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Zuletzt aktualisiert am 19.10.2026
Die Serviceplan Group SE & Co. KG erhält ein neutrales Gesamturteil. Am stärksten prägen die Arbeitsatmosphäre, die Work-Life-Balance sowie Gehalt und Kommunikation dieses Bild. Die Stimmung im Unternehmen ist gespalten: Während einige Bewertungen eine offene, kollegiale Teamkultur loben, berichten viele andere von einer zunehmend angespannten Atmosphäre, die durch Entlassungswellen, steigende Arbeitslasten und fehlendes Vertrauen entstanden ist. Der Kollegenzusammenhalt gilt dabei oft als einziger verlässlicher Lichtblick und als Hauptgrund, warum manche Mitarbeiter:innen überhaupt bleiben.
Die Work-Life-Balance wird kritisch bewertet: Unbezahlte Überstunden, Personalmangel und fehlende Kompensation prägen den Alltag. Auch die Vergütung liegt nach Ansicht vieler Bewertender unter dem Branchenschnitt, Gehaltsverhan...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Serviceplan Group SE & Co. KG wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Einerseits loben einige Bewertungen die offene, transparente Kommunikation innerhalb der Teams sowie ein angenehmes, internationales Arbeitsumfeld. Das Unternehmensgebäude gilt einigen als eines der schönsten Büros in München. Andererseits kritisieren viele Nutzer:innen einen spürbaren Stimmungsverfall, der mit Umstrukturierungen, steigenden Arbeitslasten und fehlendem Ersatz für ausgeschiedene Kolleg:innen zusammenhängt. Dabei wird die Atmosphäre als abhängig vom jeweiligen Team oder der Abteilung beschrieben.
Ein weiterer kritischer Punkt betrifft die Jobsicherheit: Überraschende Kündigungen und finanzielle Einsparungen verunsichern die Belegschaft erheblich. Einige Bewertungen schildern eine Atmosphäre geprägt von Druck, Misstrauen und fehlender Wertschätzung seitens des Managements, während direkte Kolleg:innen den Arbeitsalltag erträglicher machen. Diese Diskrepanz zwischen dem kollegialen Miteinander auf Teamebene und dem Führungsverhalten zieht sich durch mehrere Bewertungen.
Die Work-Life-Balance bei der Serviceplan Group SE & Co. KG wird von vielen Nutzer:innen kritisch bewertet. Unbezahlte Überstunden stehen im Mittelpunkt zahlreicher Bewertungen: Kleine Teams und eine hohe Projektlast führen laut einigen Nutzer:innen dazu, dass echte Erholung kaum möglich ist. Auch die Homeoffice-Regelungen stoßen auf Kritik – sie variieren je nach Abteilung stark, und Teilzeit sowie mobiles Arbeiten werden von einigen Vorgesetzten offenbar als mangelndes Engagement gewertet. Hinzu kommt, dass versprochene Flexibilität im Arbeitsalltag nicht immer eingelöst wird. Typische Agenturkultur mit vertrauensbasierten, aber unbezahlten Mehrstunden verstärkt diesen Eindruck. Wenige Nutzer:innen berichten hingegen von positiven Erfahrungen, etwa durch Sonderurlaubsregelungen oder der Möglichkeit, ortsunabhängig zu arbeiten. Die Workload schwankt zudem abhängig von Kunden und Jahreszeit, was für Eltern laut einigen Bewertungen besonders schwer vereinbar ist.
Die Gehalts- und Sozialleistungssituation bei der Serviceplan Group SE & Co. KG wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist, dass die Gehälter unterhalb des Branchendurchschnitts liegen und Gehaltserhöhungen kaum erreichbar sind – Verhandlungen ziehen sich oft über Jahre hin, ohne greifbare Ergebnisse. Einige Bewertungen beschreiben, dass Leistung bei der Vergütung keine Rolle spielt und stattdessen allein die Betriebszugehörigkeit zählt. Unbezahlte Überstunden gelten laut wenigen Bewertungen als selbstverständlich, und Inflationsanpassungen fehlen. Besonders Berufseinsteiger:innen und Werkstudierende sehen sich mit unangemessen niedrigen Löhnen konfrontiert.
Auch der CICC-Jahresbonus sorgt für Kritik: Er wird als intransparent und ungerecht verteilt wahrgenommen. Wenige Nutzer:innen äußern sich positiver und empfinden das Gehalt als akzeptabel oder verhandelbar. Die Mehrheit jedoch sieht dringenden Handlungsbedarf, da die Vergütung trotz hoher Unternehmensgewinne nicht mit der Verantwortung und dem geleisteten Aufwand Schritt hält.
Die Kommunikation bei der Serviceplan Group SE & Co. KG wird von vielen Nutzer:innen kritisch bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist das Führungsverhalten: Management-Kommunikation gilt als autoritär und auf das Nötigste beschränkt, während Lob kaum ausgesprochen und Kritik direkt kommuniziert wird, ohne vorher einzugreifen. Entscheidungen und Unternehmensinformationen – etwa zu Entlassungen, Zielen oder der wirtschaftlichen Lage – erreichen Mitarbeiter:innen oft zu spät, unvollständig oder gar nicht. Besonders hervorgehoben wird die Diskrepanz zwischen dem nach außen kommunizierten Selbstbild als „House of Communication" und der intern erlebten Intransparenz. Ehrliche Meinungsäußerungen werden laut einigen Bewertungen nicht gefördert, sondern eher sanktioniert. Auf Team-Ebene fällt das Bild etwas differenzierter aus: Wenige Nutzer:innen berichten von offenem und respektvollem Austausch unter Kolleg:innen, jedoch hängt die Qualität der Kommunikation stark vom jeweiligen Teamlead ab.
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