SCOOP Software GmbH als Arbeitgeber

  • Köln, Deutschland
  • BrancheIT
SCOOP Software GmbH

Top Arbeitgeber


4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei SCOOP Software GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders gut gefällt mir die Transparenz und Offenheit in der Firma. Schon nach wenigen Monaten hier konnte ich in sämtliche Unterlagen im Projekt einblicken (d.h. auch mit welchem Stundenlohn ich verkauft werde), an der Projektgestaltung und Beauftragung mitarbeitern, werde in den den Projekten nach meinem Feedback gebeten und kann mich vollends einbringen.
Ich weiss es sehr zu schätzen, das alles so offen kommuniziert ist und überall Wert auf Fairness gelegt wird.
Sehr gut gefällt mir auch der Umgang mit den Kollegen und der Geschäftsführung. Von den derzeit 5 Geschäftsführern sind 4 noch immer normal in Projekten mit unterwegs und arbeiten dort als gleichwertige Mitglieder mit. Nur einer macht "Vollzeit"-Geschäftsführung und hat dabei trotzdem immer ein Ohr für Anliegen, die er dann schnellstmöglich umsetzt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

nichts

Verbesserungsvorschläge

keine

Arbeitsatmosphäre

Das höchste Lob eines Deutschen: "Da kann man nicht meckern". Man arbeitet nur mit netten und kompetenten Kollegen. Man kriegt alle Wünsche sofort und unkompliziert erfüllt und man kann sich einbringen und an dem Arbeiten, worauf man Lust hat.

Kollegenzusammenhalt

Sehr gute Gemeinschaft im Team und in der Firma, regelmäßige Firmenevents wie Sommergrillen mit Bootstour und Beach-Volleyball zeigen den sehr guten Zusammenhalt auch immer wieder auf.

Work-Life-Balance

Man kann sich die Arbeit einrichten, wie man es für seine derzeitige Lebenssituation mag und braucht. Bei vielen privaten Verpflichtungen kann man auch mehr Home-Office machen und sich so die Pendelzeiten sparen, man kann die Arbeitszeit großteils frei wählen und so feste private Termine auch unter der Woche gut wahrnehmen ohne Urlaubstage opfern zu müssen und für die Workaholics: Man kann auch immer Überstunden machen und die sich dann auszahlen lassen (Oder wieder abfeiern). Ein kleines Manko wäre höchstens die 40 Stunden Arbeitswoche als solche, die aber in der IT Branche insgesamt immernoch weitverbreitet ist.
Urlaub kann nahezu jederzeit und sehr spontan genommen werden. Natürlich gibt es hier und da Phasen, wo man für sich selbst entscheiden muss, ob man gerade da Urlaub machen will/muss (z.B. im Projekt direkt zu einem Major Release), aber auch da ist einem niemand böse, wenn man Urlaub nimmt.

Vorgesetztenverhalten

Mit das beste an SCOOP: Die Hierachie beschränkt sich auf eine dirac-delta-Funktion. Entweder man ist Mitarbeiter oder man ist Geschäftsführer. Dazwischen befindet sich eigentlich nichts. In dem Teams selbst gibt es natürlich meist erfahrenere Personen, die ein bisschen stärker Einfluss haben auf die Architektur und Stoßrichtung, aber das passiert nicht anhand von Rang, sondern von Anerkennung und natürlich vor allen Dingen Erfahrung und Wissen innerhalb des Teams. Wenn ein Mitarbeiter sich in einem Thema besonders gut auskennt, so gibt der im Projekt bzgl. dieses Themas auch die Stoßrichtung vor.
Zum "Info Icon": Zu bewerten ist hier auch, ob die vorgesetzten realistische Ziele setzen. Dazu kann ich persönlich nichts sagen. In meinen Jahresgesprächen bisher wurde ich bewertet nach meinem Leistungen des vorangegangenen Jahres, ohne irgendwelche Ziele zu setzen fürs folgende Jahr. Im Projekt entwickeln wir maßgeblich nach SCRUM, d.h. von einem Sprint zum nächsten und reagieren auf nicht realistische Ziele sofort im nächsten Sprint, indem wir den Umfang da reduzieren.

Interessante Aufgaben

Für mich persönlich auf jeden Fall 5/5 Sternen. Ich denke, das hängt aber auch vom Projekt ab. Es wird schon versucht, die Mitarbeiter in Projekte zu packen, die ihnen gefallen, aber natürlich gibt es in der Firma auch Mitarbeiterplanung bzw. Auslastung, so dass man evtl. auch mal in ein altes Legacy Projekt kommen könnte, was einem nicht so gefällt. Mit selbst ist das aber noch nicht passiert, ich war bisher nur in spannenden Projekten. Die Geschäftsführung versucht das auch bestmöglich zu verhindern, indem möglichst nur interessante Jobs angenommen werden und die Mitarbeiter die Projekte jederzeit wechseln können, wenn sie ihnen nicht passen.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung ist mehr als neuetster Stand und wesentlich mehr als für die meisten benötigt. Man kann sich das Notebook relativ frei wählen und mit bis zu 128GB RAM, ... hoch konfigurieren, was man dann für 3-4 Jahre behält bevor es ein neues gibt. (Früher 3 Jahre, neuerdings 4 Jahre). Relativ frei heißt, dass zumindest der Hersteller vorgegeben ist: Dell oder Lenovo, oder wenn begründet, dann auch Apple.
Auch die sonstige Ausstattung lässt keine Wünsche übrig. Und sollte man einen Wunsch haben, dann fragt man unkompliziert an und bekommt das benötigte Teil 1-2 Tage später vom Onlinehändler zugestellt.
Das Büro und die Räumlichkeiten sind extrem angenehm. Das Büro ist ein Altbau, der innen vor Einzug komplett saniert und modernisiert wurde. So hat man von außen einen sehr schön anzusehendes Gestüt und ist innen in kleinen Büros sehr edel am Arbeitsplatz unterwegs. [Große Fenster, Klimaanlage, Büros mit 1-4 Schreibtischen/Arbeitern].
Ansonsten glänzt das Büro mit Tischtennisplatte, Kickertisch und einem kleinen Kraftraum.
Was leider fehlt ist eine Kantine. Wir haben als Ersatz unser eigenes TK-Essen-Bestellsystem und diverse Ausgehmöglichkeiten

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Definitiv ja. Das fängt an bei fair gekauften Produkten, läuft über "Wenn ihr nen gleichwertigen, d.h. gleich schnell lieferenden Ersatz habt, dann bestellt lieber nicht bei Amazon bis die bessere Arbeitsbedingungen haben" und geht hin zu nur ordentlich beauftragten Subfirmen für z.B. Reinigung und Massage.

Gehalt/Sozialleistungen

Kleine Firmen zahlen statisch weniger Gehälter als große Firmen und im Süden wird mehr bezahlt als im Westen. Das trifft auch hier ganz gut zu denke ich. Für mich ist es definitiv ausreichend, aber wer auf maximales Gehalt aus ist, der findet bei anderen Arbeitgebern wahrscheinlich mehr. Man darf aber auch das Drumherum nicht vergessen, wie z.B. Jobrad, Kekse und Getränke immer, Sommerfest + Weihnachtsfeier mit massig Essen, Taxiservice, Hotelservice, das große Wohlfühlbüro usw. [Und wenn man +3 Jahre da ist auch den teilweise erheblichen Bonus, der an alle Mitarbeiter in gleicher Höhe gezahlt wird und vom Betriebsgewinn abhängt]

Karriere/Weiterbildung

Bei Weiterbildungsmaßnahmen ist man komplett frei. Das kann ein Vor- oder auch ein Nachteil sein und hängt von der Persönlichkeit ab. Prinzipiell plant die Firma (glaube ich) 5 Tage im Jahr zur Weiterbildung ein. Man kann auf Konferenzen gehen, Schulungen besuchen oder teilweise auch vom Arbeitgeber organisierte Schulungen mitmachen, wovon es aber nur relativ wenige gibt. Monatlich gibt es außerdem einen Weiterbildungsvortrag mit anschließendem Snack-Meetup.
Die Karriere-Optionen sind wie oben erwähnt stark limitiert. Entweder man ist Geschäftsführer oder eben nicht. Das Gehalt wächst mit der Berufserfahrung, aber so ein förmliches Aufsteigen und Rollenwechsel gibt es nicht.


Kommunikation

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

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