Paessler AG als Arbeitgeber

  • Nürnberg, Deutschland
  • BrancheIT
Paessler AG

Top-Arbeitgeber auch in schwierigen Zeiten

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zuallerst den überragenden Kollegenzusammenhalt und die Förderung desselben durch das Unternehmen. Aber auch sonst ist Paessler in fast allen Bereichen ein hervorragender Arbeitgeber. Besonders lobenswert ist meiner Ansicht nach der Umgang mit der Corona-Krise. Hier wurde schnell und effizient unternehmensweit Home-Office eingeführt, das von Anfang an reibungslos funktioniert hat. Der Schutz der Mitarbeiter stand dabei stets im Vordergrund. Beispielhaft.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wirklich schlecht finde ich nichts. Ein kleiner Kritikpunkt sind die etwas fantasielosen und begrenzten Karrieremöglichkeiten, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Verbesserungsvorschläge

Klarer strukturierte und transparente Karrieremöglichkeiten auch abseits vom klassischen Team bzw. Abteilungsleiterpfad und außerhalb der IT-Teams.

Arbeitsatmosphäre

Auf fast allen Ebenen und über alle Bereiche von einem klaren Miteinander geprägt.

Kommunikation

Jeder ist sehr bemüht, das Management versucht Transparenz zu etablieren. Die richtige Balance zwischen Information-Overkill und der richtigen Information am richtigen Ort zur richtigen Zeit wird aber noch gesucht

Kollegenzusammenhalt

Fast durchgängig überragend. Das Miteinander und die umfassende Hilfsbereitschaft unter den Kollegen sind ein wesentliches Charakteristikum des Unternehmens.

Work-Life-Balance

Das Unternehmen ist sehr bemüht um eine bestmögliche Work-Life-Balance. Ist allerdings ein wenig von der Abteilung und auch vom individuellen Charakter abhängig - nicht jeder kriegt das hin, was meist an den Mitarbeitern selbst und manchmal auch ein wenig an den Vorgesetzten liegt.

Vorgesetztenverhalten

Vom Unternehmen werden höchste Richtlinien vorgegeben, die von den meisten Vorgesetzten auch umgesetzt werden.

Interessante Aufgaben

Das Unternehmen ist sehr interessiert, dass die Mitarbeitern motiviert und engagiert sind und hat in dem Rahmen absolut verinnerlicht, dass interessante Aufgaben dabei eine wichtige Rolle spielen. Wenn ein Mitarbeiter weniger interessante Aufgaben übernehmen muss (das ist wohl in jedem Unternehmen manchmal unvermeidbar), besteht immer die Möglichkeit, über das Engagement in temporären Projekten an interessanten Aufgaben mitzuwirken.

Gleichberechtigung

Ich bin keine Frau und habe nicht überall Einblick. Für ein IT-Unternehmen haben wir aber relativ viele Frauen in Management-Positionen. Allerdings war und ist die Vorstandsebene bei Paessler eine reine Männerdomäne.

Umgang mit älteren Kollegen

Von Wertschätzung und Chancengleichheit geprägt, allerdings kommen jetzt erst so langsam die ersten Mitarbeiter in die 60er. Da muss man noch abwarten, ob Altersteilzeit oder andere Maßnahmen angeboten werden - bisher hat das Unternehmen in der Richtung eher verhalten reagiert.

Arbeitsbedingungen

Das Unternehmen ist sehr bemüht, gute Arbeitsbedingungen für alle zu schaffen. Das reicht von Top-Büromöbeln über gute technische Ausstattung, eine ausgezeichnete Kantine (Corona-bedingt seit März geschlossen) bis hin zu einem reibungslosen Switch ins Home-Office bei Corona-Ausbruch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist definitiv vorhanden, wenn auch nicht immer deckungsgleich mit meinem persönlichen Verständnis. Aber das ist eine andere Geschichte und ändert nichts an der Tatsache, dass das Unternehmen durchaus engagiert ist.

Gehalt/Sozialleistungen

Grundsätzlich gut, aber hier ist immer Luft nach oben. Wer bei Paessler arbeitet, hat sich bewusst für ein mittelständisches Unternehmen und gegen einen Konzern entschieden. Damit nimmt man auch in Kauf, dass man nicht am oberen Ende der marktüblichen Gehälter liegt.

Image

Das Unternehmen hat in seiner Nische (IT, Monitoring) weltweit einen hervorragenden Ruf.

Karriere/Weiterbildung

Stark abhängig von der Abteilung und dem jeweiligen Vorgesetzten. Wenig transparent oder strukturiert. Abseits der klassischen Team- bzw. Abteilungsleiter-Karriere fehlt weitgehend die Möglichkeit einer Fachkarriere. Lediglich in der Entwicklungsabteilung werden alternative Karrieremöglichkeiten angeboten (als Product Owner bzw. Product Manager), was schon mal ein guter Weg ist.