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Rheinmetall
Bewertung

Spezial-Firma mit interessanten Herausforderungen in einem besonderen Umfeld

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Rheinmetall Electronics GmbH in Bremen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsbedingungen sind z. T. unannehmbar. Schade, dass die Gesamtqualität ausgerechnet an so einem Faktor scheitert.

Arbeitsatmosphäre

Hoher Leistungsdruck. Mitarbeiter werden auf Liefertermine eingeschworen, auf die selbst keinen Einfluss haben.

Kommunikation

Es gibt die übliche Organe wie Intranet und Newsletter. Dialogführung ist eher einseitig, d. h. vom Management in Richtung Belegschaft. Selten anders herum.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb von Projektteams bilden sich i. d. R. produktive Arbeitsgruppen. Zwischen unterschiedlichen Projekten gibt es selten einen Austausch.

Work-Life-Balance

Das Arbeitszeitmodell ist recht flexibel. Dank des BR konnte die 42,5-Stundenwoche weitgehend abgeschafft werden.

Vorgesetztenverhalten

Konflikte gibt es eigentlich selten. Wenn sie entstehen, werden sie entweder ausgesessen oder es wird per Hierarchie entschieden.

Interessante Aufgaben

Die Erfüllung von Lieferverpflichtungen hat stets Priorität. Das führt dazu, dass die Mitarbeiter das machen, was sie immer machen. Aufgabenwechsel sind nur dann drin, wenn es die Umstände erlauben.

Gleichberechtigung

Es gibt vereinzelt Frauen in Führungspositionen. Gezielte Fördermaßnahmen gibt es nicht.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen sind angesehen, solange ihr Know-How benötigt wird. Im Zuge einer Verjüngungskur wurden kürzlich diverse ältere Kollegen in den Ruhestand überführt, damit man stattdessen jüngere neu einstellen kann. Immerhin hat man den Betroffenen entsprechende Angebote gemacht.

Arbeitsbedingungen

Der Betrieb hat ein eher altbackenes Flair. Bürokapazitäten sind sehr rar und die Mitarbeiter müssen sich mit einem niedrigen Standard zufrieden geben. Bürocontainer sind überfüllt. Trotzdem leider kein Home-Office.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vom Unternehmen her wird umgesetzt, was rechtlich vorgegeben wird. Kein besonderes Engagement.

Gehalt/Sozialleistungen

Über das Gehalt hinaus gibt es keine geldwerten Leistungen. In schlechten Zeiten wird auch mal gerne an Zulagen gespart.

Image

Unterschwellig hat die Firma eher ein negatives Image. Freunde und andere sagen oft: "Mit deiner Qualifikation könntest du doch auch woanders arbeiten".

Karriere/Weiterbildung

Es gibt eine Vielzahl von verpflichtenden Weiterbildungen, die mit der Verteidigungsbranche zusammenhängen. Systematische Personalförderung gibt es nicht. Da muss sich jeder selbst kümmern. Der Arbeitgeber unterstützt das auch, wenn es zu seinem Vorteil ist.