RKH Kliniken als Arbeitgeber

RKH Kliniken

Gut funktionierende Teams wurden in den letzten Jahren zerrissen und zu Grunde gerichtet. Traurige Entwicklung!

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Klinikum Ludwigsburg in Ludwigsburg gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Besucherstopp, Trennung von Corona- und Nicht-Corona-Patienten. Tägliche Information über die aktuelle Situation.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Personen stehen auf Bildern in der Öffentlichkeit zu eng beieinander, halten den Sicherheitsabstand nicht ein. Verwaltungsmitarbeiter und Geschäftsführer tragen FFP-Maske auf Stationsbildern, die Mitarbeiter an der Basis haben keine FFP-Maske an. Macht keinen guten Eindruck in der Öffentlichkeit.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Gar nicht.

Arbeitsatmosphäre

Schlechte Zusammenarbeit mit allen Berufsgruppen. Alle sind nur noch genervt, gereizt, gestresst, überlastet, vergreifen sich immer öfter im Ton und helfen sich gegenseitig nicht mehr. Kein gutes Miteinander mehr vorhanden. Das weniger werdende Personal soll immer noch mehr arbeiten. Viele sind psychisch und physisch am Ende und suchen sich eine andere Arbeit, bevor sie Burnout bekommen.

Kollegenzusammenhalt

Viele lästern hinter dem Rücken der Anderen. Ehrlichkeit ist was anderes. Manche denken, sie wissen alles besser und geben anderen keine Chance, ihr können zu zeigen. Durch die schlechten Bedingungen sind viele nur noch gefrustet, was sich leider oft negativ auf den Kollegenzusammenhalt auswirkt.

Vorgesetztenverhalten

Für eigene Krankenhausmitarbeiter wird nix gemacht, damit sie bleiben. Die vielen Zeitarbeiter auf den Stationen, sind für das Krankenhaus eigentlich nicht wirtschaftlich. Die Vorgesetzten drücken sich vor der Verantwortung, sind telefonisch nicht mehr zu erreichen und scheinen sich für die schlechten Arbeitsbedingungen nicht zu interessieren. Kein Wunder, dass keiner mehr bleibt und alle gehen. Bei Krankheitsausfällen sollen sich die Mitarbeiter auch noch um Ersatzpersonal kümmern, obwohl es nicht in der Stellenbeschreibung steht, wenn die Teamleitungen frei haben oder im Urlaub sind. Oft zählen Anerkennungspraktikanten oder Zeitarbeiter als 2. Kraft auf dem Dienstplan. Leider sind sie oft der deutschen Sprache nicht mächtig und somit keine Hilfe. Die Vorgesetzten Treffen Entscheidungen, ohne die Mitarbeiter miteinzubeziehen. Vor ein paar Jahren gab es noch gut funktionierende und feste Teams, welche leider durch strukturelle Veränderungen der Vorgesetzten zerrissen wurden. Es ist eine traurige Entwicklung, wenn man so beobachtet, wie die letzten Jahre alles was funktioniert hat, zu Grunde gerichtet wurde.

Gleichberechtigung

Beim zusätzlichen Leistungsentgeld oft keine empathische Bewertung. Stattdessen sollte es wieder Urlaubsgeld geben, das wäre gerechter für alle.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden eingestellt, müssen die gleiche Arbeit verrichten, wie die Jüngeren. Leider werden körperliche Einschränkungen oft nicht berücksichtigt und sie sollen genauso alleine auf der Station arbeiten, obwohl sie eh schon kaputt sind. Eine andere Arbeit im Unternehmen wird Mitarbeitern, die ihre aktuelle Arbeit nicht mehr ausüben können nur sehr selten angeboten. Kann man bei längerem Krankheitsausfall die Arbeit nicht mehr ausüben, wird man eh abgeschrieben. Nur solange man arbeiten kann und sich kaputt macht, ist man gut.

Arbeitsbedingungen

3-Bett-Zimmer, wenig Platz in den Zimmern. Zimmer werden stationsweise umgebaut. TV-Anlagen veraltet, man ist oft die ganze Schicht überwiegend mit nicht funktionierenden TV beschäftigt.

Image

Es wird versucht, das Klinikum in der Öffentlichkeit positiv darzustellen. Die Realität sieht leider anders aus.

Arbeitgeber-Kommentar

justina.czaja@rkh-kliniken.de, Assistenz Direktor Personal & Arbeit
justina.czaja@rkh-kliniken.deAssistenz Direktor Personal & Arbeit

Sehr geehrte/r ehemalige/r Mitarbeiter/in,

vielen Dank für die offenen Worte.
Gefreut hat uns die Anerkennung zu unseren Coronainterventionen - herzlichen Dank dafür.
Wahrgenommen haben wir aber selbstverständlich auch ihre Kritik an der, aus ihrer Sicht, nicht sichtbaren Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung.
Gerne würden wir ihnen die Vielzahl an Maßnahmen, die unser Unternehmen in den letzten Jahren zur Umsetzung gebracht hat, in einem persönlichen Gespräch mitteilen und von ihnen weitere Anregungen aufnehmen.
Wir laden sie herzlich zu einem persönlichen Gespräch ein indem auch alle weiteren, aus ihrer Sicht, kritikwürdigen Punkte angesprochen werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Silvia Hooks
Direktorin für Pflege- und
Prozessmanagement
-63000
silvia.hooks@rkh-kliniken.de
oder
Sekretariat:
-63002