Progroup AG als Arbeitgeber

Progroup AG

Ein Wolf im Schafspelz.

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Progroup AG in Eisenhüttenstadt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es macht Spaß an und mit der Anlage zu arbeiten. Werkzeuge, Hilfs- und Betriebsmittel sind ausreichend vorhanden oder werden bereit gestellt. Des Weiteren wird großen Wert auf die Ordnung und die Sauberkeit in allen Bereichen gelegt. Seit einiger Zeit wird nun allen Mitarbeitern in Stillständen Frühstück und Mittag vom Unternehmen geboten, Wasser in Selbstbedienung von Anfang an sogar für Fremdfirmen. Sozialbereiche wurden nach und nach für jede Abteilung geschaffen.
Jede geleistete Stunde wird bezahlt, sofern es nicht gegen die gesetzliche Verordnung zu den Arbeitszeiten verstößt. Pünktliche und auch überpünktliche Zahlungen sieht man hier als Selbstverständlichkeit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen leidet an der Durchführung von Planungsaufgaben, da sie oftmals chaotisch und kopflos sind. Immer öfter werden Aufgaben der oberen Führungsebenen nicht umgesetzt, Mitarbeiter vertröstet oder unbequeme Entscheidungen bis zur Selbstauflösung ausgesessen. Die schlechte Kommunikation, die nun auch durch eine Kulturanalyse eines externen Deinstleisters bestätigt wurde, hat sich in den letzten Monaten auf dem desolaten Niveau verhärtet oder ist gesunken. Viele Mitarbeiter fühlen sich durch das Management "ausgehorcht" und belogen.

Verbesserungsvorschläge

Die Standortleitungen müssen an ihrer Fähigkeit arbeiten, mit Kritik aus den Reihen ihrer Arbeiter/ Angestellten umzugehen. Generell sollte mehr Wort gehalten werden, was in den letzten Jahren von allen Seiten des Managements zwar propagiert, aber selten auch durchgeführt wurde. Neue Angestellte mit Führungsaufgaben eignen sich diese sehr schlechte Eigenschaft schnell an oder potenzieren sie.

Arbeitsatmosphäre

Viele Mitarbeiter leiden unter den fragwürdigen und intransparenten Entscheidungen.

Kommunikation

Kommunikation findet effektiv nur statt, wenn unliebsame Entscheidungen übergestülpt werden müssen. Dann jedoch nur vom Management zum Arbeiter/ Angestellten. Eine berechtigte Kritik, emotionale Reaktionen und/ oder Diskussionen werden unterdrückt oder im Nachhinein durch persönliche Gespäche "aufgearbeitet".

Kollegenzusammenhalt

Es wird versucht, den Arbeitsalltag ertragbar und mit erhobenem Haupt gemeinsam zu gestalten.

Work-Life-Balance

Gezwungenermaßen werden nun die gesetzlichen Vorgaben zur Arbeitszeit größtenteils eingehalten.

Vorgesetztenverhalten

Von einem Vorgesetzten erwartet man ein gewisses Maß an Sozialkompetenz, was eine vernünftige und regelmäßige Kommunikation zum Untergebenen inkludiert. Leider fehlt den meisten direkten Vorgesetzten diese Eigenschaft, verbunden mit mangelnder Kritikfähigkeit bis in oberste Führungsetagen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben werden gern an Firmen weitergegeben, um einen Regressanspruch bei erneutem Ausfall generieren zu können. Leider fehlt es den eigenen Mitarbeitern hierdurch am Durchblick der Anlage. Jedwede Eigeninitiative wird gern unterdrückt.

Arbeitsbedingungen

Arbeitssicherheit wird groß geschrieben, jedoch nur auf dem Papier. Auch hier fehlen Kommunikation und Planungsstärke

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Papierherstellung verbraucht viele Ressourcen, besonders an großen Anlagen mit entsprechender Produktion. Es wird durchgängig versucht effizienter zu werden durch Implementierung von diversen Modifikationen oder den Bezug von energiesparenden Ersatzteilen. Regelmäßige unabhängige Umweltaudits werden durchgeführt und problemlos bestanden. Das Abfallmanagement bedarf einer genaueren Betrachtung und Überarbeitung.

Gehalt/Sozialleistungen

Gute Löhne, leider oftmals nicht für Leistung oder Engagement. Nachdem man alles dafür getan hat, viele Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen zu verlieren, werden lieber ungediente neue Kollegen für höhere Lohneinstufungen rekrutiert. Mitarbeiter, die von Anfang an dabei sind und dementsprechend alle Probleme der Anlage in der Vergangenheit mit beseitigt haben, sind dadurch demotiviert und werden klein gehalten.

Image

Nach Außen stellt sich das Unternehmen als weitaus besser dar, als es im Inneren ist.

Karriere/Weiterbildung

Nach Möglichkeit wird dem Mitarbeiter die Teilnahme an Lehrgängen ermöglicht. Weiterbildungen werden größtenteils vom Unternehmen finanziert und gefördert.
Feste Schulungsbudgets werden schon einmal im laufenden Jahr gekürzt.


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen