Paessler AG als Arbeitgeber

  • Nürnberg, Deutschland
  • BrancheIT
Paessler AG

7 von 65 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

Mit Kommentar
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 17%
Score-Details

7 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ein Mitarbeiter hat den Arbeitgeber in seiner Bewertung weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 5 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Es gibt schlechtere Firmen

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Forschung / Entwicklung gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Bistro ist gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Obwohl das Hauptprodukt altmodisch und nicht mehr verwendbar für viele Unternehmen ist, die einzigen zukunftsorientierten Produkte werden dennoch ignoriert und vernachlässigt.

Die Firma liebt "Agile", was auch immer das wirklich bedeutet. Wenn Du es also magst, in Meetings zu sitzen, anstatt produktiv zu arbeiten, bist Du hier richtig.

Work-Life-Balance

Die Firma ist wirklich eine familienfreundliche Firma.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt kaum Karriere/Weiterbildungsmöglichkeiten bei Passler, das kannst Du einfach vergessen.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt bei Paessler ist niedrig und man musst mit dem Vorstand für jede kleine Gehaltserhörung streiten.

Kollegenzusammenhalt

Für ein so kleines Unternehmen gibt es so eine Menge an Politik.

Vorgesetztenverhalten

Sie sind ja nett, aber sie wissen nicht, wie sie den Untergang des Schiffes verhindern können.

Arbeitsbedingungen

Wenn Du über Großraumbüros, hässliche Beleuchtung, und einen lauten Arbeitsplatz freust, wirst Du dich hier Wohlfühlen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Jutta Mach, HR Manager
Jutta MachHR Manager

Vielen Dank für deine Bewertung hier auf kununu. Auch und gerade kritisches Feedback ist für uns wichtig, denn das gibt uns, konstruktive Kritik vorausgesetzt, Möglichkeiten zur Verbesserung.

In der Tat gibt es sicherlich schlechtere Firmen als uns, andererseits sind auch wir nicht perfekt, und damit jeden Tag aufs Neue gefordert, uns zu verbessern. Im Idealfall führt das weg von "Es gibt schlechtere Firmen" hin zu "Ich kenne kaum ein besseres Unternehmen".

Überraschend war für mich das schlechte Abschneiden in der Kategorie "Kollegenzusammenhalt", da wir in diesem Bereich ansonsten durchgängig positive Rückmeldungen von aktuellen als auch ehemaligen Mitarbeitern erhalten.

Hinsichtlich der ständigen Evolution unseres Kernproduktes will ich zum Beispiel auf unsere öffentliche Produkt-Roadmap hinweisen (https://www.paessler.com/prtg/roadmap). Die dortigen Inhalte zeigen durchaus eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung.

Deine Aussage, "das Hauptprodukt wäre für viele Unternehmen nicht mehr verwendbar" ist für mich nicht nachvollziehbar. Regelmäßige positive Rückmeldungen unserer Kunden, sowie Auszeichnungen wie der "Customers Choice Award 2019" von Gartner oder "ITK-Produkt des Jahres 2019" im Bereich Datacenter-Monitoring der funkschau zeichnen hier ein anderes Bild.

Helmut Binder, CEO der Paessler AG

Der ewige Kampf ums Geld treibt die Leute zur Konkurrenz

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist perfekt, gar keine Frage. Ich werde wahrscheinlich nie wieder ein so positives, diverses und interessantes Team kennenlernen, wie dieses.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Thema ist im Bewusstsein und wird auch vom Marketing toll verwertet. Stromtankstellen werden installiert - doof nur, dass sich die meisten Mitarbeiter kein neues Auto leisten können (solange E-Autos als Zweitautos anzusehen sind).

Karriere/Weiterbildung

An Karriere ist in dieser Company nicht zu denken. Die Führungsriege sitzt fest im Sattel und weitere Aufsteiger würden nur Geld kosten.

Kollegenzusammenhalt

Unterhalb der Führungsebene ist man ein echtes Team. Jeder hilft einander sich und man findet immer ein offenes Ohr. Die Führungsebene hingegen ist so ein kleines Universum für sich. Da ist ein klarer Graben zu spüren.

Vorgesetztenverhalten

Es lief alles immer von alleine. Jetzt, da das Wachstum mit Arbeit verbunden ist, sind einige Vorgesetzte überfordert, sobald das Team deren Hilfe braucht. Da wird dann schnell angeschnauzt und abgelenkt.

Gehalt/Sozialleistungen

Mein Einstiegsgehalt war okay. Man konnte mich mit den dynamischen Anteilen, die "bisher noch nie nicht gezahlt wurden", überzeugen den Vertrag zu unterschreiben. In mehreren Jahren Zugehörigkeit wurde ich einmalig mit einer lächerlichen (sic!) Gehaltserhöhung abgespeist.

Wir haben viele, wichtige Kollegen bereits verloren, weil diese probleme mit dem Gehaltsgefüge haben oder keine Aufstiegschancen bekommen haben (gesehen haben sie die schon).


Image

Work-Life-Balance

Kommunikation

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Jutta Mach, HR Manager
Jutta MachHR Manager

Deinen Zeilen kann ich einiges an Unzufriedenheit entnehmen. Das ist sehr schade. Von deinen Anmerkungen greife ich hier nur kurz zwei auf:

1. Wenn Karriere nur „hierarchischer Aufstieg“ bedeutet, dann ist es in modernen Unternehmen in der Tat schwieriger als früher, „Karriere zu machen“. Bei uns gibt es und entstehen auch viel mehr „agile Rollen“ und Gelegenheiten, Verantwortung zu übernehmen, als „klassische“ Führungspositionen. Wie wäre es zum Beispiel als im Rahmen unserer OKRs?

2. Bei uns gibt es jedes Jahr Gehaltserhöhungen. Aber nicht nach dem Gießkannenprinzip oder aufgrund der vergangenen Zeit. Vielmehr auf Basis von Leistung und Ergebnissen, von Weiterentwicklung oder übernommener Verantwortung.

Lass uns gerne kurzfristig ins Gespräch einsteigen, meine Tür ist (fast) immer offen; und auch die HR-Kollegen haben stets ein offenes Ohr und gewiss auch deine Führungskraft.

Marc Rössel, CFO der Paessler AG

Viel Hoffnung, viel letztlich vergebliche Liebesmüh

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2018 im Bereich Marketing / Produktmanagement gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die super Menschen, die ich dort getroffen habe und dass Paessler ein gutes Geschäftsmodell hat, das niemandem weh tut und zum Nachteil gereicht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Führungsriege kocht im eigenen Sud, der Vorstand besteht aus satten weißen Männern, die ihren Bürostuhl im HQ kaum verlassen. Von den Team Leads ist auch keine Innovationskraft zu erwarten, sie sitzen in aller Regel 7 h am Tag in Meetings, weil die "selbstorganisierten" Teams ja schließlich gut durchgemanagt werden müssen.

Verbesserungsvorschläge

Mut haben, engagierte Mitarbeiter machen zu lassen ohne Corporate Politics und strukturelle Hürden, die eines Corporates würdig sind. Begreifen, dass Schlüsselpositionen mit den richtigen Menschen besetzt werden müssen und nicht mit denen, die halt schon immer da waren und die der Firma nachhaltig schaden. Energie und Ressourcen in das Entwickeln und Halten von Mitarbeitern stecken anstatt nur ins Recruiting.
Input von Mitarbeitern ernst zu nehmen und ihnen EHRLICHE Wertschätzung entgegenzubringen würde vermutlich dabei helfen, die Resignation zu reduzieren.

Arbeitsatmosphäre

Mit den Kollegen super, Führung in meinem Team erwartet allerdings blinden Gehorsam. Weisungen und Meinungen ändern und widersprechen sich häufig. Wessen Persönlichkeit nicht gefällt, wird das deutlich zu spüren bekommen. Frauen werden gern weggebissen. Arbeitsatmosphäre im Team dahingehend nicht selten von Resignation/ Frustration geprägt.

Image

Das Image ist gut, aber es reicht eben nicht sich als "Family" zu verkaufen und sich seine 35 Firmenwerte auf die Wände der Meetingräume kleben zu lassen, wenn diese nicht gelebt werden bzw. es enorme Unterschiede zwischen den Abteilungen gibt.

Work-Life-Balance

Einheitliche und mitarbeiterfreundliche Home Office Regelungen, die Möglichkeit, hierarchieunabhängig Kinder mit auf die Arbeit zu bringen etc. fehlen, hier wird eher der konservative #oldwork Ansatz gefahren.

Karriere/Weiterbildung

Ich durfte im Schnitt einmal im Jahr auf eine Konferenz und das war’s bei mir in Sachen „Weiterbildung“. Ich habe über die Jahre mehrere proaktive Vorschläge in Sachen Weiterbildung gemacht, die alle abgelehnt wurden.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt gibt jede Menge toller Menschen bei Paessler, die gemeinsam echt was reißen könnten, wenn starre Strukturen und falsch besetzte Führungspositionen es zuließen. Ich spreche hier explizit für's Marketing-Team und hoffe, es sieht in anderen Abteilungen anders aus.

Vorgesetztenverhalten

Von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich, im Marketing kann sich glücklich geschätzt werden, dass es ein kompetentes Team gibt, das trotz fachlichem und persönlichem Vorgesetztenunvermögens im Rahmen des so Möglichen funktioniert. Mitarbeiter, die sich entwickeln wollen, werden am ausgestreckten Arm verhungern lassen, es wird offen über andere Kollegen und "Untergebene" gelästert. Das Vorgesetztenverhalten war der Hauptgrund für meine Kündigung. Es wird um Machterhalt nach der Devise "nach oben buckeln, nach unten treten" gekämpft. Männer haben es leichter als Frauen. Zurückhaltung wird allzu oft mit Schwäche gleichgesetzt und negativ bewertet. Bezeichnend ist, dass intern jeder, inklusive Vorstand um diesen Missstand weiß und mehrfach von unterschiedlichen Mitarbeitern (inklusive mir selbst) darauf hingewiesen wurde, aber trotzdem nichts unternommen wird. Eine Krähe hackt der anderen eben kein Auge aus.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung der Arbeitsplätze ist gut, es gibt Schallschutzelemente im Großraumbüro und auch Ruheräume, Sportraum und andere Annehmlichkeiten.

Kommunikation

Da stinkt der Fisch vom Kopf her. Kultur des Flurfunks und Ablästern der Kollegen untereinander hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand ist ausgeprägt, auch über meine Abteilung hinweg. Wer offen seine Meinung sagt, wird schnell als ewiger Nörgler abgestempelt, offene und ehrliche Feedbackkultur gibt es nicht, bei vielen ist schlicht auch die Angst vor Nachteilen zu groß. Die gesamte Firmenkultur ist sehr politisch, wer hierarchisch "Karriere" machen will muss in jedem Fall linientreu sein.

Gehalt/Sozialleistungen

Entwicklungsmöglichkeiten kaum vorhanden, Grundgehalt unteres Mittelmaß. Man ist quasi komplett vom Team Lead abhängig und wenn man nicht gefällt, hat man einen schweren Stand und wird nicht vorankommen.

Gleichberechtigung

Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit wird nach meiner persönlichen Erfahrung nicht gezahlt. Im Bewerbungsgespräch wurde ich nach meiner Familienplanung gefragt.

Interessante Aufgaben

Mitarbeiterentwicklung im Marketing quasi nicht vorhanden, wenn dann nur in klassischen super hierarchischen Strukturen, strukturierte fachliche Entwicklung nicht vorhanden.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitgeber-Kommentar

Jutta Mach, HR Manager
Jutta MachHR Manager

Wir haben deine Bewertung sehr aufmerksam gelesen.
Grundsätzlich wollen wir, dass sich alle Mitarbeiter bei uns wohlfühlen, entfalten können und engagieren. So sind wir alle zusammen seit Jahren erfolgreich.
Dies ist dir und uns offensichtlich nicht gelungen und du hast letztes Jahr die Zusammenarbeit mit uns beendet. Es ist sehr schade, dass du nun öffentlich ehemalige Vorgesetzte persönlich attackierst und zudem dein Empfinden verallgemeinerst.
Übrigens: Wir haben im Frühjahr 2019 eine anonymisierte Mitarbeiterumfrage basierend auf „Great Place to Work®“ durchgeführt und nicht zuletzt in den Bereichen Vorgesetztenverhalten, Gleichberechtigung und Arbeitsatmosphäre sehr positiv abgeschnitten. Die alles zusammenfassenden Aussage: „Alles in allem kann ich sagen, dies hier ist ein sehr guter Arbeitsplatz“ haben 90 % aller Mitarbeiter (in deinem ehemaligen Bereich sogar 96 %) positiv bewertet (zum Vergleich: die Top-5%-Unternehmen der letzten Umfragejahre liegen bei Zustimmungswerten >= 86 %).

Die Vorstände der Paessler AG

PS: Wenn wir Vorstände satt sind, dann nur nach dem Mittagessen in unserem wunderbaren Paessler-Bistro.

Paessler könnte top sein, wäre da nicht der "sparsame" Vorstand...

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/in

Gut am Arbeitgeber finde ich

Alles was ich aufgezählt habe.

Paessler würde ich Leuten empfehlen, denen es egal ist wie viel sie verdienen und die stattdessen Wert auf eine tolle Firmenkultur legen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles was ich aufgezählt habe.

Paessler würde ich niemandem empfehlen, denen es nicht egal ist wie viel er verdient.

Verbesserungsvorschläge

Bitte unbedingt am Gehaltssystem arbeiten: Paessler nagt nicht am Hungertuch. Das weiß der Vorstand besser als wir alle.

Arbeitsatmosphäre

Tolle Arbeitsatmosphäre. Kann man nicht klagen.

Image

Paessler hat ein tolles Image. Man mag es "Paesslerant" zu sein. Es IST einfach eine schöne und tolle Firma. Es macht SPAß hier zu arbeiten. I like it!

Work-Life-Balance

Vorbildich und besser geht es auch kaum.

Karriere/Weiterbildung

Viele Konferenzen, Schulungen und Zertifikate: Top!

Kollegenzusammenhalt

Hängt ganz stark vom Team ab. Einige Teams sind da super, andere Teams sind aber eher bemüht den jeweils anderen zu diskreditieren. Ich bewerte das ganze hier nur nach meinem Team. Anderen könnten hier also nur zwei Sterne vergeben: Beim Schnuppertag genau darauf achten und unbedingt auch kritischere Fragen stellen!

Umgang mit älteren Kollegen

Super!

Vorgesetztenverhalten

Durchwachsen - die Vorstände machen sich von Mal zu Mal unbeliebter: es werden immer mehr "Features", die Paessler mal ausgemacht haben, gestrichen: Angefangen vom Familienpicknik, bis hin zu den Innovation Fridays.

Zum Thema Innovation Friday: Das man die Projektwoche "Innovation Week" nennt, ändert nichts an der Tatsache, dass es eigentlich nur Projektarbeiten sind, die nur bedingt was mit Innovation zu tun haben. Ähnelt er den sogennanten "Task Forces", wie ich es aus anderen Unternehmen kenne.

Thema OKR: OKRs werden komplett zweckentfremdet: Statt dass Sie dazu dienen, dem Unternehmen eine Richtung zu geben, die auch den Mitarbeitern klar wird, dienen Sie dem Vorstand eher als eine Art Funktion um zu überprüfen, ob die Abteilungen "ihren verdammten Job erledigen" - mag sein, dass es es der Vorstand anders sieht, aber so sehen dass einfach die meisten Mitarbeiter...

Zum Thema Gehalt: Oh man..., ich komme darauf gleich zurück...

Arbeitsbedingungen

Moderne PCs, große Fenster, Balkons, Aufzüge: Nice!

Kommunikation

Direkte Kommunikation, wie es sich gehört. Trotzdem sollte der Vorstand wichtiges über Rundmails ankündigen!

Gehalt/Sozialleistungen

Wo soll ich nur anfangen...

Vorstände - die absolut keinen Bezug zu den Leistungen der Mitarbeiter haben - sollten nicht aus dem Hinterzimmer heraus über deren Gehälter bestimmen: Da sollte man den leitenden Angestellten endlich mal das Vertrauen aussprechen, über das Gehalt Ihrer Mitarbeiter mitentscheiden zu düfen: Paessler ist keine 20-Mann Firma mehr, sondern ein Unternehmen mit bald 300 Mitarbeitern.
Die Kritik am Gehaltssystem in den Mitarbeiterumfragen wurde auch nicht ernstngenommen, sondern verharmlost und mit dem Hinweis auf "die tollen anderen Benefits" künstlich entkräftet.

Die Unterschiede zu den anderen Firmen sind zum Teil immens! Der Vorstand lässt auch mal ganz gerne die Gehaltsverhandlungen komplett aus - Inflation, who cares?!

Die Löhne aufgrund künstlicher "Gehaltsgefüge" niedrig zu halten ist absolut kontraproduktiv und nimmt einem die komplette Motivation: Da wundert es nicht, wieso es bei Paessler kaum noch Mitarbeiter gibt, die länger als drei Jahre dabei sind.

Die Leistungsträger werden gehen. Und man merkt immer öfter, wenn plötzlich riesige Lücken entstehen: Schade, aber da kommen einem selbst die Gedanken sich anderweitig umzuschauen.

Gleichberechtigung

Top!

Interessante Aufgaben

Kann man nicht klagen: Moderne Technologien, moderne Sprachen und spannende Themengebiete. Top!

Arbeitgeber-Kommentar

Jutta Mach, HR Manager
Jutta MachHR Manager

Liebe/r unbekannte/r Kolleg/in,
Ich freue mich zu lesen, dass Dir viele Dinge bei uns gefallen. So soll es sein.

Als CEO, der auch für die Kosten verantwortlich ist, nehme ich das mit dem „sparsam“ mal als Kompliment.
Aber im Ernst: Offensichtlich bist Du mit einigen Entscheidungen und wichtigen Initiativen nicht einverstanden. Dass nicht alle unsere Entscheidungen alle MitarbeiterInnen gleichermaßen überzeugen - damit muss ich leben, auch wenn es uns ein echtes Anliegen ist und wir alle wichtigen Entscheidungen entsprechend kommunizieren und erläutern. Was ich richtig schade finde ist, dass Du wohl keine Möglichkeit gesehen hast, die Themen, die Dir offensichtlich sehr am Herzen liegen, bei uns einzubringen. Ich hoffe aber, dass Du Dich bei der Retrospektive zur diesjährigen Innovationweek, in der wir aus den Erfahrungen lernen wollen, aktiv eingebracht hast, um mit Deinem Feedback Deine KollegInnen bei der Verbesserung des Innovationsansatzes zu unterstützen. Übrigens: alle Themen, die in der Innovationweek bearbeitet und weiterentwickelt wurden, sind von den Mitarbeitern und Teams eingebracht worden.
Und noch ein Wort persönlich: Ich weiß es sehr zu schätzen, wenn Mitarbeiter mit kritischen Meinungen zu mir kommen, mit mir offen diskutieren und ihre Ideen und Vorstellungen aktiv und gerne auch kontrovers einbringen. Ich biete Dir umgekehrt in aller Offenheit meine Meinung an, z. B. unsere aktuellen Überlegungen zu unserem Gehaltssystem und dass es bzgl. der Einbindung der verantwortlichen Führungskräfte tatsächlich genau so läuft, wie Du es vorschlägst. Du weißt, wo Du mich findest. Meine Einladung steht.
P.S. Du hast mich hinsichtlich Zugehörigkeitsdauer übrigens neugierig gemacht. Die Auskunft von HR beruhigt: 71% der KollegInnen, die vor 3 Jahren bei der Paessler AG waren, sind immer noch da.“

Christian Twardawa, CEO Paessler AG

Start-Up Mentalität mit allen Pro und Cons

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Büroausstatung Top, gelebte Mentalität Flop

Work-Life-Balance

Hohe Arbeitsauslastung bei schlechtem Gehalt.

Kollegenzusammenhalt

Kleine Gruppen die bemüht sind Diskrepanzen auszugleichen.

Kommunikation

Es wird nicht zugehört sondern nur abgehandelt.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Jutta Mach, HR Manager
Jutta MachHR Manager

Vielen Dank für deine Bewertung.
Wir wünschen uns Mitarbeiter, die zufrieden sind und sich bei uns wohlfühlen. Bei dir ist es uns nicht auf allen Gebieten gelungen. Um dies besser machen zu können, bitten wir dich, das Gespräch zu suchen. Sowohl unsere Führungskräfte als auch HR haben stets ein offenes Ohr. Sehr gerne kannst du auch direkt mit einem von uns Vorständen reden.
Vorstand der Paessler AG

Starke Identifikation gefordert, Kritik am Establishment dagegen eher nicht.

3,7
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2013 im Bereich PR / Kommunikation gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zentrale Lage, moderne Büros, gute technische Infrastruktur, fachlich gute Mitarbeiter/Kollegen, Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung, etc..

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In seiner Art sehr konservatives und Neuem gegenüber skeptisches Unternehmen. Der Mitarbeiter hat sich ideologisch Produkt und Firma sektenhaft unterzuordnen. Entscheidungen und Meinungen "von Oben" werden besser nicht hinterfragt („Das haben wir schon immer so gemacht“-Syndrom). Leute, die sich nicht als "Paessleristen" fühlen oder sich nicht mindestens so verhalten, sind fehl am Platz, egal ob für den Job qualifiziert oder nicht. Man läuft leicht Gefahr, wesentlich mehr, als die normale Arbeitszeit zu arbeiten und der Arbeit einen zu großen Stellenwert einzuräumen und die eigenen Bedürfnisse unterzuordnen. Für Feiertagsarbeit auf die man sich freiwillig melden muss (weil mans ja gerne macht) gibts Freizeitausgleich und eine Schublade voll mit Süßigkeiten. Es wird so vorgelebt und so manchen Mitarbeiter treibt offenbar ein schlechtes Gewissen um, es dem Leitbild nach tun zu müssen. Das Arbeitsklima ist eher streng als locker. Das Klima unter den Kollegen wirkt aufgesetzt. Aufgestelle Kicker- und Billardtische sind ungenutzte Symbole einer nicht existierenden Lockerheit. Unter der glänzenden Oberfläche gibt es genug Intrigen und Abgrenzungen. Der Nasenfaktor spielt eine sehr große Rolle. Die Authentizität, die die Firma vorgibt zu haben, habe ich nicht entdecken können. Vermutlich wird sie vom Identifikationszwang erdrückt. Skepsis ist angebracht.

Verbesserungsvorschläge

Man kann Identifikation und Integration nicht erzwingen, man kann dazu einladen - durch Offenheit und Toleranz. Ich möchte als Mitarbeiter ich selbst sein und auch Kritik üben dürfen, wenn sie angebracht ist.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Sozialleistungen

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Von diesem Mitarbeiter haben wir uns in der Probezeit bereits nach drei Monaten getrennt. Wir haben Verständnis dafür, dass man da enttäuscht sein kann.

Nein

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/in

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Jutta Mach, HR Manager
Jutta MachHR Manager

Grundsätzlich wollen wir, dass es allen Mitarbeitern gut geht und wir gemeinsam erfolgreich sind. Diese Bewertung zeigt, dass uns das nicht immer gelingt und der Kollege/die Kollegin insbesondere in den „persönlicheren“ Kriterien unzufrieden ist. Gerne besprechen wir das und versuchen, so gut es geht, die persönliche Situation zu verbessern.
Vorstand der Paessler AG