RIMOWA GmbH als Arbeitgeber

  • Köln, Deutschland
  • BrancheTextil
Kein Firmenlogo hinterlegt

Aussen Hui, Innen Pfui

1,8
Nicht empfohlen
Führungskraft / Management

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Produkt und die Liebe die die Arbeiter / innen hinein stecken.

Arbeitsatmosphäre

Viele Teile der Arbeitsatmosphäre muss man sich natürlich selber schaffen, wie überall. Aber eine derart von Politik und getratsche durchsetzte Firma habe ich noch nie erlebt! Der Flurfunk ist sehr sehr stark und entsprechend schädlich für die Atmosphäre. Oft bewahrheiten sich die schlechten Nachrichten was für sehr wenig Vertrauen sorgt. Ebenso werden unangenehme Entscheidungen schlecht, halbherzig und nebenbei von der Geschäftsführung kommuniziert. Am besten ist, man schafft sich seine Insel.

Kommunikation

Wie oben erwähnt wird schlecht kommuniziert. Es gibt zwar eine Stelle die in den Betrieb kommunizieren soll, die ist aber genau so wie viele andere Stellen und deren Stelleninhaber mit Politik beschäftigt. Da wird nur halbherzig kommuniziert. Es sollte ein Onboarding geben was am Ende nur für eine noch größere Kluft zwischen Verwaltung und Produktion gesorgt hat. Man hat Erfolgreich aus einer Zwei-Klassen-Gesellschaft eine Drei-Klassen-Gesellschaft gemacht: Verwaltung in Paris - Verwaltung in Köln - Produktion in Köln. Das die Männer und Frauen in Köln dafür sorgen das es überhaupt was zu verkaufen wird hat man unterdessen vergessen

Kollegenzusammenhalt

Wie unter Kommunikation schon erwähnt: 3-Klassen-Gesellschaft. Ws in Paris passiert erfährt man in Köln nicht. Offenbar wird dort hoher Druck ausgeübt der dann 1:1 in Köln weitergegeben wird: und natürlich von oben nach unten. Dabei versteht es das obere Management hervorragend sich hinter den Team-Managern zu verstecken. Man lasst die Produktionsleiter und den Stab in Köln mit seinen Problemen alleine. Gibt es dann doch Widerstand ist man knallhart und zieht sein Ding durch denn schließlich will man ja wieder gerne nach Paris fahren und Politik machen und gute Zahlen abliefern. Fazit: das obere Management sagt zwar das es Dankbar für die Arbeit ist, weiß aber NICHT wer die Arbeit tatsächlich erledigt. Die Kollegen in der Produktion halten dagagen zusammen. Eben eine Reaktion auf den Druck der weitergegeben wird.

Work-Life-Balance

Viele viele Kollegen haben übermäßig viele Überstunden und bekommen keine Gelegenheit diese abzubauen.

Vorgesetztenverhalten

Mal so mal so:der ein oder andere pflegt seine Mitarbeiter wo er kann. Aber gerade das obere m
Management ist so sehr mit Politik beschäftigt das das eigene Verhalten darunter leidet. Unter dem Verhalten leiden auch einige Kollegen. Depressionen (Burn-Out) und totale Überarbeitung sind keine Seltenheit und tatsächlich Sichtbar. Heulende Kolleginnen und Kollegen habe ich leider mehr wie nur einmal erlebt.

Interessante Aufgaben

Eher selten. Es gibt ein Produkt das sich sehr langsam verändert da es Erfolgreich ist.

Gleichberechtigung

Hier ist man keine Ausnahmeerscheinung sondern offen. Mehr aber auch nicht. Standard in anderen Unternehmen.

Umgang mit älteren Kollegen

Das mittlere Management nimmt Rücksicht, deren Erklärungen gegenüber den fordernden werden abgetan als Blödsinn!

Arbeitsbedingungen

Die Klimatischen Bedingungen sind schlecht, gerade im Sommer. Im Winter morgens zu kalt und Mittags wieder zu warm. Die Kollegen arbeiten morgens in der Jacke und Mittags im T-Shirt. Im Sommer morgens schon im T-Shirt und schon mit Klimaanlage. Die Klimaanlage gab es dieses Jahr zum ersten mal, leider nicht ausreichend dimensioniert! Scheinbar eine Kostenfrage.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Standardentsorgung wie in anderen Betrieben auch. Allerdings werden Bauteile in Asien statt in Europa besorgt! Die CO2 Bilanz dürfte unterirdisch sein! Es sollen immer mehr Teile in Asien beschafft werden um die Kosten zu senken!

Gehalt/Sozialleistungen

Nach mehr Gehalt zu fragen kann man immer, aber auch immer bekommt man die gleiche Antwort: NEIN. Man solle froh sein im Unternehmen zu arbeiten. Die Argumente gegen eine Lohn/Gehaltserhöhung sind teilweise Lachhaft. Kollegen die nach 10 Jahren das erste mal fragen werden genau so abgekanzelt wie alle anderen. Ob nun Argument vorliegen oder nicht. Man hält sich an den sehr sehr schwachen Tarifvertrag des Tarifverbundes der Koffer und Lederwaren-Industrie.

Image

Super Image durch gutes Marketing und ein Top-Standing am Markt.

Karriere/Weiterbildung

Ohne Studium und ohne die richtigen Verbindungen in der Firma bleibt man hier an seiner Stelle kleben. Sicher. Es kommt nie darauf an was man kann sondern was man mit dem richtigen "bespricht". Wenn Mann oder Frau dann noch OHNE eine höhere Gehaltsforderung auf eine "bessere" Stele wollen: um so besser. Das ganze hat Methode und zielt nur darauf das Lohn und Gehaltsgefüge "kurz" / "klein" zu halten. Denn so bleibt natürlich mehr übrig.