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Ray Sono 
AG
Bewertungen

24 von 90 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

Gehalt/Sozialleistungen
kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 60%
Score-Details

24 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

12 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 8 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Zum Einstieg nach dem Studium geeignet - danach nicht mehr

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Ray Sono AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Junge Mitarbeiter. Zentral. Freizeitaktivitäten. Events. Wöchentliche interne Präsentationen und Vorträge. Kostenloses Frühstück jeden Tag.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation in dem Team in dem ich gearbeitet habe, war absolut nicht transparent und viele wichtige Informationen sind nicht zeitnah durchgesickert.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter fördern und auch Mal zuhören. Alte Hasen können sich manchmal auch etwas von den jüngeren Abschauen und nicht den Platzhirsch markieren.

Arbeitsatmosphäre

Etwas mehr professionelle Distanz täte manch einem Kollegen gut. Klatsch und Tratsch vergiftet die Stimmung.

Work-Life-Balance

Überstunden können abgebaut werden. Bei mir im Team kam es zu vielen Überstunden, was aber egtl nicht dem Bild der Agentur entspricht.

Karriere/Weiterbildung

Scheinbar erst nach 1 Jahr der Zugehörigkeit verhandelbar.

Gehalt/Sozialleistungen

Wie leider so oft in Agenturen mit vielen jungen Mitarbeitern geringes Gehalt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung top, Tupperboxen für die Mittagspause zum Ausleihen top, leider immer noch Kapselcafé im Angebot

Kollegenzusammenhalt

Es wird von flachen Hierarchien gesprochen, leider gibt es aber sehr starke Hierarchien. Im unteren Feld gibt es einen sehr starken Zusammenhalt. Kann ich natürlich nur über mein Team beurteilen.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Vergleich zu anderen Agenturen gibt es tatsächlich auch älterer Kollegen. Viele davon sind auch schon seit sehr langer Zeit dabei. Bei den jüngeren ist die Fluktation höher. Für diese gibt es keine Aufstiegschancen.

Vorgesetztenverhalten

Manch einem fehlt das Feingespür und die Führungsverantwortung. Habe auch schon keine wertschätzende Bewertung von weiter oben erhalten. Kann ich nicht von allen Chefs behaupten, aber je nach Team kann es leider weniger wertschätzend und demotivierend sein.

Kommunikation

Sehr ausbaufähig

Gleichberechtigung

Innerhalb des Teams gut

Interessante Aufgaben

Je nach Position kann es diverse Aufgaben geben oder man sitzt an einem Kunden dran.


Image

Arbeitsbedingungen

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe Ex-Kollegin oder lieber Ex-Kollege,

Danke für deine Bewertung. Wir geben uns große Mühe, jedes Feedback zeitnah aufmerksam zu lesen, darüber nachzudenken und dann auch gerne zu beantworten. Manchmal sind wir damit richtig schnell. Manchmal kommt uns aber leider auch das Tagesgeschäft in die Quere. Wir melden uns bald mit unserem Feedback, versprochen!

Alles Liebe / Schöne Grüße

Ilona, Tom und die Ray Sono Geschäftsleitung

Agentur mit Herz - auch und gerade während der Krise

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ray Sono AG gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

In Zeiten der Unsicherheit wurde die Kommunikation sofort intensiviert, um Klarheit und Struktur zu geben. Es gibt auch bei uns Kurzarbeit, aber mit sehr viel Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse. Das ist keine Selbstverständlichkeit und ich bin darüber sehr froh. Die ohnehin extrem hohen Sauberkeits- und Hygienestandards im Büro wurden noch mehr verstärkt, um bei Bedarf auch sicheres Arbeiten vor Ort möglich zu machen. Noch bevor offiziell der Lockdown verkündet wurde, hat Ray Sono schon alle auf Dauer-Homeoffice vorbereitet und die nötigen Maßnahmen getroffen. Allen Mitarbeitern wird ein Forum geboten, um auch Sorgen und Ängste zu teilen, um sich weniger allein zu fühlen.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Hier fällt mir nichts ein.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Geht kaum. Ich schätze mich glücklich, Corona mit Ray Sono zu erleben. Die Firma wächst hier menschlich und organisatorisch über sich hinaus.

Arbeitsatmosphäre

Freundlich, unterstützend - macht an 8 von 10 Tagen Spaß.

Image

Schwer einzuschätzen - vermutlich eher niedrig, wenn man Massenbekanntheit zugrunde legt. Finde ich aber als Kriterium zweitrangig - es zählt, was man abliefert.

Work-Life-Balance

Es kommt auf die Position an - für Juniors wird weitestgehend ermöglicht, dass wenig Überstunden anfallen, für höhere Level ist aber die Arbeitslast teilweise enorm. Überstunden gibt es aber zum Glück für alle- auch Urlaubsplanung ist normalerweise nach den eigenen Wünschen zu verwirklichen.

Karriere/Weiterbildung

Hm. Mit guter Beziehung zum Vorstand geht es sicherlich schneller - für die Mehrheit würde ich die Karrierechancen eher mittel einstufen. Habe den Eindruck, dass viele zum Teil jahrelang den gleichen Job auf dem gleichen Kunden machen - aber das würde ich auch nicht allgemein nur auf die Vorgesetzten oder das Agenturmodell schieben. Man sollte wissen, was man will, dann kann man auch weiterkommen. Hier wäre aber hilfreich, wenn man genau wüsste, was firmenweit gefordert wird, um eine bestimmte Position zu erreichen. Das ist meines Wissens nach nirgends festgehalten. Weiterbildungsbudget gibt es und konnte ich für mich immer gut nutzen.

Gehalt/Sozialleistungen

Für mich passt es, auch wenn ich im Lauf der Jahre zum Teil schon stark um mein Gehalt feilschen musste. Ich schätze den Überstundenausgleich, weil dieser im Agenturumfeld nach wie vor Seltenheitswert hat. Wer viel Geld will bei gleichzeitig wenig Workload sollte sich fragen, ob er allgemein in einer Agentur richtig ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Bewusstsein ist hoch - die Umsetzung orientiert sich an der Machbarkeit. Es gibt Kapselkaffee usw. - dennoch wird auch die umweltbewusste Lösung (Filter) geboten. Es liegt also wie immer am Einsatz des Einzelnen, wie sehr man seine Öko-Bilanz verbessern will. Die Möglichkeit dazu hat man.

Kollegenzusammenhalt

Je länger man dabei ist, desto mehr fühlt es sich nach Familie an.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann hier keinen Unterschied feststellen. Junge profitieren von der Erfahrung und können viel lernen.

Vorgesetztenverhalten

Meine persönlichen Erfahrungen waren bisher menschlich mit allen Vorgesetzten meistens gut bis sehr gut - hier gebe ich trotzdem weniger Sterne, weil vor allem dann die Umsetzung von Vereinbarungen doch öfter mehr als nur ins Stocken geraten ist. Dies lag zum Teil auch daran, dass Vorgesetzte dem nicht genug nachgegangen sind (z.B. bei HR oder der Geschäftsführung). Das kostet mehr Zeit und Nerven als eigentlich sein müsste.

Arbeitsbedingungen

Luxus mitten im Schlachthofviertel. Jeder, der was anderes behauptet, ist einfach nur undankbar. Sehr schönes Büro, Frühstück usw. - Auch mit der Hardware wird nicht gegeizt - Ein Punkt Abzug für die schleppende Herangehensweise bei der Einführung von Tools - Projektmanager quälen sich mit Excel, da gäb es wirklich bessere Lösungen; auch eine Zeiterfassung, die nicht dauernd abstürzt und so noch mehr unnötige Zeit frisst - wäre ein Fortschritt.

Kommunikation

5 Sterne für Quantität, Formate, Transparenz und auch Hirnschmalz, das in der Regel in die Mitarbeiter-Kommunikation fließt. Hier machen sich im Vorfeld viele Leute ausführlich Gedanken, was man auch merkt. Manchmal habe ich nur den Eindruck, dass mehr Zeit in die Art der Kommunikation gesteckt wird anstatt in die Infrastruktur, die dann auch notwendig wäre, um das Gesagte umzusetzen. Hierfür würde ich freiwillig auf ein zusätzliches Kommunikationsangebot verzichten, in dem z.B. darauf hingewiesen wird, dass wir schonend mit nicht verrechenbaren Ressourcen umgehen sollen, wenn ich dafür z.B. ein Tool hätte, um schneller Angebote zu schreiben.

Gleichberechtigung

Formal ja (es gibt glaube ich viele weibliche Teamleads), ausführend eher nicht, da zumeist die männlichen Protagonisten (auch der Geschäftsführung) im Vordergrund stehen. Gerade bei diesem Thema reicht meines Erachtens die Grundsympathie, die man zueinander hat nicht allein aus, um das dann schon als Gleichberechtigung darzustellen. Über manche Abgründe wird locker hinweg moderiert, man lässt es unter den Tisch fallen. Böse Absicht unterstelle ich dabei nicht, aber es fehlt mindestens an Sensibilität. Ich war vorher im Konzern und sehr irritiert, als die neue Geschäftsführerin jovial als "Quotenfrau" (haha) vorgestellt wurde. Sollte vermutlich witzig sein - lässt aber tief blicken. Das setzt keine guten Zeichen für eine große weibliche Belegschaft. Es geht aber nicht nur um das, was gesagt oder wie es gesagt wird - sondern auch um das Schweigen von anderen, die ihre Meinung diesbezüglich vielleicht nicht äußern, um nicht anzuecken. Ob Gehälter gleichberechtigt gezahlt werden ist mir nicht bekannt; Wünschenswert wäre sowohl hier als auch hinsichtlich von Karriere und Entwicklung deutlich mehr Transparenz.

Interessante Aufgaben

Gibt es zuhauf - man sollte nur nicht erwarten, diese präsentiert zu bekommen. Man muss sich selbst darum bemühen und am Ball bleiben, aber das empfinde ich gerade im Agenturumfeld als normal. 3 Sterne deshalb, weil das Kerngeschäft schon eher aus den nicht so spannenden Dingen besteht, wie laufende Redaktionsbetreuung usw. und immer wieder die gleichen Leute für anspruchsvollere Aufgaben ausgewählt werden. Ist man eher introvertiert, aber fähig, braucht man eine starke Lobby (oder engagierten Vorgesetzten), um auch mal für ein anderes Projekt abseits der Pfade ausgewählt zu werden. Das würde ich bei Ray Sono aber nicht schlimmer sehen als anderswo.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn, Geschäftsleitung
Ilona KühnGeschäftsleitung

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

Danke für Deine gewissenhafte, wohlüberlegte und detaillierte Bewertung, für die Du Dir Zeit genommen hast. Ich freue mich, dass Du uns in ganz vielen Bereichen gute bis sehr gute Noten gibst – gerade oder trotz der Corona Krise, aber auch über Deine Impulse für Verbesserungen. Gerne möchte ich auf zwei Punkte eingehen, die mir sehr am Herzen liegen.
Du schreibst, dass es mit guter Beziehung zum Vorstand schneller gehen würde beim Thema Karriere. Natürlich kann ich bei einem mir direkt zugeordneten Mitarbeiter, vorwiegend meine Teamleads, sehr schnell diesbezüglich eine Entscheidung treffen. Aber über einen Karrieresprung (disziplinär und/oder fachlich) entscheiden am Ende immer mehrere Mitglieder der Geschäftsführung, beeinflusst durch die Rückmeldungen aus den Teams. Auch hier lernen wir dazu, shiften Verantwortlichkeiten, schulen und stellen Teams neu auf. Denn egal wie gut man sich mit dem Vorstand versteht: nicht jede(r) ist eine geborene Führungskraft oder Treiber(in) eines Knowledge Teams. Am Ende gilt – wie du schreibst: Man sollte wissen, was man will. Und im 1:1 mit dem Teamlead oder Gesprächen mit HR kann jederzeit besprochen werden, inwiefern das mit den Plänen unseres Unternehmens matcht.
Ich durfte so viele Karrieren in diesem Unternehmen begleiten, bei denen Rays immer wieder mit Nachdruck den eigenen Plan mit den Bedürfnissen von Ray Sono abgeglichen haben.
Sehr viele unserer Führungskräfte haben sich im Geben und Nehmen über Jahre genau so ihre Position erarbeitet. Einen Karriere-Flow-Chart wird es also auch in absehbarer Zeit bei uns nicht als Download in der Ray Base geben.

Ich komme zum Punkt „Gleichberechtigung“. Über Deine Rückmeldung musste ich wirklich lange nachdenken und habe mit einigen Rays – bewusst nicht Führungskräfte, bewusst Männer als auch Frauen – dazu gesprochen, einfach um mich etwas rückzuversichern.

Ich bin mir sicher, dass Du beim Punkt Chancengleichheit bei Ray Sono ein Gesamtbild zeichnest, in dem Deine eigene Perspektive deutlich von der realen Situation abweicht.
Vorneweg: natürlich ist nicht alles perfekt. Im Plenum lustig gemeint von „Quotenfrau“ zu sprechen war ein Faux pas, darüber haben wir im Snack & Chat ja bereits gemeinsam mit Euch gesprochen. Aber lässt ein Faux pas wie dieser deshalb gleich tief blicken, wie du ja behauptest? Wenn überhaupt zeigt es doch vor allem, dass freies Sprechen vor allen Rays im Vergleich zu fertigen Manuskripten am Teleprompter ein gewisses Restrisiko birgt – nämlich auch mal daneben zu liegen.

Du bleibst in Deinen Ausführungen vage – und auch sonst erreichen uns zu diesem Thema bis auf ganz wenige Ausnahmen keine Rückmeldungen, weder positiv noch negativ – weder anonym, noch in den 1:1 Gesprächen. Falls es – wie Du scheibst – Rays geben sollte, die sich nicht trauen, „unbequeme“ Fragen zu stellen oder Verbesserungsvorschläge zu machen, sei es hier nochmal gesagt: bitte melden. Offen oder ganz anonym, z.B. über unsere virtuelle Feedback-Box in der Ray Base. Wir hören zu. Und wenn es Kritik gibt, sprechen wir darüber, lernen und werden (hoffentlich) besser.

Und ja, ganz persönlich glaube ich, dass das männliche Geschlecht den Hang zur stärkeren Selbstinszenierung hat – auch bei uns. Ich bin mir sicher: das wird sich gesellschaftlich lösen. Genauso wie das Porsche fahren. Aber für meine kleine große Company verwende ich seit sehr vielen Jahren einiges an Energie und Zeit, um uns alle vor Testosteron-übersäuerten, eindimensionalen, markanten Männern mit dem Hang zur schnellen Entscheidung, kommuniziert mit fester Stimme, freizuhalten. Es ist nicht immer einfach. Aber der Ausgang ist völlig klar. Und wir als Ray Sono sind vergleichsweise gut dabei. Das zeigt ja auch kununu: Deine 2 von 5 Sternen sind in dieser Kategorie ein absoluter Ausreißer.
Am Ende an Dich noch einmal ein wirklich großes Dankeschön. Alles sehr fair und differenziert betrachtet. Wie immer gilt: Lass uns Kaffee trinken gehen. Und über Deine Punkte sprechen, wenn Du magst.

Viele Grüße,
Tom

PS: Bei der schnelleren Umsetzung von Vereinbarungen und zügigeren Einführung von Tools sind wir laufend dran. War alles einfacher, als wir noch zu 30 in München in einem Stockwerk saßen. Trotzdem Danke für den Hinweis!

Mehr als zu empfehlen

4,6
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei Ray Sono AG gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Klare und offene Kommunikation, die regelmäßig stattfindet. Jeder und jedem wird gezeigt, dass er nicht alleine gelassen wird.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Fällt mir nichts ein.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Voll und ganz vorbildlich.

Arbeitsatmosphäre

Ich kann behaupten, bei Ray Sono so ziemlich immer gerne in die Arbeit gegangen zu sein. Sogar an Montagen. Man war ernst, wenn es die Situation erfordert hat und locker, wo es nur ging. Die Atmosphäre war aber immer familiär.

Image

Hab von Externen nur Gutes gehört. Ray Sono ist keine besonders "laute" Agentur, aber in der Branche hoch angesehen. Mitarbeiter empfehlen die Agentur weiter, Kunden ebenso.

Work-Life-Balance

Großartig für eine Agentur. Das geht schon bei den Überstunden los, die aufgeschrieben und abgefeiert werden können, geht aber auch bei Angeboten wie Yoga vor der Arbeit oder Laufgruppen etc. weiter.

Karriere/Weiterbildung

Sicherlich hilft es, wenn man selbst ein wenig mehr dahinter ist. Aber wie oben beschrieben, kann man sich ständig jeden Tag weiterbilden, wenn es die Zeit zulässt. Karriere intern ist natürlich möglich. Auch sind Teamwechsel innerhalb der Agentur möglich, wenn man etwas Neues machen will.

Gehalt/Sozialleistungen

Vielleicht gibt's woanders ein wenig mehr Geld. Das kann sein. Die ganzen zusätzlichen Leistungen, die freiwillig von der Firma kommen, machen das meiner Meinung nach aber wieder wett.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mit Ray Helps engagiert sich Ray Sono im sozialen Bereich und findet digitale Lösungen für soziale Organisationen. Hier kann man sich einbringen und die eingebrachte Zeit teilweise sogar als Arbeitszeit verrechnen.

Kollegenzusammenhalt

Gibt nicht viel zu sagen. Außer, dass ich mich immer gut aufgehoben gefühlt habe. Man hilft sich und steht auch füreinander ein, wenn es sein muss.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt viele Kollegen, die bereits mehr als 25 Jahre in der Firma sind. Ältere Kollegen werden genauso behandelt wie alle anderen auch.

Vorgesetztenverhalten

Keine schlechten Erfahrungen gemacht, im Gegenteil.

Arbeitsbedingungen

Es wird für alles gesorgt, damit man sich so wohl wie möglich fühlt. Das Office-Team besteht aus vielen fleißigen Bienen, die sich darum kümmern, dass es jeden Tag Frühstück, Kaffe, Tee und Wasser gibt (umsonst). Die Räume sind ebenfalls sehr angenehm gestaltet, Tische werden einem nach Wunsch angepasst.

Kommunikation

Im monatlichen "Plenum" bekommt man generell immer so ziemlich alles mit, was einen selbst oder die anderen Teams betrifft. Besonders hervorzuheben ist aber die Kommunikation während Corona. Von Anfang an wurden und werden wahrscheinlich noch alle Sorgen oder Ängste der Mitarbeiter wahrgenommen. Von der Geschäftsführung wie auch von den Teamleads. Den Mitarbeitern wurde in regelmäßigen Abständen erklärt, was der Status ist und wohin die Reise geht. Keiner wird zurückgelassen. Viel wert in der heutigen Zeit.

Interessante Aufgaben

Ich kann natürlich nur für meinen Bereich sprechen, aber hier war das der Fall. Man kann einen Teil seiner Zeit für Fortbildungen verwenden, zur Recherche für ein interessantes Thema, in das man eintauchen will, oder auch zum Austausch in der Kaffeeküche. Hier kommen einem schließlich oft die besten Ideen. Skills werden innerhalb der Agentur kommuniziert, so dass auch andere Teams auf einen zukommen, wenn man etwas besonders gut kann.


Gleichberechtigung

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn, Geschäftsleitung
Ilona KühnGeschäftsleitung

Liebe Ex-Kollegin, lieber Ex-Kollege,

vielen Dank für Deine schöne Bewertung von Ray Sono. Der Absenderkennung musste ich entnehmen, dass Du nicht mehr bei uns arbeitest. Da ich jetzt natürlich keinerlei Details kenne, vor allem, wer Du bist, weiß ich eben nicht, wie es dazu kam. Weil es ja, wenn man Deine Bewertung liest, sehr gut gepasst hat zwischen Dir und uns.
Aber wie immer gilt: Man trifft sich, wenn man es will, öfters im Leben. Nochmals Danke für Deine Bewertung mit durchgängigen 4 und 5 Sternen in den Kategorien. Und dafür, dass Du Dir die Zeit genommen hast, jeweils etwas zu den einzelnen Sterne-Bewertungen zu erläutern.

Ich hoffe sehr, dass Dich Deine neue Tätigkeit erfüllt und dass es Dir auch dort rundum gut geht. Dass man sich gegenseitig kümmert und es zudem fachlich herausfordernd und überwiegend nachhaltig ist. Melde Dich, falls nicht. Und komm Du und Deine Lieben gut durch diese herausfordernde Zeit.

Vielen Dank nochmal und herzliche Grüße!
Tom

Ein seltener Schatz an vorherrschend angenehmer Arbeitsatmosphäre - allem voran respektvollem, menschlichen Miteinander

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Ray Sono AG gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Überdurchschnittlich wertschätzender Umgang, meist auf Augenhöhe - und jeder Mensch wird grundsätzlich in allen Facetten angenommen.

Image

Das klingt nicht nur so, und wir tun nicht nur so, ich glaube die allermeisten fühlen auch genau so. Engagiert, menschlich, innovativ - und in Form eines großen Teams einfach zusammengeschweißt.

Work-Life-Balance

Im Prinzip wird reif und zuverlässig geplant, so dass Überstunden selten anfallen müssen - diejenigen Kollegen, die es im Ausnahmefall betrifft, werden dabei ermutigt und bestärkt, sich zeitnah den nötigen Ausgleich einzuräumen.

Karriere/Weiterbildung

Kommt insgesamt nicht zu kurz, könnte aber noch etwas individueller auf die persönlichen Stärken und Interessen optimiert werden :)

Gehalt/Sozialleistungen

Ich bin insgesamt zufrieden. Möglicherweise gibt es in anderen Unternehmen vergleichbarer Kaliber etwas mehr Gehalt, aber dafür sind die Kollegen bzw. die Arbeitsatmosphäre, das Miteinander, der Austausch und die Events mit ziemlicher Sicherheit weit unter diesem Niveau.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In Sachen Umweltbewusstsein haben wir in der letzten kurzen Zeit sehr viel erreicht - z. B. Mehrwegbehälter, Mülltrennung... Ich bin aber sehr sicher und auch optimistisch, es geht noch etwas mehr - z. B. in Sachen Energiesparen (Über-Heizen), Einwegverpackungen bei Kaffee/Espresso, und besserer Mülltrennung auf den einzelnen Stockwerken ;)

Kollegenzusammenhalt

Eine professionelle Großfamilie, bei der meines Wissens jeder in seinen persönlichen Stärken an- und mitgenommen und sofern möglich und erwünscht gefördert wird.

Umgang mit älteren Kollegen

Gute Frage, was spielt das Alter eigentlich für eine Rolle hier...?! Alles bestens, zwischen allen vertretenen Altersklassen.

Vorgesetztenverhalten

Dermaßen "gesunde", also authentische, echte, unvoreingenommene, vielseitig informierte und menschliche Vorgesetzte habe ich trotz des anhaltenden Wachstums in meinen gesamten über 20 Jahren Berufserfahrung zum ersten Mal erleben dürfen - großes Lob, großes Danke, bewahrt euch bitte eure Art :)

Arbeitsbedingungen

Selbstverständlich ist durch die stetig steigende Anzahl der Kollegen immer wieder Umplanung notwendig, doch sind auch inmitten des überwiegenden Großraumbüro-Charmes laufende räumliche Optimierungen und die gut ausgeprägte gegenseitige Rücksichtnahme eben die Regel.

Kommunikation

Transparent, lösungsorientiert, flexibel, inkludierend - das kann zwar auch mal teamabhängig etwas variieren, aber der Fokus liegt idR. stets auf den jeweiligen persönlichen und Team-Stärken. Offenheit und Engagement "zahlen" sich letztendlich "aus".

Gleichberechtigung

Das, was viele Agenturen sich gern vorzugeben bemühen, ist Ray Sono tatsächlich. Das Individuum zählt, gern in allen Ausführungen, etwaige persönliche Differenzen sind meiner Meinung nach im Zweifellsfall höchstens ein guter Anlass zur Herstellung von Verständigung.

Interessante Aufgaben

Neben langläufigen Kernprojekten, die manchmal auch auf Seiten der Kundenanforderungen etwas "verstaubt" wirken können, wird der allgemeine Fokus so weit wie möglich und ganz konkret auf viel Freiraum für state of the art und Vision gesetzt.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrGeschäftsleitung

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

ich werde tatsächlich in einigen Jahren noch wissen, wo ich genau saß, als ich zum ersten Mal Deine Bewertung las: zu Hause auf der Treppe vor dem Kinderzimmer. Und dann habe ich sie nochmal gelesen. Sie berührt mich wirklich sehr.

[Achtung: Exkurs]
Es gibt einen ungebremsten fachlichen Tatendrang bei Ray Sono, mit unseren Kunden und Partnern die Digitalisierung in ganz unterschiedlichen Bereichen voranzutreiben. Innovativ. Professionell. Im Team. Ideenreich natürlich. Und oftmals hoffentlich sehr erfolgreich.
Und dann gibt es im Unternehmerherz, in der großen Kammer mit der Überschrift „Wertesystem“, ein Idealbild. In welchem Setup man arbeiten will, als Führungskraft und im Führungsteam.
[Exkurs Ende]

Mein Idealbild eines wertebasierten Unternehmens und Menschen, mit denen man jeden Tag gerne zusammen arbeitet, hast Du sowas von perfekt in Worte gefasst, dass ich mir diese Bewertung ausdrucke und abhefte – für den Fall, dass der kununu Server mal down ist.

Dass die Realität im täglichen Doing in den ein oder anderen Teams manchmal davon abweicht, liegt in der Natur der Sache.

Die zwei Sterne Abzug bei Umwelt- / Sozialbewusstsein akzeptiere ich dieses Mal ausnahmsweise klang- und kommentarlos – mit dem Hinweis auf meinen viel zu lang geratenen Prosatext in der letzten Stellungnahme dazu.

Danke für Deine Bewertung, die Zeit und Gedanken, die Du Dir dafür genommen hast! Und Danke, dass Du den Weg zu uns gefunden hast.

Herzlichst,
Tom

Vorübergehend gut

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Ray Sono AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolle Atmosphäre und Kollegen.
Viele Gesellschaftliche Angebote z.B. Sportclubs und Turniere, Feierabendbier, ....
Relativ nah am Hauptbahnhof.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bei Kostümwettbewerben z.B. gibts hohe Preisgelder und kostenloses Frühstück und dafür weniger Gehalt und keine sonstigen Leistungen.

Arbeitsatmosphäre

Im Sommer heiß, im Winter kalt.

Image

Hoch angesehen in der Branche und den Angestellten

Work-Life-Balance

Pendeln ist Arbeitszeit und Home Office jederzeit möglich.

Gehalt/Sozialleistungen

Sehr weit unter dem Durchschnitt. Extras gibts nur, was gesetzlich vorgeschrieben ist (Betriebsrente).

Arbeitsbedingungen

Man bekommt alles was man braucht ohne Nachfragen

Interessante Aufgaben

Aufgabenverteilung könnte besser sein. Manche machen mehr als alles. Andere fast nichts.


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrGeschäftsleitung

Liebe Kollegin oder lieber Kollege aus der IT,

Danke für Deine präzise, prägnante und auch ehrliche Beurteilung der Ray Sono. Ich versuche mit meiner Antwort auch so schön präzise zu sein. Deine Headline hat mich im ersten Augenblick doch etwas erschreckt – im weiteren Verlauf des Lesens habe ich mich aber entspannt. Fast 4 von 5 Punkten im Durchschnitt – das ist cool.

Die Themen mit Abzug sind „Gehalt“ und „Sozialleistungen“.
Ich kenne unser Gehaltsgefüge natürlich gut und kann an dieser Stelle wiederholt sagen: Wir legen viel Wert auf eine faire Gehaltsstruktur. Fachwissen, Erfahrung und Entwicklung spielen dabei natürlich bei der Beurteilung eine Rolle. Ebenso schauen wir uns regelmäßig an, wie es in vergleichbaren Unternehmen unserer Branche aussieht und schneiden dabei stets überdurchschnittlich ab – unabhängig von unseren sonstigen Zusatzleistungen für alle Mitarbeiter.
Dennoch kann es im Einzelfall wie bei Dir natürlich sein, dass nachjustiert oder zumindest gesprochen werden muss. Nutze doch eines der nächsten 1:1 mit Deinem Teamlead, um darüber zu sprechen, oder komme gerne auf HR und/oder mich zu. Natürlich gerne mit etwas zeitlichem Puffer und ohne Bezug zu Deiner anonymen Bewertung.

Gleiches gilt für den Punkteabzug bei „Interessante Aufgaben“. Es gibt diese ja bei uns. Unschön, wenn sie Deiner Meinung nach im Team dauerhaft ungleich verteilt werden. Ich räume ein, dass im Tagesgeschäft so etwas passieren kann, aber das kann man gut lösen. Im ersten Schritt hilft da auf jeden Fall ein Gespräch mit Deinem Teamlead, um Klarheit zu schaffen. Sollte das Deiner Meinung nach nicht zum Erfolg führen, dann komme auf HR und/oder mich zu. Die Wege sind eigentlich bekannt und funktionieren gut.

Beim Punkteabzug „Umwelt- / Sozialbewusstsein“ fehlt mir ohne Texthinweis die Fantasie, was Du da meinst. Wir haben bei 260 Mitarbeitern nur zwei Firmenautos, benutzen, sooft es geht, die Bahn, beziehen Ökostrom, trennen Müll, kompensieren unseren CO2-Anteil mit der Unterstützung von myclimate Projekten, wir versuchen als Unternehmen gesellschaftlich unserer Verantwortung Rechnung zu tragen (Tabaluga Kinderstiftung, Münchner Tafel, Schülerpraktika, Ausbildungsplätze usw.). Eine Bitte auch hier: Komm auf mich zu und lass uns besprechen, was wir besser machen können. Ich bin mir sicher: Wir stecken weit mehr Gedanken, Zeit und Geld in das Thema als der Durchschnitt – deswegen mag ich drei Sterne nicht akzeptieren :).

Okay, wurde jetzt doch etwas länger. Zum Schluss noch einmal: Danke für Dein Feedback. Das meine ich sehr ernst. So eine Rückmeldung ist immer ein sehr guter Impuls für uns alle, über Ray Sono nachzudenken und besser zu werden.

Viele Grüße!
Tom

PS: Pendeln zur Arbeit von daheim ist natürlich an sich keine Arbeitszeit, außer man nutzt einen Teil der Zeit im Zug für buchbare Tätigkeiten innerhalb eines Projekts. Fahrten zum Kunden können bei uns immer gebucht werden.

Coole Agentur, tolle Kollegen, mit viel Eigeninitiative kann man was reißen, der Mensch steht definitiv im Vordergrund

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Ray Sono AG gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Engagement wird wertgeschätzt, Teamlead setzt sich für seine Mitarbeiter ein, Vorstand jederzeit ansprechbar und kennt seine Leute persönlich. Schwarze Schafe werden mitgezogen - menschlich gut, im Arbeitsalltag anstrengend.

Image

Kaum bekannt trotz der Größe, Image aber grundsätzlich gut, die meisten Rays identifizieren sich auf jeden Fall mit den Idealen und Werten der Firma, weil sie mit den persönlichen Werten übereinstimmen. Das macht ja die Kollegen aus. Kompliment an der Stelle an HR, Recruiting & Teamleads/Vorstand, die es schaffen genau den Schalg Mensch einzustellen, der die Rays ausmacht. Bitte auf keinen Fall davon abweichen.

Work-Life-Balance

Für mich persönlich ist der Überstundenausgleich ab der ersen Minute unschlagbar und war mit ein Grund, warum ich mich für Ray Sono entschieden habe.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten bewerte ich unterdurchschnittlich. Möglichkeiten gibt es per se schon, aber wird kaum gefördert, getrackt oder wertgeschätzt. Da muss man selber schon sehr hinterher sein - wenn es die Position selbst nicht bedingt (z.B. Entwickler).
Es gibt Standard-Trainings, an denen jeder Ray irgendwann teilnehmen darf. Aber wann, wer und warum ist eher undurchsichtig.
Auf der anderen Seite werden aber auch nebenberufliche Weiterbildungen gefördert und Konferenzbesuche gesponsert. Weiter so.
Das "Weekly" finde ich toll und trägt dazu bei, bei den verschiedensten Themen auf dem Laufenden zu bleiben und gehört für mich damit eher zum Generalisten-Know-How und Austausch unter Kollegen, aber eher bedingt zur persönlichen Weiterbildung.
Karrieremöglichkeiten bestehen vertikal wie horizontal, das ist super. Allerdings stellt man sich teilweise schon die Frage, wer wie zu welchen Titeln gekommen ist. Aber das ist wohl in jedem Unternehmen das Gleiche und zum Glück hier auch eher die Ausnahme.

Gehalt/Sozialleistungen

"In einer Agentur wird man in der Regel nicht reich" würde ich auch hier unterschreiben, Harte Gehaltsverhandlungen eher die Regel, aber im Hinblick auf die vielen anderen Benefits wie zum Beispiel das Frühstück, Go Live Kühlschränke, Events, etc. durchaus vertretbar.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bewusstsein ist da, Umsetzung natürlich nicht immer einfach.
Ich fände Community Weeks oder Days toll, bei denen man sich mal einen Tag wirklich in einem Projekt engagieren und mithelfen kann (Sozial, Umwelt, Tierschutz, etc.).

Kollegenzusammenhalt

Menschlich sind die Leute top, Zusammenhalt variiert pro Team, aber grundsätzlich gut.

Vorgesetztenverhalten

Ich kann nur für meinen Teamlead sprechen, aber da ist das Vorgesetztenverhalten top. Setzt sich für seine Mitarbeiter ein, in der Not immer greifbar und unterstützt, wenn es brennt, hält einem intern & extern den Rücken frei. Manchmal wümsche ich mir fast etwas mehr Durchsetzungsvermögen und "Härte", aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau.

Arbeitsbedingungen

Hab alles, was ich brauche. Relativ ruhiges Büro trotz "Großraum", zwei Bildschirme, Laptop, Handy und weitestegehend papierfrei und Clean-Desk-Policy.
Respekt & Dank vor allem an das Officemanagement

Kommunikation

Stehts bemüht um Transparenz, Offenheit & Vertrauen ist da, von Fehlerkultur kann man aber noch nicht sprechen, Feedback-Kultur hat Luft nach oben

Interessante Aufgaben

Muss man sich ggf. suchen und ist definitiv Team- bzw. Kundenabhängig, aber das ist ja das Schöne an einer Agentur: Man wird sie finden oder kann sie sich selbst schaffen.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrGeschäftsleitung

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

Deine wertschätzende und präzise Bewertung ist ein kleines, aber sehr feines Weihnachtsgeschenk. Dankeschön dafür. Und vielen Dank dafür, dass Du einige Besonderheiten an unserer Firma fair, mit Herz und ganz treffend beschrieben hast. Gerade bei den Themen, wo es eben zwangsläufig eine unterschiedliche Einschätzung zwischen Geschäftsführung und Mitarbeiter geben darf oder sogar muss. Was mir auch gut gefällt, ist der konstruktive Einschlag Deiner Bewertung. Du greifst nicht nur viele unterschiedliche Aspekte auf, sondern ergänzt diese gleich mit Vorschlägen, was wir gegebenenfalls optimieren können (z.B. Deine Idee der „Community Weeks/Days“). Sehr gut passt für mich auch, wie Du einen der wichtigsten Aspekte an unserer Firma überhaupt beschreibst: die Achtsamkeit bezüglich dem richtigen Schlag Menschen, die wir zusammenführen wollen, mit denen wir unseren Arbeitsalltag, die Höhen und Tiefen der Digitalprojekte durchschreiten und die Ideen für die nächsten Jahre in einem modernen und menschlichen Set-up ausspinnen wollen. Das ist uns tatsächlich sehr wichtig und permanent im Fokus – auch wenn wir sicherlich nicht jeden Tag alles richtig machen.

Bezüglich Deiner Kritik am Thema „Weiterbildung“ nehme ich vor allem mit, dass wir auf allen Seiten noch klarer, transparenter und aktiver werden müssen – insbesondere wenn es darum geht, Bedarf innerhalb des Teams gemeinsam zu erkennen. Denn, wie du schreibst: Alle Mittel und Angebote sind ja im Rahmen unserer Ray Academy vorhanden und Weiterbildung ist und bleibt für Ray Sono wirklich wichtig. Meine Bitte: Geh mit Deinen Ideen auf Deinen Teamlead und/oder unsere Personalabteilung und/oder gerne auch auf mich zu. Das passt auch zum Thema „Feedback“: Wir können nur besser werden, wenn wir im Team lernen, uns zu trauen, Unzufriedenheiten im Miteinander – wenn sie auftreten – offen und ehrlich anzusprechen.
Beim Thema „Gehalt“ möchte ich nur kurz anmerken: Wir legen viel Wert auf eine faire Gehaltsstruktur bei Ray Sono und schauen genau hin, wie Know-how und Erfahrung darauf einzahlen. Dabei liegen wir im Branchenvergleich über dem Schnitt. Unser tägliches Frühstück ist dabei aber garantiert nicht als Teil des Lohns zu verstehen, sondern soll vor allem den zusätzlichen Austausch untereinander fördern.

Lass mich am Ende noch eines ergänzen: Deine Bewertung ist mehr als ein kleines, feines Geschenk. Es ist eine Rückmeldung, die wir uns wünschen – gerne auch mit einem Follow-up-Gespräch im nächsten „Snack & Chat“. Von mir dafür 5 von 5 Sternen!

Ich hoffe, Du und Deine Lieben hatten schöne Festtage. Für das neue Jahr Glück und Gesundheit! Alles andere gestalten wir uns ja selbst :).

Viele Grüße
Tom

Ray Sono macht Spaß oder warum ich nicht nur wegen des täglichen Croissants jeden Tag gerne zur Arbeit kam.

4,6
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Ray Sono AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

All die wunderbaren Rays!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Sonne auf der Dachterasse blendet manchmal ganz schön.

Arbeitsatmosphäre

Jeden Tag ein Schoko-Croissant zum Frühstück? Reicht schon fast um den Wecker gerne zu stellen. Etwas mehr darfs natürlich schon sein: Ich bin in drei Jahren bei Ray Sono wirklich jeden einzelnen Tag gerne zur Arbeit gegangen. Zuallererst und vor allem wegen der wunderbaren Kollegen bei Ray Sono! Dicht gefolgt von einem spannenden Berufseinstieg, stetig wachsender Verantwortung und einem gesunden Maß an Herausforderung.

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Ray Sono ist bekannt für sein "+1", dem Versprechen in jedem Projekt noch eine Schippe draufzulegen. Das äußert sich vor allem im Qualitätsanspruch an die abgegebene Arbeit und sich selbst.

Work-Life-Balance

In stressigen Projektzeiten saß ich durchaus auch mal länger im Office. Dank Überstundenausgleich startet man dann aber auch mal einen Tag früher ins Wochenende :) Prinzipiell wurde darauf geachtet, dass sich nicht zu viele Überstunden ansammeln und ab einer bestimmten Grenze auch auf "abbummeln" ebendieser gedrängt.

Karriere/Weiterbildung

Sowohl individuelle als auch kollektive (Team-)weiterbildung wurden groß geschrieben. Projekte wurden entsprechend der individuellen Qualifikationen und Präferenzen vergeben und gerade als Berufseinsteiger waren die Projekte immer ausreichend herausfordernd um daran wachsen zu können.
Die Teilnahme an Schulungen und Konferenzen beruht bei Ray Sono meist auf Eigeninitiative (Pull-Prinzip). Hier hätte ich mir gerne auch etwas Push-Prinzip durch Vorgesetzte gewünscht.

Kollegenzusammenhalt

Besonders in sehr stressigen Projektzeiten hält jeder zusammen: Es ist eben nicht "dein" Projekt und damit auch dein alleiniges Problem, wenn etwas nicht rund läuft. Es zählt der Team-Gedanke und da springt jeder (egal ob Werkstudent, Junior oder Senior oder gewerksübergreifend) gerne für den anderen ein. Sei es mit Tatkraft bei der Problemlösung oder auch nur einem offenen Ohr und einem guten Ratschlag. Dazu packst du dann noch eine ordentliche Portion Humor und das ein oder andere gemeinsame Feierabendbier auf der Dachterasse und es macht eben einfach Spaß.

Vorgesetztenverhalten

Jederzeit vorbildlich, gerne fordernd aber dabei immer unterstützend und vor allem sehr sehr menschlich! Ich durfte gerne mutig "loslaufen" und konnte mir dabei immer sicher sein, dass es noch jemanden gibt, der mir notfalls den Rücken stärkt.

Arbeitsbedingungen

Neben einem sehr professionellen Arbeitsumfeld in modernen Büros mit spannenden Kunden und Digitalprojekten macht Ray Sono vor allem das drum herum aus: ein spannendes Gespräch hier, ein Feierabendbierchen da, tägliches Frühstücksbuffet (Stichwort Croissants), Mittwochs-Weekly plus Mittagessen, legendäre Weihnachtsfeiern und Sommerfeste, Firmen-Wiesn, Spieleabende, Yoga und Workout, gleich zwei Dachterassen und, auch mit Gefahr der Wiederholung, wirklich tolle Kollegen.

Kommunikation

Prinzipiell wird Kommunikation bei Ray Sono groß geschrieben, sei es über offizielle Kanäle (wöchentliche Unit-und 1:1-Meetings, regelmäßiges Plenum) als auch über weniger formelle Kanäle wie Microsoft Teams oder regelmäßige Fragerunden (samt Mittagessen), in denen sich die Vorstände in entspannter Runde den Fragen der Mitarbeiter stellen.
Allerdings scheint es manchmal, als würden manchmal nicht alle Informationen gleich schnell oder gleich umfassend in die einzelnen Teams und Units getragen. Die Kommunikation über die verschiedenen Standorte mit wachsenden Mitarbeiterzahlen dürfte zudem eine Herausforderung für die Zukunft sein.

Gehalt/Sozialleistungen

Mein Einstiegsgehalt war als Berufseinsteiger direkt nach dem Studium in Ordnung. Mit steigenden Leistungen und wachsender Verantwortung hat sich das Gehalt allerdings nur zögerlich angepasst. Hier hätte ich mir neben der fachlichen gerne mehr monetäre Wertschätzung gewünscht.

Interessante Aufgaben

Je nach Team und Unit teilen sich die Aufgaben in "laufende Betreuung" und "klassische" Projekte. Manchmal hat man den Eindruck, dass einige Bereiche intern mehr Anerkennung finden als andere und dadurch wichtiger scheinen, dabei sind beide Bereiche gleichermaßen spannend; und mit etwas Engagement und Eigeninitiative kann man sein Profil bei Ray Sono selbst schärfen und die Aufgaben auf persönliche Interessen zuschneiden und lenken.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrGeschäftsleitung

Liebe ehemalige Kollegin!

Ich mache jetzt mal eine Ausnahme und antworte Dir direkt, gleichwohl anonym. Ich kann Dir direkt antworten, weil ich weiß, wer Du bist :). Der Zeitraum Deiner Tätigkeit bei uns und vor allem das Schoko-Croissant haben Dich verraten.

Hab Dank für Dein wohlüberlegtes, wohlwollendes und ausführliches Feedback. Alle Kritikpunkte habe ich gut verstanden. Teilweise sind diese uns bekannt und wir arbeiten mit unterschiedlicher Intensität und auch Erfolg daran. Aber wir sind am Werk. Bis auf die Sonnenbrille :).

Du bist ja aus sehr gut verständlichen Gründen weitergezogen: Masterstudium im Ausland. Das ist gut. Und sehr richtig. Im Grunde finden wir das ja toll, wenn man auch bezüglich seiner akademischen Laufbahn in Bewegung bleibt. Klug ist ja das neue Sexy. Sagt man unter jungen Leuten wohl. Bezüglich unserer Haltung zu Dir hat Dein Teamlead alles Wesentliche gesagt. In Reimform. Es war rührend. Denn es war ein Geschenk, dass wir Dich drei Jahre hatten. Und wer weiß denn, in welcher Konstellation wir wieder zusammenfinden werden. Du schreitest voran und wir auch. Dass die Menschen bei Ray Sono und Du gut zueinander passen: Den Test haben wir bestanden. Also melde Dich beizeiten. Und bis dahin bleib (werde) brav, ärgere nicht ältere Menschen, bring uns gute Noten zurück, hänge freitagnachmittags nicht gleich in Studentenkneipen ab (zumindest nicht an jedem Wochenende) und esse nicht jeden Tag vier Schoko-Croissants. Dann sollte es einigermaßen laufen.

Take care.

Tom

Irgendwo zwischen Agentur und Consulting

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2018 bei Ray Sono AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Arbeitsatmosphäre, sehr viel was einem den Arbeitstag versüßt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In manchen Bereichen eine starre Meinung. Viel Fake

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiterumfragen / GPTW Teilnahme
Image überarbeiten (Wahrnehmung als Agentur bei Kunden / potentiellen Mitarbeitern kontraproduktiv )
Konzentration auf die Verbesserung/Attraktivität des Kerngeschäft. "Feel Good" Faktor ist sehr hoch, allerdings muss die tägliche Arbeit auch spannend sein.
Engere Zusammenarbeit mit Berlin
Eigene Website überarbeiten, lange Sichtwortlisten bei Kompetenzen nicht sehr attraktiv.

Arbeitsatmosphäre

Sehr entspannt, bunt und locker (außendarstellung)
Leider sehr viele unechte Menschen mit gespielter Freundlichkeit

Image

Leider noch etwas unbekannt? In Social Media sehr aktiv.

Als Entwickler hatte ich Ray Sono selbst auch nicht auf dem Schirm.

Work-Life-Balance

Überstundenausgleich ab der 1. Minute. Teamleiter und Projektleiter ermutigen einem zur Work-Life-Balance, falls man mal etwas später noch im Büro sitzt.
Massage, Yoga, Joggen und viele andere Gesundheitsmaßnahmen.

Karriere/Weiterbildung

Kein Karrierepfad und durch flache Hierarchien wenig Möglichkeiten. Teilnahme an Messen und Schulungen. Wöchentliche Vorstellungen von Themen aus Projekten und Units.

Gehalt/Sozialleistungen

Fixes Gehalt ohne Bonussystem oder Benefits. Gehalt wird mit Agenturen verglichen, was für Consultant oder Developer Positionen nicht representativ ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Klimaschutzprojekte, Grüner Strom, ... Fehlt nur noch der elektrische Firmenwagen und die Ladestation mit Solar (was aufgrund von Denkmalschutz schwierig werden könnte).

Allerdings „Kapsel“ Espresso!

Kollegenzusammenhalt

Im Projekt bisher sehr gute Erfahrungen. Außerhalb des Projektes teilweise schwieriger.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Altersschnitt ist eher jung, aber auch Mitarbeiter die schon seit Stunde 0 dabei sind werden besonders geschätzt und manchmal auch gefeiert.

Vorgesetztenverhalten

Teamleiter nimmt sich in regelmäßigen Abständen Zeit für Feedback Gespräche.
Projektvergabe teilweise intransparent

Arbeitsbedingungen

Viele moderne Büroflächen mit Charme in denkmalgeschützten Gebäude mit funktionalen Details wie große Tafeln für Scrum/Kreative, kleine Meetingräume für spontane Telefonate die sich per iPad buchen lassen.

Große Küche(n), Dachterassen, Duschen, Frühstück, moderne Arbeitsgeräte/Laptops .. etc. Höhenverstellbare Tische ...

Sehr viele Getränke, Snacks, Obst etc. zum "Selbstkostenpreis", guter Kaffe umsonst. Die Bibliothek nicht zu vergessen, interne Chill-Out Zonen ...

Kommunikation

Super ist die interne digitale Pinnwand, die fast überall per Beamer an die Wand geworfen wird.

Viele offizielle Ankündigungen, Gruppen, Events sind über Microsoft Teams organisiert.

Allerdings relativ wenig relevante Kommunikation.

Gleichberechtigung

Sehr guter Frauenanteil in (fast) allen Positionen. Es wird viel Wert auf Diversity gelegt

Interessante Aufgaben

Schwierig. Bisher ein Ausnahmeprojekt (Produktentwicklung, Greenfield). Sonst viele Projekte mit Standard-Software (CMS).

Durch Mutterkonzern theoretisch viele spannende Optionen: Industrie 4.0, Smart Mobility etc.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Lieber unbekannte Kollege oder unbekannte Kollegin,

danke für Deine Bewertung, oder genau gesagt: danke für die Aktualisierung der Bewertung vom August 2017, für die Du Dir Zeit genommen hast. In 10 Monaten scheint sich (für Dich) einiges verändert zu haben und Du siehst ein paar Punkte etwas kritischer als zuvor. Das ist gut, weil wir so dazulernen – und soll natürlich nicht unkommentiert bleiben.

Interessante Aufgaben: Unschön zu lesen, dass dem Greenfield-Entwicklungsprojekt eher ein paar Standard-Projekte folgten und Du damit nicht happy bist. Ich hoffe, dass Du das bei Deinem Teamleiter adressiert hast. Denn es gibt natürlich viele Möglichkeiten, Deinen Arbeitstag herausfordernd zu gestalten. Beispiel: Überlege mit Deinem Team gemeinsam, wie wir für einen (Pilot)kunden mit einer neuen Technologie ganz praktisch ein Pilotprojekt starten könnten – sehr gerne auch als Forschungsprojekt im Bereich Industrie 4.0. Und wenn Dir die Vergabe der Projekte nicht transparent genug ist: ein gutes Thema für Euer nächstes Team-Meeting.

Kommunikation: Das richtige Maß an Häufigkeit und Relevanz zu finden, ist immer schwer. Was hilft: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die uns sagen, was zu viel ist und was fehlt. Vielleicht kannst Du uns ja diesbezüglich eine konkretere Rückmeldung geben – direkt mir oder gerne auch über einen unserer Feedback-Kanäle.

Karriere/Weiterbildung: Einen „Karrierepfad“ gibt es natürlich schon – er ist alleine schon Teil Deines jährlichen Mitarbeitergesprächs. Sag uns aber gerne darüber hinaus, wohin Deine Reise gehen soll, bei uns ist nichts in Stein gemeißelt.

Danke auch für Deine Verbesserungsvorschläge, die ich gerne mitnehme und an denen wir sogar bereits arbeiten: Website/Außendarstellung, Zusammenarbeit mit Berlin, Akquise neuer (spannender) Projekte. Updates dazu gerne im Snack & Chat, Plenum oder im Gespräch mit mir (wenn Du magst).

Viele Grüße
Tom

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Freelancer müssen hier aufpassen

1,5
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat im Bereich Design / Gestaltung bei Ray Sono gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Projekte an sich waren gut und viele Leute haben sich bemüht, trotz der Probleme auf der menschlichen Ebene einen guten Job zu machen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man kann sagen dass die Arten von menschlichen, sozialen und arbeitsrechtlichem Fehlverhalten die ich gesehen habe hier eher unüblich hoch sind. Bei den meisten Agenturen die ich kennengelernt habe würde man diese Art des unzivilisierten Umgangs dann doch nicht so in dieser Vehemenz finden. Es ist wohl reine Glückssache ob man bei dieser Agentur ungerecht behandelt wird oder "davonkommt", je nachdem mit wem man zu tun hat. Insgesamt wäre meine Empfehlung an andere Freelancer aber eher, keine Projekte von dieser Agentur anzunehmen, wenn möglich. Das Risiko sozial und arbeitsrechtlich bedenklich ungerecht behandelt zu werden würde ich bei dieser Agentur als hoch einstufen.

Verbesserungsvorschläge

Meiner Meinung nach fehlte eine Aufsicht der Geschäftsleitung in das moralische Verhalten der Abteilungsleitung. Bestimmte Verhaltensnormen wie zum Beispiel das Lügen geahndet wird, dass Verträge eingehalten werden etc, dürften eigentlich in der täglichen Arbeit nicht in Frage gestellt werden, sonst haben wir alle keine Grundlage mehr auf der wir miteinander umgehen können.

Arbeitsatmosphäre

Normal im vergleich zu ähnlichen Digitalagenturen. Allerdings fällt auf dass menschliches, soziales und arbeitsrechtliches Fehlverhalten hier im Vergleich zu anderen Agenturen ungewöhnlich stark nicht "von oben" geahndet wird. Dies hat meiner Erfahrung nach zu einer Art "Angstkultur" bei dieser Agentur geführt, in der Probleme nicht offen angesprochen werden. Das habe ich in der extremen Form so noch nicht bei anderen Agenturen erlebt.

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Ich gebe hier eine Negativbewertung, weil ich das interne Fehlverhalten das ich miterlebt habe als so problematisch ansehe, dass man im Grunde andere Freelancer warnen muss, entweder kein Projekt bei dieser Agentur anzunehmen, oder sich bei allem mehrfach rückzuversichern, sich nicht darauf zu verlassen dass die Verträge eingehalten werden. Weiterhin muss mann hier aufpassen, dass Verträge nicht gekündigt werden, weil man anderes gearbeitet hat als bestehende Mitarbeiter, auch wenn dies zu keinen Negativfolgen im Projekt geführt hat und der Kunde zufrieden war.

Work-Life-Balance

ich habe Mitarbeiter gesehen, die verkürzte Arbeitszeiten haben wegen Kinderbetreuung. Das ist zwar gut, diese Mitarbeiter haben dann aber aus Angst ihre Stelle zu verlieren mehr Verantwortung an sich genommen als sie erfüllen konnten. Wenn man dann als Freiberufler geholfen hat die Lücken zu füllen oder eine Aufgabe anderes gelöst hat, als es der nicht anwesende Mitarbeiter getan hätte, damit man die eigene Arbeit fertig machen kann wurde man dafür unverhältnismäßig kritisiert und Arbeit, die bei anderen Agenturen als gut bewertet wurde, wurde hier als schlecht dargestellt, was man in der Intensität die ich hier miterlebt habe meiner Meinung nach bereits als Rufmord bezeichnen kann.

Karriere/Weiterbildung

Ich kann dazu zwar nichts sagen, kann mir aber nicht vorstellen, dass in einer Arbeitsatmosphäre, in der mobbing "okay" ist, richtig gelernt oder auch "das richtige gelernt" wird. Vom fachlichen her fiel mir auf, dass teilweise mit veralteten Standards gearbeitet wurde. Ich hatte in einigen Bereichen darauf hingewiesen, aber gemerkt, dass dort keine Atmosphäre herrscht, in der die Arbeitsweise an die Anforderung angepasst wird. Es wird eher die Anforderung in die bestehende teils unangemessene Arbeitsweise "gequetscht". Hinweise auf Optimierungspotential wurde als "Kritik" verstanden. Es gab die Anforderung eine Arbeit nach genau der veralteten Arbeitsmethode umzsetzen wie es ein momentan nicht anwesender Mitarbeiter tut. Ich kann mir nicht vorstellen dass unter solchen Bedingungen wirklich effektives Lernen möglich ist.

Gehalt/Sozialleistungen

Freelancevergütung entspricht meiner Erfahrung nach dem Standard.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In Sozialbeswusstsein würde ich mit einschließen, das man ein Grundverständnis von angemessenem sozialen Verhalten bei der Arbeit hat und das zum Beispiel mobbing verfolgt und bestraft wird, oder das Verträge nicht vorzeitig beendet werden, ohne das es dafür einen konkreten Anlass gibt. Generell gab es zwar kollegialen Umgang mit einigen, aber das Fehlverhalten von einigen Key Personen im Projekt, vor allem im Bereich Projektmanagement und Teamleitung war dann doch zu extrem als dass man davon reden kann, das hier "inhouse" Sozialbewusstsein vorliegt.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe hier beide Extreme erlebt: Mitarbeiter halten selbst in Situationen zusammen, wo man gedacht hätte, dass sie sich eigentlich gegen ein von einem Mitarbeiter begangenes Mobbing hätten ausssprechen müssen (oder es getan hätten, wenn sie das Gefühl hätten, frei sprechen zu können). Gleichzeitig gibt es bei Personen die gemobbt werden keinen fairen Umgang. Sie werden schnell entfernt wobei es passieren kann, dass Projektvereinbarungen einseitig aufgekündigt werden, ohne das es dafür eine rechtmäßige Begründung oder einen unzufriedenen Kunden gibt.

Umgang mit älteren Kollegen

Wie schon oben beschrieben habe ich erlebt, das es ausgenutzt wurde, ältere Kollegen, die auch ofensichtlich fachlich kompetenter waren absichtlich Aufgaben zu geben, die sie unterfordern, das Potential nicht ausschöpfen, und auch absichtlich in eine "niedere" Position bringen sollen um "den Moment auszukosten". Das war grenzwertig moralisch und habe ich so bisher bei keiner anderen Agentur erlebt.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe miterlebt das Vorgesetzte persönliches Vergnügen daran hatten, wenn seniorigere Mitarbeiter einfache Hilfsaufgaben verrichten mussten. Sowas habe ich in der Form bisher noch nicht in anderen Agenturen erlebt und war grenzwertig. Vorgesetzte haben auch Anschuldigungen von Mitarbeitern nicht überprüft. Ich habe einen Fall von Rufmord erlebt, in dem eine Arbeitsleistung von einem Mitarbeiter als schlecht weitergleitet wurde, obwohl der Kunde zufrieden war. Der Vorgesetzte hat dies nicht nachgeprüft.

Arbeitsbedingungen

Für Freelancer entsprechend wie andere Agenturen es handhaben. Allerdings wurde hier ein Vertrag vorzeitig aufgekündigt, ohne das es dafür erkennbare Gründe gab, was vertragsrechtlich eigentlich anfechtbar gewesen wäre. Dies macht man als Freelancer natürlich nicht. Aber es bedeutet das hier Absprachen nicht eingehalten werden.

Kommunikation

Im Vergleich scheint hier die Kommunikation eher schlechter zu laufen als in Agenturen vergleichbarer Größe. Man merkt das sehr viel "Politik" dabei ist.

Gleichberechtigung

Mir fiel auf, das Verhaltensweisen "durchgehen" oder nicht geahndet werden, die objektiv betrachtet schon weit ins Mobbing hineinreichen und bei anderen Agenturen dazu führen würden, dass sich Leute beschweren. Dies hat neben dem beschriebenen erniedrigenden Verhalten gegenüber Kollegen, das grenzwertig moralisch okay ist, auch finanzielle Folgen gehabt, zum Beispiel verkürzte Aufträge entgegen der Absprache, ohne dass sich der Mitarbeiter fachlich falsch verhalten hätte . Diese Art der Aburteilung von im Grunde normalen Leistungen habe ich so noch nicht bei anderen Agenturen erlebt.

Interessante Aufgaben

Die Projekte sind im Vergleich zu denen in anderen Agenturen vergleichbar.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrGeschäftsleitung

Liebe(r) Freelancer/in,

mittlerweile haben sich die Wogen etwas geglättet. Bei uns intern. Denn wie jede Bewertung nehmen wir auch Deine Bewertung unserer Firma sehr ernst. Ich mag mich daher an dieser Stelle auch für Dein Feedback bedanken und Dir vor allem mitteilen, wie wir damit umgegangen sind.

Aufgrund Deiner sehr konkreten Unterstellungen haben wir alle denkbaren Vorfälle, die zu Deiner Bewertung geführt haben könnten, geprüft. Ergebnis: Es gab im vergangenen Jahr an unseren Standorten Berlin, Frankfurt und München Beauftragungen von über 140 Freelancern und Partnern. Bei ca. 10% der Verträge gab es Anpassungen bzgl. einer kürzeren Laufzeit. In diesen Fällen lagen die Gründe meist jedoch nicht in beteiligten Personen, sondern schlicht in der Natur des Projektgeschäftes, z.B. durch größere Terminverschiebungen seitens der Kunden. Falls es tatsächlich menschlich oder fachlich mal nicht passt, sprechen wir uns – wie bei unseren festangestellten Kollegen – aus und beenden in gegenseitigem Einvernehmen die Zusammenarbeit.
Ein arbeitsrechtliches Fehlverhalten in der von Dir unterstellten Dimension könnten wir uns nicht leisten – die vertrauensvolle Beziehung mit unseren Freelancern sichert uns dauerhaft die nötige Flexibilität, um auf Kompetenz- und Kapazitätsbedarfe unserer Kunden schnell und effektiv einzugehen.

Deine qualitative Bewertung ist sehr reflektiert geschrieben. Ich gehe also davon aus, dass Du im Sinne eines konstruktiven Miteinanders etwaige Konflikte und Unzufriedenheiten zuerst persönlich adressiert hast. Trotzdem finde ich es unglücklich, dass Du diesen Schauplatz der Rückmeldung gewählt hast, statt das Gespräch mit mir, unserer HR oder Kollegen und Kolleginnen aus unserem Partnermanagement bzw. der Freelancer-Betreuung zu suchen. Ich verstehe, dass es aus der Perspektive eines/einer Externen mitunter schwieriger sein kann, bestimmte Themen offen und ehrlich anzusprechen. Aber bisher haben wir eigentlich gemeinsam immer einen Weg gefunden, uns so auszusprechen, dass sich am Ende alle wieder gerne in die Augen schauen.
Wir machen bestimmt nicht alles richtig. Aber wir versuchen, uns stetig zu verbessern und aus Fehlern zu lernen. Auch mit unseren Projektleitern und Führungskräften sprechen wir regelmäßig zu allen relevanten Themen eines angenehmen Miteinanders (Freelancer und Partner eingeschlossen!) und gehen Hinweisen zu Mobbing und nachteiliger Behandlung wirklich gewissenhaft nach.

Ohne Deine Hinweise und Darstellung zum jetzigen Zeitpunkt entkräften zu können: Von möglichen Einzelfällen auf eine generelle „Angstkultur“ oder pauschale menschliche und soziale Defizite in der gesamten Firma zu schließen, ist mehr als gewagt.

Dass Du damit all unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freelancer und Partner, die ein erfolgreiches und wertebasiertes Miteinander vorleben, öffentlich und pauschal in dieser Vehemenz anprangerst, ist gelinde gesagt nicht in Ordnung und überschreitet eine rote Linie.

Eine Bitte: Lass uns sprechen. Über das, was wirklich falsch gelaufen ist. Auf beiden Seiten. Gerne nehme ich das dann meinerseits als Anlass, selbstkritisch etwaige Versäumnisse in dieser Stellungnahme nachzutragen. Versprochen!

Viele Grüße
Tom

Der perfekte Berufseinstieg

4,7
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Ray Sono AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die offene Art auf allen Hierarchie-Ebenen (falls man es so überhaupt nennen kann) und das gute Arbeitsklima.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aufstiegsmöglichkeiten und Gehaltssprünge sind begrenzt

Arbeitsatmosphäre

Selten eine so gute Atmosphäre erlebt

Work-Life-Balance

sehr flexible Arbeitszeiten mit Home-Office Optionen - top

Karriere/Weiterbildung

Viele interne Weiterbildungen

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt ist eher im unteren Bereich, aber die Zusatzleistungen gleichen viel aus

Kollegenzusammenhalt

Rays sind herzliche, liebe und nette Menschen - die Menschen machen meiner Meinung nach die Firma aus

Vorgesetztenverhalten

ganze nette Vorstände, die immer ein offenes Ohr haben

Arbeitsbedingungen

sehr gute IT-Ausstattung und Räumlichkeiten

Kommunikation

schnell, einfach und auf vielen Wegen möglich

Interessante Aufgaben

es wird viel Eigeninitiative gefordert - coole Projekte fliegen einem nicht in die Arme


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrGeschäftsleitung

Liebe ehemalige Kollegin oder lieber ehemaliger Kollege,

eine Bewertung wie diese bekommen wir natürlich gerne – vielen Dank!

Du zählst viele Dinge auf, die Dir hier gut gefallen – von den Arbeitszeiten, Kommunikation, IT und Räumen über Vorgesetztenverhalten bis hin zum offenen Arbeitsklima und dem erlebten positiven Wesen der Kollegen. Sie freuen sich sicherlich genauso wie ich, das zu lesen.

Zu einem „perfekten“ Berufseinstieg gehört aber auch die Erfahrung, dass eben nicht immer alles top ist – in Deinem Fall beim Thema Karriere. Du scheinst in Deiner Zeit bei uns selbst mehr erwartet zu haben und hast Dich dazu bestimmt auch mit Deinem Teamleiter ausgetauscht. Aus solchen Gesprächen lernen wir am besten, was passt und wie wir die Rahmenbedingungen für Karrieren bei Ray Sono weiter verbessern können. Egal ob in Richtung Teamlead oder fachlicher Verantwortung, die es ja auch schon für Juniors gibt.

Schade, dass Du uns trotz Deines so positiven Eindrucks verlässt. Für Deinen neuen Job wünsche ich Dir alles Gute. Vielleicht führt Dich Dein Weg ja eines Tages wieder zu uns.

Viele Grüße
Tom

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