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SanData 
IT-Gruppe
Bewertung

Unschlüssige Handlungen

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei SanData IT-Gruppe in Deutschland gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Ich empfand gut, das ich gegenüber dem Kunden, ehrlich, Loyal und zielstrebig meine Leistung hervorbringen durfte. Es lag immer in meinem ermessen trotz unvorhergesehener Umstände am Ende des Tages meine Aufgaben erledigt und mein Ziel erreicht zu haben. Auch einigen Mitarbeitern danke ich für ihre herzliche Art in teils sehr schwarzen Momenten. Der Humor bleibt unvergessen. Ich werde einige positive Eigenschaften aus dieser Zeit mit in die neue Herausforderung mitnehmen aber vieles auch verdrängen.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Die Art der Behandlung vor allem (der letzten 2 Monate) empfand ich als sehr verstörend und sogar herablassend. Der Druckaufbau sehr missachtend und die Handlungen weiterhin im Unklaren.
Ich kann bis heute keine Worte, noch Gründe für eine derartige Eskalation finden, da zu keinem Zeitpunkt ein würdiger Kommunikationsweg gesucht wurde, weswegen mir zwar der Abschied leichter fallen wird, aber diese Situation eben auch für immer unbeantwortet bleibt. Es hat nie auf eine solche Handhabung hingedeutet.
Das Leitbild verweißt auf offene Türen sowie Zuverlässigkeit gepaart mit Wertschätzung jedes einzelnen, aber genau daran mangelt es im Endeffekt. Es wurde keine Rücksicht genommen, oder versucht nach Philosophie auf die Situation zu reagieren und klärend entgegenzuwirken. Vielmehr meidet man seid dem sogar den Kontakt und wird links liegen gelassen.
Aber sei es drum...
Auf Vorgesetzte hierbei zu zählen, ist absolut Wertlos und kann getrost vergessen werden. Bevor es irgendwo ankommt, wurde es bereits vergessen oder halbherzig wiedergegeben. Bedeutet aber schlussfolgernd auch das man sich allein gelassen fühlte. Das muss man mögen! Für mich 3 Jahre welche ich erst einmal sortieren muss um beim neuen Arbeitgeber wieder voller Elan starten zu können. Ich bin froh das es für mich zeitiger Endete als ich es mir selbst auf die Agenda und als Ziel gesetzt hatte.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Als Arbeitgeber sollte man bei bestimmten Interaktionen welche innerhalb kürzester Zeit vorkamen, hinterfragen was da eigentlich vonstatten geht, nicht nur stur agieren und dem zustimmen, was irgendjemand versucht zu erwirken. Ein klärendes Gespräch hätte so manche Unwahrheit hervorgebracht und wohlmöglich anders dargestellt als kommuniziert. Es ist immer leicht jemanden schlecht hervorzuheben und geleistetes zu vergessen.
Gerade im IT-Bereich und unter Beachtung eines Teams von wenigen Personen wäre der familiäre Umgang, die Hilfe untereinander sowie gewisse Strukturen wünschenswert gewesen. Das ständige mit dem Finger zeigen, Wahrheiten unterdrücken, klein halten und die fehlende Führungsverantwortung, führte dazu dass nach außen immer ein Bild zum Vorschein kam, welches nicht hätte sein müssen und man auch ein gewisses Abstandsgefühl hegte.
Zu viele Köche verderben den Brei.
Unstimmigkeiten an der Tagesordnung und das bereits bei Vorgesetzten , Absprachen welche einfach mal vergessen wurden, Anschaffungen die kurzerhand wieder still gelegt wurden und viele weitere Situationen in welchen man sich dachte, das gibt es doch nicht. Aber man wurde eines besseren belehrt und es gab diese doch.
- versucht auf die junge Generation zu setzen und gebt ihnen eine Möglichkeit sich mit der Firma zu identifizieren. Qualifiziert sie und haltet sie nicht am Leinenende. Fördern und nicht nur Fordern.
- Schulungen deutlich ausbauen und mittels Prüfung im Alltag hervorheben. Mitarbeiter sollten auch Vorschläge ernsthaft übermitteln können ohne das diese einfach verschwinden und verschwiegen werden. Motivation, Wertschätzung und Ehrlichkeit dem anderen gegenüber. Vielleicht sollte man auch erwägen, das Vorgesetzte auch bewertet werden müssen. Da würden sicherlich einige richtig aufwachen.
- manche Positionen bzw. deren Sinnhaftigkeit sollte man eventuell nochmals überdenken. Nicht viel, hilft viel! Manchmal hatte man das Gefühl das in der Entscheidungsebene so viele verschiedene Stellen waren, das man irgendwann aufhörte nach einer Antwort zu suchen, da am Ende trotzdem keiner Verantwortlich für etwas sein wollte. Hierbei sollte verbindlich einheitlich gehandelt werden und die Bringpflicht umgesetzt werden.
- Vielleicht gelingt es dem Unternehmen in Zukunft auf vorhandene Signale durch MA zielstrebiger zu reagieren und man schafft es dadurch die jüngere Generation von ihrer positiven Kultur zu überzeugen und langfristig zu halten.
- Verteilung der Aufgaben in einem Team prozentual auf die komplette Mannschaft aufzuteilen. Bei uns gab es davon ausreichend und immer wieder Situation welche danach vollkommen unbeholfen kurzfristig gestopft werden mussten, da man auf die Jahre einfach auf gut Glück hoffte und schlief.
- Es wurde einfach zu viel auf Wanderbaustellen getanzt, was die gesamte Situation relativ unschlüssig und undurchschaubar machte. Systemrelevante Informationen musste man sich selbst erarbeiten da es hierfür zwar "Key-Admins" gab, welche jedoch nach 1 Jahr Nutzung im Tagesgeschäft, priorisierte Nutzbarkeit nicht ermöglichen lassen konnten bzw. nicht das KnowHow hatten weiterzuhelfen trotz geführter Schulungen.
- Routine im Aufgabengebiet nicht aufkommen lassen und Vorgesetzte dazu animieren mit ihrer Mannschaft wöchentliche Situationsbedingte Statusgespräche abzuhalten. So könnte man im Vorlauf auf auftretende Not reagieren und nicht wie gehandhabt erst als diese eintraten.
- Die Fluktuation im Unternehmen ist hoch und unterhält man sich mit Mitarbeitern, merkt man auch wieso. Die fehlenden Ansprechpartner obwohl auf dem Papier vorhanden, sind entweder soweit sensibilisiert das sie nichts sagen dürfen oder haben einfach kein Interesse an einer Lösungsfindung. Man versucht allem aus dem Weg zu gehen und der MA bleibt bei seinem eigentlichen Problem.
- trotz einer überschaubaren Truppe schafft man es einfach nicht einen freundlichen, zuvorkommen Auftritt hinzulegen ohne einem zuvor das Bein gestellt zu haben. Fraglich ist hierbei nur, wie gut das nach oben kommuniziert wurde oder die obere Etage eingeweiht wurde.
- es fehlt an allen Ecken und Kanten. Gerade im Bereich der "Working-Glass" spart man lieber ein und versucht es so lange zu testen, bis es folglich zum wiederholten Male die Fluktuation erhöht und man wieder gezwungen ist ein Loch zu stopfen.
Ein Abschied verleitet immer dazu, etwas zu sagen, was man sonst nicht ausgesprochen hätte. Ich belasse es hingegen bei einem einfachen "Servus". Mit einem weinenden Auge bin ich definitiv nicht gegangen.

Arbeitsatmosphäre

Es herrschte in meinen 3 Jahren eher ein angespanntes Betriebsklima, welches immer den Anschein machte gleich umzuschwenken. Man wurde nicht unerheblich im Arbeitsablauf verhindert und konnte selten seine Arbeit in angemessener Atmosphäre erledigen. ich weiß zu Recht das ich mir völlig umsonst Gedanken gemacht habe, Arbeitsabläufe detailliert zu planen um meinen Alltag (aufgrund gänzlich fehlender Unterstützung) zu organisieren, dass der gerechtfertigte Anspruch der Abteilungen (intern) sowie des eigentlichen Kunden prompt und "IMMER" erledigt wurden.
In meinen Augen wird das Vertrauen bereits auf oberer Ebene stark gestört und führt zu unnötigen Fehlverhalten und Falschinformationen. Die Minimalbesetzung aufgrund der hohen Rate an jüngeren welche bereits nach einem kurzen Zeitraum sich anderweitig umsehen, liegt auch am fehlenden Gefüge.
Die Überzeugung hielt sich in Grenzen und manche Handlungen stellten oft Fragen auf. Man fühlte sich Missverstanden, nicht akzeptiert und auf alten Weisheiten basierend. Not macht Erfinderisch, so fühlte es sich meistens an. Prägend ist die Zeit in jedem Fall gewesen, aber letztendlich passte für mich der Zeitpunkt das Unternehmen zu verlassen.

Kommunikation

Es gab sie tatsächlich, die internen Briefings die jedoch kurzerhand wieder auf Eis gelegt wurden, da man es nicht mehr für nötig erachtete diese abzuhalten. Ansonsten erfuhr man einen Teil aus dem Intranet oder durch den allbekannten Flurfunk. Interne Kommunikation erwies sich als schwierig und Rarität. Hier sollte unbedingt gehandelt werden. MA sind nicht in der Holschuld, sondern der Konzern / Vorgesetzte sollte dafür Sorge tragen seine MA zu bestens zu versorgen.

Kollegenzusammenhalt

Der Ton untereinander ist zumeist freundlich gewesen.
Man versuchte sich zu akzeptieren, zu schätzen und die Arbeit teils erheblich angenehmer zu gestalten. Manchen Personen sogar soweit das ihre Position zu hinterfragen wäre.
Und es gab natürlich auch jene, die ihrer Arbeit so nachkamen wie es der Vertrag vorsieht und andere die um jeden Preis auf Kosten derer ihr Missverständnis auslebten und sich lieber damit beschäftigten eine möglichst hohe Anzahl an Falschinformationen in Etagen zu propagieren, was einige immer wieder zu Unrecht im schlechten Licht stehen ließ.
Aber aufgrund des fehlenden, ehrlichen Umgangs bzw. der Tatsache solch Punkte als Firma hinzunehmen, kamen die wahren Gegebenheiten auch nie ans Licht. Und so lebt man sie auch weiterhin gern aus.
Bevor hier jetzt der Standart-Text bezüglich offener Türen kommt: Signale waren immer offen kommuniziert aber entweder nie angekommen oder einfach heruntergespielt. Es waren auch keine Einzelsignale, sondern mehrfach vorkommende. Soweit waren die Türen dann doch nicht geöffnet, als das man sich dem ernsthaft annehmen wollte.

Work-Life-Balance

Urlaub habe ich für das darauffolgende Jahr bereits bis November planen und abgeben können, und zum großen Teil wurde dieser auch so genehmigt. Von der "Work-Life-Balance" profitieren einige enorm.
Man könnte fast meinen, sie hätten die doppelte Anzahl an Urlaubstagen gehabt, und verfügten trotz alledem noch über ein immenses Überstundensaldo trotz gleicher Arbeitszeiten. Hier zeigt sich der Arbeitgeber immerhin recht tolerant und honoriert das anscheinend so lange man seine Aufgaben erledigt. Die Arbeitszeiten bewegen sich im Rahmen und man hat zudem auch die Möglichkeit in dieser kurzfristig wegzubleiben. Es wird auf Vertrauensbasis gearbeitet und das schöpfen einige auch gut aus.

Vorgesetztenverhalten

Der Knackpunkt einer Teamführung ist die fehlende Achtung, eine gespielte Unangreifbarkeit sowie eine Position auf welcher man sich Versucht auszuruhen. Das führt dazu, dass man irgendwann zu weit vom Geschehen entfernt ist und nicht mehr ernst genommen wird. Spielt man auf 2 Baustellen, spielt man sich irgendwann selbst aus.
Die Wahrheit wird einen irgendwann einholen und alte Ereignisse Revue passieren. Es fehlte schlicht und ergreifend eine lenkende Kraft mit der Basis ernsthaft das Kollektiv voranzutreiben und durch Wissen zu glänzen.
Es reicht nicht aus durch Anwesenheit zu beeindrucken, sondern man sollte schon auch bei etwaigen Arbeitsabläufen zu 100% einen Überblick besitzen und bei Fragen nicht auf Entscheidungslösungen der MA hoffen, sondern diese unterstützen und sich um deren Belange kümmern. Das Pro / Contra Verhalten sollte zudem überdacht werden, das wirkt sich auch auf Leistungsbereitschaft aus. Hinter dem Rücken mag vieles einfacher sein, aber führt eben auch nur selten zum Erfolg. Was man über die Jahre vermasselt hatte, kann man irgendwann auch schlechter vermitteln.

Interessante Aufgaben

Das Projekt an welchem ich Teil haben durfte, erwies sich eigentlich als sehr vielfältig, am Kunden orientiert und wirklich spannend. Leider fehlte am Ende die richtige Struktur, um effizient Verbesserungen umzusetzen und daraus ein Optimum zu holen.
Die einfache Formel der übergreifenden Hilfe wurde erst in den letzten Monaten erzwungen als sie von Anfang an zu Leben. Es hätte so einige überzeugen können, sich nicht voreilig anderweitig umzusehen und ein Licht am Ende des Tunnels zu erahnen als man allein gelassen wurde.
Das einfache wurde lieber erschwert, die Arbeit dadurch stupide gehalten und die gewisse Routine kehrte selten ein. Informationen die von großer Bedeutung gewesen wären, kamen teilweise erst an, als man bereits einen Fehltritt gemacht hatte. Es wurden über Monate Meetings gehalten nur um am Ende alles dabei zu belassen und das eigentlich angedachte schlicht und ergreifend wieder zu verwerfen. Aber diese Einstellungen konnte man des Öfteren vernehmen. Frei nach dem Motto. "In der Zeit muss ich ja nichts anderes machen" Das spiegelte genau das was ich erlebte.

Gleichberechtigung

Behandelt wurde eigentlich so ziemlich gleichwertig.
Es gab zwar auch jene welche dank ihrer scheinheiligen Art gewisse Freizügigkeit genießen konnten und bewusst Defizite kompensierten aber grundlegend hatte man seine Freiräume. Wertschätzung konnte ich in meinen Jahren nicht wirklich erkennen. Es mussfunktionieren und dann ist alles ok. Zu meiner Zeit hatte man wenig andere Optionen da Stellen über Jahre unbesetzt blieben oder nur Notdürftig kurzfristig besetzt wurden. Spart natürlich auch Geld :=)

Umgang mit älteren Kollegen

- ist mir nichts negatives aufgefallen.
Bei uns lag der Durchschnitt bei moderaten 50 Jahren. Das gilt jedoch nicht für das komplette Unternehmen.

Arbeitsbedingungen

Die Einrichtungen bei uns waren etwas in die Jahre gekommen aber sauberen Zustands und akzeptabel eingerichtet. Im Sommer hingegen herrschten in Stoßzeiten über 30 Grad aber das versuchte man immerhin mit Gratis Wasser zu Lösen. Ansonsten verfügte man über die nötigsten Arbeitsmittel und sofern man etwas hartnäckiger gewesen ist, wurden auch mal neue angeschafft. Desinfektion hatten wir bereits vor Corona eingeführt was sich auch im Alltag mehr als bewährte. Nach knapp 1 1/2 Jahren Zugehörigkeit und einem weiteren Vorgesetzten, wurden immerhin noch vor seinem Abschied richtige Arbeitsplatztische erwirkt. Auch das ein Schritt in die richtige Richtung.
Ansonsten sollte man vielleicht einmal das Entsorgungs.-Management ins Leben rufen um die täglichen Berge an Müll auf Dauer zu verringern. Das spart nicht nur Geld, Energie und Zeit, sondern schont auch die Umwelt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mir sind keine aktiven Maßnahmen bekannt oder aufgefallen. Täglich fiel einfach zu viel Verpackungsmüll an, man druckte so ziemlich alles aus und nutzte wenig vorhandene Ressourcen. Der Küchenmüll flog einfach ungefiltert in die Tonne und von da direkt in den Container.
Viele Schritte hätte man durch eine Kommunikation mit dem Dienstleister, teilweise durch den Kunden und durch eine definierte Handhabung halbieren können. Andere notwendige Datenschutz Infos mit Sicherheit 50% digital abdecken, speichern und versenden können. Aber dafür gab es ja Fachleute die es eigentlich hätte interessieren müssen. Für ein IT-Unternehmen ist das schon etwas fragwürdig anzusehen. Aber auch hier schien das Interesse was verbessern zu wollen sehr begrenzt zu sein.

Gehalt/Sozialleistungen

Der Vorteil ist gewesen, dass man bereits im Vorstellungsgespräch wusste woran man ist, bzw. einem das direkt mitgeteilt wurde. Trotz alledem ist natürlich jeder sein eigener Schmied weswegen er selbst entscheiden muss, was gut für ihn ist. Die Wahrscheinlichkeit von allein was zu erhalten, liegt gänzlich natürlich bei Null.
Lobend ist zu erwähnen das man Urlaubs.- und Weihnachtgeld erhalten hat, der Lohn pünktlich gekommen ist und es Zugriff auf einen Obstkorb und dem guten alten Filterkaffee gab. Das standardisierte Benefizprogramm hat es auch gegeben. Der Mitarbeiter "Vorteil" über einen Lieferanten wurde zwar auch angeboten, erwies sich jedoch als deutlich teurer als am freien Markt, weswegen dieser wenig Sinn machte oder man dies dann doch nicht wollte.
Das Bike-Leasing ist für mich eine schöne Option gewesen meinem Hobby weiter sinnvoll ergänzen zu können und das ist sicherlich auch das einzige was ich wirklich vermissen werde. Es gibt keinen Tarifvertrag noch einen Betriebsrat. Wird scheinbar nicht gewünscht um frei handeln zu können.

Image

Das Image hat aufgrund der zuvor genannten Punkte deutliche Kratzer bei mir hinterlassen. Ich sah in meinen Jahren weitaus mehr gute Mitarbeiter gehen, als nachbesetzt wurden. Das negative überwog anscheinend die positiven Erinnerungen so mancher langjährigen Kollegen. Es gab sie, jedoch wurden diese täglich ein Stück rarer.
Ich selbst blicke auch auf schöne Erfahrungen zurück, anderseits prägte mich die Zeit auch aufgrund völlig unnötiger psychischer Belastungen, und Rückwirkend bot sich mir damit ein Schritt in die Normalität.
Persönlich empfand ich, das mit Zunahme der erzwungenen Hierarchie-Ebene es immer schlimmer wurde und es anscheinend bewusst in Kauf genommen wurde. Zu viele verschiedene Mitspieler in einem kleinen Team, welche am Tagesgeschäft wenig beitrugen. Das gibt der Unstimmigkeiten freien Lauf.

Karriere/Weiterbildung

Ob man tatsächlich die Option hat sich intern weiter zu entwickeln das hängt stark davon ab wo man eingesetzt wird. Bei uns gab es diese Möglichkeit nicht, aber man konnte „Kostenfrei“ einen weiteren Part übernehmen. Die Chancen ernsthaft was bewirken zu können, würde ich als äußerst erschöpft ansehen und größere Triumpfe wird man nicht erleben. Unterhielt man sich mit Kollegen bestätigte sich das. Es gibt zwar einmal jährlich ein Personalentwicklungsgespräch, über deren wirkliche Aussagekraft sich Gedanken machen sollte. Schon einige erlebt, aber keines so wie dieses. Nach 5 Minuten ist man bereits durch gewesen.

Arbeitgeber-Kommentar

Lukas Mateja, Recruiter/Human Resources
Lukas MatejaRecruiter/Human Resources

Liebe Ex-Kollegin / Lieber Ex-Kollege,

danke für deine sehr ausführliche Bewertung!

Was genau vorgefallen ist kann ich leider nicht nachvollziehen, jedoch finde ich es schade jene Details hier zu lesen. Du beschreibst, dass in deinen 3 Jahren bei SanData ein angespanntes Betriebsklima herrschte. Hier stelle ich mir natürlich die Frage, wieso sich in dieser recht langen Zeit keine Veränderung ergeben hat, oder eben diese Situation geduldet wurde. Sicherlich hätten einige deiner Punkte anders verlaufen können.
Anschließend, sprichst du die Kommunikation in die verschiedenen Hierarchieebenen an. Hier ist natürlich der Vorteil, -sollte man beim eigenen Vorgesetzten/Teamleiter etc.- anecken, auf andere Instanzen zurückzugreifen. Wir als Personalabteilung sind wie der eigene Name schon sagt für unsere Mitarbeiter zuständig und möchten auch bei genau solchen Thematiken helfen und vermitteln. Bedingt durch die Unternehmensgröße ist uns ein Einblick in die Situation eines jeden Mitarbeiters nicht möglich, wir sind daher darauf angewiesen, kontaktiert zu werden, wenn Probleme auftauchen. Schade, dass auch in deinem Fall der Kontakt nicht zu Stande kam und du uns deine Einschätzungen nur über diesen Weg mitteilst. Ich wünsche dir für deine Zukunft alles Gute und bedanke mich für deine Unterstützung bei uns!

Viele Grüße

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.