RegioHelden GmbH | Ströer Online Marketing als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Keine gute Führungskultur, dafür ein modernes Büro

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei RegioHelden GmbH | Ströer Online Marketing in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Minimale Standards: Kaffee, Obst, Wasser vorhanden, Müsli
Lage am Feuersee
Kühldecke im Sommer und insgesamt ein modernes Büro
Freibestimmtes Arbeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sehr Vertriebs gesteuertes Unternehmen: Vorschläge / Expertise aus dem Innendienst werden dadurch teilweise übergangen um den Abschluss zu erhalten. Keine nachhaltige Kundengewinnung. Gefühlt ist man lediglich ausführende Kraft der Vertriebsmitarbeiter, die aber in der Regel (einige erfrischende Ausnahmen ausgenommen) wenig - kein Produktwissen besitzen. Vor allem auf den höheren Vertriebsebenen herrscht quasi kein Produktwissen mehr. Trotzdem wird der Großteil durchgedrückt, da der Einfluss einfach viel zu groß ist.
So langsam verschwindet zwar der StartUp-Gedanke, spiegelt sich aber trotz Übernahme durch eine AG, bspw. immer noch im Gehalt wieder.
Einstige Benefits werden durch den Mutterkonzern beschnitten oder erschwert obwohl propagiert wird noch immer eigenständig zu sein.

Verbesserungsvorschläge

Nicht nur auf altgediente Mitarbeiter als Führungskräfte setzen, sondern qualifizierte Externe für diese Posten gewinnen.
Innendienst mehr stärken. (Gehaltlich, Einfluss)
Wenigstens den Branchenstandard (Gehalt, Urlaub) schaffen oder sich an den Mutterkonzern angleichen.

Kommunikation

Regelmäßiger großer Jour-Fix bei dem die Vertriebskennzahlen vor dem Innendienst gefeiert werden. Ansonsten erfährt man für den Fachbereich sehr relevante Informationen auch schon mal als Letzter zwischen Tür und Angel.

Kollegenzusammenhalt

Leider sehr hoch. Wären die Kollegen nicht, würde es glaube ich keine/r hier so lange aushalten.

Work-Life-Balance

HomeOffice wird zwar beworben, aber nur teilweise umgesetzt bzw. sogar zurückgefahren.
Urlaubstage unter Branchenschnitt.
Interne Kernarbeitszeit in der erwartet wird anwesend zu sein. Dies ist zwar vertraglich nicht festgelegt bzw. wurde gestrichen, wird aber immer noch erwartet. Also nichts für frühe Vögel, ihr müsst sowieso bis 16:30 Uhr da bleiben.

Vorgesetztenverhalten

Führungskräfte führen alles aber nicht Ihre Mitarbeiter.
Kein wirklicher Vorgesetzter für das Team, Probleme verlaufen dadurch im Sand. Kommunikation, vor allem bei weniger angenehmen (personellen) Themen, ist unterirdisch.
Entscheidungen werden nicht oder nicht transparent gefällt.
Strategische Ausrichtungen werden nicht klar kommuniziert (Verkleinerung des Teams wurde nicht kommuniziert bzw. sogar verneint; Suche nach Führungskraft wurde stillschweigend eingestellt aber weiterhin behauptetet es läuft noch)

Interessante Aufgaben

Die Zukunft geht in Richtung standardisierter Prozesse und Abläufe. Kreativität und individuelle Kampagnen gibt es schon jetzt quasi nicht mehr. Projektarbeit wird leider nicht mehr auf alle umgelegt, sondern auf die Führung des Teams. Alle anderen arbeiten Ihre Standardaufgaben Tag für Tag ab.

Umgang mit älteren Kollegen

Ø Alter sehr jung.
"Alte" Kollegen werden gefühlt automatisch zu Führungskräften

Arbeitsbedingungen

Modernes Büro mit guter Klimatisierung.
Minimal Standards: Kaffee, Obst, Wasser
Wirkliches Pro sind die höhenverstellbaren Tische.
Ansonsten ein sehr lautes Großraumbüro ohne wirkliche Rückzugsorte.
Es gibt einen Stillarbeitsbereich, der aber auch nur durch klapprige Stellwände vom Rest abgetrennt ist. Kopfhörer sind quasi Pflicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine Kooperationen/Unterstützung/Förderung lokaler oder regionaler Unternehmen/Stiftungen/Vereine.
Gestellter Kaffee/Milch sind die billigsten am Markt obwohl es viele regionale und sogar lokale Alternativen gibt.
Obstauswahl auch im Winter sehr groß (Für manche ein Vorteil, aber für die Umwelt nicht zuträglich)

Gehalt/Sozialleistungen

Start Up Gedanke hält sich hier immer noch. Das Problem ist wohl durchaus auch auf Führungsebene bekannt, aber man kann (oder will) "leider nichts machen".
Kein Provisionierungssystem im Innendienst.
Man leistet gute Arbeit in der Kampagne und der Kundenbetreuung und der Kunde erhöht sein Budget oder kauft sogar ein zusätzliches Produkt über das Telefon. Trotzdem geht die komplette Provision an den Vertriebsmitarbeiter der in den meisten Fällen nichts damit zutun hat.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegschancen waren/sind nicht transparent. Daran wird aber gearbeitet.
Weiterbildungsmöglichkeiten im eigenen und in anderen Fachbereichen gegeben.


Arbeitsatmosphäre

Gleichberechtigung

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