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Sachverständigenbüro Anke Stoll (Immobilienbewertung)als Arbeitgeber

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Sachverständigenbüro Anke Stoll (Immobilienbewertung) Erfahrungsbericht

  • 03.Sep. 2016 (Geändert am 23.Mai 2018)
  • Mitarbeiter

Nicht empfehlenswert - im Kern ohne jede Kultur.

1,00

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre habe ich leider als ... und ... empfunden. Aus persönlicher Erfahrung kann ich die Negativbewertungen nachvollziehen und bestätigen. Mitarbeiter, die aus Frust, Ärger und Enttäuschung kündigen, geben ehrlicherweise auch negative Bewertungen ab und empfehlen den Arbeitgeber aus guten Gründen nicht weiter.

Vorgesetztenverhalten

Bis zur Einstellung freundlich. Danach unterschwellig genervt, gestresst und ab Kündigungszeitpunkt unsachlich und unprofessionell.

Kollegenzusammenhalt

Es gab nach meinem Erleben einen teilweise respektlosen, intriganten Umgang. Einige unaufrichtige, einzig auf den eigenen Vorteil und das Wohlwollen der Vorgesetzten bedachte Kollegen zersetzten und "spalteten" das Team - das war sehr schade. Das habe ich sehr unangenehm und als negativ für die Arbeitsatmosphäre wahrgenommen. Nirgends habe ich bislang soviel unterschwellige Mißgunst erlebt.

Interessante Aufgaben

Leider keine Besichtigungstermine für die Angestellten. Aus der Arbeit selber erwuchs kein Spaß, die interessanten Aufgabenteile wurden ausschließlich durch die Vorgesetzten wahrgenommen. Die Ausarbeitung erfolgte nach genauesten Vorgaben ohne Eigenverantwortung selbst bei erfahrenen Kollegen.

Kommunikation

Deutlich verbesserungswürdig. Die meisten Kollegen haben lieber nicht ausgeholfen, sondern waren darauf bedacht, ihre eigenen Aufgaben in der vorgegebenen Zeit zu schaffen. Die Vorgesetzten waren oft nicht erreichbar (funktioniert anderswo reibungslos, wenn man es sinnvoller organisiert), die Kommunikation war häufig kompliziert, aber ein deutlich überdurchschnittliches Kontrollbestreben allgegenwärtig. Mit ein Grund, sich rasch umzuorientieren.

Umgang mit älteren Kollegen

Eher junges Team. Arbeitswillig, aber teilweise wenig soziale Kompetenz. 1-2 ältere Kollegen mit mehr Lebenserfahrung und eingezogenen Ellenbogen wären gut fürs Team gewesen.

Karriere / Weiterbildung

Weiterbildung hat gar nicht stattgefunden. Schade. Zu teuer? Regelmäßig stand die Erledigung der Arbeit im Vordergrund, Fortbildung musste warten... Andere Arbeitgeber wertschätzen ihre Mitarbeiter und investieren in deren Förderung, um von der win-win-Situation zu profitieren.

Gehalt / Sozialleistungen

Unter- bis durchschnittliche Bezahlung. Trotz langwieriger Gehaltsverhandlungen im Vorfeld im Vergleich zu vergleichbaren Arbeitgebern unterdurchschnittlich. Zusatzzahlungen oder gar Freizeitausgleich habe ich persönlich bei niemandem erlebt. Von einer überdurchschnittlichen Honorierung kann m. E. keine Rede sein - auch nicht für motivierte Mitarbeiter. Arbeitszeit und Entlohnung passen hier nicht zusammen.

Arbeitsbedingungen

Durchschnittlich. Arbeitstools teilweise selbstentwickelt, m. E. leider ungeschickt umgesetzt, unübersichtlich und fehleranfällig, die Einarbeitung damit unnötig langwierig.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Ernsthaftes Umwelt- oder Sozialbewußtsein im Ergebnis nicht erkennbar. Z. B. das mehr- und doppelseitige Drucken nur in s/w war häufig wenig zweckmäßig und ging an einem sinnvollen unterstützenswertem Umweltgedanken vorbei.

Work-Life-Balance

Unbezahlte Überstunden wurden erwartet. Keine work-life-balance erkennbar. Auf dem Papier zugesichert, in der Praxis wurde regelmäßig der Vorrang der Büroangelegenheiten gegenüber privaten Erfordernissen erwartet und eingefordert. Ich persönlich habe etliche Überstunden gemacht und kein Problem mit viel Arbeit, aber eine gewisse langfristige Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Privatleben trägt sicher zur Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers bei. Andere Arbeitgeber wissen das.

Image

Negatives Image hinsichtlich "professioneller Arbeitsweise" wurde mir mehrfach durch Außenstehende signalisiert. Eine gute Arbeitsatmosphäre und menschliche Wertschätzung habe ich vergeblich gesucht. Die Fachkompetenz war durchschnittlich. Nach meinem Erleben blickt kein ehemaliger Mitarbeiter positiv zurück, das ist ein Armutszeugnis und sollte ernsthaft zu denken geben.

Verbesserungsvorschläge

  • Es mangelt an Offenheit, Fairness, Umgang auf Augenhöhe und Ehrlichkeit gegenüber den Arbeitnehmern. Eine aufrichtige Wertschätzung der Mitarbeiter wäre sinnvoll, mehr Eigenverantwortung für die Mitarbeiter und weniger Kontrollzwang gegenüber diesen ebenfalls sehr wünschenswert. Ehrliche (!) und offene (!) Kommunikation sollte - auch menschlich - im übrigen eigentlich selbstverständlich sein.

Pro

...nur den ersten Eindruck.

Contra

...den 2. Eindruck. Als Sachverständiger für Immobilienbewertung würde ich mich im Nachhinein und in jeder Hinsicht - Professionalität, Fachkompetenz, Bezahlung, soziale Benfits, Spaß an der Arbeit, Weiterbildungsmöglichkeiten, übertragene Aufgaben, menschlicher Umgang, work-life-balance, Eigenverantwortlichkeit - zukünftig immer für andere Arbeitgeber entscheiden.
Leider negativster Arbeitgeber in der gesamten Berufslaufbahn. Die hohe Fluktuation ist nachvollziehbar.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

gute Verkehrsanbindung wird geboten
  • Firma
    Sachverständigenbüro Anke Stoll (Immobilienbewertung)
  • Stadt
    Hamburg
  • Jobstatus
    Ex-Job seit 2014
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in