Trotz dieser Schwierigkeiten bleibt Rodday als Unternehmen attraktiv. Es gibt viele talentierte und engagierte Kolleginnen und Kollegen, die hervorragende Arbeit leisten. Dennoch wäre es wünschenswert, dass das Unternehmen gerade im Bereich der Führungskraftentwicklung stärker an sich arbeitet, um das volle Potenzial auszuschöpfen und eine faire, respektvolle Arbeitsatmosphäre für alle zu schaffen. Ich würde jedem, der in Erwägung zieht, sich zu bewerben, raten, genau hinzuschauen, wie das Team geführt wird. Denn letztlich hängt das Arbeitsklima und die eigene Zufriedenheit stark von ...
"Ich empfehle dem Unternehmen dringend, hinter die Fassade der aktuellen Führungskultur zu schauen. Das größte Risiko für das Unternehmen liegt nicht in den Aufgaben, nicht im Markt und nicht in den Mitarbeitenden – es liegt in der Art von Führungsverhalten, das momentan intern weitergegeben und als ‚Standard‘ vermittelt wird. Wenn unausgesprochene Anforderungen, manipulative Muster, Selbstinszenierung und Ungleichbehandlung als legitime Führungsinstrumente weitervererbt werden, entsteht eine Spirale, die Motivation zerstört und langfristig Talente vertreibt. Diese Dynamik ist nicht selbstkorrigierend – sie wächst. ...
Arbeitskleidung- als neuer MA wird man nur sehr schlecht ausgestattet. Work-Life-Balance: ist nicht möglich, wer viel Provision möchte und dadurch gutes Gehalt kommt nicht herum 50h pro Woche zu arbeiten. Führungskräfte: häufig nicht geeignet Teams zu führen, Treffen tgl. gegensätzliche Aussagen weil Informationen von unterschiedlichen Stellen übemittelt werden.
-Dass man, bei Problemen mit der Führungskraft nicht weiterkommt und allein dasteht. Selbst von deren Vorgesetzter wird man abgeblockt und weggeschickt. Man hat keine Chance. - Dass man, wenn langjährige Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, nicht mal hinterfragt was der Beweggrund ist. Hieraus könnte der AG auch etwas "mitnehmen" und evtl. etwas ändern. Es vermittelt so leider das Gefühl, dass man egal war/ist.
Aber solange im Innendienst die falschen Personen an der Macht sind, werden die richtigen Menschen weiterhin gehen. Und das ist ehrlich gesagt das Traurigste an der ganzen Geschichte. Die falsche Führung kann selbst den besten Job zur Belastung machen.
Zu 99 % ist Rodday wirklich einer der besten Arbeitgeber, für die ich je gearbeitet habe. Die Werte, die das Unternehmen lebt – Qualität, Loyalität und gegenseitiger Respekt – sprechen für sich. Hier geht es nicht um leere Worte, sondern um echte Haltung und gelebte Unternehmenskultur. Der einzige Punkt, bei dem ich mir eine Verbesserung wünsche, betrifft das Grundgehalt. Eine Anpassung an die aktuellen Lebenshaltungskosten wäre ein starkes Zeichen der Wertschätzung gegenüber allen Mitarbeitenden und würde die bereits hervorragende Arbeitsumgebung ...
Auch mal "kleinen" Mitarbeitern Gehör schenken, wenn es z.B. mit der Führungskraft Probleme gibt. Hier wird man zwar scheinbar angehört, aber ändern tut sich leider nichts. So werden immer mehr Mitarbeiter kündigen. Man hat das Gefühl allein dazustehen mit den Problemen, deshalb spricht man mit Kollegen, was aber auch verboten ist. Dies betrifft das Rezept-und Abrechnungsmanagement. In anderen Abteilungen z.B. Auftragsmanagement besteht dieses Problem nicht.
Wenn CRM gewünscht, kauft alles ein und stiehlt uns nicht die Zeit mit diesem Blödsinn, neuerdings dauert eine Akquise eine Stunde Zeit, in der Zeit könnte ich effektiv Umsatz einfahren, welcher auch messbar wäre.
Es wird viel neues schnell hintereinander und teils übereielt eingeführt. Etwas mehr bedacht und mit größeren Abständen würde die Effektivität steigern.
Langsam gehöre ich auch zu den älteren Eisen wenn ich so sehe wie viele Mittzwanziger bei Rodday anfangen. Ich warte noch auf den Tag, an dem mich einer der Jüngeren wegen meines Alters anders behandelt. Das wird ein spaßiges Ereignis :-D
Was Mitarbeitende noch über Umgang mit älteren Kollegen sagen?
Am schlechtesten bewertet: Work-Life-Balance
3,9
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Rodday Wundmanagement ist Work-Life-Balance mit 3,9 Punkten (basierend auf 107 Bewertungen).
Ich bin im Außendienst tätig, und die Work-Life-Balance ist von Tag zu Tag unterschiedlich. An manchen Tagen passt sie sehr gut, an anderen ist sie etwas schwieriger einzuhalten. Das liegt jedoch weniger am Unternehmen selbst – Rodday achtet grundsätzlich darauf, dass man seine regulären Stunden arbeitet und nicht dauerhaft überlastet wird. Überstunden fallen in meinem Bereich dennoch an, was auch mit der Eigenverantwortung in der Terminplanung zusammenhängt. Ich plane meinen Kalender selbst und übernehme selbstverständlich auch Neuaufnahmen, wenn sie anstehen. ...
Die Work-Life-Balance war in der täglichen Praxis leider kaum ein Thema. Überstunden wurden oft einfach hingenommen – auch wenn sie regelmäßig und offensichtlich notwendig waren, wurde das weder anerkannt noch offen thematisiert. Ein wertschätzender Umgang mit der Zeit der Mitarbeitenden hat schlicht gefehlt. Besonders frustrierend war, dass wir die aufgebauten Überstunden gezwungenermaßen an Tagen abbauen mussten, die uns persönlich kaum etwas gebracht haben – oft ungünstig gelegen und nicht im Sinne einer echten Erholung. Wer engagiert war und mehr geleistet ...
Teamleiterabhängig. Prinzipiell kann man durchaus 12 std tgl. Arbeiten ohne das man darauf hingewiesen wird langsamer zu machen. Der Umsatz steht vor dem Mitarbeiter. Man darf sich gerne dumm und dämlich arbeiten. Die Arbeitszeit wird über den Kalender geführt, der wird von mehreren Seiten kontrolliert und muss aufs kleinste Detail stimmen.
Was Mitarbeitende noch über Work-Life-Balance sagen?
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
4,2
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 4,2 Punkten bewertet (basierend auf 67 Bewertungen).
Die Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung und Karriere bei Rodday sind grundsätzlich vorhanden. Allerdings zeigt sich im Arbeitsalltag oft, dass der individuelle Aufstieg maßgeblich von der Einschätzung durch die Teamleitung abhängt. Auch wenn du fachlich kompetent bist und Engagement mitbringst, wirst du – so habe ich es persönlich erlebt – nur so weit kommen, wie du von deiner Führung als wertvoll und förderungswürdig erachtet wirst. Es bedarf einer offenen und unterstützenden Führung, die nicht nur auf Qualifikationen, sondern auch auf die ...
Im Außendienst gibt es gute Möglichkeiten. Der Innendienst hingegen darf sich im Jahr 2-3 Seminare im Jahr aussuchen. Das sind aber jedes Jahr die gleichen. Wenn man sich extern weiterbilden will, wird so lange auf Rückmeldung gewartet, dass man es dann auf eigene Faust angeht.
Zum Thema Karriere kann ich persönlich noch nicht allzu viel sagen. Allerdings fällt positiv auf, dass auch jüngere Mitarbeitende bereits in Teamleitungspositionen tätig sind. Das zeigt, dass Entwicklung und Aufstieg bei ROLLER tatsächlich möglich sind. Man erkennt, dass das Unternehmen Potenziale fördert und engagierte Mitarbeitende die Chance haben, sich weiterzuentwickeln.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Rodday Wundmanagement wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 4,4 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Gesundheit/Soziales/Pflege schneidet Rodday Wundmanagement besser ab als der Durchschnitt (3,5 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 70% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Rodday Wundmanagement als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 260 Bewertungen schätzen 74% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 128 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Rodday Wundmanagement als eher modern.