Porsche AG als Arbeitgeber

Porsche AG

Praktikum in der Werkswagendisposition: Anders als gedacht, besser als erwartet.

4,5
Empfohlen
Ex-Praktikant/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Porsche AG in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mit spannenden Produkte, abwechslungsreichen Aufgaben, tollen Kollegen und einem sehr fairen Gehalt bietet Porsche Praktikanten ein Angebot, welches ich so jederzeit wieder annehmen würde.

Verbesserungsvorschläge

Es wäre super, wenn man Praktikanten neben den üblichen Stammtisch- und Freizeit-Gruppen auch eine Möglichkeit bieten könnte, die Leidenschaft für die Produkte des Unternehmens nach dem Arbeitstag weiterzuleben. Es gibt wohl Interessengemeinschaften, die genau dies bieten, allerdings war mir nicht klar, ob und wie ein Mitwirken als Praktikant dort möglich ist.

Arbeitsatmosphäre

Ausgehend von anderen Bewertungen und Erfahrungen von Kommilitonen rechnete ich vorab mit einem eher konservativen Arbeitsumfeld. Dies erwies sich als nicht zutreffend: Der Umgang untereinander war offen, freundlich und hilfsbereit, die Arbeitsatmosphäre locker, jedoch stets produktiv. Als Praktikant wurde ich voll ins Team eingebunden und konnte mich bei Fragen und Problemen immer an meinen Vorgesetzten, bzw. meine Betreuerin wenden.

Kommunikation

Zum positiven Eindruck bezüglich der Arbeitsatmosphäre trug insbesondere bei, dass man sich innerhalb der Abteilung duzte und bei Fragen jederzeit ein offenes Ohr fand. Zur Klärung von Angelegenheiten, die die Abteilung selbst betrafen, wurde während meines Praktikums ein wöchentliches Teammeeting eingeführt. Über Informationen, die für das gesamte Unternehmen von Relevanz waren, konnte man sich über das Intranet auf dem Laufenden halten.

Kollegenzusammenhalt

Aufgrund meiner vorherigen Tätigkeiten war ich zunächst von einem hohen Zusammenhalt innerhalb der Abteilung selbst ausgegangen. Spätestens beim Mittagessen zeigte sich jedoch, dass Sympathien zu Kollegen anderer Abteilungen oft nochmal stärker ausgeprägt waren. Im Hinblick auf die Integration in das Team war dies während der ersten Tage gewöhnungsbedürftig, ermöglichte mir jedoch auch, mich schneller zu vernetzen.

Work-Life-Balance

Die Zuständigkeit für die Support-Hotline des Mitarbeiter-Leasings erforderte zwar die Anwesenheit mindestens eines Kollegen, wirkte sich jedoch bei der Planung der Arbeitszeit nicht einschränkend aus. Entsprechend konnten Gleit- und Urlaubstage nach vorheriger Absprache problemlos in Anspruch genommen werden.
Als Praktikant sollte man das Gleitzeitkonto nicht aus den Augen verlieren, da sich der Spaß an der Arbeit sonst schnell durch Überstunden bemerkbar machen kann, die am Ende auch abgebaut werden müssen.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten meines Vorgesetzten, bzw. meiner Betreuerin habe ich während des Praktikums durchweg positiv erlebt. Beide standen mir nicht nur hilfsbereit zur Seite, sondern forderten mich auch mit angemessenen Arbeitsaufträgen. Zu meinen Ergebnissen erhielt ich stets Rückmeldungen in Form von Lob oder konstruktiver Kritik. Besonders positiv hat mich überrascht, dass Einschätzungen meinerseits auch zu Themen gefragt waren, die nicht direkt mein Aufgabengebiet betrafen. Dies gab mir die Gelegenheit, vielfältige Kenntnisse aus dem Studium und aus vorherigen Arbeitserfahrungen einzubringen.

Interessante Aufgaben

Nach der Einarbeitung wurde mir in der Werkswagen-Disposition die Verantwortung für eine eigene Fahrzeug-Baureihe zugeteilt, sodass sich von der Beantwortung von spezifischen Kundenanfragen bis hin zur Produktionsplanung vielfältige Aufgaben ergaben, die den Alltag dominierten. Weitere spannende Aufgaben fielen im Rahmen des Umzugs der Abteilung oder bei der Analyse der Leasing-Hotline an.

Arbeitsbedingungen

Die zu Beginn des Praktikums von der Abteilung genutzten Büroräume schlossen direkt an die Werkswagen-Halle an, sodass der Start eines Fahrzeugs hin und wieder zur deutlichen, aber auch sehr erfreulichen Erhöhung des Lärmpegels beitrug. Gerade in Bezug auf die Beleuchtung und die Belüftung stellten die Räumlichkeiten am neuen Standort jedoch nochmals eine signifikante Verbesserung dar. Der Arbeitsplatz selbst sowie die Technik boten zu keiner Zeit Anlass zur Beanstandung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es versteht sich von selbst, dass innerhalb eines Unternehmens, welches sich auf die Herstellung leistungsstarker Premium-Fahrzeuge fokussiert, auch auf die werkseigenen Modelle zurückgegriffen wird. Dennoch spielt der Umweltschutz eine Rolle und äußerte sich beispielsweise beim Umzug der Abteilung im Recycling oder allgemein in der Mülltrennung.

Gehalt/Sozialleistungen

Aus Studierenden-Perspektive ist das Gehalt für ein freiwilliges Praktikum sehr fair. Bei der Auszahlung gab es keine Probleme.

Image

Wenngleich die Meinungen über das Image auseinander gehen, habe ich die Porsche AG immer als erfolgreiches Unternehmen mit tollen Produkten und als attraktiven Arbeitgeber, damit aber auch als nahezu unerreichbar wahrgenommen.
Im Praktikum hatte ich nun die Chance, Porsche als sehr viel "familiäreres" und "menschlicheres" Unternehmen kennenzulernen, in dem neben der Leistung auch Motivation und Begeisterung für die Produkte einen hohen Stellenwert genießen - bereits bei der Bewerbung.

Karriere/Weiterbildung

Zwar bildet ein Praktikum keine Garantie, jedoch eine ausgezeichnete Gelegenheit, das Unternehmen kennenzulernen und sich zu vernetzen, um damit einen Grundstein für den Berufseinstieg zu legen.