vorfeld dieses Projekts fanden diverse Workshops mit den Einkäufer*innen und Produktmanager*innen statt. Durch die Zusammenarbeit aller konnte die Marke schließlich am 01.09.2020 zum Leben erweckt werden und die Produkte waren live auf otto.de. Ein großartiger Moment! Ich denke, man erkennt an diesen exemplarischen Aufgaben und Themen gut, dass man als Nachhaltigkeitsmanager*in viele Rollen in einer Person vereint. Hauptsächlich sehe ich meine Rolle als Netzwerkerin, Impuls-Geberin und Beraterin für alle Bereiche bei OTTO.

In all diesen Rollen motiviert mich besonders meine Leidenschaft für das Thema Nachhaltigkeit bzw. die unternehmerische Verantwortung, die mich täglich vorantreibt. Schon in meinem Master- Studium der Wirtschaftsethik war mir klar, dass ich mich mit den Werten meines zukünftigen Arbeitgebers identifizieren können muss. Das ist bei OTTO absolut der Fall. Ich kann mich voll entfalten und meine eigenen Ideen einbringen und Akzente setzen. Daneben motiviert mich unsere offene, wertschätzende und ehrliche Unternehmenskultur. Ich merke, dass alle Kolleg*innen Lust haben Dinge zu verändern und Teil der digitalen Transformation zu sein, die wir bei OTTO gerade durchleben.


Der Feierabend

Bei allem Tatendrang mache auch ich irgendwann Feierabend, meist um 18:00 Uhr. Bevor ich den Rechner beiseitelege, trage ich meine Stunden in unser Personalportal ein und werfe noch kurz einen Blick auf den nächsten Tag. So weiß ich schonmal, was ansteht und kann in Ruhe mit dem Tag abschließen.


Und Schluss:  Warum OTTO und die Corporate Responsibility?

In OTTOs Nachhaltigkeits-Team habe ich mich von Anfang an als vollwertiges Mitglied gefühlt. Das ist sicher nicht selbstverständlich. Ich habe das große Glück, dass ich meine Leidenschaft für das Thema Nachhaltigkeit zum Beruf machen konnte, und zusammen mit OTTO wirklich etwas bewegen kann. Gerade bei dem verstärkten Einzug der Nachhaltigkeitsthemen in die strategischen Ziele von OTTO, habe ich mich darin bestätigt gefühlt. Meine Kolleg*innen wollen Gas geben: für den Klimaschutz, verantwortungsvolles Supply-Chain-Management, Circularity-Ansätze und für nachhaltige Fasern und Rohstoffe. Diese Entwicklung erfüllt mich mit Stolz und motiviert mich jeden Tag dieses Thema weiter voranzutreiben. 

Praktika - Warum sie wichtig sind

23.12.2020

Am 1. November startet an Universitäten und Fachhochschulen wieder der Vorlesungsbetrieb – teils digital, teils auf dem Campus. Alles ist anders, alles ist ungewiss – eines hat sich aber nicht verändert: Die Anforderung an Studierende, die heute theoretisch und praktisch gleichermaßen gut aufgestellt sein müssen. Warum wir Berufserfahrungen während des Studiums – auch in Zeiten von Corona – für absolut wichtig halten, lest ihr hier.

Ein Leben nach dem Studium: Erst in weiter Ferne und dann ist es plötzlich da. Ein bisschen wie Weihnachten. Du wusstest, dass es kommen würde, aber überrascht hat es dich trotzdem. Jetzt stellst du dir mindestens eine Frage: Wo geht die Reise hin? 

Aber auch deine zukünftigen Arbeitgeber*innen haben ebenfalls Fragen. Eine davon wird sein: Was kannst du denn schon? Spätestens jetzt wird es sich auszahlen, wenn in deiner Bewerbung bei der Kategorie „Praxiserfahrung“ nicht gähnende Leere herrscht. 

Auch wir von OTTO empfehlen dir ganz dringend, Berufserfahrungen schon während des Studiums zu sammeln – und das ganz sicher nicht zum Selbstzweck, nur um „etwas vorweisen“ zu können. Am Ende geht es dabei um dich: Du wirst vielleicht nie wieder in deinem beruflichen Leben die Möglichkeit haben, dich und deine Fähigkeiten auf diese Weise ausprobieren und reflektieren zu können. Das, was du jetzt erlebst wird dich nachhaltig prägen. 

 

Welche Möglichkeiten habe ich? Ein Überblick.

-        Bei OTTO dauert ein freiwilliges bzw. ein Pflichtpraktikum vier bis sechs Monate. Dabei arbeitest du Vollzeit. Befindest du dich in deinem Gap Year, also zwischen Bachelor- und Masterstudium musst du für ein Praktikum bei OTTO nicht immatrikuliert sein. Du kannst in deiner Zeit bei OTTO tief in verschiedene Aufgabengebiete eintauchen und kontinuierlich an deinen Fähigkeiten arbeiten. Tipp: Wenn du mehrere Praktika absolvierst, diversifizierst du deine Kompetenzen und kannst diese umfangreicher einbringen.

-        Ein Werkstudierendenjob bietet hingegen den Vorteil, dass du über einen längeren Zeitraum von ein bis zwei Jahren in einem Unternehmen angestellt bist. Bei uns werden Werkstudierende häufig in Projekte integriert und übernehmen einen festen Verantwortungsbereich, der zu ihren Fähigkeiten passt. Du kannst so dein Wissen vertiefen und neue Kontexte lernen.

-        Praxis muss nicht immer in einem Unternehmen stattfinden! In einem Ehrenamt oder einem privaten Projekt erlernst du wichtige Social Skills und kannst leidenschaftlich deinen Interessen nachgehen. Also nutze deine Erfahrungen und baue sie aus. Du betreibst einen privaten Blog? Das ist eine gute Grundlage für redaktionelle Tätigkeiten im Contentmarketing. Du entwickelst eigene Webanwendungen neben dem Studium? Darauf können wir aufbauen!

 

 

Fazit: Drum prüfe, wer sich ewig bindet…

An der Universität oder der Fachhochschule wird der Grundstein für deine berufliche Entwicklung gelegt. Je nach Studiengang hast du die unterschiedlichsten Möglichkeiten, nach dem Studium in einen Berufszweig einzusteigen. Der Blick in die Praxis eröffnet dir die Möglichkeit, eine eingeschlagene Richtung zu überprüfen und zu erkennen, was du wirklich tun willst.


Kenne deine Stärken: Checkliste zur Selbstreflexion

Was will ich wirklich? Gar nicht einfach, das zu beantworten, oder? Um dir diese Herausforderung zu erleichtern, haben wir eine Checkliste mit Reflexionsfragen für dich, die dir bei der Orientierung weiterhelfen:

-        Welche persönlichen Interessensgebiete hast du?

-        Welche Tätigkeiten gehen dir leicht von der Hand?

-        Worin möchtest du dich noch verbessern?

-        Arbeitsumfeld passt zu dir (Start-Up, Mittelstand, Großunternehmen)?

-        Woran hast du richtig Spaß?

-        Welches private Projekt oder Ehrenamt möchtest du angehen, um deine Fähigkeiten zu verbessern?

-        Was möchtest du gerne noch ausprobieren?

-        Was möchtest du gerne über dich herausfinden?

 

 

Meiner Erfahrung nach: Das sagen Studierende über ihre Praxiserfahrung bei OTTO

KATHARINA, WERKSTUDENTIN STRATEGY & BRAND

„In meinem Praktikum habe ich wertvolle Einblicke in die Arbeit hinterm Social Media Marketing bei OTTO gewonnen. Ich habe gelernt was ich nach meinem Studium machen möchte und auch was ich nicht machen möchte. Ich durfte Verantwortung übernehmen, im Team Konzepte entwickeln und umsetzten und selbst kreativ werden.

Man kommt ganz anders aus sich heraus und man wird einem neuen Umfeld ausgesetzt, in dem man sich beweisen möchte – Ungemein wichtig für die persönliche Entwicklung, für das Selbstbewusstsein und die eigene Kommunikationsfähigkeit. Neben der persönlichen und fachlichen Entwicklung öffnet man sich damit eventuell neue Türen (auch für die Zeit nach dem Studium). So arbeite ich aktuell als Werkstudentin mit dem LeGer-Team und organisiere den Social-Media-Content für ein Event.

Wenn du also neben dem Studium Berufserfahrung sammeln und dich in einen bestimmten Themenbereich einarbeiten möchtest, würde ich eine Werkstudierendenstelle empfehlen."

 

Meine Bachelorarbeit in Kooperation mit OTTO

15.12.2020

Natalie ist Junior Cloud Consultant bei OTTO und hat dieses Jahr ihr Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre mit der Vertiefung Marketing und E-Business abgeschlossen. Das Besondere: Sie hat ihre Bachelorarbeit in Kooperation mit OTTO geschrieben. Wir waren neugierig und haben sie gefragt, wie ihre bisherige Laufbahn bei OTTO aussah und wie der Prozess ihrer Bachelorarbeit von der Planung bis zur Abgabe verlaufen ist. 

Seit wann bist du schon bei OTTO und wie bist du auf OTTO aufmerksam geworden?

Im Mai 2018 habe ich als Werkstudentin im IT-Marketing der Otto Group angefangen. Durch Freunde und Bekannte habe ich OTTO auch als Arbeitgeber wahrgenommen – als Onlinehändler kenne ich OTTO aber schon seit Kindheitstagen.

Was war damals dein Aufgabenbereich?

Meine Aufgabe bestand damals darin, die IT-Services und –Produkte in der Otto Group bekannter zu machen; dazu gehörten insbesondere Kommunikation und Eventmanagement. 

Wie ging es für dich nach der Werkstudententätigkeit weiter?

Seit Februar 2020 arbeite ich als Junior Cloud Consultant bei der Otto Group. Ich bin hauptverantwortlich für die Organisation und Betreuung einer Community zuständig - den sogenannten Cloud Circle. Der Cloud Circle bietet den offenen Austausch zum Thema Cloud und Innovation in der Otto Group. Damit treiben wir den konzernweiten Erfahrungsaustausch und die Vernetzung voran. Außerdem kann auch jeder selbst Wissen ausbauen und viele Impulse und Anregungen zu innovativen Ideen erhalten.

Zum Ende meines Studiums an der Leuphana Universität Lüneburg stand meine Bachelorarbeit an. Trotz der aktuellen Corona-Pandemie bot mir OTTO an, die Bachelorarbeit in Kooperation zu schreiben. 

Wie lief die erste Phase deiner Bachelorarbeit ab?

Zu Beginn musste erst einmal ein passendes Thema gefunden werden. Nach Rücksprache mit meinem Team haben wir schnell eins gefunden: Der Beitrag zum Innovationsmanangement in der Otto Group durch die Cloud Circle Community. Das Ziel war, ein Konzept zu erstellen, um diese Community noch interessanter zu machen. Der ganze Prozess war sehr unkompliziert. 

Gab es trotzdem auch Herausforderungen?

Meine Bachelorarbeit hat sich thematisch mit meinem Job überschnitten, aber ich habe das immer klar getrennt, indem ich mir feste Tage nur für die Bachelorarbeit eingeplant habe, und andersrum feste Tage für den Job. Gleichzeitig bestand die Herausforderung darin, die verschiedenen Meinungen zu vereinen. Je mehr Kolleg*innen beteiligt sind, desto mehr Hilfe wird zwar geboten, desto schwieriger ist es aber auch, alles unter einen Hut zu bringen. 

Was hat dir bei der Betreuung durch OTTO besonders gut gefallen?

Die agile Zusammenarbeit in meinem Team hat mir sehr geholfen meine Bachelorarbeit zu schreiben. Durch offenes Feedback und regelmäßigen Input meiner Kolleg*innen konnte ich schnell und flexibel auf eventuelle Unklarheiten reagieren. Außerdem standen mir meine Kolleg*innen während der gesamten Zeit unterstützend zur Seite. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals an alle!

Wieso hast du dich dazu entschieden bei OTTO zu bleiben?

Weil mich das Miteinander bei OTTO seit meinem ersten Arbeitstag so überzeugt hat. Was ich auch sehr wertschätze, ist die Freiheit viele Dinge ausprobieren zu können und sich selbst zu entfalten. Aber auch der Cloud Circle hat mich natürlich dazu bewogen, bei OTTO zu bleiben. Meine Aufgabe ist nun, das Konzept für die Weiterentwicklung des Cloud Circles umzusetzen. Denn ich möchte, dass noch mehr Kolleg*innen vom Cloud Circle profitieren.

Und zu guter Letzt: Was ist dein Tipp für andere, die ihre Bachelorarbeit bei OTTO schreiben wollen?

Macht ein Praktikum oder arbeitet als Werkstudent*in bei OTTO. Dann ergeben sich häufig im Arbeitsalltag interessante Themen für eine Abschlussarbeit. Scheut euch dann nicht und sprecht eure Kolleg*innen an – stellt Fragen, nutzt ihre Kompetenzen und die agilen Arbeitsweisen. Aber plant auch ausreichend Zeit ein.

Rollen in der Produktentwicklung von otto.de

11.12.2020

In unserem E-Commerce Bereich arbeiten über 350 Mitarbeiter*innen unterschiedlichster Disziplinen in crossfunktionalen Teams, die im Rahmen einer agilen Produktentwicklung die Plattform otto.de kontinuierlich weiterentwickeln. Unseren Kund*innen bieten wir ein vielfältiges Produkt- und Markenangebot – mit Millionen Artikeln und Tools für smarte und persönliche Beratung. Aber wie sieht es eigentlich hinter den Kulissen aus? Wie erfolgt die Planung eines neuen Features für otto.de und wer ist für welchen Part zuständig? In einem großen Unternehmen wie OTTO gibt es viele verschiedene Aufgabenfelder – kein Wunder bei fast 5000 Mitarbeiter*innen. Um dir einen Überblick zu geben, stellen wir dir einige der wichtigsten Rollen und Funktionen rund um otto.de vor. Eines vorweg: Selbst innerhalb der einzelnen Rollen gleicht kein Job dem anderen.

 

HANNES, PROJECT LEAD

Hannes arbeitet im Team E-Commerce Security und ist dort Project Lead. Als Project Lead unterstützt er sein Team bei der Koordination der Aufgaben. Aber was bedeutet das konkret? Damit sein Team einen Überblick über die anstehenden Themen hat, organisiert er regelmäßige Abstimmungen über die einzelnen Aufgaben. Die Organisation erfolgt im agilen Prozess über ein digitales Kanban-Board und wird von Hannes gesteuert. So wissen alle Teammitglieder*innen, was gerade ansteht, noch erledigt werden muss oder schon abgehakt ist. Hannes organisiert darüber hinaus auch bereichsübergreifende Abstimmungen. Während eines Produktentwicklungsprozesses kümmert er sich um die Kommunikation mit den Stakeholdern. Er klärt ihre Anforderungen bei Kick-off Terminen und hält sie über weitere Fortschritte auf dem Laufenden. Als Teil der lateralen Führung des Teams trägt er die Gesamtverantwortung für alle Projekte. Er behält außerdem die zeitliche Planung und das Budget im Blick und klärt den Personalbedarf zusammen mit der disziplinarischen Führung.

 

LARA, UX-MANAGERIN

Apps und Plattformen sollen möglichst praktisch und intuitiv bedienbar sein.  Die Abteilung „User Experience“ betrachtet den Onlineshop otto.de & die OTTO App (iOS & Android) aus den Augen der Nutzer*innen und macht sich mit deren Bedürfnissen und Motivationen vertraut. Lara ist UX-Managerin und verwendet dafür verschiedene Methoden, wie z. B. User Experience Tests oder führt Online-Befragungen durch. Aber auch komplexere Methoden, wie KANO- oder Conjoint-Analysen kommen zum Einsatz. Anhand der Ergebnisse leitet sie ab, wie unsere Plattform für ein optimales Kund*innenerlebnis weiterentwickelt werden sollte. Ihre Erkenntnisse helfen unseren UX-Designer*innen dabei, nutzerzentrierte Produkt- und Featurekonzepte zu erstellen. Lara ist damit vor allem im Anfangs- und im Endstadium des Produktentwicklungszyklus gefragt: Am Anfang, um die Nutzerbedürfnisse zu erfassen, und am Ende, um die entwickelten Lösungen zu validieren. Dabei arbeitet sie eng mit den Analyst*innen zusammen.

 

JANNIS, DIGITAL ANALYST

Unsere Digital Analysts versuchen mit Hilfe von quantitativen Methoden die Wahrnehmung und das Verhalten der Kund*innen auf unserer Website nachzuvollziehen, um dadurch Verbesserungen abzuleiten. Jannis ist Digital Analyst im Bereich E-Commerce Analytics. Er arbeitet in einem der cross-funktionalen agilen Produktteams von otto.de und ist als analytischer Berater für die daten- und erkenntnisgetriebene Weiterentwicklung verantwortlich. In Zusammenarbeit mit den UX-Manager*innen, analysiert er die Bedürfnisse unserer Kund*innen, um das Kund*innenerlebnis auf unserer Plattform so gut wie möglich zu gestalten. Zusätzlich verantwortet er die Konzeption und Durchführung von A/B-Tests. Mittels ausgewählter KPIs können damit Veränderungen auf otto.de messbar gemacht und auf Grundlage vom Kundenverhalten datengetriebene Entscheidungen getroffen werden. Durch die Auswertung und Aufbereitung der gewonnenen Erkenntnisse unterstützt er den Product Owner bei der Weiterentwicklung des Produktes.

 

TIMON, PRODUCT OWNER

Timon ist Product Owner von zwei unserer mittlerweile über zwanzig Entwicklungsteams, die unsere Plattform otto.de täglich weiterentwickeln. Als Product Owner ist er verantwortlich für das Produkt und entlang des kompletten Produktentwicklungsprozesses involviert. Von der datengetriebenen Identifizierung von Nutzer*innenproblemen, über die Entwicklung von Lösungsideen für genau diese Probleme bis hin zur Begleitung der technischen Umsetzung der Ideen auf otto.de. Dabei sind entlang des Produktentwicklungsprozesses verschiedene Kompetenzen gefragt, unter anderem eine starke Kommunikationsfähigkeit, gutes Stakeholdermanagement, strategisches Denken, eine Affinität für Daten sowie die Fähigkeit, sich in unsere Kund*innen hinein zu versetzen und so die Kund*innensicht einzunehmen. Er arbeitet täglich mit verschiedenen Personen mit anderen Rollen eng zusammen. Dazu gehören andere Produktmanager*innen, Agile Coaches, Softwareentwickler*innen, UX-Designer*innen, UX-Manager*innen und Digital Analysts. Je nachdem, in welcher Phase des Produktentwicklungsprozesses sie sich gerade befinden, ist die Zusammenarbeit mit einzelnen Personen intensiver als mit anderen.

 

MIRJAM, CATEGORY MANAGERIN

Mirjam ist seit 10 Jahren als Category Managerin tätig. Ihre Hauptaufgabe ist es, unserer Produktsortiment (im Rahmen der Unternehmensziele) an Kundenvorstellungen und aktuelle Trends anzupassen. Dafür führt sie Trendanalysen durch und arbeitet an unserer Markenausrichtung. Auch die Akquise neuer Marken auf otto.de liegt in ihrer Hand. In diesem Zusammenhang kümmert sie sich vor allem um die Budgetplanung und Abstimmung mit unseren Partnern. Ihre Rolle gehört organisatorisch in den Einkaufbereich. Als Category Managerin bildet sie dennoch eine wichtige Schnittstelle zum E-Commerce Bereich, da ihr Wissen über die Sortimentsgestaltung in der Produktentwicklung gefragt ist. Mirjam platziert schließlich die Artikel auf otto.de und hat im Blick, welche Darstellungen am besten funktionieren. Ihr Feedback hilft den Kolleg*innen im E-Commerce optimale Features passend zum Sortiment zu entwickeln.

 

HANNO, SOFTWARE DEVELOPER

Softwareentwickler*innen sind grundsätzlich dafür da, otto.de als Plattform zu entwickeln. Hanno ist Software Developer im Team der Suchfunktion. Seine Aufgaben sind die Konzipierung, Implementierung und Betreuung von neuen und existierenden Features auf otto.de. Mit seinem Team verbessert er ständig die Such-Features, damit unsere Kund*innen das bestmögliche Einkaufserlebnis auf unserer Plattform haben. Das funktioniert über die agile Softwareentwicklung mit Scrum oder Kanban. Neben der Konzeption und Umsetzung von Produktstrategie und Produktentwicklung, findet in Meetings und Pair Programming Sessions ein reger Austausch mit dem Team statt. So werden in crossfunktionalem Austausch mit den Kolleg*innen die OTTO App und der Online Shop stetig optimiert. Hanno arbeitet unter anderem mit Designer*innen, Analyst*innen, Produktmanager*innen, Projektleiter*innen und QS’lern zusammen. Im Produktentwicklungsprozess wird er aktiv, sobald ein Problem oder Bedürfnis der Kund*innen identifiziert wurde. Dann begleitet er die Problemlösung von der Konzipierung bis zur letztendlichen Umsetzung auf otto.de.

 

DIANA, EXPERTIN FÜR QUALITY

 

Wie die Jobbezeichnung bereits verrät, dreht sich in dieser Rolle alles um das Thema Qualität. Diana ist Expertin auf diesem Gebiet und erklärt uns, was es mit der Rolle des Quality Specialists auf sich hat. Qualität wird bei uns als Teamwert verstanden. Das bedeutet, dass alle im Team gleichermaßen für die Qualität der eigenen Softwareprodukte verantwortlich sind. Quality Specialists unterstützen das Team z.B. mit Wissen über verschiedene Testarten & Testmethoden und entscheiden gemeinsam im Team über die passgenaue Verwendung. Während des kompletten Software Life Cycles sind sie mittendrin und pairen immer wieder mit den verschiedensten Rollen. So unterstützen sie z.B. während der Discovery und Entwicklungsphase und lenken immer wieder den Blick der Kund*innen auf das Softwareprodukt oder in der Festlegung von KPI's auf das Monitoring im Live-Betrieb. Das Qualitätsbewusstsein im Team wird dadurch automatisch gesteigert und im Prozess verankert. Quality Specialists verstehen sich als Multiplikator*innen und Wissensverteiler*innen. Je nach Entwicklungsstufe sind sie zusätzlich Ansprechpartner*innen innerhalb und außerhalb des Teams für Themen wie z. B. Skalierung, Disaster Recovery oder statische Codeanalyse.

 

 

Kurz erklärt: Der Produktentwicklungszyklus

 

Unsere Teams arbeiten mit Design Thinking Methoden, die dabei helfen, unseren Produktentwicklungszyklus möglichst effizient zu gestalten. Dabei sieht die Theorie des Vorgehens vereinfacht ungefähr so aus: Um neue Applikationen für otto.de zu entwickeln, machen wir uns mit möglichen Bedürfnissen und Problemen unserer Kund*innen vertraut, bedenken aber auch Verbesserungsmöglichkeiten und Potentiale. An dieser Stelle sind vor allem unsere UX-Manager*innen gefragt. In der sogenannten Product Discovery versetzen sie sich in die Kund*innenperspektive und beobachten den Status Quo. Durch Experimente und Umfragen, definieren sie zielgruppenspezifische Wünsche und Anforderungen an otto.de und bereiten damit die Basis für den Entwicklungszyklus. Entwicklungspotential gibt es immer. Deswegen müssen sich die Teams in jedem Entwicklungszyklus für ein spezifisches Problem, das gelöst werden soll, entscheiden. Die Produktmanager*innen begleiten dabei den Prozess von der Idee bis zum Live-Gang und unterstützen ihr Team mit fachlichem Produktdaten-Knowhow.

Sobald ein Problem definiert wurde, startet die gemeinsame Ideenfindung. In dieser Phase werden zunächst alle möglichen Lösungen in Betracht gezogen. Auch hierbei muss sich aber auf eine spezifische Lösung geeinigt werden, um die Produktentwicklung so effizient wie möglich zu gestalten.

Im nächsten Schritt geht es darum, die Lösungsidee(n) als Prototypen umzusetzen. Die Entwicklung der Prototypen obliegt vor allem unseren UX-Designer*innen. Die Prototypen werden von ihnen über eine spezielle Software in unserem UX-Labor generiert und an Proband*innen getestet und weiterentwickelt. Erst danach gehen sie in die Umsetzung und werden von unseren Software Entwickler*innen auf otto.de integriert.

Unsere Digital Analysts werten nachfolgend aus, wie die veränderten Features von unseren Kund*innen angenommen werden. So können wir entscheiden, ob wir diese weiterentwickeln wollen oder ob wir vorerst zufrieden sind und uns dem nächsten Problem widmen. Da unsere Features immer fortlaufend angepasst und verbessert werden, wird der Produktentwicklungsprozess als Kreislauf begriffen.

Ein typischer Tag mit Stefanie, Trainerin in der Kundenberatung bei OTTO

01.12.2020

Vor viereinhalb Jahren habe ich bei OTTO als Kundenberaterin im Relationcenter Erfurt angefangen. Seit drei Jahren bin ich nun Trainerin der Kundenberater*innen und kümmere mich hauptsächlich um die Einarbeitung von neuen Mitarbeiter*innen. Als Kundenberater*innen bearbeiten sie diverse Kund*innenanfragen im Inbound: Von der Bestellung bis zur Reklamation, die sie eigenverantwortlich bearbeiten.

Der Start des Tages

Ich beginne meinen Tag mit dem Weg zur Arbeit: 15-20 Minuten Zeit für mich, um mich auf den Tag einzustellen, To Dos durchzugehen und meinen Morgenkaffee zu trinken. Das mache ich gerne zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Diese Zeit richte ich mir auch in der Hälfte der Woche ein, in der ich von zu Hause arbeite.

Mit einem „Moin Moin“ in die Runde begrüße ich im Büro meine Kolleg*innen und auch ein kurzer Plausch zum Ankommen gehört für mich einfach dazu. Für den Tag stelle ich genügend Getränke bereit und dann geht es ans Eingemachte: Die Teams-Benachrichtigungen, Termine und E-Mails werden gesichtet. So verschaffe ich mir einen Überblick über die Prioritäten der Woche und des Tages.

Der Vormittag

Mein Tag besteht aktuell zu 120 Prozent aus der Einarbeitung neuer Mitarbeiter*innen. Das heißt konkret: Ich verteile täglich neue Informationen und übe mit den neuen Kolleg*innen die Praxis. Die Kund*innenanfragen beantworten unsere Newbies eigenverantwortlich über Telefon, Mail, WhatsApp, Messenger oder Chat. Dazu gehört bei uns vor allem viel Feingefühl und das kundenorientierte Denken. Neben den Übungen bin ich als Trainerin natürlich auch für Fragen, Anregungen und Gespräche da. Seit Corona auch digital.

Gerade in dieser Zeit bemerke ich verstärkt den Kulturwandel bei OTTO: Er war auch vorher schon präsent, aber jetzt ist er bei allen so richtig angekommen. Viele Themen, die abstrakt waren, sind jetzt durch das mobile Arbeiten greifbar. Eigenverantwortung übernehmen, sich aktiv am Wandel beteiligen und Änderungen vornehmen. Gerade als Kundenberater*innen merken wir, wie wichtig es ist, Erfahrungen mit Kund*innen zu teilen und transparent zu kommunizieren. Nur so können wir Veränderungen bewirken. Dazu gehört auch das Ausprobieren, Scheitern und Weitermachen.

Wir haben derzeit viele Möglichkeiten uns neu auszurichten, vor allem in der Einarbeitung. Ich schule die Inhalte virtuell und finde es wunderbar: Ich kann mich richtig gut austoben! Mit jeder agilen Entscheidung, die ich gezwungen bin zu treffen, wächst meine Begeisterung für den Fortschritt, den ich merke. Und die Geschwindigkeit. Diese Agilität und Menschlichkeit, die dahintersteckt, ist Teil unseres Alltags geworden.

Schnell und transparent untereinander zu kommunizieren, ist dabei der Schlüssel, nie war das so wichtig. Bei uns nennt sich dieser Schlüssel “Teams”: Das beste Tool, um mit den Kolleg*innen verbunden zu bleiben. Wir werden immer kreativer in dem Versuch digitale Lücken zu füllen. Ich freue mich umso mehr auf Menschen im Team, die dafür auch offen sind und gerne experimentieren.

Die Mittagspause

In der Mittagspause war ich meistens in unserem Pausenraum. Oft mit 3-4 Kolleg*innen. Da konnte man sich dann gut austauschen und auch mal den Frust oder das Highlight des Tages loswerden. Genau das machen wir jetzt auch in dieser Zeit, nur eben virtuell. Newbies haben so die Möglichkeit das Team noch näher kennenzulernen und Teil der Gemeinschaft zu werden.

Jetzt ist hier auch eine Kollegin und macht mit den Mitarbeiter*innen in der Pause Gymnastik. Alle haben die Möglichkeit sich zu aktivieren und etwas zu dehnen, bevor es wieder an den Schreibtisch geht.

Der Nachmittag

Der Nachmittag gestaltet sich immer unterschiedlich. Als Trainerin organisiere ich mich morgens und arbeite am Nachmittag alles ab. Genauso gestalte ich auch den Tag für die neuen Mitarbeiter*innen: Die kognitiv anspruchsvollen Aufgaben lege ich auf den Vormittag. Hierzu gehört beispielsweise das Thema der Kontoklärungen. Ein Konto mit Lieferanfragen muss mit hoher Konzentrationskraft bearbeitet werden. Dabei sind auch die Möglichkeiten der Lieferwege zu bedenken! Themen, die sich um Zahlen drehen, plane ich also gerne frisch am Start des Tages ein. Auch hier nutzen wir zusätzlich ein Tool, in dem wir sehr viel nachlesen können: Das Wissensmanagement-Tool ermöglicht einen Überblick über alle relevanten Themen, die für die Beantwortung von Fragen hilfreich sind. Am Nachmittag mache ich mit den neuen Kolleg*innen dann gerne praktische Übungen. Diese Dynamik sorgt nicht nur für eine erhöhte Aufnahmefähigkeit, sondern auch für Abwechslung im Arbeitsalltag.

Wenn das Telefon nicht stillsteht und das E-Mail-Postfach überquillt, springe ich auch als Kundenberaterin ein. Die Anfragen strukturieren dann meinen Tag und das finde ich gut! Auf diese Weise habe ich die Möglichkeit in der Praxis frisch zu bleiben und stets zu wissen, wovon ich spreche, wenn ich neue Kolleg*innen einarbeite. Ich kenne die Herausforderungen. Wenn ich selbst nicht ab und zu einspringen würde, würden mir diese Erfahrungen fehlen.

Der Feierabend

Die letzten drei Dinge, bevor ich Feierabend mache? Meinen Kolleg*innen „Tschüss“ sagen, meine Getränke austrinken und meine To Dos sichten. Ist noch was offen? Wie muss ich die Prioritäten am nächsten Tag setzen?

In meinem Büro zu Hause und im Relationcenter ist es für mich das Wichtigste, den Arbeitsplatz aufzuräumen und alles in den Ursprungszustand zurückzuversetzen. Wir sitzen im Office nicht immer am gleichen Platz, wir sind im stetigen Wechsel. In Zeiten von Corona müssen wir dringend darauf achten, dass der Arbeitsplatz desinfiziert wird. Für die*den nächste*n Kolleg*in mache ich also alles nochmal sauber und schick. Außerdem ist es mir wichtig mir bei den Newbies ein Stimmungsbild abzuholen: Ich frage sie, wie ihr Tag lief und ob sie ein Feedback loswerden wollen.

Und Schluss:  Warum OTTO und die Kundenberatung?

Ich liebe die Flexibilität bei OTTO. Wir können uns hier ausprobieren und wirklich ganz viel von unserer Persönlichkeit einbringen. Als Kundenberater*innen sind wir nicht dafür da stur nach Schema F zu arbeiten. Bei OTTO gehen wir auf die rund 8 Millionen Kund*innen und ihre Probleme und Wünsche ein. Ganz individuell. Wir haben die Möglichkeit und den Raum dafür flexibel zu agieren, haben Ansprechpartner*innen und können uns unkompliziert vernetzen. Das ermöglichen vor allem die flachen Hierarchien bei OTTO. Wir sind modern und digital.

An meinem Team liebe ich, dass sie so mutig sind. Sie halten durch und sind Superhelden und Superheldinnen. Richtig starke Löwen und Löwinnen! Im Moment haben wir ein sehr hohes Kundenaufkommen. Sie geben alles und sagen auch ganz ehrlich, wenn es mal zu viel ist. Das war auch schon vor Corona so! Wir unterstützen uns und dieser Zusammenhalt ist täglich spürbar. Nicht nur in meinem Team, sondern in allen Relationcentern bundesweit. Deshalb komme ich gerne zur Arbeit – egal ob digital oder real.

IT-Ausbildungsberufe: Jim und Jana geben einen Überblick

13.11.2020
Online-Shopping ist praktisch und zeitsparend, aber kann es nicht noch viel mehr sein? Für unsere Kund*innen schaffen wir Einkaufserlebnisse - und unsere Azubis gestalten diese von Anfang an mit. Warum dafür neben dem zu erlernenden Fachwissen auch Neugier, Austausch und Feedbackgespräche wichtig sind? Das beantworten uns heute Jim (Software-Entwickler) und Jana (Referentin im Ausbildungsteam) im Interview rund um das Thema IT-Ausbildungsberufe bei OTTO.


Moin Jim, was machst du bei OTTO?
Moin, ich bin Software-Entwickler und seit 2017 bei OTTO. Nach meinem Physikstudium habe bei OTTO eine Ausbildung zum Fachinformatiker gemacht. Mittlerweile bilde ich selber aus. Zusammen mit meinem Team kümmere ich mich um die Personalisierung auf unserer Seite otto.de.

Du bist, wie du sagst, Ausbildungsbeauftragter. Welche Zielgruppen betreust du in der Rolle?
Das ist richtig. Ich betreue Auszubildende im Beruf Fachinformatik und dual Studierende der Studiengänge Wirtschaftsinformatik und angewandte Informatik.

Und welche Schwerpunkte gibt es beim Ausbildungsberuf Fachinformatik?
Für den Ausbildungsberuf Fachinformatik gibt es vier verschiedene Vertiefungen. Bei OTTO bilden wir drei davon aus: die Schwerpunkte Anwendungsentwicklung, Systemintegration sowie Daten- & Prozessanalyse.

Was macht welchen Vertiefungsschwerpunkt aus? Was ist das Besondere/Spezielle daran?
Die Informatik ist mit der Zeit ein immer breiteres Fach geworden. Aus diesem Grund sind Informatiker*innen heute spezialisiert auf diverse Teilbereiche: Systemintegrator*innen beschäftigen sich zum Beispiel mit der Infrastruktur, die notwendig ist, um Programme laufenzulassen.
Diese Programme werden klassischerweise von Anwendungsentwickler*innen entwickelt. Daten- und Prozessanalyst*innen achten auf den Datenfluss in und aus den Programmen.
Dazu muss man aber sagen, dass in diesen Prozessen die Grenzen zwischen den Bereichen verschwommen sind.

Danke für diesen Überblick, Jim.
Jana, ist es möglich den Schwerpunkt während der Ausbildung zu wechseln?

Moin, im Laufe der Ausbildung kann der Schwerpunkt gewechselt werden, ja. Dabei ist zu beachten, dass der Schwerpunkt spätestens zur Zwischenprüfung festgelegt sein muss. Auf diese Weise können die Azubis und Dualis den ersten Teil der Ausbildung im Rahmen ihrer praktischen Einsätze dazu nutzen, ihre Neigungen, Interessen und Fähigkeiten auszuprobieren und sich dabei zu orientieren. Sie lernen verschiedene Bereiche, Teams sowie deren Arbeitsmethoden kennen und entscheiden dann, was gut zu ihnen passt.
Im zweiten Part der Ausbildung haben sie dann die Möglichkeit Expert*innen in ihren Schwerpunktausrichtungen zu werden. Sie lernen alle relevanten Kompetenzen und Profilthemen kennen, die sie dann optimal auf den Berufseinstieg vorbereiten.

Jim, welche Aufgaben hat ein Azubi/Duali in deiner Abteilung?
Hier würde ich auch wieder nach Bereichen aufteilen, um dir einen Überblick zu geben:

Systemintegrator*innen unterstützen uns zum großen Teil bei der Konfiguration und Erschließung von Cloud-InfrastrukturenAnwendungsentwickler*innen entwickeln bei uns z.B. in Clojure, Python und Scala Programme, die große Datenmengen verarbeiten und in Zusammenhang bringen. Daten- und Prozessanalyst*innen begleiten Experimente zu neuen Features und analysieren Daten für unsere Künstlichen Intelligenz-Systeme. Außerdem unterstützen sie bei deren Datenversorgung.

Generell haben bei uns alle Azubis und Dualis die Möglichkeit über den Tellerrand zu schauen und die anderen Aufgabenbereiche kennenzulernen.

Gibt es denn auch einen fachübergreifenden Austausch zwischen den Schwerpunkten?
In unserem Team sind die Rollen nicht trennscharf verteilt, im Gegenteil. Um Wissensinseln zu vermeiden, betonen wir regelmäßig, dass wir über unsere Rollen hinaus arbeiten können und möchten. Auch die Projekte haben unterschiedliche Schwerpunkte, sodass z.B. mal mehr und mal weniger Kolleg*innen in die Analyst*innenrolle schlüpfen.

Interessant. Und bezogen auf otto.de, und auf Online-Shopping generell, was macht dann ein*e fertig ausgebildete*r Fachinformatiker*in genau?
Moderne online Shops wie otto.de befinden sich zum Großteil in einer Cloud. Als Systemintegrator*innen beschäftigt ihr euch viel mit der Cloud-Infrastruktur (welche Systeme gibt es? Wie können Anwendungen darin realisiert werden? …)
Anwendungsentwickler*innen entwerfen und implementieren eine Vielzahl von Programmen, die miteinander kommunizieren, um dem Kunden ein inspirierendes Shoppingerlebnis zu bieten. Solche Features sind heute von großen Datenmengen getrieben. Diese zu analysieren und zu verarbeiten ist die Aufgabe von Daten- und Prozessanalyst*innen.

Was sind denn die Top 3 Eigenschaften, die ich unbedingt brauche für diese Ausbildung?
Diese Frage würde ich gerne einmal pro Schwerpunkt beantworten und dann auf generelle Eigenschaften zu sprechen kommen, die dir in allen drei Bereichen behilflich sein werden.

Anwendungsentwickler*in: Logik! Du solltest dich an technischen Knobeleien erfreuen können, dann ist deine Motivation unerschöpflich.Systemintegrator*in: Wenn du eine Faszination für Hardware und was man damit anstellen kann hast, ist das sicher etwas für dich. Dabei schraubst du zwar nicht an Hardware, aber betreust du die IT-Infrastruktur und planst und konfigurierst IT-SystemeDaten- und Prozessanalyst*in: Für diesen Bereich solltest du ein Interesse an Statistik und Daten im Allgemeinen haben.

Generell sind eine gewisse Ausdauer und Frusttoleranz wichtig. Selten klappen alle Arbeitsschritte schon beim ersten Versuch, du musst aus deinen Fehlern lernen können.
Außerdem hilft auch die Neugier: Die Arbeitswelt der Fachinformatik steht nicht still. Du wirst dich stetig mit neuen Technologien auseinandersetzen, wobei dir neugieriges Verhalten behilflich sein wird.

Und was sind die Top 3 Dinge, die ich während der Ausbildung lerne?
Du wirst in allen drei Schwerpunkten während deiner Ausbildung auf jeden Fall die folgenden drei Dinge lernen:
• Programmieren
• Kommunikation
• Zusammenhänge zu erfassen

Was ist deiner Meinung nach das größte Vorurteil gegenüber diesem Ausbildungsberuf?
Anwendungsentwickler*innen werkeln nicht still und heimlich in einem Keller-Büro. Wir arbeiten in gemischten Teams und Kommunikation wird da großgeschrieben.
Systemintegration bedeutet nicht Rechner und Bildschirme aufzustellen und am Telefon einen Neustart zu empfehlen. Vielmehr geht es darum die technische Basis für gigantische Systeme aufzustellen und zukunftsorientiert zu konfigurieren.
Daten- und Prozessanalyse ist mehr als nur ein bisschen Statistik. Wir bewegen uns in Datenmengen, die von einzelnen Computern nicht mehr verarbeitet werden können. Das erfordert speziell verteilte Systeme, die eine spannende Herausforderung sind.

Was sind die größten Missverständnisse gegenüber den IT-Bereichen?
Man könnte denken es sei ja nur ein Shop, wo Produkte zum Kauf angeboten werden. Aber unter der Haube passieren zahlreiche spannende Dinge. Wir nutzen künstliche Intelligenzen, um zueinander passende Artikel zu finden; Wir bauen standhafte Datenströme, um eine riesige Menge von Klicks zu verarbeiten, ohne einen zu verlieren. Und es gibt noch viele weitere Herausforderungen, für die es interessierte und motivierte Informatiker*innen braucht

Das Jobbotschafter-Programm von OTTO

11.11.2020

Vor über zwei Jahren haben wir das Jobbotschafter-Programm bei OTTO ins Leben gerufen. Mittlerweile sind wir auf über 200 Mitglieder angewachsen. Unsere „Corporate Influencer" sind OTTO-Kolleg*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen, die mit ihrem freiwilligen Engagement auf unterschiedliche Art und Weise aktiv werden. Unser Ziel:  realistische Einblicke in die Arbeitswelt von OTTO geben. Wo unsere Jobbotschafter*innen in diesem Jahr involviert waren und was ihr mit ihnen alles erleben konntet? Hier ein Überblick: 

Unsere Highlight-Events

Die Jobbotschafter*innen waren das ganze Jahr 2019 auf vielen Events und Konferenzen unterwegs. Den Auftakt bildete im Frühjahr der IT & Career Summit. Viele Interessierte nahmen bei der Jobmesse im Hamburger Millerntor-Stadion an unseren Live-Coding Sessions und dem 24-Stunden-Hackathon teil –  begleitet von den Kolleg*innen aus den Tech-Bereichen von OTTO. 

Im Sommer folgten die Hackersessions der Hacker School auf dem OTTO-Campus, bei denen Schüler*innen erste Erfahrungen mit dem Programmieren sammeln konnten. Und im Herbst tauschten sich die Teilnehmenden des Online-Karrieretags im Gespräch mit den Jobbotschafter*innen über Jobs und die Unternehmenskultur bei OTTO aus.

Zusätzlich zu den Karriere-Events waren unsere Jobbotschafter*innen das ganze Jahr über als Speaker bei Meet-ups und Konferenzen anzutreffen. Dort berichteten sie über laufende Projekte und die Arbeitsweisen und -methoden bei OTTO. Dieses Jahr konnte alles natürlich nur digital stattfinden. Doch auch bei unseren Online-Events waren unsere Jobbotschafter*innen vertreten. 

Im Bewerbungsprozess

Für uns ist es sehr wichtig, dass Bewerbende im Bewerbungsprozess ein authentisches und persönliches Bild des zukünftigen Jobs und Teams bekommen. Deshalb nehmen unsere Jobbotschafter*innen bei den Interviews teil, um im direkten Gespräch sowohl allgemeine Fragen zu OTTO als Arbeitgeber als auch fachliche Fragen zu beantworten.

Social Media

Auf unseren Social-Media-Kanälen, sei es FacebookTwitterInstagramLinkedIn oder Xing, sind unsere Jobbotschafter*innen durch viele persönliche Einblicke in ihre Arbeit oder durch Live-Berichte von Events präsent. Dort gibt es die Möglichkeit, sich mit ihnen zu vernetzen,  Fragen zu stellen und Kommentare zu posten. Über unsere Blogs, dem Tech-Blog und dem Azubi-Blog, gibt es weitere (fachliche) Insights.

AsiN - „Azubis suchen ihre Nachfolger“

Das freiwillige Engagement unserer Azubis und Dualis spielt bei dem Jobbotschafter-Programm eine große Rolle – sie sind sozusagen unsere „Junior-Jobbotschafter*innen" für Schüler*innen und Schulabsolventen. Während Campusführungen oder Schnupperterminen direkt in den Schulen berichten unsere Azubis und Dualis von ihren Erfahrungen und informieren über die Ausbildungsmöglichkeiten bei OTTO.

Jobo: Ein Chatbot als virtueller Jobbotschafter

09.11.2020

Jobo – das ist unser virtueller Jobbotschafter von otto.jobs. Unser Chatbot unterstützt dich bei der Navigation und Orientierung auf unserer Karriereseite. Seit Oktober beantwortet Jobo dir zu jeder Zeit deine Fragen.

Jobo, Jobbotschafter – ist das ein Zufall? Keineswegs! Den Namen haben wir bewusst gewählt, denn wie viele unserer Kolleg*innen ist auch Jobo ein Botschafter, um dir einen digitalen Einblick in die Arbeitswelt von OTTO zu geben.

Seit Oktober 2019 gibt es unseren kleinen Assistenten. Er unterstützt dich bei der Navigation durch die Karrierewebsite, gibt Orientierung und beantwortet dir Fragen rund um den Bewerbungsprozess – und das zu jeder Zeit, 24 Stunden am Tag. Egal, ob du mit deinem Smartphone oder dem Notebook online bist.

Jetzt noch mal Klartext: Was kann Jobo genau?

Du kannst Jobo natürlich alles fragen, aber besonders gut kennt er sich mit der Arbeitswelt von OTTO aus. Möchtest du zum Beispiel erfahren, ob eine Stelle noch frei oder wie das Arbeiten bei uns generell ist, hilft dir Jobo gerne weiter. Auch mit Fragen zu Ausbildung oder Praktika kennt sich Jobo aus. Du möchtest wissen, welche Ausbildungsberufe wir anbieten oder bis wann du dich bewerben musst? Kein Problem für Jobo. Dir ist eher nach ein wenig Small Talk? Unser Chatbot ist auch dann ein super Gesprächspartner. Frag ihn doch mal, wie das Wetter wird, wie es ihm geht oder welche Filme er mag. Etwas Humor darf dabei natürlich nicht fehlen. Denn die passende Antwort findet er leider nicht immer. Er steckt noch im Lernprozess und wird Dank des Feedbacks von Usern und Kolleg*innen immer wieder angepasst, trainiert und verbessert. Um deine Daten brauchst du dir übrigens keine Sorgen machen. Jobo hat mehrere Seminare besucht und nimmt die Datenschutzrichtlinien sehr ernst.

Natürlich ist unser Chatbot nur eine Ergänzung zum persönlichen Kontakt und wird diesen nicht ersetzen. Du kannst uns auch weiterhin über Telefon oder E-Mail direkt erreichen. Auf der Kontaktliste findest du direkte Informationen zu allen Ansprechpartner*innen. 

„Seit Anfang Januar wurde Jobo bereits mit über 9000 Fragen gelöchert und ausgiebig getestet. Das positive Feedback freut uns sehr und zeigt uns, dass wir mit Jobo einen wichtigen und richtigen Weg in Richtung digitale Kommunikation eingeschlagen haben.“

Warum dann das Ganze?

Wir wollen dir eine innovative und lustige Alternative zum persönlichen Kontakt per E-Mail oder Telefon bieten. Erste Fragen kann Jobo sofort und rund um die Uhr beantworten – auch dann, wenn wir längst schlafen oder eine Pause machen. Durch den Gamification-Ansatz kommt auch der Spaßfaktor nicht zu kurz. So kannst du die Marke OTTO und deinen zukünftigen Arbeitgeber von einer anderen Seite kennenlernen. “Und wir merken schon jetzt, dass das richtig gut ankommt.” sagt Denise Ravekes aus dem HR-Marketing. “Seit Anfang Januar wurde Jobo bereits mit über 9000 Fragen gelöchert und ausgiebig getestet. Das positive Feedback freut uns sehr und zeigt uns, dass wir mit Jobo einen wichtigen und richtigen Weg in Richtung digitale Kommunikation eingeschlagen haben.”

Bei der Entwicklung war uns wichtig, dass Jobo möglichst menschlich und natürlich antwortet. Schließlich sollst du nicht das Gefühl haben, dass du dich mit einer Maschine unterhältst. Außerdem sollte die Kommunikation auch zu unseren Werten passen. Deswegen ist für Jobo eine genderneutrale Sprache Pflicht. Bei uns sind alle Geschlechter willkommen. Wir leben Diversität und ein respektvolles Miteinander jeden Tag. Daher lautet unser Arbeitgeberversprechen auch: „Austoben mit Anstand“.


Startup im Großkonzern – geht das?

02.11.2020

Ich bin nach 25 Jahren bei OTTO wahrscheinlich das, was man einen OTTO-Dino nennt. Nachdem ich meine Ausbildung gemacht und in verschiedenen Abteilungen tätig war, arbeite ich nun seit über zwei Jahren bei OTTO Market in der Logistik.

Moin Maren, erzähle uns etwas über dich!

Ich bin nach 25 Jahren bei OTTO wahrscheinlich das, was man einen OTTO-Dino nennt. Nachdem ich meine Ausbildung gemacht und in verschiedenen Abteilungen tätig war, arbeite ich nun seit über zwei Jahren bei OTTO Market in der Logistik.

Was macht der OTTO Market-Bereich und was sind deine Aufgaben?

Wie erwähnt bin ich seit 2,5 Jahren ein Teil des OTTO Market Logistik Teams. Hinter OTTO Market stehen alle Partneraktivitäten für den Marktplatz von OTTO: Hier können sich unsere Partner selbstständig an den OTTO Marktplatz anbinden. Hauptsächlich bin ich hier auf der operativen Seite tätig. Ich kümmere mich zum Beispiel um das Klärfallmanagement. Wenn ein Anlieferfehler oder zum Beispiel ein Retouren Prozess vorliegt, bin ich die Schnittstelle zwischen den Partnern und OTTO Dienstleistern (z.B. Hermes). Zusätzlich dazu betreue ich unsere Praktikant*innen.

Wie ist die Zusammenarbeit in deinem Team und welche Arbeitsmethoden nutzt ihr?

Die Zusammenarbeit und das Team sind wirklich toll! Wir haben im Team 2-3-mal in der Woche Termine, in denen wir uns austauschen können. Wir besprechen die Zuständigkeiten innerhalb der Projekte und updaten uns gegenseitig. Mit einer OneNote Agenda halten wir Besprochenes fest. Generell herrscht bei uns im Bereich übergreifend eine enge und freundschaftliche Stimmung. Wir unterstützen uns gegenseitig und haben alle ein offenes Ohr füreinander. Auch in dieser Zeit: Jeden Freitag haben wir einen festen Termin zum privaten Austausch!

Was macht deine Arbeit besonders spannend? 

Da wir in unserem Team als Schnittstelle fungieren, z. B. zu Hermes, technische Dienstleister, OTTO IT, Category und natürlich unsere Partner, ist jeder Tag spannend und abwechslungsreich. Nicht nur die Vielfalt an Themen, sondern auch das Optimieren von Prozessen und der Aufbau des Marktplatzes, gibt immer wieder einen neuen “Kick”. Als konkretes Beispiel kann ich den Aufbau des Retourenprozesses im Partnergeschäft nennen. Wir können Retourenirrläufer identifizieren. So wird Nicht OTTO-Ware erkannt und direkt an die Partner weitergeleitet. 

Worauf bist du am meisten stolz? 

Stolz macht mich, dass ich mich als “Quereinsteigerin” in die Logistik so schnell und tief in die einzelnen Themen und Prozesse eingearbeitet habe. Aber natürlich bin ich auch stolz ein Teil von dem tollen OTTO-Market-Team zu sein. Wir haben eine richtige Start-Up Atmosphäre bei uns und können uns ausprobieren. Der Einstieg als Quereinsteigerin wurde mir sehr leicht gemacht und ich habe mich von Anfang an als vollwertiges Teammitglied gefühlt. Die flachen Hierarchien haben dieses Gefühl nicht nur beschleunigt, sondern auch vereinfacht. Es macht mich stolz, was ich in diesem Team erreicht habe! Beispielsweise die Verbesserung der Logistikprozesse: Ich organisiere mit Hermes bestimmte OTTO-Rabatt-Aktionen und sorge für einen reibungslosen Ablauf. 

Hast du einen Tipp für alle zukünftigen Bewerber*innen? Was sollte man für eine Stelle in deinem Bereich und für OTTO allgemein mitbringen?

Wir brauchen immer engagierte und motivierte Kolleg*innen, die Spaß daran haben die Zukunft von OTTO mitzugestalten. Eine Affinität zu Daten und Zahlen ist bei uns mindestens genauso gerne gesehen wie selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten. Auch der Mut und die Offenheit gegenüber neuen Technologien sollten nicht fehlen! Unser Praktikant im letzten Jahr hat beispielsweise die Lieferperformance revolutioniert und den Prozess optimiert und vereinfacht. Dabei hat er Makros gesetzt oder SQL-Datenbanken genutzt, und den Prozess vereinfacht. Mittlerweile ist er Festangestellter! 

Hier kommst du zu unseren Jobs im Partnermanagement.